Mit dem Newsfeed von altenpflege.de – deinem Anlaufpunkt für aktuelle Informationen und wichtige Nachrichten in der Altenpflege.
Topaktuelle Nachrichten: Die neuesten Trends, Forschungsergebnisse und politischen Entscheidungen, die die Altenpflege beeinflussen.
Weiterführende Links: Jeder Beitrag ist mit einer klickbaren Quelle versehen.
Suchen und Filtern: Suche in den News der letzten 100 Tage oder filtere nach Kategorien und Relevanz.
Aktuell: Stündlich aktualisiert aus vielen wichtigen Quellen.
Demnächst: Auch als E-Mail verfügbar - bereits vorselektiert nach deinen Vorgaben.
Newsfeed durchsuchen:
Medizin, Gesundheit und Prävention
09.07.2026
Hitzebedingte Todesfälle in Hessen 2025 deutlich gestiegen
Hitzetote in Hessen: RKI zählt 2025 bis Juni 600 Todesfälle durch Hitze, deutlicher Anstieg im Vergleich zum Vorjahr durch extreme Temperaturen.
Hitzetote in Hessen: RKI zählt 2025 bis Juni 600 Todesfälle durch Hitze, deutlicher Anstieg im Vergleich zum Vorjahr durch extreme Temperaturen.
Bis Ende Juni sind in Hessen nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts (RKI) rund 600 Menschen an hitzebedingten Ursachen gestorben. Diese Zahl übersteigt die der insgesamt hitzebedingten Todesfälle des Vorjahres, was das RKI in seinem Bericht zur hitzebedingten Mortalität bestätigte. Im Jahr 2025 betrug die geschätzte Zahl 350 Todesfälle, was bedeutet, dass im laufenden Jahr 9,5 hitzebedingte Todesfälle auf 100.000 Einwohner kommen. Dieser Anstieg wird auf die hohen Temperaturen und die ausgeprägten Hitzeperioden zurückgeführt, so das RKI. Deutschlandweit starben im selben Zeitraum insgesamt 5120 Menschen hitzebedingt. Daten des Statistischen Bundesamtes und des Deutschen Wetterdienstes stützten die Schätzungen des RKI. Die Unterschiede in den Sterblichkeitszahlen innerhalb der Sommerzeit würden durch die unterschiedliche Intensität der Hitzeperioden erklärt, insbesondere wenn die Temperaturen über 20 Grad steigen, was sich laut dem RKI-Bericht deutlich auf die Sterblichkeit auswirkt. (Quelle: FAZ)
Pflegepraxis, Organisation und Innovation
09.07.2026
Kritik an Therapiequalität: Kopkow fordert klare Standards und Leitlinien
Prof. Kopkow kritisiert mangelnde Heilmittelqualität und ruft zu klaren Standards in der Physiotherapie auf, um Therapieergebnisse transparenter zu machen.
Prof. Kopkow kritisiert mangelnde Heilmittelqualität und ruft zu klaren Standards in der Physiotherapie auf, um Therapieergebnisse transparenter zu machen.
Prof. Christian Kopkow, Physiotherapeut und Professor an der Brandenburgischen TU Cottbus-Senftenberg, äußerte sich im Interview mit der AOK kritisch über die derzeitige Qualität der Heilmittelversorgung. Trotz steigender Ausgaben fehle es weiterhin an ausreichender Ergebnisqualität, insbesondere bei der Physiotherapie. Er betonte, dass bislang oft unklar sei, was genau in der Therapie geschehe, da verbindliche Standards zur Dokumentation fehlen. Um den "Blindflug" zu beenden, seien stärkere patientenseitig erfasste Outcomes nötig, etwa durch standardisierte Fragebögen. Kopkow hob hervor, dass Leitlinien oft im therapeutischen Alltag nicht ausreichend verankert seien, was teils auf die überwiegend fachschulische Ausbildung vieler Therapeuten zurückzuführen sei. Er forderte, qualitätsorientierte Maßnahmen stärker zu verankern, um bessere Versorgungsstrukturen zu schaffen. Quellenangabe: aok.de.
RKI: 5120 hitzebedingte Todesfälle in Deutschland bis Ende Juni
5120 Hitzetote bis Juni: RKI-Bericht zeigt dramatische Auswirkungen extremer Temperaturen auf die Sterblichkeit in Deutschland, vor allem in Rheinland-Pfalz.
5120 Hitzetote bis Juni: RKI-Bericht zeigt dramatische Auswirkungen extremer Temperaturen auf die Sterblichkeit in Deutschland, vor allem in Rheinland-Pfalz.
Seit Beginn des Sommers bis einschließlich Ende Juni sind in Deutschland nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts (RKI) 5120 Menschen an den Folgen extremer Hitze gestorben. Diese Angaben stammen aus einem Bericht des RKI zur hitzebedingten Mortalität. Grundlage der Schätzungen sind die Sterbefallzahlen des Statistischen Bundesamtes und Wetterdaten des Deutschen Wetterdienstes. In Rheinland-Pfalz wurden bereits 560 hitzebedingte Todesfälle registriert, mehr als doppelt so viele wie im gesamten Vorjahr. Das RKI erklärt die Unterschiede in der Sterblichkeit mit den unterschiedlich intensiv ausgeprägten Hitzeperioden. In der Woche vom 22. bis 28. Juni lag die Durchschnittstemperatur bei 26,4 Grad Celsius, was zu einem signifikanten Anstieg der Sterblichkeit führte. Diese Hitzewelle brachte bis zu über 41 Grad mit sich, wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtet.
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
09.07.2026
Studie: Hausärztemangel bedroht ländliche Versorgung bis 2040 in BaWü
Der Hausärztemangel könnte die ländliche Versorgung in Baden-Württemberg bis 2040 gefährden, warnt eine Studie des Barmer-Instituts. Die Zahl der Hausärzte sinkt.
Der Hausärztemangel könnte die ländliche Versorgung in Baden-Württemberg bis 2040 gefährden, warnt eine Studie des Barmer-Instituts. Die Zahl der Hausärzte sinkt.
Das wissenschaftliche Barmer-Institut hat die hausärztliche Versorgung in Baden-Württemberg untersucht und prognostiziert für das Jahr 2040 vielerorts eine Unterversorgung, insbesondere auf dem Land. Dies könne nur vermieden werden, wenn gezielt Hausärzte in schlecht versorgte Regionen gelotst werden. In Baden-Württemberg wird der Bedarf an Hausärzten um 6,3 Prozent steigen, während ihre Zahl um vier Prozent sinken wird. Auch die durchschnittliche Wochenarbeitszeit in Hausarztpraxen werde um 3,3 Prozent abnehmen. Der durchschnittliche Versorgungsgrad könnte von 97 auf 79 Prozent sinken. In bestimmten Regionen wie dem Planungsbereich Bad Säckingen (Landkreis Waldshut) könnte das Unterversorgungsrisiko auf beinahe 100 Prozent steigen. Eine mögliche Lösung wäre, wenn drei Prozent des hausärztlichen Nachwuchses gezielt dort eingesetzt werden. Der Barmer-Landesgeschäftsführer betont, dass die Landarztquote nicht genügt, um die kurz- bis mittelfristigen Herausforderungen zu bewältigen.
Grüne fordern Revision des Patientenrechtegesetzes für besseren Schutz
Die Grünen fordern eine Revision des Patientenrechtegesetzes mit Fokus auf besseren Schutz und transparente Behandlungsinformationen, um Patientenstärkung zu gewährleisten.
Die Grünen fordern eine Revision des Patientenrechtegesetzes mit Fokus auf besseren Schutz und transparente Behandlungsinformationen, um Patientenstärkung zu gewährleisten.
Die Grünen im Bundestag legen einen Gesetzentwurf zur Revision des Patientenrechtegesetzes von 2013 vor. Linda Heitmann, Berichterstatterin für Patientenrechte, betont die Notwendigkeit der Überarbeitung. Besonders in Zeiten steigenden Kostendrucks im Gesundheitswesen dürften die Rechte von Patienten nicht vernachlässigt werden. Der Entwurf sieht erweiterte Informationspflichten für Ärzte über Behandlungsfehler und Risiken vor und will den Zugang zu Behandlungsakten verbessern. Zudem soll die Beweisposition von Patienten in Arzthaftungsprozessen gestärkt werden. Eine neue Regelung zur Beweislastverteilung sieht vor, dass der dokumentierte Inhalt der Behandlungsakte grundsätzlich als korrekt zugunsten der Patienten gilt. Ferner sollen Krankenkassen künftig versorgungsbezogene Daten zur Erkennung von Behandlungsfehlern auswerten dürfen. Die Vorlage der Grünen wird im Bundestag vorgestellt und hat das Potenzial, intensive Debatten auszulösen. Die Quelle dieser Informationen ist die Ärzte Zeitung.
Kanadische Studie bestätigt Sicherheit von mRNA-Impfstoffen gegen COVID-19
Kanadische Studie: mRNA-Impfstoffe gegen COVID-19 sind sicher und wirksam, berichtet die Ärzte Zeitung.
Kanadische Studie: mRNA-Impfstoffe gegen COVID-19 sind sicher und wirksam, berichtet die Ärzte Zeitung.
Kanadische Forschende haben die Sicherheit und Wirksamkeit von mRNA-Impfstoffen gegen COVID-19 in einer neuen Studie bestätigt, berichtet die Ärzte Zeitung. Die Studie untermauert den Schutz, den die mRNA-Technologie vor COVID-19 bietet, und hebt hervor, dass sie zugleich sicher für die Bevölkerung ist. Diese Technologie wird zudem bereits auf ihre Anwendung bei anderen Erkrankungen, wie etwa Krebs, untersucht.
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
09.07.2026
Heilmittel-Report: Steigende Kosten durch Blankoverordnung ohne Nutzen
Der Heilmittel-Report 2026 zeigt: Trotz gestiegener Kosten durch Blankoverordnungen fehlt ein nachweisbarer Patientennutzen, AOK fordert mehr Wirtschaftlichkeit.
Der Heilmittel-Report 2026 zeigt: Trotz gestiegener Kosten durch Blankoverordnungen fehlt ein nachweisbarer Patientennutzen, AOK fordert mehr Wirtschaftlichkeit.
Der Heilmittel-Report 2026 des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) beleuchtet die Auswirkungen der Blankoverordnung, die seit 2024 in Kraft ist. Diese soll Arztpraxen entlasten, indem Therapeuten eigenständig über Frequenz und Menge der Heilmittel entscheiden. Der Bericht zeigt jedoch, dass die Ausgaben dadurch stark gestiegen sind, ohne dass ein belegbarer Nutzen für die Patienten vorliegt. Laut AOK-Daten stiegen die Heilmittelausgaben im ersten Quartal 2026 um 8,7 Prozent. Besonders im Bereich der Physiotherapie bei Schulterbeschwerden zeigt sich eine Dynamik. Blankoverordnungen, die 2025 nur 2,4 Prozent aller physiotherapeutischen Verordnungen ausmachten, erzielten einen Umsatzanteil von 4,5 Prozent. Helmut Schröder vom WIdO fordert Leitplanken, um die Wirtschaftlichkeit sicherzustellen, während AOK-Vorstandsvorsitzende Carola Reimann die Verantwortung der Therapeuten begrüßt. Sie betont jedoch die Notwendigkeit eines sorgfältigen Umgangs mit Beitragsmitteln. Die Quelle dieser Informationen ist die Ärzte Zeitung.
Bund stellt reformierte Gebäudeförderung für mehr Klimaschutz vor
Die Bundesregierung reformiert die Gebäudeförderung, um mehr Klimaschutz durch erneuerbare Energien und Energieeinsparung zu gewährleisten.
Die Bundesregierung reformiert die Gebäudeförderung, um mehr Klimaschutz durch erneuerbare Energien und Energieeinsparung zu gewährleisten.
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat eine Reform der Gebäudeförderung vorgestellt, die sozialer, effizienter und fokussierter ausgelegt ist. Diese Neuerungen zielen darauf ab, die Mittelvergabe an aktuelle Anforderungen und klimatische Zielvorgaben anzupassen. Die Reform soll insbesondere die Nutzung erneuerbarer Energien und Maßnahmen zur Energieeinsparung fördern. Details der Veränderungen und deren Umsetzungsmöglichkeiten sind über die Förderdatenbank des Bundes einzusehen, die als zentrale Plattform für Förderprogramme fungiert. Interessierte können sich dort umfassend informieren und spezifische Programme recherchieren. Diese Förderung ist Teil der Anstrengungen der Bundesregierung, nachhaltige Energiekonzepte zu stärken und den CO2-Ausstoß signifikant zu reduzieren.
Pflegereform 2027: Kontroverse um neue Pflegegrad-Budgets entfacht
Die Pflegereform 2027 sorgt mit neuen Pflegegrad-Budgets und strengeren Einstufungen für Diskussionen und wirft Fragen für Betroffene und Angehörige auf.
Die Pflegereform 2027 sorgt mit neuen Pflegegrad-Budgets und strengeren Einstufungen für Diskussionen und wirft Fragen für Betroffene und Angehörige auf.
Laut einem Bericht von www.rechtsdepesche.de steht die Verabschiedung des Pflegeneuordnungsgesetzes, auch bekannt als Pflegereform 2027, noch aus. Erst im Juni wurde der Entwurf vorgestellt, der viele Fragen aufwarf. Im Fokus stehen neue Budgets und höhere Schwierigkeitsgrade für Pflegegrad-Einstufungen, was insbesondere pflegebedürftige Personen und ihre Angehörigen betrifft. Pflegende Angehörige müssen mit niedrigeren Rentenbeiträgen rechnen, während Zuschüsse für stationäre Pflege überdacht werden. Die Reform soll primär die Stabilität der Pflegekasse sicherstellen, was jedoch für betroffene Einzelpersonen zu Mehrbelastungen führen könnte.
Pflegepraxis, Organisation und Innovation
09.07.2026
Abschluss von "Pflege 2030": Innovatives Handbuch für Langzeitpflege
Das Projekt "Pflege 2030" endet mit einem Handbuch voller innovativer Ansätze für die stationäre Langzeitpflege, berichtet die Frankfurter Neue Presse.
Das Projekt "Pflege 2030" endet mit einem Handbuch voller innovativer Ansätze für die stationäre Langzeitpflege, berichtet die Frankfurter Neue Presse.
Am 8. Juli 2026 wurde das Modellvorhaben "Pflege 2030" in Karlsfeld erfolgreich abgeschlossen. Wie die Frankfurter Neue Presse berichtet, entstand ein Praxishandbuch, das innovationsorientierte Ansätze zur Zukunft der stationären Langzeitpflege beschreibt. Das Projekt, unter der Führung der Korian Stiftung, integrierte Digitalisierung, Personalbemessung und Organisationsentwicklung, um den Herausforderungen der Pflege wie dem Fachkräftemangel zu begegnen. Bayerns Gesundheitsministerin Gerlach betont die praxisnahe Bedeutung dieses Handbuchs für Pflegeeinrichtungen.
Wir verwenden notwendige Cookies für den Betrieb dieser Website.
Zusätzlich nutzen wir Google reCAPTCHA zum Schutz vor Spam, das Daten an Google überträgt.
Sie können zustimmen oder nur notwendige Cookies erlauben.
Mehr erfahren.