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Ausbildung, Arbeitsmarkt und Fachkräftemangel
05.03.2026
Ambulante Pflegedienste unter Druck: Webinar zu Lösungsansätzen
Ambulante Pflegedienste in Not: Webinar zeigt Lösungen zu Personal- und Finanzproblemen auf, um zukunftsfähige Strategien zu entwickeln.
Ambulante Pflegedienste in Not: Webinar zeigt Lösungen zu Personal- und Finanzproblemen auf, um zukunftsfähige Strategien zu entwickeln.
Die wirtschaftliche Situation der ambulanten Pflegedienste ist kritisch: Laut dem Unternehmensberater Igor Savitsky von Opencare Consulting stehen die Dienste durch eine Personalkostenquote von über 70 Prozent und nahezu zahlungsunfähige Pflegekassen unter massivem Druck. Savitsky wird in einem Webinar am 18. März Ansätze präsentieren, um Pflegedienste zukunftsfähig zu gestalten. Dazu zählen individuelle Vergütungsverhandlungen und Tourenoptimierungen. Teilnehmer erhalten praxisnahe Anleitungen zur Umsetzung. (Quelle: www.haeusliche-pflege.net)
NRW warnt Pflegekräfte vor Datenschutzverstößen in sozialen Medien
NRW mahnt Pflegekräfte zur Vorsicht in sozialen Medien: Datenschutzverstöße beim Teilen sensibler Gesundheitsdaten könnten rechtliche Folgen haben.
NRW mahnt Pflegekräfte zur Vorsicht in sozialen Medien: Datenschutzverstöße beim Teilen sensibler Gesundheitsdaten könnten rechtliche Folgen haben.
Die nordrhein-westfälische Datenschutzbeauftragte Bettina Gayk warnt vor zunehmenden Datenschutzverstößen auf Social Media, speziell durch Pflegekräfte, Ärzt:innen und Therapeut:innen, bei der Veröffentlichung sensibler Gesundheitsdaten. Gayk betont, dass selbst kleine Verstöße, wie das Zeigen von Pflegebedürftigen oder erkennbaren Pflegezimmern, nicht zulässig sind und rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen können. Auch Fahrlässigkeit kann mit Bußgeldern geahndet werden. Laut häusliche-pflege.net riskieren die Betroffenen Schadensersatzforderungen, da die Einwilligungsfähigkeit oft nicht gewährleistet ist.
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
04.03.2026
Brandenburg: Neues Superministerium für Arbeit und Gesundheit vorgestellt
Brandenburg stellt neues Superministerium für Arbeit und Gesundheit vor, mit René Wilke an der Spitze, um Gesundheitsversorgung und Long-COVID-Versorgung zu stärken.
Brandenburg stellt neues Superministerium für Arbeit und Gesundheit vor, mit René Wilke an der Spitze, um Gesundheitsversorgung und Long-COVID-Versorgung zu stärken.
Die neue rot-schwarze Koalition in Brandenburg, bestehend aus SPD und CDU, plant die Einführung eines "Superministeriums" für Arbeit, Soziales, Gesundheit und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Dies wurde bei der Vorstellung des Koalitionsvertrags in Potsdam bekanntgegeben. Das Gesundheitsressort soll zukünftig vom bisherigen SPD-Innenminister René Wilke geleitet werden. Die Koalition, die nach dem Scheitern der SPD/BSW-Regierung gebildet wurde, setzt einen klaren Schwerpunkt auf die Gesundheitspolitik. Hierzu zählen die Sicherung einer flächendeckenden Gesundheitsversorgung und die Umstrukturierung von Krankenhausstandorten zu regionalen Gesundheitszentren wie Polikliniken. Sektorenübergreifende Versorgungsangebote sollen ausgeweitet und gesetzlich verankert werden, während die Versorgung von Long-COVID-Patienten optimiert werden soll. Die Meldung stammt von der 'Ärzte Zeitung', Stand: 4. März 2026.
Herz-Kreislauf-Erkrankungen: Häufigste Todesursache bei Frauen 2024
Herz-Kreislauf-Erkrankungen waren 2024 die häufigste Todesursache bei Frauen in Deutschland, mit 35,4% der Todesfälle laut Statistischem Bundesamt.
Herz-Kreislauf-Erkrankungen waren 2024 die häufigste Todesursache bei Frauen in Deutschland, mit 35,4% der Todesfälle laut Statistischem Bundesamt.
Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems, wie Herzinfarkt oder Vorhofflimmern, waren 2024 die häufigste Todesursache bei Frauen in Deutschland. Laut Statistischem Bundesamt entfielen 35,4 Prozent der Todesfälle bei Frauen auf diese Erkrankungen, was 178.742 Frauen entspricht. Bei den Männern waren es 160.470 Todesfälle, also 31,9 Prozent. Herz-Kreislauf-Krankheiten führten zudem bei beiden Geschlechtern häufig zu stationären Krankenhausaufenthalten: 12,8 Prozent der Patientinnen und 16,9 Prozent der Patienten wurden deshalb eingeliefert. Häufige Todesursache war auch Krebs, der bei 21,1 Prozent der Frauen und 24,6 Prozent der Männer zum Tod führte. Die Lebenswerwartung betrug 2024 bei Frauen durchschnittlich 83,5 Jahre und bei Männern 78,9 Jahre, beeinflusst durch Faktoren wie Tabakkonsum und Ernährung. Das Bundesamt veröffentlichte die Zahlen anlässlich des Weltfrauentags am 8. März. (Quelle: Ärzte Zeitung)
Zukunft der Pflege: Rolle von Robotern auf Nürnberger Kongress debattiert
Zukunft der Pflege: Experten debattieren auf Nürnberger Kongress den Einsatz von Robotern und deren potenzielle Rolle in Pflegeeinrichtungen.
Zukunft der Pflege: Experten debattieren auf Nürnberger Kongress den Einsatz von Robotern und deren potenzielle Rolle in Pflegeeinrichtungen.
Beim Kongress zur Zukunft der Pflege in Nürnberg, organisiert von BR24, kamen Forscher und Pflegende zusammen, um die Zukunft der Pflegearbeit zu diskutieren. Ein zentrales Thema war der Einsatz von Technologie, insbesondere die Frage, ob mehr Unterstützung durch Roboter sinnvoll sei. Diese Technologie könnte erhebliche Auswirkungen auf den Arbeitsalltag in Pflegeeinrichtungen haben und neue Lösungsansätze bieten. Die Konferenz bot eine Plattform, um die Herausforderungen und Chancen dieser Entwicklungen zu beleuchten. (Quelle: www.ardmediathek.de)
Berliner Senat bekräftigt digitale Transformation der Pflege bis 2026
Der Berliner Senat treibt mit "Pflege 4.0" bis 2026 die digitale Transformation in der Pflege voran und fokussiert auf KI und Telematikanbindung.
Der Berliner Senat treibt mit "Pflege 4.0" bis 2026 die digitale Transformation in der Pflege voran und fokussiert auf KI und Telematikanbindung.
Der Berliner Senat hat einem Bericht zu „Pflege 4.0 – Made in Berlin“ zugestimmt, wie auf www.berlin.de berichtet wird. Dieser betont das Engagement des Landeskompetenzzentrums für die digitale Transformation der Pflege. 2025 waren 74 Prozent der Pflegeeinrichtungen an die Telematikinfrastruktur angeschlossen. Neben der technischen Unterstützung für Einrichtungen lag der Fokus auf der digitalen Befähigung pflegebedürftiger Menschen. Künstliche Intelligenz wurde intensiv diskutiert. 2026 plant das Zentrum eine stärkere Nutzung von Digitalisierung und KI zur Verbesserung der Pflegeprozesse.
Pflegepraxis, Organisation und Innovation
03.03.2026
Gewalt in Pflegeheimen: 69 Prozent der Einrichtungen betroffen
69% der Pflegeheime in Deutschland melden Gewaltvorfälle, von körperlicher über psychische bis zu struktureller Gewalt durch Personalmangel.
69% der Pflegeheime in Deutschland melden Gewaltvorfälle, von körperlicher über psychische bis zu struktureller Gewalt durch Personalmangel.
In Deutschland ist Gewalt in Pflegeheimen ein weitverbreitetes, jedoch oft tabubehaftetes Thema. Im Gespräch mit watson beschreibt Pflegeexperte Alexander Streb vom Anbieter compassio, dass 69 Prozent der Heime im letzten Jahr Gewaltvorfälle erlebten. Diese umfassen neben körperlicher und psychischer Gewalt auch "Gewalt durch Unterlassen", etwa wenn Bedürfnisse vernachlässigt werden, sowie strukturelle Gewalt durch unzureichendes Personal. Angehörigen wird empfohlen, bei Verdacht eine neutrale Vertrauensperson in den Einrichtungen anzusprechen, um der Problematik entgegenzuwirken.
Ausbildung, Arbeitsmarkt und Fachkräftemangel
03.03.2026
Erfolgreicher Abschluss des Personalbemessungs-Modells in Altenpflege
Das Modell zur Personalbemessung in der Altenpflege wurde nach drei Jahren erfolgreich abgeschlossen, um eine optimale Aufgabenverteilung und Zufriedenheit zu fördern.
Das Modell zur Personalbemessung in der Altenpflege wurde nach drei Jahren erfolgreich abgeschlossen, um eine optimale Aufgabenverteilung und Zufriedenheit zu fördern.
Das Modellprogramm zur Einführung und Weiterentwicklung des Personalbemessungsverfahrens in der stationären Altenpflege gemäß § 8 Absatz 3b SGB XI hat nach gut drei Jahren im Januar 2026 erfolgreich seinen Abschluss gefunden, teilt Altenpflege Online mit. Zentral für das Programm waren die Fragen, wie Aufgaben neu verteilt werden können, wenn sich die Zusammensetzung des Personalstamms verändert, und wie ein veränderter Personalmix bestmöglich genutzt werden kann, um eine noch bessere Versorgung sowie mehr Zufriedenheit bei den Mitarbeitenden zu erreichen.
AOK-Chefin Reimann fordert ein verpflichtendes Primärversorgungssystem, um die ambulante Versorgung zu verbessern und Wartezeiten zu verkürzen.
AOK-Chefin Reimann fordert ein verpflichtendes Primärversorgungssystem, um die ambulante Versorgung zu verbessern und Wartezeiten zu verkürzen.
Auf einem Fachgespräch des Bundesgesundheitsministeriums äußerte sich Dr. Carola Reimann, Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, zur Notwendigkeit eines verbindlichen Primärversorgungssystems. Sie betonte, dass dieses System eine Lösung für bestehende Probleme in der ambulanten Versorgung darstelle. Vorgeschlagene Reformen betonen die Bedeutung einer teambasierten, interprofessionellen Primärversorgung. Reimann unterstrich, dass der direkte Zugang zu Fachärzten die Ausnahme bleiben solle, während die Primärversorgung als erste Anlaufstelle fungiere und Wartezeiten verringere, berichtet 'www.aok.de'.
Neue Regelungen vereinfachen Zugang zu Verhinderung- und Kurzzeitpflege
Ab Juli 2025 ermöglichen neue Regelungen flexible Nutzung von Verhinderungs- und Kurzzeitpflege mit einem gemeinsamen Budget von 3.539 Euro jährlich.
Ab Juli 2025 ermöglichen neue Regelungen flexible Nutzung von Verhinderungs- und Kurzzeitpflege mit einem gemeinsamen Budget von 3.539 Euro jährlich.
Seit dem 1. Juli 2025 vereinfachen neue Regelungen den Zugang zu Verhinderungspflege und Kurzzeitpflege. Beide Leistungen werden nun in einem gemeinsamen Jahresbetrag von 3.539 Euro zusammengefasst, der individuell und flexibel genutzt werden kann. Damit entfällt die Notwendigkeit, Beträge zwischen den beiden Pflegeformen hin- und herzuschieben. Neu ist zudem, dass das Entlastungsbudget direkt ab Feststellung des Pflegegrades zur Verfügung steht. Die Verhinderungspflege kann nun bis zu acht Wochen im Jahr in Anspruch genommen werden, im Gegensatz zu den bisherigen sechs Wochen. Auch der Lohn für nicht erwerbstätige Verwandte wurde angehoben. Pflegebedürftige müssen bei ihrer Pflegekasse lediglich angeben, welche Leistung sie in Anspruch nehmen möchten, um die Abrechnung korrekt durchzuführen. Die Verbraucherzentrale empfiehlt eine sorgfältige Planung und Beratung bei der Pflegekasse hinsichtlich der Beantragung dieser Leistungen.
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