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Ausbildung, Arbeitsmarkt und Fachkräftemangel
11.05.2026
Pflege und Beruf: Neue AOK-Studie zeigt hohe Belastung für Erwerbstätige
Eine neue AOK-Studie enthüllt die hohe Belastung für erwerbstätige pflegende Angehörige, wobei viele ihre Arbeitszeit reduzieren müssen.
Eine neue AOK-Studie enthüllt die hohe Belastung für erwerbstätige pflegende Angehörige, wobei viele ihre Arbeitszeit reduzieren müssen.
Der neue WIdOmonitor des Wissenschaftlichen Instituts der AOK hebt die Herausforderungen der Vereinbarkeit von Beruf und Pflege in Deutschland hervor. Eine Umfrage unter 1.500 pflegenden Angehörigen zeigt, dass 59 Prozent erwerbstätig sind, wobei viele ihre Arbeitszeit aus Pflegegründen reduzieren. 46,9 Prozent der Erwerbstätigen fühlen sich psychisch und körperlich stark belastet. Die Studie verdeutlicht auch eine Geschlechterungleichheit, da 60,4 Prozent der Pflegenden Frauen sind. Diese Belastungen, so Susann Behrendt von WIdO, erfordern verbesserte Unterstützungsangebote und stärkere Berücksichtigung in der Pflegepolitik (idw-online.de).
Hohe Krankheitsausfälle bei Pflegekräften: Prävention gefordert
Pflegekräfte fehlen 2025 im Schnitt 27,8 Tage wegen Krankheit. Hohe Belastungen machen Prävention zur Priorität, fordert die Techniker Krankenkasse.
Pflegekräfte fehlen 2025 im Schnitt 27,8 Tage wegen Krankheit. Hohe Belastungen machen Prävention zur Priorität, fordert die Techniker Krankenkasse.
Pflegekräfte sind laut einer aktuellen Auswertung der Techniker Krankenkasse (TK) weiterhin von hohen krankheitsbedingten Ausfällen betroffen. Im Jahr 2025 waren Pflegekräfte im Durchschnitt 27,8 Tage krankgeschrieben, etwa 10 Tage mehr als in anderen Berufen. Altenpflegekräfte verzeichneten besonders hohe Ausfallzeiten mit durchschnittlich 32,7 Tagen. Hauptursachen sind psychische und körperliche Belastungen. Die TK betont, dass die geplante Pflegereform Prävention in den Fokus rücken sollte, um die Gesundheit der Pflegekräfte zu fördern und deren Arbeitsbedingungen zu verbessern. (Quelle: www.tk.de)
NRW-Pflegebranche vor großen Hürden: Reformen und Tarifbindung gefordert
NRW-Pflege vor Herausforderungen: Fachkräftemangel und steigender Bedarf erfordern Tarifbindung und Reformen, so Kirsten Schwenke und Minister Laumann.
NRW-Pflege vor Herausforderungen: Fachkräftemangel und steigender Bedarf erfordern Tarifbindung und Reformen, so Kirsten Schwenke und Minister Laumann.
Die Pflege in Nordrhein-Westfalen steht vor erheblichen Herausforderungen, erklärte Kirsten Schwenke von der Freien Wohlfahrtspflege NRW auf einer Veranstaltung der Diakonie RWL. Der steigende Pflegebedarf bei gleichzeitigem Fachkräftemangel erhöht den Druck auf die Branche. Minister Karl-Josef Laumann betonte die Bedeutung der Tarifbindung und die Notwendigkeit eines stärkeren Qualifikationsmixes, um die Pflege zukunftsfähig zu gestalten. Beide fordern dringende Reformen in der Pflegeversicherung, um Pflege für alle bezahlbar zu halten. Das interview führte Julian Engelmann für die Diakonie RWL.
Studie: Über ein Viertel der Senioren erhält ungeeignete Medikamente
Über ein Viertel der Senioren in Deutschland erhält laut NAKO-Studie potenziell ungeeignete Medikamente, betroffen sind besonders Epilepsie- und Depressionserkrankte.
Über ein Viertel der Senioren in Deutschland erhält laut NAKO-Studie potenziell ungeeignete Medikamente, betroffen sind besonders Epilepsie- und Depressionserkrankte.
Mehr als ein Viertel der älteren Menschen in Deutschland erhält laut einer Analyse der NAKO-Gesundheitsstudie Medikamente, die potenziell ungeeignet für sie sind, berichtet die Ärzte Zeitung. Besonders betroffen sind Menschen mit Epilepsie und Depression, bei denen ein erhöhtes Risiko für Übergebrauch besteht. Hingegen sei die Gefahr einer Unterversorgung eher bei Krankheiten wie Parkinson, Osteoporose, COPD und Vorhofflimmern gegeben, so die Studie weiter. Die Verwendung unangemessener Medikamente (PIM) bei Senioren ist ein wichtiges Thema für Fachkräfte im Gesundheitswesen, das den medizinischen Alltag und die Therapieansätze beeinflussen kann.
Effektive Kurzzeittherapien bei Harnwegsinfektionen verglichen
Studie vergleicht Kurzzeittherapien für Frauen mit Harnwegsinfektionen: Fosfomycin, Nitrofurantoin und Pivmecillinam im Fokus für Fachkräfte.
Studie vergleicht Kurzzeittherapien für Frauen mit Harnwegsinfektionen: Fosfomycin, Nitrofurantoin und Pivmecillinam im Fokus für Fachkräfte.
Ein Studienteam hat die Wirksamkeit von drei verschiedenen antibiotischen Kurzzeittherapien bei Frauen mit unkomplizierten Harnwegsinfektionen untersucht. Die Vergleichsstudie fokussierte sich auf die Präparate Fosfomycin-Trometamol, Nitrofurantoin und Pivmecillinam. Bei dieser Art von Infektion wird generell eine kurze antimikrobielle Therapie empfohlen, obwohl die optimale Wahl des Antibiotikums oft diskutiert wird. Die Ergebnisse der Studie könnten für Fachpersonal im Gesundheitswesen von Interesse sein, da sie helfen können, die richtige Behandlungsmethode für Patienten zu wählen. Näheres zu den Details der Studie finden sich auf aerztezeitung.de.
Ausbildung, Arbeitsmarkt und Fachkräftemangel
10.05.2026
Deutschland vor Pflegekollaps: Personalmangel und steigende Eigenanteile
Deutschland droht der Pflegekollaps: Steigende Eigenanteile belasten Familien, während Personalmangel pflegebedürftige Menschen gefährdet. (Quelle: B.Z., Berlin)
Deutschland droht der Pflegekollaps: Steigende Eigenanteile belasten Familien, während Personalmangel pflegebedürftige Menschen gefährdet. (Quelle: B.Z., Berlin)
Die B.Z. berichtet, dass Deutschland vor einem Pflegekollaps steht. Der Pflegebedarf steigt enorm, jedoch herrschen Personalmangel und Zeitdruck vor. Ein Besuch bei einem ambulanten Pflegedienst zeigt, dass Pflegeleistungen oft nach Minuten abgerechnet werden, anstatt den tatsächlichen Bedarf abzudecken. Die Kassen tragen nur einen Teil der Kosten, während Eigenanteile steigen. Pflegekräfte sind durch geringe Bezahlung und den hohen Arbeitsaufwand belastet. Es fehlt an Personal und einem System, das Menschen in den Mittelpunkt stellt, was zu mehr Verantwortung für Familien führt. (Quelle: B.Z., Berlin)
Neue S3-Leitlinie 2025: Sepsis-Therapie Ansatz präzisiert
Neue S3-Leitlinie 2025: Sepsis-Therapie optimiert frühe Behandlung und Dosierung für bessere Genesungschancen. Mehr Details in der "Ärzte Zeitung".
Neue S3-Leitlinie 2025: Sepsis-Therapie optimiert frühe Behandlung und Dosierung für bessere Genesungschancen. Mehr Details in der "Ärzte Zeitung".
Frühzeitig mit der Behandlung beginnen, initial breit und ausreichend dosieren, den Fokus kontrollieren und rasch deeskalieren: Diese Prinzipien sind die Grundlage der Sepsis-Therapie gemäß dem Update der S3-Leitlinie von 2025. Ein Kollege erläutert die Details dieser neuen Empfehlungen, die sich an medizinisches Fachpersonal richten und auf der Webseite der "Ärzte Zeitung" nachzulesen sind. Diese neuen Leitlinien unterstreichen die Bedeutung einer prompten und angemessenen Therapie, um die Chancen der Patienten auf Genesung zu maximieren. (Quelle: aerztezeitung.de)
Pflegeversicherung vor Milliardenlücke: Patientenschützer drängen auf Reformen, um drohendes Defizit von 22,5 Milliarden Euro bis 2029 zu verhindern.
Pflegeversicherung vor Milliardenlücke: Patientenschützer drängen auf Reformen, um drohendes Defizit von 22,5 Milliarden Euro bis 2029 zu verhindern.
Gesundheitsministerin Nina Warken warnt vor einer Finanzierungslücke in der Pflegeversicherung von bis zu 22,5 Milliarden Euro bis 2029. Laut der Deutschen Stiftung Patientenschutz trägt die Bundesregierung Verantwortung für das Defizit, da während der Corona-Pandemie entstandene Ausgaben nicht erstattet wurden. Patientenschützer fordern staatliche Finanzierung von Rentenversicherungsleistungen und Ausbildungskosten. Die Linkspartei kritisiert geplante Kürzungen bei Pflegegraden und sieht Kinder ungerechtfertigt als Sündenböcke. (Quelle: tagesschau.de)
Pflegeversicherung droht Milliarden-Defizit: Reform bis Mai geplant
Milliarden-Defizit der Pflegeversicherung: Reform bis Mai geplant, um drohende finanzielle Lücke zu schließen, verkündet Gesundheitsministerin Warken.
Milliarden-Defizit der Pflegeversicherung: Reform bis Mai geplant, um drohende finanzielle Lücke zu schließen, verkündet Gesundheitsministerin Warken.
Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) prognostiziert ein Defizit von 7,5 Milliarden Euro in der sozialen Pflegeversicherung für 2027, mit einem möglichen Anstieg auf mehr als 15 Milliarden Euro bis 2028. Ursache seien seit Jahren die Ausgaben, die die Einnahmen übersteigen, ohne Gegenmaßnahmen. Warken führte dies teilweise auf den neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff zurück, der die Anzahl der Anspruchsberechtigten, etwa Kinder mit ADHS, drastisch erhöhte. Eine Pflegereform bis Mai soll die finanzielle Sicherung gewährleisten. (Quelle: www.evangelisch.de)
Pflegeversicherung vor Reform: Mehr Belastung für Besserverdienende
Bundesgesundheitsministerin Warken plant Reformen zur Pflegeversicherung: Besserverdienende werden stärker belastet, um finanzielle Stabilität zu sichern.
Bundesgesundheitsministerin Warken plant Reformen zur Pflegeversicherung: Besserverdienende werden stärker belastet, um finanzielle Stabilität zu sichern.
Bundesgesundheitsministerin Nina Warken kündigt umfassende Reformen der Pflegeversicherung an, um deren finanzielle Stabilität zu sichern. In einem Gespräch mit der Rheinischen Post erklärte Warken, dass Besserverdienende stärker belastet werden sollen und die Beitragsbemessungsgrenze angehoben werden soll. Zudem sollen Mittel des Pflegevorsorgefonds gewinnbringender angelegt werden, um die Kosten der Babyboomer-Generation abzufedern. Strengere Kriterien bei der Einstufung in Pflegegrade sind ebenfalls geplant, um die Ausgaben zu kontrollieren. Warken erwartet bis 2030 ein wachsendes Defizit der Pflegeversicherung. Quelle: DIE ZEIT, www.zeit.de
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