Mit dem Newsfeed von altenpflege.de – deinem Anlaufpunkt für aktuelle Informationen und wichtige Nachrichten in der Altenpflege.
Topaktuelle Nachrichten: Die neuesten Trends, Forschungsergebnisse und politischen Entscheidungen, die die Altenpflege beeinflussen.
Weiterführende Links: Jeder Beitrag ist mit einer klickbaren Quelle versehen.
Suchen und Filtern: Suche in den News der letzten 100 Tage oder filtere nach Kategorien und Relevanz.
Aktuell: Stündlich aktualisiert aus vielen wichtigen Quellen.
Demnächst: Auch als E-Mail verfügbar - bereits vorselektiert nach deinen Vorgaben.
Newsfeed durchsuchen:
Pflegepolitik und Recht
19.06.2026
Altenpfleger aus Bad Vilbel wegen versuchten Mordes angeklagt
Ein Altenpfleger aus Bad Vilbel steht wegen nicht notwendiger Insulinspritzen an Heimbewohnern unter Mordanklage vor Gericht.
Ein Altenpfleger aus Bad Vilbel steht wegen nicht notwendiger Insulinspritzen an Heimbewohnern unter Mordanklage vor Gericht.
Ein Altenpfleger aus Bad Vilbel im hessischen Wetteraukreis steht unter Anklage, nachdem er fünf Bewohnern eines Pflegeheims ohne medizinische Notwendigkeit Insulin gespritzt haben soll, wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) berichtet. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 38-jährigen Deutschen versuchten Mord, versuchten Totschlag sowie gefährliche Körperverletzung vor, nachdem er zwischen Juli und September 2025 bei vier älteren Frauen und einem Mann unrechtmäßig Insulin verabreicht haben soll, was zu gefährlichen Blutdruckabfällen führte. In zwei Fällen hat er nach der Gabe von Insulin den Notruf nicht gewählt, was laut Anklage ein Tötungsdelikt darstellt. Besondere Schwere der Schuld wird ihm in einem Fall vorgeworfen, bei dem eine demenzkranke Frau betroffen war, die aufgrund ihrer Erkrankung arglos gewesen sein soll. Seit September des Vorjahres sitzt der Pfleger in Untersuchungshaft und nun muss das Frankfurter Landgericht über die Eröffnung eines Hauptverfahrens entscheiden, so die FAZ.
Hitzewelle in Deutschland: Warnung vor extremer Gefahr für Pflegebedürftige
Hitzewelle in Deutschland bedroht Pflegebedürftige: Der Deutsche Wetterdienst warnt vor extremer Hitze in vielen Regionen und steigenden Gefahren für ältere Menschen.
Hitzewelle in Deutschland bedroht Pflegebedürftige: Der Deutsche Wetterdienst warnt vor extremer Hitze in vielen Regionen und steigenden Gefahren für ältere Menschen.
Am Freitag wird ein Großteil Deutschlands von der Hitze betroffen sein, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) bekannt gab. Die Hitzewarnungen wurden auf alle Bundesländer – mit Ausnahme einiger Gebiete an der Ostsee – ausgeweitet. In Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Teilen Hessens herrscht zwischen 11.00 und 19.00 Uhr extreme Hitzegefahr. In den westlichen und südwestlichen Regionen könnten die Temperaturen bis zu 38 Grad erreichen, während im Norden angenehmere 24 bis 29 Grad erwartet werden. Gefährliche Gewitter sind ebenfalls möglich. Die Präsidentin des Sozialverbands VdK, Verena Bentele, warnte, dass extreme Hitze besonders für ältere und pflegebedürftige Menschen gefährlich sei. Auch das Deutsche Rote Kreuz appellierte, für Obdachlose kühle Unterkünfte bereitzustellen. Bei Veranstaltungen wie dem Southside-Festival wurden zusätzliche Maßnahmen wie Trinkwasserstellen und Schattenplätze eingerichtet, um die Sicherheit der Besucher zu gewährleisten. (Quelle: FAZ)
Ausbildung, Arbeitsmarkt und Fachkräftemangel
19.06.2026
Mecklenburg-Vorpommern: Pflegeplanung ohne "Pflege-Tsunami"-Bedrohung
Mecklenburg-Vorpommern plant Ausbau der Pflege, ohne "Pflege-Tsunami"-Angst, fokussiert auf Versorgungsentwicklung und Personalgewinnung.
Mecklenburg-Vorpommern plant Ausbau der Pflege, ohne "Pflege-Tsunami"-Angst, fokussiert auf Versorgungsentwicklung und Personalgewinnung.
Die kürzlich vorgestellte Pflegeplanung des Landes Mecklenburg-Vorpommern legt den Fokus auf die Weiterentwicklung der Versorgungsstrukturen, wie Sozialministerin Stefanie Drese und Prof. Dr. Thomas Klie darlegten, berichtet "EU-Schwerbehinderung". Der Plan betont, dass trotz des höheren Anteils an Pflegebedürftigen kein "Pflege-Tsunami" droht. Herausforderungen bestehen jedoch bei der Personalgewinnung. Mecklenburg-Vorpommern stehe laut Klie in der Pflegepolitik als Vorreiter da, mit dem Ziel, die pflegerische Infrastruktur bedarfsgerecht auszubauen und die Pflegekräfte-Ausbildung zu stärken.
Kritik an Pflegeneuordnungsgesetz: Verschärfte Belastungen befürchtet
Kritik am Pflegeneuordnungsgesetz: Kammern warnen vor Leistungskürzungen und höherer finanzieller Belastung für Pflegebedürftige und pflegende Angehörige.
Kritik am Pflegeneuordnungsgesetz: Kammern warnen vor Leistungskürzungen und höherer finanzieller Belastung für Pflegebedürftige und pflegende Angehörige.
Der von der Arbeitskammer des Saarlandes und der Arbeitnehmerkammer Bremen abgelehnte Referentenentwurf zum Pflegeneuordnungsgesetz (PNOG) stößt auf Kritik, da er Leistungskürzungen und finanzielle Belastungen für Pflegebedürftige vorsieht. Die geplanten Änderungen gefährden die soziale Absicherung und verschärfen die Zustände in der Pflege, da Eigenanteile steigen sollen und Rentenbeiträge für pflegende Angehörige gekürzt werden. Zudem warnen die Kammern vor Rückschritten bei tariflicher Bezahlung und Personalausstattung, was negative Auswirkungen auf die Arbeitsbedingungen haben könnte (Quelle: www.arbeitnehmerkammer.de).
Diakoniestationen Rems-Murr fordern Unterstützung gegen Sozialkürzungen
Diakoniestationen im Rems-Murr-Kreis warnen vor Sozialkürzungen und fordern politische Unterstützung für die ambulante Pflege als essentielle Daseinsvorsorge.
Diakoniestationen im Rems-Murr-Kreis warnen vor Sozialkürzungen und fordern politische Unterstützung für die ambulante Pflege als essentielle Daseinsvorsorge.
Die Diakoniestationen im Rems-Murr-Kreis warnen vor Kürzungen im Sozialbereich und fordern politische Unterstützung. Die elf Einrichtungen, die rund 8000 Menschen im Kreis versorgen, sehen in der ambulanten Pflege keinen nachrangigen Kostenfaktor, sondern eine elementare Daseinsvorsorge. Sie betonen, dass Pflege als gleichwertiger Akteur im Gesundheitswesen behandelt werden sollte. Einsparungen könnten zu höheren Folgekosten und sozialen Konflikten führen, weshalb Kürzungen politisch verantwortungslos seien. Diese Aussagen wurden in einer gemeinsamen Stellungnahme der Diakoniestationen hervorgehoben (Quelle: www.stuttgarter-zeitung.de).
Pflegepraxis, Organisation und Innovation
19.06.2026
6-R-Regel sorgt für mehr Sicherheit bei Medikamentengabe in Pflege
Die 6-R-Regel erhöht die Sicherheit bei der Medikamentengabe in Pflegeeinrichtungen und minimiert durch systematische Prüfung das Risiko von Fehlern.
Die 6-R-Regel erhöht die Sicherheit bei der Medikamentengabe in Pflegeeinrichtungen und minimiert durch systematische Prüfung das Risiko von Fehlern.
Laut einem Bericht der Allgäuer Zeitung ist die 6-R-Regel ein wichtiger Sicherheitscheck für Pflegekräfte bei der Medikamentengabe. Diese Regel soll helfen, Fehler zu vermeiden und die Sicherheit der Patienten zu erhöhen. Sie umfasst sechs Prüfpunkte: Richtiger Patient, richtiges Medikament, richtige Dosierung, richtiger Zeitpunkt, richtige Verabreichungsform und richtige Dokumentation. Für komplexere Situationen bietet die erweiterte 10-R-Regel zusätzliche Orientierung. Angehörige sollten in bestimmten Fällen die Medikamentengabe an Fachkräfte übergeben, um Risiken zu minimieren.
Der DBfK warnt: Die geplante Budgetdeckelung im GKV-Stabilisierungsgesetz könnte Pflegepersonal und Patientensicherheit in Krankenhäusern gefährden.
Der DBfK warnt: Die geplante Budgetdeckelung im GKV-Stabilisierungsgesetz könnte Pflegepersonal und Patientensicherheit in Krankenhäusern gefährden.
Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) äußert Bedenken über die Auswirkungen des geplanten GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetzes auf Pflegepersonal und Patientensicherheit. In einer jüngst verabschiedeten Resolution kritisiert der DBfK vor allem die vorgesehene Deckelung des Pflegebudgets, die nach Ansicht des Verbands die pflegerische Versorgung in Krankenhäusern beeinträchtigen könnte. DBfK-Präsidentin Vera Lux betont, dass Einsparungen direkt die Zeit für essenzielle Pflegeaufgaben reduzieren würden. Gleichzeitig ruft der Bundesverband Deutscher Privatkliniken nach wirtschaftlichen Lockerungen im neuen Gesetzesentwurf.
Ausbildung, Arbeitsmarkt und Fachkräftemangel
18.06.2026
Demografischer Wandel erhöht Druck auf Pflegesystem in Deutschland
Der demografische Wandel und Fachkräftemangel erhöhen den Druck auf Deutschlands Pflegesystem, da der Pflegebedarf bis 2023 auf 5,7 Millionen Menschen gestiegen ist.
Der demografische Wandel und Fachkräftemangel erhöhen den Druck auf Deutschlands Pflegesystem, da der Pflegebedarf bis 2023 auf 5,7 Millionen Menschen gestiegen ist.
In Deutschland steigt die Lebenserwartung weiter an. Auch die gesunde Lebenserwartung hat sich verbessert, was zu einer „Kompression der Morbidität“ führt: Krankheitsphasen verdichten sich auf den Lebensabend. Die jüngsten Zahlen zeigen jedoch eine bedeutende Ausweitung des Pflegebedarfs, von knapp zwei Millionen im Jahr 2000 auf 5,7 Millionen Menschen 2023, erläutert die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb). Der demografische Wandel sowie rückläufige Zahlen der Pflegekräfte führen zu einem steigenden Druck auf das Pflegesystem.
Ofatumumab zeigt anhaltende Wirksamkeit bei RMS über 7 Jahre
Der Anti-CD20-Antikörper Ofatumumab zeigt in einer 7-jährigen Studie anhaltende Wirksamkeit und ein günstiges Nutzen-Risiko-Profil bei RMS-Patienten.
Der Anti-CD20-Antikörper Ofatumumab zeigt in einer 7-jährigen Studie anhaltende Wirksamkeit und ein günstiges Nutzen-Risiko-Profil bei RMS-Patienten.
In einer offenen Verlängerungsstudie mit dem Titel ALITHIOS hat der Anti-CD20-Antikörper Ofatumumab eine anhaltende Wirksamkeit und ein günstiges Nutzen-Risiko-Profil über einen Beobachtungszeitraum von bis zu sieben Jahren gezeigt. Dies gilt sowohl für kürzlich diagnostizierte, therapienaive Patientinnen und Patienten mit aktiver schubförmiger Multipler Sklerose (RMS) als auch für die Gesamtpopulation, berichtet die Ärzte Zeitung. Diese Ergebnisse unterstreichen das Potenzial von Ofatumumab als effektive Therapieoption für RMS-Patienten.
Neue Qualitätsprüfungen in Pflegeeinrichtungen: Krisenfest ab 2026
Ab 2026: Neue Regeln des Medizinischen Dienstes sichern Qualitätsprüfungen in Pflegeeinrichtungen selbst in Krisenzeiten wie Pandemien und Cyberangriffen.
Ab 2026: Neue Regeln des Medizinischen Dienstes sichern Qualitätsprüfungen in Pflegeeinrichtungen selbst in Krisenzeiten wie Pandemien und Cyberangriffen.
Der Medizinische Dienst Bund hat die Regelungen zur Durchführbarkeit von Qualitätsprüfungen in Pflegeeinrichtungen aktualisiert, berichtet die AOK. Die neuen Vorgaben, die seit dem 1. Juni 2026 in Kraft sind, beinhalten Regelungen zur Durchführung von Prüfungen auch in Krisensituationen. Dies schließt nicht nur Pandemien ein, sondern auch Naturkatastrophen, Cyberangriffe und andere außergewöhnliche Schadenslagen. Das Ziel der neuen Regelungen ist es, den Schutz von Pflegebedürftigen, Mitarbeitenden und Prüfteams zu gewährleisten und die Qualitätssicherung auch in herausfordernden Zeiten aufrechtzuerhalten. Die Führungsorgane der Pflegeeinrichtungen sowie die Landesverbände der Pflegekassen sind dazu angehalten, diese Vorgaben einzuhalten, während ein begleitendes FAQ-Dokument Hilfestellung bei der praktischen Umsetzung bietet.
Wir verwenden notwendige Cookies für den Betrieb dieser Website.
Zusätzlich nutzen wir Google reCAPTCHA zum Schutz vor Spam, das Daten an Google überträgt.
Sie können zustimmen oder nur notwendige Cookies erlauben.
Mehr erfahren.