Mit dem Newsfeed von altenpflege.de – deinem Anlaufpunkt für aktuelle Informationen und wichtige Nachrichten in der Altenpflege.
Topaktuelle Nachrichten: Die neuesten Trends, Forschungsergebnisse und politischen Entscheidungen, die die Altenpflege beeinflussen.
Weiterführende Links: Jeder Beitrag ist mit einer klickbaren Quelle versehen.
Suchen und Filtern: Suche in den News der letzten 100 Tage oder filtere nach Kategorien und Relevanz.
Aktuell: Stündlich aktualisiert aus vielen wichtigen Quellen.
Demnächst: Auch als E-Mail verfügbar - bereits vorselektiert nach deinen Vorgaben.
Newsfeed durchsuchen:
Medizin, Gesundheit und Prävention
08.07.2026
Erhöhtes Risiko für Medikationsfehler bei neuer Keppra®-Spritze
Erhöhtes Risiko für Keppra®-Medikationsfehler: Neue 5-ml-Spritze kann zu Überdosierungen führen. Pflegekräfte und Angehörige zur Vorsicht aufgerufen.
Erhöhtes Risiko für Keppra®-Medikationsfehler: Neue 5-ml-Spritze kann zu Überdosierungen führen. Pflegekräfte und Angehörige zur Vorsicht aufgerufen.
Das Volumen der Applikationsspritze für die Keppra® 100 mg/ml Lösung zum Einnehmen wird von 3 ml auf 5 ml vergrößert. Diese Änderung birgt ein potenzielles Risiko für Medikationsfehler, insbesondere Überdosierungen. Solche pharmakologischen Anpassungen sollten sorgfältig überwacht werden, um die Patientensicherheit zu gewährleisten, wie in einem Rote-Hand-Brief von der Arzneimittelkommission der Deutschen Ärzteschaft betont wird. Der Brief weist darauf hin, dass Angehörige und Fachkräfte in Pflegeeinrichtungen dringend diese Anpassung berücksichtigen müssen, um die Sicherheit der Betroffenen zu gewährleisten. (Quelle: aerztezeitung.de)
WHO-Report: Alarmierender Anstieg der weltweiten Krebsdiagnosen erwartet
Der neue WHO-Report warnt vor einem dramatischen Anstieg der Krebsdiagnosen: 35 Millionen Fälle jährlich und 92 % der Weltbevölkerung betroffen.
Der neue WHO-Report warnt vor einem dramatischen Anstieg der Krebsdiagnosen: 35 Millionen Fälle jährlich und 92 % der Weltbevölkerung betroffen.
Im jüngsten Krebsreport der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wird ein dramatischer Anstieg der Krebsdiagnosen weltweit prognostiziert. Der Bericht besagt, dass jährlich 35 Millionen neue Krebspatienten erwartet werden und 92 Prozent der Weltbevölkerung im Laufe ihres Lebens mit Krebs konfrontiert sein werden. Diese alarmierenden Zahlen werfen die Frage nach den Ursachen auf. Experten und Forscher weltweit sind aufgefordert, die Auslöser sowie mögliche Präventionsmaßnahmen verstärkt zu untersuchen, um dieser prognostizierten Entwicklung entgegenzuwirken. Solche umfassenden Berichte von Gesundheitsorganisationen wie der WHO sind maßgeblich, um gezielte gesundheitspolitische Strategien zu entwickeln und die Gesundheitsaussichten der globalen Bevölkerung zu verbessern. (Quelle: Ärztezeitung, aerztezeitung.de)
Bayerns Ministerin kritisiert Rentenkürzungen für pflegende Angehörige
Schwere Kritik an Rentenkürzungen: Ministerin Gerlach warnt vor Altersarmut für pflegende Angehörige in Bayern, die viele betreute Pflegebedürftige gefährdet.
Schwere Kritik an Rentenkürzungen: Ministerin Gerlach warnt vor Altersarmut für pflegende Angehörige in Bayern, die viele betreute Pflegebedürftige gefährdet.
Bayerns Gesundheitsministerin Judith Gerlach kritisiert scharf die geplante Reduktion der Rentenbeiträge für pflegende Angehörige. Etwa 83 Prozent der pflegebedürftigen Personen in Bayern würden zu Hause von familiären Pflegekräften betreut, die durch diese Kürzungen gefährdet seien, berichtete die "Abendzeitung". Besonders betroffen wären Eltern schwerbehinderter Kinder, die oft Jahrzehnte lang pflegen und nicht erwerbstätig sein können. Gerlach bezeichnet die Rentenkürzungen als einen Weg in die Altersarmut, den man nicht zulassen könne, zitiert muenchen.t-online.de.
Influenzaimpfung für Diabetiker: Schutz vor Herzerkrankungen ungenutzt
Trotz STIKO-Empfehlung bleibt die Influenzaimpfung bei Diabetikern ungenutzt, obwohl sie das Risiko für Herzerkrankungen und Mortalität signifikant senken kann.
Trotz STIKO-Empfehlung bleibt die Influenzaimpfung bei Diabetikern ungenutzt, obwohl sie das Risiko für Herzerkrankungen und Mortalität signifikant senken kann.
Für Patientinnen und Patienten mit Diabetes mellitus stellt die jährliche Influenzaimpfung eine wichtige Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) dar. Dennoch bleibt die Umsetzung der Empfehlung oft unvollständig. Eine Influenzainfektion kann bei Diabetikern das Risiko für ischämische Herzerkrankungen und Blutzuckerentgleisungen erhöhen. Studien belegen, dass geimpfte Patienten weniger häufig von kardiovaskulären Komplikationen betroffen sind. Eine dänische Kohortenstudie mit über 241.000 Patientinnen und Patienten zeigt, dass Geimpfte eine um 17 % niedrigere Gesamtmortalität und um 16 % niedrigere kardiovaskuläre Mortalität aufweisen. Trotz dieser Daten ist die Impfquote in Deutschland niedrig, lediglich 28 % der chronisch erkrankten Personen sind geimpft. Angesichts der Risiken, die eine Influenzainfektion birgt, ist jede Möglichkeit zur Impfung wichtig, um den Schutz der Betroffenen zu erhöhen. Die Praxis sollte diese Erkenntnisse in der Beratung nutzen, um die Impfbereitschaft zu fördern. (Quelle: aerztezeitung.de)
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
07.07.2026
Ampel-Koalition: Neue Hybrid-Modelle verändern Gesundheitsversorgung
Neue Hybrid-Modelle prägen Gesundheitswesen: Ampel-Koalition fördert ambulante und sektorübergreifende Versorgung für Fachärzte und Kliniken mit neuen Chancen.
Neue Hybrid-Modelle prägen Gesundheitswesen: Ampel-Koalition fördert ambulante und sektorübergreifende Versorgung für Fachärzte und Kliniken mit neuen Chancen.
Die von der Ampel-Koalition beschlossenen Veränderungen im Gesundheitswesen, insbesondere im Bereich der Ambulantisierung und sektorenübergreifenden Versorgung, beginnen sich in der Praxis bemerkbar zu machen. Neue hybride Versorgungsmodelle, die sich zwischen Praxis und Klinik etablieren, eröffnen sowohl neue Konkurrenz- als auch Kooperationsfelder für niedergelassene Fachärzte und Kliniken. Diese Entwicklungen sind Teil einer umfassenderen Strategie, die auf die Schaffung moderner Vergütungs- und Versorgungsstrukturen abzielt, die die traditionellen Sektorengrenzen überwinden. Dies berichtet die „Ärzte Zeitung“ in Zusammenarbeit mit der Deutschen Apotheker- und Ärztebank. Die Einführung solcher Modelle könnte langfristig sowohl Herausforderungen als auch Chancen für das Gesundheitswesen mit sich bringen.
VdK fordert gesetzliche Pflicht für flächendeckende Pflegestützpunkte
VdK fordert gesetzliche Pflicht für Pflegestützpunkte, um bundesweit einheitliche und umfassende Beratung für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen zu gewährleisten.
VdK fordert gesetzliche Pflicht für Pflegestützpunkte, um bundesweit einheitliche und umfassende Beratung für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen zu gewährleisten.
Der Sozialverband VdK hebt die Wichtigkeit von Pflegestützpunkten hervor, die kostenlose und unabhängige Beratung für Pflegebedürftige und deren Angehörige bieten. Diese Stützpunkte, die in fast allen Bundesländern existieren, unterstützen bei der Orientierung im Pflegeversorgungssystem. Der VdK kritisiert jedoch regionale Unterschiede in Deutschland, die eine uneinheitliche Versorgung zur Folge haben. Der Verband fordert eine gesetzliche Pflichtaufgabe der Pflege auf kommunaler Ebene für flächendeckende Angebote. Informationen zu örtlichen Pflegestützpunkten sind beim Zentrum für Qualität in der Pflege abrufbar. (Quelle: vdk.de)
Zukunftspakt Pflege: Kürzung der Hilfsmittel trotz drohender Einbußen?
Der "Zukunftspakt Pflege" droht mit Kürzungen bei Pflegehilfsmitteln, was Millionen von zu Hause Gepflegten Einbußen von bis zu 60 Prozent bescheren könnte.
Der "Zukunftspakt Pflege" droht mit Kürzungen bei Pflegehilfsmitteln, was Millionen von zu Hause Gepflegten Einbußen von bis zu 60 Prozent bescheren könnte.
Laut einem Bericht von www.gegen-hartz.de stellt der "Zukunftspakt Pflege" den eigenständigen Anspruch auf monatlich 42 Euro für Pflegehilfsmittel zum Verbrauch in Frage. Diese Leistung soll in zwei neue Sammelbudgets überführt werden, was etwa 4,9 Millionen zu Hause gepflegte Menschen in Deutschland betreffen würde. DAK-Vorstandschef Andreas Storm warnte vor "massiven Kürzungen", und pflegende Angehörige befürchten Einbußen von bis zu 60 Prozent. Die Reformvorschläge haben bislang noch keine verbindliche gesetzliche Grundlage.
Neue Therapieansätze: Gewichtsreduktion lindert Arthroseschmerzen
Neue Therapieansätze: Gewichtsreduktion mit GLP-1-Rezeptoragonisten lindert effektiv Arthroseschmerzen und verbessert die Gelenkfunktion bei Osteoarthrose.
Neue Therapieansätze: Gewichtsreduktion mit GLP-1-Rezeptoragonisten lindert effektiv Arthroseschmerzen und verbessert die Gelenkfunktion bei Osteoarthrose.
Gewichtsreduktion kann bei Osteoarthrose positiv auf Gelenkschmerz und -funktion wirken. Laut einer Meldung des EULAR-Kongresses gibt es mit GLP-1-Rezeptoragonisten nun ein krankheitsmodifizierendes Therapieprinzip. Diese neuen Ansätze könnten eine vielversprechende Option für die Behandlung von Osteoarthrose darstellen. Quelle: aerztezeitung.de.
GKV-Sparpaket: Bundesrat und Bundestag beraten über Änderungsanträge
Der Bundestag diskutiert über 64 Änderungsanträge zum GKV-Sparpaket, die besonders die Beiträge der Pharmaindustrie und die Pflegepersonaluntergrenzen betreffen.
Der Bundestag diskutiert über 64 Änderungsanträge zum GKV-Sparpaket, die besonders die Beiträge der Pharmaindustrie und die Pflegepersonaluntergrenzen betreffen.
Im Zuge der Verhandlungen um das GKV-Sparpaket wurden am Wochenende 64 Änderungsanträge seitens des Bundesgesundheitsministeriums eingereicht, die der Ärzte Zeitung vorliegen. Diese Woche wird als „Woche der Wahrheit" bezeichnet, da der Gesundheitsausschuss des Bundestags das Papier diskutieren wird. Eine Entscheidung könnte bereits am Freitag fallen, wenn der Bundestag das Beitragssatzstabilisierungsgesetz mit der Mehrheit von Union und SPD verabschieden könnte. Zeitgleich wird der Bundesrat darüber abstimmen.
Gravierende Änderungen betreffen den Sparbeitrag der Pharmaindustrie und den Bundeszuschuss zur GKV. Ursprünglich geplante Kürzungen sollen teilweise zurückgenommen werden, was durch Einnahmen aus der geplanten Zuckersteuer ermöglicht wird. Zusätzliche Mittel sollen auch für die Krankenversicherung von Bürgergeldempfängern fließen. Die Pflegepersonaluntergrenzen sollen zudem gestärkt und die Personalbemessung weiterentwickelt werden, während die Kommission für die Personalbemessung abgeschafft wird.
Bayern startet 4,5-Millionen-Initiative zur Digitalisierung der Pflege
Bayern investiert 4,5 Mio. Euro in Digitalisierung der Pflege und startet die Initiative FiPtec, um technologische Innovationen bis 2028 voranzutreiben.
Bayern investiert 4,5 Mio. Euro in Digitalisierung der Pflege und startet die Initiative FiPtec, um technologische Innovationen bis 2028 voranzutreiben.
Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Judith Gerlach hat die Forschungsinitiative Pflegetechnik (FiPtec) am Bayerischen Zentrum Pflege Digital in Kempten gestartet. Ziel der Initiative ist es, die Digitalisierung in der Pflege voranzutreiben. Gerlach betonte, dass die Initiative mit 4,5 Millionen Euro gefördert wird und Teil der HighCare Agenda ist, die bis 2028 etwa 31 Millionen Euro in Digitalisierung investiert. FiPtec bündelt Wissen aus verschiedenen Forschungsbereichen, um innovative Technologien in die Pflegepraxis zu überführen, berichtet das Bayerische Gesundheitsministerium.
Wir verwenden notwendige Cookies für den Betrieb dieser Website.
Zusätzlich nutzen wir Google reCAPTCHA zum Schutz vor Spam, das Daten an Google überträgt.
Sie können zustimmen oder nur notwendige Cookies erlauben.
Mehr erfahren.