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Pflegepraxis, Organisation und Innovation
20.02.2026
Erfolgreiches "Leading-Nurse"-Modellprojekt stärkt Pflegequalität in Bayern
Das "Leading-Nurse"-Modellprojekt zeigt in Bayern positive Wirkung und stärkt in 16 Caritas-Einrichtungen die Pflegequalität und Verantwortungsübernahme.
Das "Leading-Nurse"-Modellprojekt zeigt in Bayern positive Wirkung und stärkt in 16 Caritas-Einrichtungen die Pflegequalität und Verantwortungsübernahme.
Das bayerische Gesundheitsministerium zieht ein positives Fazit aus dem „Leading-Nurse“-Modellprojekt, das in 16 Caritas-Einrichtungen getestet wurde. Dieses Projekt zielt darauf ab, die Pflegequalität und Verantwortung zu stärken. Gesundheitsministerin Judith Gerlach betonte laut www.altenpflege-online.net, dass das Konzept wesentlich dazu beigetragen habe, Vertrauen und Verantwortungsbewusstsein in der Pflege zu fördern. Das Modellprojekt wird als Erfolg gewertet, was darauf hindeutet, dass solche Initiativen in Zukunft weiterverfolgt werden könnten.
Analyse: Steigender Wunsch nach assistiertem Suizid bei Krebspatienten
Analyse: Mehr Krebspatienten wünschen assistierten Suizid – Ärzte sehen sich neuen Herausforderungen und Unsicherheiten gegenüber.
Analyse: Mehr Krebspatienten wünschen assistierten Suizid – Ärzte sehen sich neuen Herausforderungen und Unsicherheiten gegenüber.
Laut einer Quelle der Ärztezeitung greift eine Analyse der Universität Halle das Thema des steigenden Wunsches nach assistiertem Suizid bei Krebspatienten auf. Es wird berichtet, dass dieser Wunsch in der Zukunft eine Herausforderung für Ärztinnen und Ärzte darstellen könnte. Die Analyse zeigt, welche Motive die betroffenen Patienten haben, sich für einen assistierten Suizid zu entscheiden. Unsicherheiten auf Seiten der Ärzte wurden auch auf dem Deutschen Krebskongress thematisiert.
Studie: Benachteiligung häuslicher Pflegender durch Pflegeversicherung
Studie kritisiert: Pflegeversicherung benachteiligt häusliche Pflegende finanziell gegenüber Heimbewohnern, warnt Sozialpolitikerin Notburga Ott.
Studie kritisiert: Pflegeversicherung benachteiligt häusliche Pflegende finanziell gegenüber Heimbewohnern, warnt Sozialpolitikerin Notburga Ott.
Eine Studie von Notburga Ott, Expertin für Sozialpolitik der Ruhr-Universität Bochum, zeigt, dass pflegende Angehörige durch die Soziale Pflegeversicherung (SPV) benachteiligt werden. Während Heimbewohner von einheitlichen Eigenanteilen profitieren, fehlen in der häuslichen Pflege vergleichbare Ausgleiche. Ott kritisiert, dass die gesetzlichen Pflegegeld- und Sachleistungsbeträge nicht empirisch begründet sind, was zu ungleich verteilten finanziellen Belastungen führt. Ein insgesamt widersprüchliches System mit Verteilungsproblemen belastet besonders häuslich Pflegende. (Quelle: www.carevor9.de)
Pflegeberufebeteiligungsverordnung stärkt Mitwirkung auf Bundesebene
Neue Verordnung stärkt Pflegeberufe: Mit der Einführung der Pflegeberufebeteiligungsverordnung wird die Mitwirkung auf Bundesebene erheblich ausgebaut.
Neue Verordnung stärkt Pflegeberufe: Mit der Einführung der Pflegeberufebeteiligungsverordnung wird die Mitwirkung auf Bundesebene erheblich ausgebaut.
Die Pflegeberufebeteiligungsverordnung ist in Deutschland in Kraft getreten und soll erstmals verbindliche Rahmenbedingungen für die Mitwirkung der Pflegeberufe auf Bundesebene schaffen. Die Verordnung, welche am 13. Februar 2026 im Bundesgesetzblatt verkündet wurde, etwa einen Tag später wirksam. Der Deutsche Pflegerat (DPR) übernimmt dabei die Rolle der maßgeblichen Vertretung der Pflegeorganisationen. Christine Vogler, Präsidentin des DPR, betonte die Bedeutung der Verordnung für die Professionalisierung der Pflege auf Bundesebene (www.bibliomed-pflege.de).
Reformjahr 2026: Politik im Zugzwang für faire Pflegefinanzierung
2026 wird zum Reformjahr: Politik muss dringend faire Pflegefinanzierung sichern und zugleich Gesundheitsversorgung modernisieren.
2026 wird zum Reformjahr: Politik muss dringend faire Pflegefinanzierung sichern und zugleich Gesundheitsversorgung modernisieren.
Die aktuelle Ausgabe des "Ersatzkasse Magazins" beleuchtet das Jahr 2026 als ein bedeutendes Reformjahr für Gesundheit und Pflege. Die Politik sei gefordert, eine faire Finanzierung der Pflege sicherzustellen und gleichzeitig die Gesundheitsversorgung zu modernisieren. Der Verband der Ersatzkassen betont, dass steigende Personalkosten die Eigenbeteiligung der Versicherten erhöhen könnten und appelliert an die Politik, Lösungen zu finden, um die finanzielle Belastung zu begrenzen. Die Gesundheits- und Pflegepolitik steht aufgrund zahlreicher Wahlen unter Zeitdruck, so vdek.com.
Grippewelle überschritten: Impfquoten bei Risikogruppen weiterhin niedrig
Grippewelle überschritten, Impfquoten bei Risikogruppen kritisch niedrig – Experten raten zur Impfung, besonders bei über 60-Jährigen und chronisch Kranken.
Grippewelle überschritten, Impfquoten bei Risikogruppen kritisch niedrig – Experten raten zur Impfung, besonders bei über 60-Jährigen und chronisch Kranken.
Die Grippewelle in Deutschland hält zwar an, scheint jedoch ihren Höhepunkt bereits überschritten zu haben. Dies berichtet die "Ärzte Zeitung" und liefert einen Überblick über die aktuelle Aktivität akuter respiratorischer Erkrankungen. Die BARMER gibt zu bedenken, dass die Impfquote besonders bei über 60-Jährigen noch immer weit hinter den internationalen Zielen zurückbleibt. Auch für chronisch kranke Menschen unter 60 Jahren besteht laut Experten ein erhöhtes Risiko durch Grippeinfektionen. Eine Fachkommission der STIKO empfiehlt daher, die Grippeimpfung auch bei gesunden Kindern ab 6 Monaten vorzunehmen, um die Krankheitslast zu reduzieren. In Rheinland-Pfalz hat die Kassenärztliche Vereinigung nun außerdem die wirtschaftliche Vorbestellung von Grippeimpfstoff ohne Regressrisiko ermöglicht, was in Vorbereitung auf den kommenden Winter von Bedeutung sein könnte.
Bad Krozingen: Fachgespräch zu Pflege und demographischen Herausforderungen
In Bad Krozingen diskutieren Experten am 25. Februar 2026 im Kurhaus über demographische Herausforderungen und steigende Pflegekosten.
In Bad Krozingen diskutieren Experten am 25. Februar 2026 im Kurhaus über demographische Herausforderungen und steigende Pflegekosten.
In Bad Krozingen findet am 25. Februar 2026 ein Fachgespräch zum Gesundheitswesen und zur Pflege statt, wie www.regiotrends.de berichtet. Eingeladen haben die Sozialausschüsse der CDU Südbaden und die Senioren Union. Das Treffen im Kurhaus widmet sich den Herausforderungen durch demographische Entwicklungen und steigende Kosten in der Pflege. Nach einem Impulsreferat von Birgit Schaer führen Experten, darunter Vertreter der Theresienklinik und der BARMER, eine Diskussion. Die Veranstaltung steht allen Interessierten offen.
PKV warnt: Reformpläne könnten Pflegekosten bis 2040 stark erhöhen
Die PKV warnt vor Reformplänen der Pflegeversicherung, die Pflegekosten bis 2040 drastisch erhöhen und Zusatzkosten von bis zu 137,6 Milliarden Euro verursachen könnten.
Die PKV warnt vor Reformplänen der Pflegeversicherung, die Pflegekosten bis 2040 drastisch erhöhen und Zusatzkosten von bis zu 137,6 Milliarden Euro verursachen könnten.
Laut der Quelle "medinfoweb.de" äußert der Verband der Privaten Krankenversicherung deutliche Kritik an Reformvorschlägen der Arbeitsgruppe "Zukunftspakt Pflege". Diese zielen darauf ab, die gesetzliche Pflegeversicherung zu reformieren. Der Verband prognostiziert, dass durch die geplante Deckelung der Eigenanteile auf 1.200 Euro hohe Zusatzkosten bis 2040 entstehen könnten, mindestens 101,9 Milliarden Euro. Ein Absinken des Pflegedeckels auf 1.000 Euro könnte die Belastung auf 137,6 Milliarden Euro erhöhen. Die Vorschläge stoßen auf geteilte Meinungen, insbesondere hinsichtlich der finanziellen Auswirkungen.
Deutschland: Influenza-Impfquoten bleiben hinter internationalen Zielen zurück
Die Influenza-Impfquoten in Deutschland sind alarmierend niedrig: Besonders Hochrisikogruppen wie Herzpatienten werden oft nicht erreicht, so der Arzneimittelreport 2023.
Die Influenza-Impfquoten in Deutschland sind alarmierend niedrig: Besonders Hochrisikogruppen wie Herzpatienten werden oft nicht erreicht, so der Arzneimittelreport 2023.
Schlechte Nachrichten zum Thema Impfen: Die Influenza-Impfquoten in Deutschland bleiben deutlich hinter internationalen Zielen zurück. Besonders gefährdete Gruppen wie Herzpatienten werden nicht ausreichend erreicht. Laut dem neuen Arzneimittelreport der Krankenkasse BARMER wurden im Jahr 2023 sechs von zehn Menschen über 60 Jahren nicht gegen Grippe geimpft. Bewohner Baden-Württembergs weisen mit 29,7 Prozent die niedrigste Impfquote des Landes auf. Dabei zeigt die Studie, dass mehr als die Hälfte der besonders gefährdeten Patienten in stationärer Pflege oder nach einem Herzinfarkt nicht geimpft wurden. Die Einführung der Möglichkeit zur Grippeimpfung in Apotheken zeigt bisher keinen signifikanten Effekt auf die Impfquote, so BARMER-Vorstandschef Professor Christopher Straub. Professor Daniel Grandt von der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin betont, dass Hausärzte eine besondere Verantwortung tragen, die unzureichenden Impfquoten zu verbessern. (Quelle: aerztezeitung.de)
Kritik an elektronischer Patientenakte: Hausärzte und Verbraucher fordern Nachbesserungen
Hausärzte und Verbraucher kritisieren die elektronische Patientenakte und fordern Verbesserungen bei Funktionen und Nutzungskomfort.
Hausärzte und Verbraucher kritisieren die elektronische Patientenakte und fordern Verbesserungen bei Funktionen und Nutzungskomfort.
Die elektronische Patientenakte (ePA), die von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) als zentrales digitals Instrument der Gesundheitsversorgung eingeführt wurde, stößt auf Kritik. Hausärzte und Verbrauchervertreter äußern sich ernüchtert über den bisherigen Verlauf und fordern dringende Verbesserungen. Dr. Markus Beier vom Hausärzteverband kritisierte den komplizierten Registrierungsprozess in der Berliner Morgenpost und sagte, viele Patienten hätten die ePA nicht einmal angeschaut. Ramona Pop vom Verbraucherzentrale Bundesverband bemerkte, dass die ePA bislang hinter den Erwartungen zurückbleibe. Eine vzbv-Umfrage zeigte, dass 71 Prozent der Befragten die ePA nicht aktiv nutzen. Pop forderte eine einheitliche App, um die zersplitterte Landschaft zu vereinfachen. Die Verbraucherzentrale sieht in der mangelnden Nutzung vor allem fehlende Funktionen und komplizierte Freischaltungsprozesse als Hindernisse. Die Krankenkassen sollen zur besseren Information und Beratung verpflichtet sein. (Quelle: Ärztezeitung)
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