Die ePA-Erstbefüllung bleibt dank der EBM-Ziffer 01648 abrechenbar, wodurch Fachkräfte im Gesundheitswesen weiterhin vergütet werden.
Die ePA-Erstbefüllung bleibt dank der EBM-Ziffer 01648 abrechenbar, wodurch Fachkräfte im Gesundheitswesen weiterhin vergütet werden.
Die erstmalige Befüllung der elektronischen Patientenakte (ePA) bleibt weiterhin abrechenbar. Dies wird durch die fortlaufende Gültigkeit der EBM-Ziffer 01648 sichergestellt, solange die Politik keine Einsparmaßnahmen einleitet. Vorläufig bleibt die Vergütung für die ePA-Erstbefüllung bestehen, bis eine politische Entscheidung getroffen wird, die zu einer Haushaltskürzung in diesem Bereich führt. Die Relevanz dieser Regelung ist besonders für Fachkräfte im Gesundheitswesen von Bedeutung, die mit der Verwaltung der elektronischen Patientenakten betraut sind. (Quelle: Ärzte Zeitung)
Goldgräberstimmung bei Suizidassistenz: Initiative für Schutzmaßnahmen
Suizidassistenz boomt seit Urteil. Parlamentarische Initiative fordert Schutzmaßnahmen gegen Druck zur Lebensbeendigung.
Suizidassistenz boomt seit Urteil. Parlamentarische Initiative fordert Schutzmaßnahmen gegen Druck zur Lebensbeendigung.
Die Haltung zur Suizidassistenz hat sich seit einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts weiterentwickelt. Derzeit herrscht unter Anbietern von Suizidassistenz eine „Goldgräberstimmung“. Eine Initiative aus dem Bundestag strebt Maßnahmen an, um sicherzustellen, dass niemand unter Druck gesetzt wird, sein Leben zu beenden. Die Quelle dieser weiterführenden Informationen ist die ÄRZTE ZEITUNG.
Pflegerat warnt: Rentenkürzung für Angehörige bedroht häusliche Pflege
Der Deutsche Pflegerat kritisiert die geplante Rentenkürzung für pflegende Angehörige scharf und warnt vor langfristigen Risiken für die häusliche Pflege.
Der Deutsche Pflegerat kritisiert die geplante Rentenkürzung für pflegende Angehörige scharf und warnt vor langfristigen Risiken für die häusliche Pflege.
Der Deutsche Pflegerat kritisiert scharf die geplante Kürzung der Rentenbeiträge für pflegende Angehörige und fordert deren Rücknahme. Geplant ist, die Beiträge von derzeit 100 Prozent auf 70 Prozent zu reduzieren. Diese Maßnahme, Bestandteil eines neuen Pflegeneuordnungsgesetzes, soll laut Bundesgesundheitsministerin Nina Warken Einsparungen von 1,8 Milliarden Euro bringen. Der Pflegerat warnt jedoch, dass dieser Schritt pflegende Angehörige in Altersarmut stürzen könnte und die häusliche Versorgung gefährde. Angesichts der Belastungen, die viele Familien bereits jetzt tragen, könnten durch die Kürzung Überforderungen und gesundheitliche Krisen zunehmen. Die entstehenden Versorgungslücken wären für ambulante Pflegedienste aufgrund des Personalmangels nur schwer zu kompensieren. Experten und Vertreter der Pflegekassen bezeichnen die Pläne als sozialen "Hammer". (Quelle: aerztezeitung.de)
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
30.06.2026
Vergütung der ePA-Erstbefüllung bleibt trotz politischer Unsicherheit bestehen
Die Vergütung für die Erstbefüllung der elektronischen Patientenakte bleibt trotz politischer Unsicherheiten vorerst bestehen, da der Bundestag noch keinen Beschluss gefasst hat.
Die Vergütung für die Erstbefüllung der elektronischen Patientenakte bleibt trotz politischer Unsicherheiten vorerst bestehen, da der Bundestag noch keinen Beschluss gefasst hat.
Die erstmalige Befüllung der elektronischen Patientenakte (ePA) wird weiterhin vergütet, solange die politische Entscheidung zur Streichung der entsprechenden EBM-Ziffer aussteht. Diese Regelung bleibt vorerst bestehen, da der Bundestag bisher keinen Beschluss zur Änderung gefasst hat, wie aus einem Bericht der Ärztezeitung hervorgeht. Die EBM-Ziffer 01648, die die Abrechnung dieser Leistung regelt, gilt somit bis auf Weiteres. Ein Einschnitt in diese Vergütungsstruktur ist fordernde Gesprächsthema in der Branche, doch bis zu einer endgültigen Entscheidung bleibt alles beim Alten. Diese Stabilität in der Honorarberechnung gibt den Ärzten weiterhin Sicherheit bei der Abrechnung elektronischer Gesundheitsakte-Leistungen.
Ausbildung, Arbeitsmarkt und Fachkräftemangel
30.06.2026
Neuer TVöD: Pflegekräfte erhalten 5,8% mehr Gehalt bis 2026
Pflegekräfte im öffentlichen Dienst können sich über eine Gehaltserhöhung von 5,8 % dank des neuen TVöD freuen, die bis 2026 stufenweise erfolgt.
Pflegekräfte im öffentlichen Dienst können sich über eine Gehaltserhöhung von 5,8 % dank des neuen TVöD freuen, die bis 2026 stufenweise erfolgt.
Im Jahr 2025 wurde im öffentlichen Dienst ein neuer Tarifvertrag (TVöD) beschlossen, der auch Pflegekräfte betrifft. Eine Gehaltserhöhung von insgesamt 5,8 Prozent wurde nach Verhandlungen und einer Schlichtung vereinbart, teilt das Bundesinnenministerium (BMI) mit (Quelle: allgaeuer-zeitung.de). Diese Erhöhung erfolgt in zwei Schritten: Im April 2025 stiegen die Gehälter um drei Prozent, mindestens 110 Euro, und im Mai 2026 um weitere 2,8 Prozent. Zulagen für Schichtarbeit und die Jahressonderzahlung wurden ebenfalls erhöht. Von diesen Änderungen profitieren Pflegekräfte in öffentlichen Einrichtungen maßgeblich.
Pflege und Bürokratie: Die Herausforderungen für Angehörige
Pflegende Angehörige wie Heike Roth kämpfen mit den emotionalen Belastungen der Pflege und bürokratischen Hürden, die ihren Alltag erschweren.
Pflegende Angehörige wie Heike Roth kämpfen mit den emotionalen Belastungen der Pflege und bürokratischen Hürden, die ihren Alltag erschweren.
Heike Roth und ihr Ehemann führten lange ein unbeschwertes Leben, bis ein Herzinfarkt den Familienvater zum Pflegefall machte. Seit fast einem Jahrzehnt kümmert sich Heike um ihren Ehemann, der durch den Hirnschaden auf Hilfe angewiesen ist. Kürzlich wurde sie mit einem Fragenkatalog des Amts konfrontiert, das die Ausgaben der Rente ihres Mannes prüft. Heikes Fall unterstreicht das Dilemma, in dem sich viele pflegende Angehörige befinden: der Versuch, die Pflege eines geliebten Menschen mit den bürokratischen Anforderungen der Behörden zu vereinbaren. Wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtet, sind es nicht nur die emotionalen Belastungen, sondern auch die rechtlichen Fragen, die die Pflege von Angehörigen herausfordernd machen. Pflegekräfte und Angehörige sollten daher gut über ihre Rechte informiert sein, um solche Situationen zu meistern. (Quelle: FAZ)
Berliner Pflegeheime leiden unter Hitzewelle: Dringender Anpassungsbedarf
Berliner Pflegeheime kämpfen mit Hitzewelle: Experten fordern dringende Investitionen in klimatische Anpassungsmaßnahmen zum Schutz vulnerabler Gruppen.
Berliner Pflegeheime kämpfen mit Hitzewelle: Experten fordern dringende Investitionen in klimatische Anpassungsmaßnahmen zum Schutz vulnerabler Gruppen.
Krankenhäuser und Pflegeheime in Berlin und Brandenburg stehen zunehmend vor Herausforderungen, die durch extreme Hitze verschärft werden. Laut Jonas Gerke, Referent für gesundheitlichen Hitzeschutz bei der Deutschen Allianz Klimawandel und Gesundheit, seien viele Gebäude nicht ausreichend auf die hohen Temperaturen vorbereitet. Sanierungsbedarfe bestehen, und eine Anpassung an den Klimawandel wird oft zu wenig berücksichtigt. Investitionen in klimatische Anpassungsmaßnahmen seien dringend erforderlich, um vulnerable Gruppen zu schützen, berichtet rbb|24.
Neues Bewertungssystem sorgt für mehr Transparenz in Pflegeheimen
Neues Bewertungssystem bringt mehr Transparenz für Pflegeheime – erleichtert die Wahl für Pflegebedürftige und Angehörige durch qualitative Kriterien.
Neues Bewertungssystem bringt mehr Transparenz für Pflegeheime – erleichtert die Wahl für Pflegebedürftige und Angehörige durch qualitative Kriterien.
Laut der Allgäuer Zeitung sind in Deutschland mehr als 5,7 Millionen Menschen pflegebedürftig. Nur rund 800.000 von ihnen leben in einem Pflegeheim. Um die Wahl der passenden Einrichtung zu erleichtern, wurde ein neues, einheitliches Bewertungssystem eingeführt, das Transparenz schafft. Dieses System berücksichtigt qualitative Aspekte und wurde infolge von Kritik am alten Notensystem überarbeitet. Sabine Strüder von der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz betont jedoch, dass Klarheit und verständliche Berichte nach wie vor verbessert werden müssen. Erfahrungen können über verschiedene Online-Portale eingesehen werden.
TK und AWO schulen Pflegekräfte zur elektronischen Patientenakte (ePA)
TK und AWO schulen Pflegekräfte zur ePA, um Vertrauen und Verständnis für ihre Funktionen zu stärken und gezieltere Behandlungen zu ermöglichen.
TK und AWO schulen Pflegekräfte zur ePA, um Vertrauen und Verständnis für ihre Funktionen zu stärken und gezieltere Behandlungen zu ermöglichen.
Bei Veranstaltungen zur elektronischen Patientenakte (ePA) stellte Arne Orschulik von der TK deren Funktionen vor, um Vertrauen und Verständnis zu fördern. Die ePA, seit Januar 2025 verfügbar, wird bereits von rund einer Million TK-Versicherten genutzt. Sie bietet vor allem Menschen mit mehreren Erkrankungen effektiven Nutzen, indem sie Transparenz schafft und gezieltere Behandlungen ermöglicht. In Kooperation mit dem AWO Landesverband Berlin wurden Multiplikatoren im Pflegebereich geschult, um das Thema weiterzuvermitteln. Die Veranstaltungen betonten die Notwendigkeit von persönlichem Dialog und digitaler Gesundheitskompetenz. (Quelle: www.tk.de)
Marina Weisband: Sparmaßnahmen gefährden Pflege als Fundament des Sozialstaats
Marina Weisband warnt vor Sparmaßnahmen in der Pflege, die das Fundament des Sozialstaats gefährden und verweist auf erfolgreichere Modelle in Dänemark und den Niederlanden.
Marina Weisband warnt vor Sparmaßnahmen in der Pflege, die das Fundament des Sozialstaats gefährden und verweist auf erfolgreichere Modelle in Dänemark und den Niederlanden.
Marina Weisband kritisiert in ihrem Podcast "Wind und Wurzeln", dass die deutsche Politik aus Kostengründen stark in der Pflege einsparen möchte, was letztlich alle teuer zu stehen komme. Als positive Beispiele nennt sie Dänemark und die Niederlande, wo die Pflege anders organisiert sei. Pflege sei ein unsichtbares Rückgrat des Sozialstaats, drohe aber zu scheitern, weil die Komplexität des Systems viele Menschen überfordere. Pflegewissenschaftlerin Martina Hasseler beschreibt das deutsche System als belastend und wenig solidarisch, da es häufig mehr um die Abwehr von Kosten als um Hilfeleistung gehe (perspective-daily.de).
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