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Pflegepolitik und Recht
09.06.2026
Kritik an Rentenkürzungen für pflegende Angehörige wächst weiter
Kritik an geplanten Rentenkürzungen für pflegende Angehörige von Ministerin Warken wächst, da massive Auswirkungen auf die Pflege befürchtet werden.
Kritik an geplanten Rentenkürzungen für pflegende Angehörige von Ministerin Warken wächst, da massive Auswirkungen auf die Pflege befürchtet werden.
Die Kritik am Entwurf für ein neues Pflegeneuordnungsgesetz von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken reißt nicht ab. Insbesondere der Plan, die Rentenansprüche von pflegenden Angehörigen drastisch zu senken, stößt auf großes Unverständnis. Diese Maßnahme könnte erhebliche Auswirkungen auf die Leistungen des „größten Pflegedienstes der Nation“ haben, wie es in der „Ärzte Zeitung“ thematisiert wird.
Kombitherapie mit Tirzepatid und Antikörper erhält Magermasse bei Adipositas
Tirzepatid mit Apitegromab erhält Magermasse bei Adipositas besser als Monotherapie, wie die "Ärzte Zeitung" meldet. Potenzial vor allem für Adipöse mit Begleiterkrankungen.
Tirzepatid mit Apitegromab erhält Magermasse bei Adipositas besser als Monotherapie, wie die "Ärzte Zeitung" meldet. Potenzial vor allem für Adipöse mit Begleiterkrankungen.
Übergewichtige Personen, die zusätzlich zum Medikament Tirzepatid den Antikörper Apitegromab erhalten, verlieren offenbar deutlich weniger an Magermasse als bei einer Therapie, die nur Tirzepatid beinhaltet, wie die "Ärzte Zeitung" berichtet. Experten betonen das Potenzial dieser kombinierten Therapie insbesondere für adipöse Menschen mit Begleiterkrankungen, die aufgrund ihrer gesundheitlichen Verfassung keinen körperlichen Aktivitäten nachgehen können.
Kritik an Pflegeneuordnungsgesetz: Rentenkürzungen für Angehörige umstritten
Streit um Pflegereform: Geplante Rentenkürzungen sorgen für Unmut bei pflegenden Angehörigen und gefährden deren zentrale Rolle in der Pflege.
Streit um Pflegereform: Geplante Rentenkürzungen sorgen für Unmut bei pflegenden Angehörigen und gefährden deren zentrale Rolle in der Pflege.
Die Kritik am Entwurf für ein Pflegeneuordnungsgesetz von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken bleibt bestehen. Insbesondere stößt der Plan, die Rentenansprüche für pflegende Angehörige merklich zu reduzieren, auf erhebliches Unverständnis. Diese Maßnahme könnte den „größten Pflegedienst der Nation“, sprich die Angehörigenpflege, schwer treffen und gefährdet deren Fortbestand. Warken verfolgt mit ihrem Entwurf mehrere Reformansätze, die das System an unterschiedlichen finanziellen Stellschrauben verändern sollen. Die Details zu den geplanten Anpassungen sind weiterhin Gegenstand lebhafter Debatten. (Quelle: Aerztezeitung.de)
Leopoldina: Digitalisierung könnte Milliarden im Gesundheitswesen sparen
Leopoldina: Digitalisierung könnte Milliarden im Gesundheitssystem sparen – Experten fordern verbindliche Datenstandards und Sanktionen zur Interoperabilität.
Leopoldina: Digitalisierung könnte Milliarden im Gesundheitssystem sparen – Experten fordern verbindliche Datenstandards und Sanktionen zur Interoperabilität.
Experten der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina schlagen vor, durch bessere Digitalisierung im Gesundheitswesen einen zweistelligen Milliardenbetrag einzusparen, berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Entscheidender Punkt sei die „Interoperabilität“ der Daten, also die Fähigkeit, dass Kliniken und Krankenkassen Daten verstehen können, die von unterschiedlichen Gesundheitsdienstleistern wie Hausärzten generiert werden. Bisher fehlen verbindliche Standards für Datenformate, die in zahlreiche Gesetze wie das Digitale-Versorgung-Gesetz nicht einbezogen wurden. Ein neues Gesetz, das "Gesetz für Daten und digitale Innovation im Gesundheitswesen" (GeDIG), definiert ebenfalls bislang keine Fristen oder Sanktionen zur Sicherstellung der Interoperabilität. Die Leopoldina fordert, dass das Gesundheitsministerium klare Vorgaben zu Datenstandards macht und deren Einhaltung sanktioniert. Diese Maßnahmen sollen verhindern, dass Daten weiterhin in Arztpraxen festhängen und das Gesundheitssystem unnötig belastet wird.
Pflegepraxis, Organisation und Innovation
09.06.2026
Buurtzorg-Modell bringt frischen Wind in europäische Pflegeansätze
Das Buurtzorg-Modell revolutioniert die europäische Pflege mit selbstorganisierten Teams und flexiblen Arbeitszeiten. Wird Deutschland nachziehen?
Das Buurtzorg-Modell revolutioniert die europäische Pflege mit selbstorganisierten Teams und flexiblen Arbeitszeiten. Wird Deutschland nachziehen?
Das niederländische Buurtzorg-Modell für häusliche Pflege setzt auf selbstorganisierte Teams und flexible Arbeitszeiten, was es zu einem innovativen Ansatz in der europäischen Pflege macht, berichtet ZDFheute.de. In den Niederlanden ermöglicht es den Pflegekräften, individuell auf die Bedürfnisse ihrer Klient:innen einzugehen, und fördert dabei die Einbindung des sozialen Umfelds, um Krankenhausaufenthalte zu reduzieren. Trotz der Vorteile und der erfolgreichen Übernahme des Modells in über 20 Ländern bleibt die Umsetzung in Deutschland bislang begrenzt.
Pflegeverbände kritisieren knappe Frist des Ministeriums zum Pflegereformgesetz
Pflegeverbände kritisieren die knappe Dreitagesfrist des Gesundheitsministeriums für Stellungnahmen zum Pflegereformgesetz als unzureichend für praxisnahe Beteiligung.
Pflegeverbände kritisieren die knappe Dreitagesfrist des Gesundheitsministeriums für Stellungnahmen zum Pflegereformgesetz als unzureichend für praxisnahe Beteiligung.
Laut www.altenheim.net kritisieren Verbände der Pflegebranche vehement die knappe Frist des Bundesgesundheitsministeriums für Stellungnahmen zum Pflegeneuordnungsgesetz. Der Arbeitgeberverband Pflege und der Verband Deutscher Alten- und Behindertenhilfe (VDAB) bemängeln, dass die Frist von nur drei Werktagen eine ernsthafte Praxisbeteiligung untergräbt und Diskussionen erschwert. VDAB-Bundesgeschäftsführer Thomas Knieling äußerte, dass das Verfahren unter enormem Zeitdruck stehe. Auch andere Akteure wie die Bundesländer müssen bis zum 10. Juni reagieren.
Regierung streicht Rentenpunkte für Angehörigenpflege ab 2027
Ab 2027 entfällt die Möglichkeit für Pflegende, durch Angehörigenpflege Rentenpunkte zu sammeln, was zur Anpassung der finanziellen Planung drängt.
Ab 2027 entfällt die Möglichkeit für Pflegende, durch Angehörigenpflege Rentenpunkte zu sammeln, was zur Anpassung der finanziellen Planung drängt.
Ab dem 1. Januar 2027 plant die Bundesregierung, eine Rentenregelung zu streichen, die es Rentnern ermöglicht, durch die Pflege von Angehörigen zusätzliche Rentenpunkte zu sammeln, wie wmn.de berichtet. Betroffene können derzeit noch profitieren, indem sie eine Teilrente beantragen, wodurch Versicherungspflicht entfällt und Rentenpunkte weiterhin generiert werden können. Doch mit dem neuen Pflegeneuordnungsgesetz soll diese Möglichkeit zukünftig beendet werden, was aufgrund der finanziellen Lage der Pflegeversicherung nötig sei. Experten raten, jetzt zu handeln, um von den aktuellen Regelungen zu profitieren.
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
08.06.2026
Aktionsbündnis fordert besseren Hitzeschutz für Pflegebedürftige in Berlin
Aktionsbündnis in Berlin mahnt besseren Schutz vor Hitze für Pflegebedürftige an. Dringende Maßnahmen sollen erhöhte Gesundheitsrisiken mindern.
Aktionsbündnis in Berlin mahnt besseren Schutz vor Hitze für Pflegebedürftige an. Dringende Maßnahmen sollen erhöhte Gesundheitsrisiken mindern.
Das Aktionsbündnis Hitzeschutz Berlin fordert angesichts zunehmender Hitzeperioden einen besseren Schutz pflegebedürftiger Menschen (Quelle: www.berlin.de). Diese Gruppe sei besonders anfällig für Dehydrierung, da sie oft ein vermindertes Durstgefühl habe, und leiden bei extremer Hitze unter verschlechternden gesundheitlichen Bedingungen. Die Senatsverwaltung für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege und andere Organisationen haben dazu aufgerufen, Maßnahmen im Gesundheits- und Pflegesystem auszuweiten, um die Situation für die betroffenen Berlinerinnen und Berliner zu verbessern.
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
08.06.2026
Umstritten: Gesundheitswesen plant stärkere Einbindung von Fachkräften
Diskussionen im Gesundheitswesen: Neue Struktur plant stärkere Einbindung von Fachkräften, Ärzte skeptisch. Effizienz versus Unsicherheiten und Algorithmen.
Diskussionen im Gesundheitswesen: Neue Struktur plant stärkere Einbindung von Fachkräften, Ärzte skeptisch. Effizienz versus Unsicherheiten und Algorithmen.
Die jüngsten Diskussionen im Gesundheitswesen konzentrieren sich auf die Umstrukturierung vom traditionellen Primärarztsystem hin zu einem umfassenden Primärversorgungssystem. Im Rahmen dieser Neuorientierung soll die Expertise von Gesundheitsfachkräften stärker integriert werden. Dies führt zu Bedenken innerhalb der Ärzteschaft, insbesondere wenn spezialisierte Fachkräfte wie Wundmanager statt eines Arztes die Versorgung übernehmen. Diese Umstrukturierung zielt darauf ab, durch verstärkte Einbindung von Gesundheitsfachkräften die Effizienz und Effektivität der Versorgung zu steigern. Die Politik steht dabei hinter dem Konzept der verstärkten Primärversorgung, während betroffene Arztgruppen eine Betonung auf "hausärztliche Primärversorgung" legen. Dies sorgt für Unsicherheit und Vorbehalte aufgrund der potenziellen Risiken durch Spezialisierung und Automatisierung, wie durch die wachsende Rolle von Algorithmen in der Patientenversorgung. (Quelle: Ärzte Zeitung)
Pflegelöhne gestiegen: Bericht kritisiert steigende Kosten und Bürokratie
Pflegelöhne gestiegen, Bericht zeigt höhere Kosten und Bürokratie – Gesetzesentwurf zur Aussetzung der Regelungen geplant, um Lohnentwicklung zu beobachten.
Pflegelöhne gestiegen, Bericht zeigt höhere Kosten und Bürokratie – Gesetzesentwurf zur Aussetzung der Regelungen geplant, um Lohnentwicklung zu beobachten.
Das Bundesministerium für Gesundheit hat den Abschlussbericht zur „Evaluation der Wirkungen der Regelungen zur Entlohnung nach Tarif“ in der Langzeitpflege veröffentlicht. Die Auswertung zeigt, dass die Löhne der Pflege- und Betreuungskräfte seit Einführung der Regelungen deutlich gestiegen sind. Damit wurde das gesetzgeberische Ziel der Regelungen erreicht. Der Bericht weist zugleich darauf hin, dass diese Entwicklung zu höheren Kosten für Pflegeleistungen führt und die Eigenanteile der Pflegebedürftigen gestiegen sind. Die Umsetzung der Regelungen bringt erheblichen bürokratischen Aufwand mit sich. Um den zukünftigen Umgang mit den Regelungen zu überprüfen, sieht der Entwurf eines Pflegeneuordnungsgesetzes vor, die Regelungen vorübergehend auszusetzen und die Lohnentwicklung im Rahmen eines Monitorings zu beobachten. Ziel ist es zu prüfen, ob sich die Löhne auch ohne entsprechende gesetzgeberische Vorgaben weiterhin angemessen entwickeln. Der Bericht steht als Download zur Verfügung.
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