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Ausbildung, Arbeitsmarkt und Fachkräftemangel
19.06.2026
Mecklenburg-Vorpommern: Pflegeplanung ohne "Pflege-Tsunami"-Bedrohung
Mecklenburg-Vorpommern plant Ausbau der Pflege, ohne "Pflege-Tsunami"-Angst, fokussiert auf Versorgungsentwicklung und Personalgewinnung.
Mecklenburg-Vorpommern plant Ausbau der Pflege, ohne "Pflege-Tsunami"-Angst, fokussiert auf Versorgungsentwicklung und Personalgewinnung.
Die kürzlich vorgestellte Pflegeplanung des Landes Mecklenburg-Vorpommern legt den Fokus auf die Weiterentwicklung der Versorgungsstrukturen, wie Sozialministerin Stefanie Drese und Prof. Dr. Thomas Klie darlegten, berichtet "EU-Schwerbehinderung". Der Plan betont, dass trotz des höheren Anteils an Pflegebedürftigen kein "Pflege-Tsunami" droht. Herausforderungen bestehen jedoch bei der Personalgewinnung. Mecklenburg-Vorpommern stehe laut Klie in der Pflegepolitik als Vorreiter da, mit dem Ziel, die pflegerische Infrastruktur bedarfsgerecht auszubauen und die Pflegekräfte-Ausbildung zu stärken.
Kritik an Pflegeneuordnungsgesetz: Verschärfte Belastungen befürchtet
Kritik am Pflegeneuordnungsgesetz: Kammern warnen vor Leistungskürzungen und höherer finanzieller Belastung für Pflegebedürftige und pflegende Angehörige.
Kritik am Pflegeneuordnungsgesetz: Kammern warnen vor Leistungskürzungen und höherer finanzieller Belastung für Pflegebedürftige und pflegende Angehörige.
Der von der Arbeitskammer des Saarlandes und der Arbeitnehmerkammer Bremen abgelehnte Referentenentwurf zum Pflegeneuordnungsgesetz (PNOG) stößt auf Kritik, da er Leistungskürzungen und finanzielle Belastungen für Pflegebedürftige vorsieht. Die geplanten Änderungen gefährden die soziale Absicherung und verschärfen die Zustände in der Pflege, da Eigenanteile steigen sollen und Rentenbeiträge für pflegende Angehörige gekürzt werden. Zudem warnen die Kammern vor Rückschritten bei tariflicher Bezahlung und Personalausstattung, was negative Auswirkungen auf die Arbeitsbedingungen haben könnte (Quelle: www.arbeitnehmerkammer.de).
Diakoniestationen Rems-Murr fordern Unterstützung gegen Sozialkürzungen
Diakoniestationen im Rems-Murr-Kreis warnen vor Sozialkürzungen und fordern politische Unterstützung für die ambulante Pflege als essentielle Daseinsvorsorge.
Diakoniestationen im Rems-Murr-Kreis warnen vor Sozialkürzungen und fordern politische Unterstützung für die ambulante Pflege als essentielle Daseinsvorsorge.
Die Diakoniestationen im Rems-Murr-Kreis warnen vor Kürzungen im Sozialbereich und fordern politische Unterstützung. Die elf Einrichtungen, die rund 8000 Menschen im Kreis versorgen, sehen in der ambulanten Pflege keinen nachrangigen Kostenfaktor, sondern eine elementare Daseinsvorsorge. Sie betonen, dass Pflege als gleichwertiger Akteur im Gesundheitswesen behandelt werden sollte. Einsparungen könnten zu höheren Folgekosten und sozialen Konflikten führen, weshalb Kürzungen politisch verantwortungslos seien. Diese Aussagen wurden in einer gemeinsamen Stellungnahme der Diakoniestationen hervorgehoben (Quelle: www.stuttgarter-zeitung.de).
Pflegepraxis, Organisation und Innovation
19.06.2026
6-R-Regel sorgt für mehr Sicherheit bei Medikamentengabe in Pflege
Die 6-R-Regel erhöht die Sicherheit bei der Medikamentengabe in Pflegeeinrichtungen und minimiert durch systematische Prüfung das Risiko von Fehlern.
Die 6-R-Regel erhöht die Sicherheit bei der Medikamentengabe in Pflegeeinrichtungen und minimiert durch systematische Prüfung das Risiko von Fehlern.
Laut einem Bericht der Allgäuer Zeitung ist die 6-R-Regel ein wichtiger Sicherheitscheck für Pflegekräfte bei der Medikamentengabe. Diese Regel soll helfen, Fehler zu vermeiden und die Sicherheit der Patienten zu erhöhen. Sie umfasst sechs Prüfpunkte: Richtiger Patient, richtiges Medikament, richtige Dosierung, richtiger Zeitpunkt, richtige Verabreichungsform und richtige Dokumentation. Für komplexere Situationen bietet die erweiterte 10-R-Regel zusätzliche Orientierung. Angehörige sollten in bestimmten Fällen die Medikamentengabe an Fachkräfte übergeben, um Risiken zu minimieren.
Der DBfK warnt: Die geplante Budgetdeckelung im GKV-Stabilisierungsgesetz könnte Pflegepersonal und Patientensicherheit in Krankenhäusern gefährden.
Der DBfK warnt: Die geplante Budgetdeckelung im GKV-Stabilisierungsgesetz könnte Pflegepersonal und Patientensicherheit in Krankenhäusern gefährden.
Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) äußert Bedenken über die Auswirkungen des geplanten GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetzes auf Pflegepersonal und Patientensicherheit. In einer jüngst verabschiedeten Resolution kritisiert der DBfK vor allem die vorgesehene Deckelung des Pflegebudgets, die nach Ansicht des Verbands die pflegerische Versorgung in Krankenhäusern beeinträchtigen könnte. DBfK-Präsidentin Vera Lux betont, dass Einsparungen direkt die Zeit für essenzielle Pflegeaufgaben reduzieren würden. Gleichzeitig ruft der Bundesverband Deutscher Privatkliniken nach wirtschaftlichen Lockerungen im neuen Gesetzesentwurf.
Ausbildung, Arbeitsmarkt und Fachkräftemangel
18.06.2026
Demografischer Wandel erhöht Druck auf Pflegesystem in Deutschland
Der demografische Wandel und Fachkräftemangel erhöhen den Druck auf Deutschlands Pflegesystem, da der Pflegebedarf bis 2023 auf 5,7 Millionen Menschen gestiegen ist.
Der demografische Wandel und Fachkräftemangel erhöhen den Druck auf Deutschlands Pflegesystem, da der Pflegebedarf bis 2023 auf 5,7 Millionen Menschen gestiegen ist.
In Deutschland steigt die Lebenserwartung weiter an. Auch die gesunde Lebenserwartung hat sich verbessert, was zu einer „Kompression der Morbidität“ führt: Krankheitsphasen verdichten sich auf den Lebensabend. Die jüngsten Zahlen zeigen jedoch eine bedeutende Ausweitung des Pflegebedarfs, von knapp zwei Millionen im Jahr 2000 auf 5,7 Millionen Menschen 2023, erläutert die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb). Der demografische Wandel sowie rückläufige Zahlen der Pflegekräfte führen zu einem steigenden Druck auf das Pflegesystem.
Ofatumumab zeigt anhaltende Wirksamkeit bei RMS über 7 Jahre
Der Anti-CD20-Antikörper Ofatumumab zeigt in einer 7-jährigen Studie anhaltende Wirksamkeit und ein günstiges Nutzen-Risiko-Profil bei RMS-Patienten.
Der Anti-CD20-Antikörper Ofatumumab zeigt in einer 7-jährigen Studie anhaltende Wirksamkeit und ein günstiges Nutzen-Risiko-Profil bei RMS-Patienten.
In einer offenen Verlängerungsstudie mit dem Titel ALITHIOS hat der Anti-CD20-Antikörper Ofatumumab eine anhaltende Wirksamkeit und ein günstiges Nutzen-Risiko-Profil über einen Beobachtungszeitraum von bis zu sieben Jahren gezeigt. Dies gilt sowohl für kürzlich diagnostizierte, therapienaive Patientinnen und Patienten mit aktiver schubförmiger Multipler Sklerose (RMS) als auch für die Gesamtpopulation, berichtet die Ärzte Zeitung. Diese Ergebnisse unterstreichen das Potenzial von Ofatumumab als effektive Therapieoption für RMS-Patienten.
Neue Qualitätsprüfungen in Pflegeeinrichtungen: Krisenfest ab 2026
Ab 2026: Neue Regeln des Medizinischen Dienstes sichern Qualitätsprüfungen in Pflegeeinrichtungen selbst in Krisenzeiten wie Pandemien und Cyberangriffen.
Ab 2026: Neue Regeln des Medizinischen Dienstes sichern Qualitätsprüfungen in Pflegeeinrichtungen selbst in Krisenzeiten wie Pandemien und Cyberangriffen.
Der Medizinische Dienst Bund hat die Regelungen zur Durchführbarkeit von Qualitätsprüfungen in Pflegeeinrichtungen aktualisiert, berichtet die AOK. Die neuen Vorgaben, die seit dem 1. Juni 2026 in Kraft sind, beinhalten Regelungen zur Durchführung von Prüfungen auch in Krisensituationen. Dies schließt nicht nur Pandemien ein, sondern auch Naturkatastrophen, Cyberangriffe und andere außergewöhnliche Schadenslagen. Das Ziel der neuen Regelungen ist es, den Schutz von Pflegebedürftigen, Mitarbeitenden und Prüfteams zu gewährleisten und die Qualitätssicherung auch in herausfordernden Zeiten aufrechtzuerhalten. Die Führungsorgane der Pflegeeinrichtungen sowie die Landesverbände der Pflegekassen sind dazu angehalten, diese Vorgaben einzuhalten, während ein begleitendes FAQ-Dokument Hilfestellung bei der praktischen Umsetzung bietet.
Bundesgesundheitsministerin Warken plant höhere Beiträge zur Pflegereform
Pflegereform: Bundesgesundheitsministerin Warken plant höhere Beiträge, um Finanzlücke zu schließen. Besserverdiener und Pflegeheimbewohner besonders betroffen.
Pflegereform: Bundesgesundheitsministerin Warken plant höhere Beiträge, um Finanzlücke zu schließen. Besserverdiener und Pflegeheimbewohner besonders betroffen.
Die Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) hat einen Entwurf zur Pflegereform vorgestellt, um die Finanzlücke der Pflegeversicherung zu schließen. Geplant sind höhere Belastungen für Arbeitnehmer, Pflegebedürftige und deren Angehörige. Besserverdiener und Kinderlose sollen mit höheren Beiträgen rechnen, während die Beitragsbemessungsgrenze neu angepasst wird. Auch Pflegeheimbewohner müssen mit signifikant höheren Eigenanteilen rechnen, was bei Kritikern die Sorge vor verstärkter Altersarmut auslöst (www.zeit.de).
Ausbildung, Arbeitsmarkt und Fachkräftemangel
18.06.2026
Internationale Fachkräfte sichern deutsches Gesundheitssystem
Internationale Fachkräfte, unerlässlich für Deutschlands Gesundheitssystem, machen 16% der Mediziner aus und stabilisieren trotz Fachkräftemangels die Versorgung.
Internationale Fachkräfte, unerlässlich für Deutschlands Gesundheitssystem, machen 16% der Mediziner aus und stabilisieren trotz Fachkräftemangels die Versorgung.
Laut einem Bericht auf der Webseite der AOK ist die Integration internationaler Fachkräfte unerlässlich zur Stabilisierung des deutschen Gesundheitssystems. Der wachsende Fachkräftemangel im Bereich Medizin und Pflege erfordert verstärkte Gewinnung ausländischer Arbeitskräfte. Aktuelle Statistiken zeigen, dass bereits 16 Prozent der Mediziner in Deutschland aus anderen Ländern stammen. Besondere Relevanz hat die Zuwanderung von Ärzten aus Nicht-EU-Staaten. Auch in der Pflege wächst der Anteil ausländischer Mitarbeiter kontinuierlich, was die Versorgung sichert. Trotz dieser Entwicklungen bleibt die Abwanderung deutscher Ärzte ein anhaltendes Risiko.
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