Mit dem Newsfeed von altenpflege.de – deinem Anlaufpunkt für aktuelle Informationen und wichtige Nachrichten in der Altenpflege.
Topaktuelle Nachrichten: Die neuesten Trends, Forschungsergebnisse und politischen Entscheidungen, die die Altenpflege beeinflussen.
Weiterführende Links: Jeder Beitrag ist mit einer klickbaren Quelle versehen.
Suchen und Filtern: Suche in den News der letzten 100 Tage oder filtere nach Kategorien und Relevanz.
Aktuell: Stündlich aktualisiert aus vielen wichtigen Quellen.
Demnächst: Auch als E-Mail verfügbar - bereits vorselektiert nach deinen Vorgaben.
Newsfeed durchsuchen:
Pflegepolitik und Recht
17.03.2026
GKV-Finanzkommission könnte Pflegebudget in Kliniken neu bewerten
GKV-Finanzkommission plant Änderungen im Klinik-Pflegebudget: Expertenrunde könnte Rückkehr zu Fallpauschalen vorschlagen. Spannungen steigen.
GKV-Finanzkommission plant Änderungen im Klinik-Pflegebudget: Expertenrunde könnte Rückkehr zu Fallpauschalen vorschlagen. Spannungen steigen.
Die bevorstehende Präsentation der GKV-Finanzkommission am 30. März wird mit großer Spannung erwartet. Gesundheitsministerin Nina Warken hat diese Expertenrunde einberufen, um Vorschläge zur Stabilisierung der finanziellen Lage der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) zu unterbreiten. Besonders heftig wird spekuliert, ob die Kommission das Pflegebudget in Kliniken zur Diskussion stellt und möglicherweise die Rückkehr zum System der Fallpauschalen vorschlägt. Der Pflegestellfonds hat derzeit ein Finanzvolumen von über 26 Milliarden Euro pro Jahr, zeigt sich jedoch in der Kritik, da viele Krankenhäuser die neue Finanzierungsart nutzen, um zusätzliche Aufgaben ohne Bezug zur Pflege an das Personal weiterzugeben. Die Präsidentin des Deutschen Pflegerates, Christine Vogler, und die Präsidentin der Pflegekammer NRW, Sandra Postel, warnen davor, die Fehler der Vergangenheit zu wiederholen. Die Deutsche Krankenhausgesellschaft lehnt einen möglichen Systemwechsel ab, aus Sorge vor erhöhter Bürokratie. (Quelle: Ärzte Zeitung)
KI-Revolution: Optimierte Praxisabläufe und Fortschritte in Kliniken
KI revolutioniert Praxen: Beim HIT-Kongress in Köln zeigt Aldo Faisal, wie Künstliche Intelligenz Abläufe optimiert und Therapieerfolge steigert.
KI revolutioniert Praxen: Beim HIT-Kongress in Köln zeigt Aldo Faisal, wie Künstliche Intelligenz Abläufe optimiert und Therapieerfolge steigert.
Beim HIT-Kongress in Köln präsentierte Aldo Faisal die weitreichenden Möglichkeiten der Künstlichen Intelligenz (KI) in medizinischen Praxen und Kliniken. Ziel der KI-Implementierung ist es, zunächst die Praxisabläufe zu optimieren und darauf aufbauend therapeutische Fortschritte zu erzielen. Die Einsatzbereiche von KI sind dabei noch lange nicht vollständig ausgeschöpft. Faisal gewährte einen kleinen Einblick in die immense Datenvielfalt und die sich daraus ergebenden Chancen, die mittels KI erschlossen werden können, um den medizinischen Alltag grundlegend zu verbessern. Diese Informationen wurden von der Ärzte Zeitung bereitgestellt.
Ausbildung, Arbeitsmarkt und Fachkräftemangel
17.03.2026
Elektronische AU hebt Krankenstand an: Kurzzeiterkrankungen nehmen zu
Die Einführung der elektronischen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (eAU) erhöht den Krankenstand durch bessere Erfassung von Kurzzeiterkrankungen bei AOK-Versicherten.
Die Einführung der elektronischen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (eAU) erhöht den Krankenstand durch bessere Erfassung von Kurzzeiterkrankungen bei AOK-Versicherten.
Der Krankenstand unter AOK-Versicherten ist 2025 leicht auf 23,3 Tage gesunken, im Vergleich zu 23,9 Tagen im Vorjahr. Jedoch wäre der Wert ohne die Neuerungen der elektronischen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (eAU) um 2,5 Tage niedriger ausgefallen, so das Wissenschaftliche Institut der AOK (WIdO). Die eAU ermöglicht eine vollständigere Erfassung von Kurzzeiterkrankungen, da Bescheinigungen nun automatisch an die Krankenkassen übermittelt werden. Laut Helmut Schröder, Geschäftsführer des WIdO, ergibt sich dadurch eine „bemerkenswerte Niveau-Verschiebung nach oben“. Kortfristige Ausfälle stiegen von 6,7 Tagen im Jahr 2016 auf 9,1 Tage im Jahr 2025 an. Es wurde festgestellt, dass die Übermittlung von AU-Bescheinigungen bei Hausarztbesuchen von 65 Prozent im Jahr 2019 auf 86 Prozent im Jahr 2024 anstieg. Langzeitausfälle machen zwar nur 3,3 Prozent aller Fälle aus, verursachen jedoch über 40 Prozent der AU-Tage, wobei psychische Erkrankungen verstärkt zu den langen Ausfallzeiten beitragen. (Quelle: aerztezeitung.de)
Studie: Postoperative Schmerzen nach Hüft-OP können Herz gefährden
Studie zeigt: Postoperative Schmerzen nach Hüft-OP können Herz gefährden - Anstieg der Troponinspiegel könnte auf Herzrisiken hinweisen.
Studie zeigt: Postoperative Schmerzen nach Hüft-OP können Herz gefährden - Anstieg der Troponinspiegel könnte auf Herzrisiken hinweisen.
Perioperative Schmerzen nach einer Hüftoperation sind in einer Kohortenstudie signifikant mit einem Anstieg der Troponinspiegel verbunden, berichtet die „Ärzte Zeitung“. Dies stellt möglicherweise eine Gefahr für das Herz dar, könnte jedoch nicht direkt auf eine myokardiale Schädigung hindeuten. In dem HIP-ATTACK-Trial, einer randomisierten kontrollierten Studie, wurde ein ähnlicher Anstieg der Troponinspiegel beobachtet, ohne dass ein kausaler Zusammenhang eindeutig bewiesen wurde. Diese Beobachtungen werfen die Frage auf, inwieweit postoperative Schmerzen das Herz beeinflussen und welche klinischen Konsequenzen sich möglicherweise daraus ergeben könnten.
Diakonie warnt: Deutsche Pflegeversicherung in finanzieller Krise
Diakonie warnt: Deutsche Pflegeversicherung am Limit – Dringende Reformen gefordert für nachhaltige Pflegefinanzierung.
Diakonie warnt: Deutsche Pflegeversicherung am Limit – Dringende Reformen gefordert für nachhaltige Pflegefinanzierung.
Laut der Diakonie steht die Pflegeversicherung in Deutschland vor einer finanziellen Krise, berichtet die KNA über www.merkur.de. Sozialvorstand Elke Ronneberger warnte kürzlich in Berlin, dass das bestehende System bereits seine Belastungsgrenze erreicht habe. Trotz eines Plus im vergangenen Jahr, das jedoch nur durch ein Darlehen des Bundes erreicht wurde, sei dringender Handlungsbedarf nötig. Die Diakonie fordert ein Finanzierungsmodell, das sowohl Pflegebedürftige als auch deren Angehörige entlastet, um eine qualitativ hochwertige Pflege zu gewährleisten.
Ausbildung, Arbeitsmarkt und Fachkräftemangel
17.03.2026
Hohe Unzufriedenheit bei Pflege-Azubis: Fehlende Anleitung kritisiert
Pflege-Azubis unzufrieden: Nur ein Drittel bewertet Ausbildung positiv. Experten kritisieren fehlende Praxisanleitung und strukturelle Defizite als Ursachen.
Pflege-Azubis unzufrieden: Nur ein Drittel bewertet Ausbildung positiv. Experten kritisieren fehlende Praxisanleitung und strukturelle Defizite als Ursachen.
Die Unzufriedenheit unter Auszubildenden in der Pflege ist hoch, wie der Kölner Pflegetalk aufzeigt. Laut medinfoweb.de bewerten nur etwa ein Drittel der Azubis ihre Ausbildung als positiv. Dies steht im starken Kontrast zu anderen Branchen, wo dieser Wert bei über 70 Prozent liegt. Hauptursachen sind laut Experten fehlende Praxisanleitung und strukturelle Defizite. Dr. German Quernheim betont die mangelnde Unterstützung seitens der Einrichtungen, was oft zu Überforderung und Ausbildungsabbrüchen führt. Verbesserungsansätze wurden ebenfalls diskutiert, mit positiven Beispielen aus Österreich.
ver.di fordert umfassende Reform der Sozialen Pflegeversicherung
ver.di drängt auf Reform der Pflegeversicherung, da hohe Eigenanteile Pflege zum Armutsrisiko machen und fordert vollständige Deckung pflegebedingter Kosten.
ver.di drängt auf Reform der Pflegeversicherung, da hohe Eigenanteile Pflege zum Armutsrisiko machen und fordert vollständige Deckung pflegebedingter Kosten.
Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di betont die dringende Notwendigkeit einer umfassenden Reform der Sozialen Pflegeversicherung. Wie auf "verdi.de" hervorgehoben, sei Pflege inzwischen ein signifikantes Armutsrisiko, da Eigenanteile in Einrichtungen oft untragbar hoch sind. Laut ver.di sind strukturelle Reformen erforderlich, um die finanzielle Stabilität zu gewährleisten und pflegebedingte Kosten komplett zu decken. Eine von ver.di unterstützte Studie zeigt, dass die Mehreinbeziehung aller Einkommensarten in die Finanzierung nur minimale Mehrkosten für Beschäftigte bedeuten würde.
Diakonie und DEVAP fordern weitreichende Reform der Pflegefinanzierung
Diakonie und DEVAP fordern umfassende Reform der Pflegefinanzierung, kritisieren "Zukunftspakt Pflege" der Regierung als unzureichend.
Diakonie und DEVAP fordern umfassende Reform der Pflegefinanzierung, kritisieren "Zukunftspakt Pflege" der Regierung als unzureichend.
Die Diakonie Deutschland und der Deutsche Evangelische Verband für Altenarbeit und Pflege (DEVAP) fordern eine umfassende Reform der Pflegefinanzierung zur Stabilisierung der Pflegeversicherung. Sie kritisieren den "Zukunftspakt Pflege" der Bundesregierung als unzureichend und verlangen unter anderem die Rückzahlung der während der Coronapandemie ausgegebenen Mittel, eine Erhöhung der Versicherungspflichtgrenze sowie einen dauerhaften Steuerzuschuss. Dies sei erforderlich, um die pflegebedingten Eigenanteile nachhaltig zu begrenzen, berichtete das Ärzteblatt.
Koalition drängt auf Mitwirkung am GKV-Sparpaket von Ministerin Warken
Die Regierungsfraktionen fordern Mitsprache beim GKV-Sparpaket von Ministerin Warken, das Milliarden mobilisieren soll, um höhere Zusatzbeiträge zu verhindern.
Die Regierungsfraktionen fordern Mitsprache beim GKV-Sparpaket von Ministerin Warken, das Milliarden mobilisieren soll, um höhere Zusatzbeiträge zu verhindern.
Gesundheitspolitiker der Regierungsfraktionen drängen darauf, beim geplanten GKV-Sparpaket mitzuwirken, das Bundesgesundheitsministerin Nina Warken vorbereitet. Geplant ist, 12 bis 14 Milliarden Euro zu mobilisieren, um einen weiteren Anstieg der Zusatzbeiträge im kommenden Jahr zu vermeiden. Die handverlesene Finanzkommission der Ministerin arbeitet seit Monaten intensiv an Vorschlägen, deren Veröffentlichung Ende März erwartet wird. Doch nun möchten Fraktionspolitiker der Koalition Vorkoster im politischen Prozess einführen, um Vorschläge mit hohem Sprengpotenzial vorzeitig zu beseitigen. Warken, ihrer Rolle als Dirigentin des Prozesses beraubt, muss sich einem ordnenden Politikmanagement der Koalition fügen. Mit diesen Eingriffen hoffen die Koalitionsfraktionen auf eine finanziell solide Zukunft der GKV. (Quelle: Ärzte Zeitung)
Konflikte in Altenheimen: Entscheidungskompetenz liegt bei Pflegenden
In Altenheimen führen oft unterschiedliche Ansichten von Angehörigen und Pflegekräften zu Konflikten. Juristisch liegt die Entscheidungskompetenz bei den Pflegenden.
In Altenheimen führen oft unterschiedliche Ansichten von Angehörigen und Pflegekräften zu Konflikten. Juristisch liegt die Entscheidungskompetenz bei den Pflegenden.
Laut "Care vor9" entstehen Konflikte in Altenheimen häufig durch unterschiedliche Ansichten von Angehörigen und Pflegekräften über die richtige Pflege. Juristisch gesehen liegt die Entscheidungskompetenz jedoch bei den Pflegenden, die sich an wissenschaftlichen Standards orientieren müssen. Der Wille der zu pflegenden Person steht dabei an erster Stelle. Angehörige können nur dann mitentscheiden, wenn sie hierzu ausdrücklich bevollmächtigt oder als gesetzliche Betreuer eingesetzt sind. Die Rechtslage betont die Autonomie des Pflegepersonals und der pflegebedürftigen Personen.
Wir verwenden notwendige Cookies für den Betrieb dieser Website.
Zusätzlich nutzen wir Google reCAPTCHA zum Schutz vor Spam, das Daten an Google überträgt.
Sie können zustimmen oder nur notwendige Cookies erlauben.
Mehr erfahren.