Das Verfahren soll Zeit und finanziellen Spielraum für laufende Übernahmegespräche schaffen.
Wie das Nachrichtenportal Homburg1 berichtet, spricht die Geschäftsführung bereits mit möglichen Übernehmern. Geschäftsführer Matthias Mudra zufolge kommen die Gespräche für das Altenheim und die mobile Pflege gut voran, benötigen für einen geordneten Abschluss aber mehr Zeit.
Die Versorgung soll zuverlässig fortgeführt werden. Im Altenheim betreuen derzeit 87 Beschäftigte insgesamt 97 Bewohnerinnen und Bewohner. Dem Bericht zufolge kann die Gesellschaft beide Einrichtungen unter den gegebenen Bedingungen nicht dauerhaft stabil weiterführen. Als Belastungen werden steigende Kosten, Fachkräftemangel und ein verändertes Nachfrageverhalten genannt.
Ob der Antrag auf ein Schutzschirmverfahren bereits beim zuständigen Amtsgericht eingereicht wurde und eine gerichtliche Entscheidung vorliegt, bleibt offen. Auch mögliche Übernehmer und der Zeitplan sind nicht bekannt. Betroffen ist ausschließlich die Saarbrücker Pflege gGmbH, eine Tochter des Klinikums Saarbrücken; das Klinikum selbst arbeitet unabhängig und uneingeschränkt weiter.