Mit dem Newsfeed von altenpflege.de – deinem Anlaufpunkt für aktuelle Informationen und wichtige Nachrichten in der Altenpflege.
Topaktuelle Nachrichten: Die neuesten Trends, Forschungsergebnisse und politischen Entscheidungen, die die Altenpflege beeinflussen.
Weiterführende Links: Jeder Beitrag ist mit einer klickbaren Quelle versehen.
Suchen und Filtern: Suche in den News der letzten 100 Tage oder filtere nach Kategorien und Relevanz.
Aktuell: Stündlich aktualisiert aus vielen wichtigen Quellen.
Demnächst: Auch als E-Mail verfügbar - bereits vorselektiert nach deinen Vorgaben.
Newsfeed durchsuchen:
Politik und Gesellschaft
10.07.2026
Grünen-Fraktionschefin kritisiert unzureichende Maßnahmen gegen Hitzewellen
Grünen-Fraktionschefin Katharina Dröge kritisiert die Bundesregierung für unzureichende Maßnahmen gegen Hitzewellen und fordert stärkere Klimaanpassungen.
Grünen-Fraktionschefin Katharina Dröge kritisiert die Bundesregierung für unzureichende Maßnahmen gegen Hitzewellen und fordert stärkere Klimaanpassungen.
In einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung kritisierte Grünen-Fraktionschefin Katharina Dröge die Bundesregierung für ihre unzureichenden Maßnahmen gegen Hitzewellen. Angesichts steigender Temperaturen, die im Juni fast 42 Grad erreichten, seien Krankenhäuser und Bestatter überlastet, beschrieb Dröge die Auswirkungen der Hitzewelle in Städten wie Köln. Der Bund habe zwar ein Klimaanpassungsgesetz und Förderprogramme initiiert, dennoch kürze er wichtige Mittel für soziale Einrichtungen, was den Druck auf Kommunen verstärke. Dröge betonte die Notwendigkeit von Klimaanpassungen, darunter der Ausbau von Klimaanlagen und Solaranlagen in Bildungseinrichtungen. Sie plädiert für eine stärkere Begrünung städtischer Räume, um den Hitzeschutz zu verbessern. Zudem forderte Dröge eine Absenkung der Stromsteuer, um den Einsatz neuer Technologien zu fördern. Die Grünen seien bereit, für eine Grundgesetzänderung zu stimmen, die dem Bund mehr Handlungsspielraum in der Klimaanpassung gäbe. Die Quelle ist die Frankfurter Allgemeine Zeitung.
Pflegepraxis, Organisation und Innovation
10.07.2026
Daimler-Projekt: KI-Roboter sollen Wissenstransfer in Pflege sichern
KI-Roboter sollen Pflegewissen sichern: Daimler-Projekt nutzt Robotik, um den drohenden Fachkräftemangel ab 2049 durch innovative Wissensvermittlung zu bekämpfen.
KI-Roboter sollen Pflegewissen sichern: Daimler-Projekt nutzt Robotik, um den drohenden Fachkräftemangel ab 2049 durch innovative Wissensvermittlung zu bekämpfen.
Im Rahmen eines neuen Förderprojekts der Daimler und Benz Stiftung soll Robotik und Künstliche Intelligenz (KI) genutzt werden, um den Verlust wertvollen Erfahrungswissens im Pflegeberuf entgegenzuwirken, berichtet rechtsdepesche.de. Ab 2049 könnten bis zu 690.000 Pflegekräfte in Deutschland fehlen, so das Statistische Bundesamt. Ein Forschungsverbund, dem u.a. das Fraunhofer-Institut angehört, plant, mit einem Sensornetzwerk Bewegungswissen erfahrener Fachkräfte zu erfassen und auf humanoide Roboter zu übertragen, die als Lehrkräfte dienen sollen.
Gesetz zur Advanced Practice Nurse soll 2026 kommen
Das BMG plant für 2026 ein Gesetz zur Advanced Practice Nurse, das neue Kompetenzen für Pflegekräfte mit Master schaffen soll. Erste Einsätze ab 2031 geplant.
Das BMG plant für 2026 ein Gesetz zur Advanced Practice Nurse, das neue Kompetenzen für Pflegekräfte mit Master schaffen soll. Erste Einsätze ab 2031 geplant.
Das Bundesgesundheitsministerium (BMG) plant noch für das Jahr 2026 die Einführung eines Gesetzes zur Advanced Practice Nurse (APN), das neue heilkundliche Kompetenzen für Pflegefachpersonen mit Masterabschluss schaffen soll, berichtet BibliomedPflege. Referatsleiterin Heike Hoffer hob auf einer DBfK-Veranstaltung die politische Unterstützung hervor. Das Gesetz basiert auf dem BEEP und zielt darauf ab, Pflegefachpersonen mit erweiterten Befugnissen in der Regelversorgung zu stärken. Die ersten APNs könnten nach aktuellen Planungen ab 2031 tätig sein.
STIKO aktualisiert Impfempfehlungen aufgrund hoher Basisimmunität
STIKO passt COVID-19-Impfstrategien an: Neue Empfehlungen berücksichtigen hohe Basisimmunität in der Bevölkerung. Details in der Ärztezeitung.
STIKO passt COVID-19-Impfstrategien an: Neue Empfehlungen berücksichtigen hohe Basisimmunität in der Bevölkerung. Details in der Ärztezeitung.
Die Ständige Impfkommission (STIKO) hat ihre Empfehlungen für COVID-19-Impfungen aufgrund einer weit verbreiteten Basisimmunität in der Bevölkerung angepasst. Dies teilte die STIKO mit, wie die Ärztezeitung berichtet. Wesentliche Änderungen betreffen die Impfstrategien, die nun auf dieser Grundlage neu bewertet wurden. Die Anpassungen zielen darauf ab, den aktuellen Immunitätsgrad der Bevölkerung zu berücksichtigen und die Impfempfehlungen entsprechend zu aktualisieren. Weitere Details zu den spezifischen Änderungen sind im ausführlichen Beitrag der Ärztezeitung nachzulesen.
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
09.07.2026
SPD fordert sichere Arzneimittelversorgung als nationale Priorität
SPD will sichere Arzneimittelversorgung als nationale Priorität etablieren, betont die Wichtigkeit staatlich-industrieller Zusammenarbeit und fordert Reformen.
SPD will sichere Arzneimittelversorgung als nationale Priorität etablieren, betont die Wichtigkeit staatlich-industrieller Zusammenarbeit und fordert Reformen.
Die SPD-Bundestagsfraktion betont in einem neuen Positionspapier die Bedeutung einer sicheren Arzneimittelversorgung als elementare Daseinsvorsorge und nationale Verteidigung. Die Sicherstellung der Versorgung mit kritischen Arzneimitteln sieht die Fraktion als gemeinsame Aufgabe von Staat und Industrie. Um Pharmaunternehmen, die in Deutschland forschen und produzieren, zu unterstützen, sollen diese geringere Herstellerrabatte entrichten und mehr Planungssicherheit erhalten. Zudem fordert die SPD eine Überarbeitung des AMNOG-Verfahrens, bei dem künftig auch Registerdaten in die Nutzenbewertung einfließen sollen. Die Schaffung von Vorhaltelagerkapazitäten für Kinderarzneimittel und lebenswichtige Basismedikamente wird als Maßnahme vorgeschlagen, die durch eine staatliche Finanzierung realisiert werden soll. Bork Bretthauer von Pro Generika unterstützt den Ansatz, da er auf die Abhängigkeit von China und die Notwendigkeit einer stärkeren inländischen Produktion hinweist. Quelle: Ärztezeitung.
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
09.07.2026
Neue EBM-Positionen fördern Netzwerke zur Versorgung psychisch Kranker
Neue EBM-Positionen fördern die Zusammenarbeit von Kliniken, Therapeuten und Pflegediensten zur verbesserten Versorgung psychisch Kranker durch abrechenbare Fallbesprechungen.
Neue EBM-Positionen fördern die Zusammenarbeit von Kliniken, Therapeuten und Pflegediensten zur verbesserten Versorgung psychisch Kranker durch abrechenbare Fallbesprechungen.
Zur Komplexversorgung schwer psychisch kranker Patienten sollen Netzverbünde mit spezialisierten Kliniken, Therapeuten und Pflegediensten kooperieren. Interdisziplinäre Fallbesprechungen können nun nach dem Einheitlichen Bewertungsmaßstab (EBM) abgerechnet werden. Diese neuen EBM-Positionen ermöglichen eine SGB-übergreifende Koordination in Hilfekonferenzen, um die Versorgung betroffener Patienten zu verbessern. Die Maßnahme zielt darauf ab, Kooperationen zwischen verschiedenen Gesundheitsdiensten zu stärken und somit eine umfassendere Betreuung für Patienten sicherzustellen. (Quelle: aerztezeitung.de)
Verfassungsgericht ebnet Weg für umstrittenes GKV-Sparpaket
Das Verfassungsgericht hat Eilanträge gegen das GKV-Sparpaket abgewiesen, womit der Weg für dessen Umsetzung frei ist und Auswirkungen auf Kassenbeiträge bevorstehen.
Das Verfassungsgericht hat Eilanträge gegen das GKV-Sparpaket abgewiesen, womit der Weg für dessen Umsetzung frei ist und Auswirkungen auf Kassenbeiträge bevorstehen.
Das Bundesverfassungsgericht hat die Eilanträge gegen das Beitragssatzstabilisierungsgesetz abgewiesen, wie aus einem Bericht der Ärztezeitung hervorgeht. Diese juristische Entscheidung bedeutet, dass die Einsprüche zur Gestaltung des Gesetzgebungsverfahrens keine Chance auf Erfolg hatten. Der Artikel wirft zudem die Frage auf, wie sich die Länderkammer in dieser Angelegenheit verhält. Für die Fachwelt und Interessengruppen rund um die gesetzlichen Krankenversicherungen ist diese Entwicklung von besonderem Interesse, da angesichts der Entscheidung in Karlsruhe der Weg für die Umsetzung des umstrittenen GKV-Sparpakets frei geworden ist. Dieser Sachverhalt, so die Ärztezeitung, könnte erhebliche Auswirkungen auf die Beitragsgestaltung und die Finanzierung der Krankenkassen haben.
Hitzebedingte Todesfälle in Hessen 2025 deutlich gestiegen
Hitzetote in Hessen: RKI zählt 2025 bis Juni 600 Todesfälle durch Hitze, deutlicher Anstieg im Vergleich zum Vorjahr durch extreme Temperaturen.
Hitzetote in Hessen: RKI zählt 2025 bis Juni 600 Todesfälle durch Hitze, deutlicher Anstieg im Vergleich zum Vorjahr durch extreme Temperaturen.
Bis Ende Juni sind in Hessen nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts (RKI) rund 600 Menschen an hitzebedingten Ursachen gestorben. Diese Zahl übersteigt die der insgesamt hitzebedingten Todesfälle des Vorjahres, was das RKI in seinem Bericht zur hitzebedingten Mortalität bestätigte. Im Jahr 2025 betrug die geschätzte Zahl 350 Todesfälle, was bedeutet, dass im laufenden Jahr 9,5 hitzebedingte Todesfälle auf 100.000 Einwohner kommen. Dieser Anstieg wird auf die hohen Temperaturen und die ausgeprägten Hitzeperioden zurückgeführt, so das RKI. Deutschlandweit starben im selben Zeitraum insgesamt 5120 Menschen hitzebedingt. Daten des Statistischen Bundesamtes und des Deutschen Wetterdienstes stützten die Schätzungen des RKI. Die Unterschiede in den Sterblichkeitszahlen innerhalb der Sommerzeit würden durch die unterschiedliche Intensität der Hitzeperioden erklärt, insbesondere wenn die Temperaturen über 20 Grad steigen, was sich laut dem RKI-Bericht deutlich auf die Sterblichkeit auswirkt. (Quelle: FAZ)
Pflegepraxis, Organisation und Innovation
09.07.2026
Kritik an Therapiequalität: Kopkow fordert klare Standards und Leitlinien
Prof. Kopkow kritisiert mangelnde Heilmittelqualität und ruft zu klaren Standards in der Physiotherapie auf, um Therapieergebnisse transparenter zu machen.
Prof. Kopkow kritisiert mangelnde Heilmittelqualität und ruft zu klaren Standards in der Physiotherapie auf, um Therapieergebnisse transparenter zu machen.
Prof. Christian Kopkow, Physiotherapeut und Professor an der Brandenburgischen TU Cottbus-Senftenberg, äußerte sich im Interview mit der AOK kritisch über die derzeitige Qualität der Heilmittelversorgung. Trotz steigender Ausgaben fehle es weiterhin an ausreichender Ergebnisqualität, insbesondere bei der Physiotherapie. Er betonte, dass bislang oft unklar sei, was genau in der Therapie geschehe, da verbindliche Standards zur Dokumentation fehlen. Um den "Blindflug" zu beenden, seien stärkere patientenseitig erfasste Outcomes nötig, etwa durch standardisierte Fragebögen. Kopkow hob hervor, dass Leitlinien oft im therapeutischen Alltag nicht ausreichend verankert seien, was teils auf die überwiegend fachschulische Ausbildung vieler Therapeuten zurückzuführen sei. Er forderte, qualitätsorientierte Maßnahmen stärker zu verankern, um bessere Versorgungsstrukturen zu schaffen. Quellenangabe: aok.de.
RKI: 5120 hitzebedingte Todesfälle in Deutschland bis Ende Juni
5120 Hitzetote bis Juni: RKI-Bericht zeigt dramatische Auswirkungen extremer Temperaturen auf die Sterblichkeit in Deutschland, vor allem in Rheinland-Pfalz.
5120 Hitzetote bis Juni: RKI-Bericht zeigt dramatische Auswirkungen extremer Temperaturen auf die Sterblichkeit in Deutschland, vor allem in Rheinland-Pfalz.
Seit Beginn des Sommers bis einschließlich Ende Juni sind in Deutschland nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts (RKI) 5120 Menschen an den Folgen extremer Hitze gestorben. Diese Angaben stammen aus einem Bericht des RKI zur hitzebedingten Mortalität. Grundlage der Schätzungen sind die Sterbefallzahlen des Statistischen Bundesamtes und Wetterdaten des Deutschen Wetterdienstes. In Rheinland-Pfalz wurden bereits 560 hitzebedingte Todesfälle registriert, mehr als doppelt so viele wie im gesamten Vorjahr. Das RKI erklärt die Unterschiede in der Sterblichkeit mit den unterschiedlich intensiv ausgeprägten Hitzeperioden. In der Woche vom 22. bis 28. Juni lag die Durchschnittstemperatur bei 26,4 Grad Celsius, was zu einem signifikanten Anstieg der Sterblichkeit führte. Diese Hitzewelle brachte bis zu über 41 Grad mit sich, wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtet.
Wir verwenden notwendige Cookies für den Betrieb dieser Website.
Zusätzlich nutzen wir Google reCAPTCHA zum Schutz vor Spam, das Daten an Google überträgt.
Sie können zustimmen oder nur notwendige Cookies erlauben.
Mehr erfahren.