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Pflegepolitik und Recht
31.07.2026
Neue Ankündigungsfrist für Regelprüfungen verbessert Vorbereitung
Neue Ankündigungsfrist in der Pflege: Ambulante Dienste erhalten nun zwei Arbeitstage zur Vorbereitung auf Regelprüfungen.
Neue Ankündigungsfrist in der Pflege: Ambulante Dienste erhalten nun zwei Arbeitstage zur Vorbereitung auf Regelprüfungen.
Ambulante Pflege- und Betreuungsdienste profitieren von einer neuen Ankündigungsfrist für Regelprüfungen, die nun zwei Arbeitstage umfasst. Diese Änderung, initiiert durch das Gesetz zur Befugniserweiterung und Entbürokratisierung in der Pflege (BEEP), tritt mit sofortiger Wirkung in Kraft und wurde vom Bundesministerium für Gesundheit genehmigt. Der Medizinische Dienst Bund hat die relevanten Richtlinien bereits überarbeitet, ohne weitere Anpassungen vorzunehmen, berichtet „Häusliche Pflege“. Diese Maßnahme soll eine bessere Vorbereitung auf Qualitätsprüfungen ermöglichen.
Pflegerat fordert umfassende Strukturreform von Gesundheitsminister
Der Deutsche Pflegerat drängt Gesundheitsminister Linnemann zu einer umfassenden Pflegereform mit Strukturwandel und mehr Kompetenzen für Fachkräfte.
Der Deutsche Pflegerat drängt Gesundheitsminister Linnemann zu einer umfassenden Pflegereform mit Strukturwandel und mehr Kompetenzen für Fachkräfte.
Der Deutsche Pflegerat ruft den neuen Gesundheitsminister Carsten Linnemann (CDU) dazu auf, die bevorstehende Pflegereform als umfassende Strukturreform zu gestalten, berichtet Presse Augsburg unter Berufung auf die dts Nachrichtenagentur. Christine Vogler, Präsidentin des Pflegerats, betont in der „Neuen Osnabrücker Zeitung“, dass es nicht nur um finanzielle Mittel gehe, sondern um eine grundlegende Überprüfung der Finanzierungsgrundlagen. Außerdem fordert Vogler mehr Kompetenzen für Pflegefachkräfte und eine steuerfinanzierte Unterstützung versicherungsfremder Leistungen wie Rentenbeiträge für pflegende Angehörige.
Deutschland plant Pflegereform: Finanzstabilität im Fokus
Deutschland plant Pflegereform: Finanzstabilität und Zukunftssicherheit stehen im Fokus des neuen Gesetzentwurfs des Gesundheitsministeriums.
Deutschland plant Pflegereform: Finanzstabilität und Zukunftssicherheit stehen im Fokus des neuen Gesetzentwurfs des Gesundheitsministeriums.
Die Pflege in Deutschland steht vor einer bedeutenden Reform, da das Bundesgesundheitsministerium im Juni 2026 einen Gesetzentwurf vorgestellt hat. Dieser zielt darauf ab, die finanzielle Lage der Pflegeversicherung zu stabilisieren, die durch steigende Löhne und einen unerwartet hohen Anstieg der pflegebedürftigen Population auf über sechs Millionen Menschen gefährdet ist. Laut einer Analyse der Konrad-Adenauer-Stiftung könnten vor allem in Ostdeutschland ab Mitte der 2030er-Jahre große Probleme entstehen, wenn die Babyboomer-Generation vermehrt pflegebedürftig wird, berichtet die Allgäuer Zeitung.
Ausbildung, Arbeitsmarkt und Fachkräftemangel
30.07.2026
BIBB veröffentlicht erste Rahmenpläne für Pflegefachassistenz-Ausbildung
Das BIBB stellt erste Rahmenpläne für die bundesweit ab 2027 startende 18-monatige Pflegefachassistenz-Ausbildung vor, um Pflegeschulen beim Curriculum zu unterstützen.
Das BIBB stellt erste Rahmenpläne für die bundesweit ab 2027 startende 18-monatige Pflegefachassistenz-Ausbildung vor, um Pflegeschulen beim Curriculum zu unterstützen.
Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) hat erstmals Rahmenpläne für die Ausbildung in der Pflegefachassistenz veröffentlicht. Diese sollen als Grundlage für die 18-monatige Ausbildung dienen, die ab dem 1. Januar 2027 bundesweit einheitlich startet. Die Pläne, die zunächst als genehmigte Vorabfassung vorliegen, wurden von der Fachkommission nach § 53 Pflegeberufegesetz erarbeitet, berichtet bibliomed-pflege.de. Pflegeschulen und ausbildende Einrichtungen können sie nutzen, um eigene Curricula zu entwickeln. Eine redaktionell überarbeitete Endfassung folgt noch.
Neue Regelung ab 2026: Keine Pauschalen für Physio- und Ergotherapie
Ab 2026 keine Pauschalen mehr für Physio- und Ergotherapie bei neuen Blankoverordnungen; ab 2027 erhöht sich die Zuzahlung pro Verordnung auf 15 Euro.
Ab 2026 keine Pauschalen mehr für Physio- und Ergotherapie bei neuen Blankoverordnungen; ab 2027 erhöht sich die Zuzahlung pro Verordnung auf 15 Euro.
Ab dem 30. Juli 2026 sind für neue Blankoverordnungen in der Physio- und Ergotherapie keine versorgungsbezogenen Pauschalen mehr abrechnungsfähig. Diese Regelung, die auf einer Änderung des § 125a SGB V durch das GKV-Beitragssatzstabilitätsgesetz basiert, betrifft Positionen wie die 54503 in der Ergotherapie und die 20524 in der Physiotherapie. Bestehende Behandlungen bleiben unberührt, solange mindestens eine Behandlungs- oder Diagnostikleistung vor dem Stichtag erbracht wurde. Darüber hinaus sieht das Gesetz vor, dass ab 2027 die Zuzahlung pro Verordnung von 10 auf 15 Euro steigen wird, während der Eigenanteil von zehn Prozent unverändert bleibt. Weitere Details sind auf dem Gesundheitspartner-Portal der AOK einsehbar. (Quelle: aok.de)
Rekordhitze: Fast 10.000 Todesfälle durch hohe Temperaturen in 2023
Rekordhitze in 2023: Fast 10.000 Tote, vor allem Senioren betroffen. RKI fordert Präventionsmaßnahmen in Pflegeeinrichtungen.
Rekordhitze in 2023: Fast 10.000 Tote, vor allem Senioren betroffen. RKI fordert Präventionsmaßnahmen in Pflegeeinrichtungen.
In diesem Jahr sind nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts (RKI) deutschlandweit fast 10.000 Menschen wegen hoher Temperaturen gestorben. Die Zahl der hitzebedingten Sterbefälle bis zum 19. Juli liegt bei 9.800, wie aus dem aktuellen RKI-Wochenbericht zur hitzebedingten Mortalität hervorgeht. Dies übertrifft die Anzahl an Hitzetoten in jedem Gesamtjahr seit 2016. Der größte Teil der hitzebedingten Toten – über 5.000 – ist auf die Hitzewelle in der zweiten Junihälfte zurückzuführen, als viele Gebiete in Deutschland Temperaturen um die 40 Grad verzeichneten. Besonders betroffen sind ältere Menschen ab 85 Jahren, von denen 5.420 der Verstorbenen angehörten. Laut RKI tritt der Tod oft durch Hitzschlag ein, meist jedoch als Folge von Hitzeeinwirkung in Verbindung mit bestehenden Vorerkrankungen. Diese dramatische Entwicklung unterstreicht die dringende Notwendigkeit für Präventionsmaßnahmen und angepasste Betreuung im Umgang mit hitzebedingten Gesundheitsrisiken, besonders in Pflegeeinrichtungen und bei älteren Menschen. (Quelle: Ärzte Zeitung)
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
30.07.2026
Diakonie fordert mehr Hitzeschutz-Finanzierung für soziale Einrichtungen
Diakonie drängt auf mehr Mittel für Hitzeschutz in sozialen Einrichtungen, um Leben zu retten und soziale Gerechtigkeit angesichts steigender Temperaturen zu wahren.
Diakonie drängt auf mehr Mittel für Hitzeschutz in sozialen Einrichtungen, um Leben zu retten und soziale Gerechtigkeit angesichts steigender Temperaturen zu wahren.
Aufgrund extremer Hitzeereignisse in Europa, insbesondere in Spanien, Portugal, Griechenland und der Türkei, wird die Brantbekämpfung zunehmend erschwert. In der spanischen Hauptstadt Madrid ist es den Behörden weitestgehend gelungen, den von mehreren Tagen wütenden Waldbrand einzudämmen, allerdings bleiben Tausende Menschen weiterhin in Notunterkünften. Nach Angaben der Präfektur sind die Temperaturen in der Region noch immer hoch, was die Gefahr neuer Brände birgt. Laut dem Robert-Koch-Institut (RKI) sind in Deutschland in diesem Jahr fast 10.000 Menschen einer hitzebedingten Todesursache zum Opfer gefallen, was die höchste Zahl seit der Erfassung im Jahr 2016 darstellt. Die Diakonie Deutschland hat angesichts dieser Umstände die Politik aufgefordert, mehr finanzielle Mittel für den Hitzeschutz, insbesondere in sozialen Einrichtungen, bereitzustellen, da unterlassener Hitzeschutz Menschenleben koste. Die Forderung nach einer umfassenden Klimaanpassung wird als dringlich angesehen, um soziale Gerechtigkeit zu gewährleisten. (Quelle: F.A.Z.)
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
30.07.2026
Hitzewellen belasten Alte und Gesundheitssystem: Köln reagiert mit Maßnahmen
Kölner Schutzinitiativen gegen Hitzewellen: Entlastung für Senioren und Gesundheitssystem durch Maßnahmen wie Hitzetelefon und kühle Orte.
Kölner Schutzinitiativen gegen Hitzewellen: Entlastung für Senioren und Gesundheitssystem durch Maßnahmen wie Hitzetelefon und kühle Orte.
Gabriela Grüne vom Gesundheitsamt Köln erklärt, dass vor allem ältere Menschen unter den aktuellen Hitzewellen leiden, da ihr Durstgefühl nachlasse und sie somit schneller dehydrieren. Auch andere Gruppen, darunter kleine Kinder und Personen, die im Freien arbeiten, sind betroffen. In den Krankenhäusern und Ambulanzen zeigt sich die Belastung deutlich, da der Rettungsdienst an seine Kapazitätsgrenzen stößt. Extreme Temperaturen führen zu Mehrkosten von etwa 152 Millionen Euro im Gesundheitssystem, wie das Hamburg Center for Health Economics mitteilte. Köln bemüht sich aktiv um Hitzeschutz: Initiativen wie ein Hitzetelefon für Senioren und interaktive Karten für kühle Orte verzeichnen großen Erfolg, berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Laut einer Studie der Allianz wird die Wirtschaftsleistung Deutschlands in den kommenden Jahren durch solche Hitzewellen signifikant beeinträchtigt. Die Ursache sei vor allem eine sinkende Arbeitsproduktivität, so Ökonom Hazem Krichene von der Allianz.
Hitzewelle 2023: Rekord von 9800 hitzebedingten Todesfällen in Deutschland
Die Hitzewelle 2023 führte zu einem Rekord von 9800 hitzebedingten Todesfällen in Deutschland, betroffen sind besonders ältere Menschen, so das RKI.
Die Hitzewelle 2023 führte zu einem Rekord von 9800 hitzebedingten Todesfällen in Deutschland, betroffen sind besonders ältere Menschen, so das RKI.
In Deutschland wurden in diesem Jahr bereits 9800 Menschen aufgrund hoher Temperaturen getötet, berichtete das Robert Koch-Institut (RKI) laut "Spiegel". Die betroffene Periode reicht von Anfang April bis zum 19. Juli, wobei die meisten Todesfälle auf die zweite Junihälfte während einer Hitzewelle mit Temperaturen um die 40 Grad zurückzuführen sind. Der bisherige Höchstwert an hitzebedingten Sterbefällen lag 2018 mit rund 9000 Toten. Besonders gefährdet sind ältere Menschen, über 5000 der Verstorbenen waren mindestens 85 Jahre alt. Das RKI betont die Herausforderungen bei der Erfassung dieser Todesursachen, da Hitze oftmals nicht direkt auf Totenscheinen angegeben wird und statistische Methoden notwendig sind, um das Ausmaß abzuschätzen. Auch gibt es Hinweise, dass das derzeitige Modell zur Schätzung der hitzebedingten Sterblichkeitszahlen möglicherweise überarbeitet werden muss, da tatsächliche Todesfälle die Modellschätzungen übersteigen.
RKI: Hitzetote in Deutschland erreichen Höchststand seit 2016
Die Hitzewelle 2023 führt in Deutschland zu höchsten Todeszahlen seit 2016 – RKI meldet 9.800 Tote, vor allem bei über 85-Jährigen besonders betroffen.
Die Hitzewelle 2023 führt in Deutschland zu höchsten Todeszahlen seit 2016 – RKI meldet 9.800 Tote, vor allem bei über 85-Jährigen besonders betroffen.
Nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts (RKI) sind in diesem Jahr bereits fast 10.000 Menschen in Deutschland infolge von hohen Temperaturen gestorben. Die Zahl der hitzebedingten Sterbefälle erreichte bis zum 19. Juli 9.800 Fälle, was mehr ist als in jedem einzelnen Jahr seit 2016, wie die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ unter Berufung auf den aktuellen RKI-Wochenbericht meldet. Besonders betroffen waren die heißen Tage in der zweiten Junihälfte, als Temperaturen um die 40 Grad gemessen wurden. In der Gruppe der über 85-Jährigen wurden 5.420 Todesfälle verzeichnet. Das RKI betont die Notwendigkeit, Hitzewarnungen ernst zu nehmen, und empfiehlt Maßnahmen wie ausreichende Flüssigkeitsaufnahme und den Aufenthalt an kühleren Orten. In der Woche vom 13. bis 19. Juli betrug die durchschnittliche Temperatur 20,9 Grad, was die Sterblichkeitszahlen laut RKI ansteigen ließ. Die Meldung hebt hervor, dass Hitzebelastung insbesondere für ältere Menschen mit Vorerkrankungen gefährlich werden kann. (Quelle: FAZ)
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