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Finanzen und Versicherung
15.04.2026
Gesetzliche Krankenversicherungen: Einsparungen von 20 Mrd. Euro geplant
Einsparungen von 20 Mrd. Euro bei gesetzlichen Krankenkassen: Gesundheitsministerin plant umfassende Maßnahmen zur Sanierung des Systems.
Einsparungen von 20 Mrd. Euro bei gesetzlichen Krankenkassen: Gesundheitsministerin plant umfassende Maßnahmen zur Sanierung des Systems.
Gesundheitsministerin Nina Warken hat angekündigt, einen Großteil der von der Finanzkommission vorgeschlagenen Maßnahmen zur Sanierung der gesetzlichen Krankenversicherungen umzusetzen. Ziel ist es, im kommenden Jahr Einsparungen von 20 Milliarden Euro zu realisieren. Von den geplanten Maßnahmen werden zahlreiche Akteure des Gesundheitssystems betroffen sein, so etwa Ärzte, Kliniken, Pharmaunternehmen, Patienten und Arbeitgeber. Die Einsparungen sollen etwa durch Veränderungen bei den Beitragssätzen und durch die Optimierung von Abrechnungs- und Vergütungssystemen erzielt werden. Quellen: aerztezeitung.de
Jährliches Screening auf Leberfibrose für Diabetes-Patienten empfohlen
Empfehlung: Diabetes-Patienten sollten jährlich zur Früherkennung von Leberfibrose gescreent werden, um ernsthaften Folgeerkrankungen vorzubeugen.
Empfehlung: Diabetes-Patienten sollten jährlich zur Früherkennung von Leberfibrose gescreent werden, um ernsthaften Folgeerkrankungen vorzubeugen.
Alle Patienten mit Diabetes und metabolischer Lebererkrankung sollten einmal jährlich auf Leberfibrose gescreent werden. Diese Empfehlung mag aufwendig erscheinen, ist jedoch einfach durchzuführen und vorausschauend für das Risiko, ein hepatozelluläres Karzinom zu entwickeln, sowie für das Überleben der Patienten sehr wertvoll, berichtet die Ärzte Zeitung.
PFLEGE PLUS 2026: Impulse für Pflege durch Digitalisierung und Vielfalt
Besuchen Sie die PFLEGE PLUS 2026 in Stuttgart, um vom 5. bis 7. Mai über Digitalisierung und Vielfalt in der Pflege zu diskutieren und neue Ideen zu sammeln.
Besuchen Sie die PFLEGE PLUS 2026 in Stuttgart, um vom 5. bis 7. Mai über Digitalisierung und Vielfalt in der Pflege zu diskutieren und neue Ideen zu sammeln.
Die PFLEGE PLUS 2026 lädt vom 5. bis 7. Mai nach Stuttgart ein, um zentrale Herausforderungen im Pflegebereich zu diskutieren. Die Veranstaltung steht im Zeichen von Digitalisierung und der Integration internationaler Fachkräfte sowie spezieller Themen wie Demenzpflege. Die Messe fördert den Austausch zwischen Alten-, Kranken- und Intensivpflege und bringt Expert:innen zusammen, die ihre Erfahrungen teilen und gemeinsam neue Impulse für die Pflege setzen wollen. Weitere Informationen sind auf der Webseite der Veranstaltung erhältlich, berichtet die Quelle www.gesundheit-adhoc.de.
Bundesgesundheitsministerin kündigt Sparmaßnahmen im Pflegebudget an
Gesundheitsministerin Warken plant Sparmaßnahmen und will das Pflegebudget deckeln, um die Krankenkassenausgaben besser zu steuern. Gesetzesverabschiedung bis Sommer.
Gesundheitsministerin Warken plant Sparmaßnahmen und will das Pflegebudget deckeln, um die Krankenkassenausgaben besser zu steuern. Gesetzesverabschiedung bis Sommer.
Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) hat bei einer Pressekonferenz in Berlin ein umfassendes Sparpaket angekündigt, das eine deutliche Begrenzung des Pflegebudgets umfasst, berichtet BibliomedPflege. Ziel sei es, die Krankenkassenausgaben mit den Einnahmen zu koppeln und nur evidenzbasierte Leistungen zu finanzieren. Das Pflegebudget soll eigenständig bleiben, jedoch gedeckelt werden, was Einsparungen von bis zu drei Milliarden Euro bis 2030 ermöglichen könnte. Warken rechnet mit Widerstand aus der Praxis. Das Gesetzespaket soll vor der Sommerpause verabschiedet werden.
Neue Daten bieten mehr Klarheit bei Harnwegsinfektionen bei Älteren
Neue Daten zur Prophylaxe von Harnwegsinfektionen bei älteren Patienten versprechen bessere Behandlungsstrategien und Orientierung für Ärzte.
Neue Daten zur Prophylaxe von Harnwegsinfektionen bei älteren Patienten versprechen bessere Behandlungsstrategien und Orientierung für Ärzte.
Neue Real-World-Daten aus Deutschland, präsentiert auf dem Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Urologie 2025, bieten Einblicke in die Langzeitprophylaxe von rezidivierenden Harnwegsinfektionen (rHWI) bei älteren, multimorbiden Patienten. Diese Daten sollen Ärzten mehr Orientierungsmöglichkeiten bieten, wie sie die Gesundheitsversorgung dieser Patienten verbessern können. Wie von der Quelle "Ärzte Zeitung" berichtet, könnte diese Untersuchung wegweisend für die Behandlung und Betreuung von geriatrischen Patienten mit wiederkehrenden Harnwegsproblemen sein. Die Erkenntnisse basieren auf aktuellen Analysen und bestätigen bislang angewandte Behandlungsstrategien.
Machtmissbrauch in Kliniken: Marburger Bund fordert neue Maßnahmen
Der Marburger Bund fordert angesichts weitverbreiteten Machtmissbrauchs und sexueller Belästigung in Kliniken verbindliche Maßnahmen und kulturellen Wandel.
Der Marburger Bund fordert angesichts weitverbreiteten Machtmissbrauchs und sexueller Belästigung in Kliniken verbindliche Maßnahmen und kulturellen Wandel.
Eine aktuelle Befragung des Marburger Bunds zeigt, dass Machtmissbrauch im ärztlichen Arbeitsalltag weit verbreitet ist. Die Umfrage unter rund 9.000 Mitgliedern der Ärztegewerkschaft, von denen die meisten in Kliniken beschäftigt sind, ergab, dass fast die Hälfte der Befragten im vergangenen Jahr Machtmissbrauch durch ärztliche Vorgesetzte erlebt hat. Besonders häufig berichten die Teilnehmer von einem respektlosen Umgangston und grundlosen Infragestellungen. Sexualisierte Übergriffe sind ebenfalls ein Thema, wobei 13 Prozent angaben, innerhalb eines Jahres sexuell belästigt worden zu sein. Der Marburger Bund fordert nun verbindliche Richtlinien und klare Anlaufstellen für Betroffene. Die Vorsitzende Dr. Susanne Johna sieht in der Erhebung den Beweis für ein strukturelles Problem und betont die Notwendigkeit eines kulturellen Wandels in der Führung von Kliniken. Führungskräfte sollten in ihrer Verantwortung gestärkt werden, um ein sicheres Arbeitsumfeld zu gewährleisten. (Quelle: aerztezeitung.de)
Kosten für Pflegeheime steigen weiter: Bewohner zahlen bis zu 3.907 Euro
Pflegeheimbewohner sehen steigende Kosten: Bis zu 3.907 Euro im Monat müssen privat aufgebracht werden, meldet eine Studie des Verbands der Privaten Krankenversicherung.
Pflegeheimbewohner sehen steigende Kosten: Bis zu 3.907 Euro im Monat müssen privat aufgebracht werden, meldet eine Studie des Verbands der Privaten Krankenversicherung.
Die privat finanzielle Belastung für Pflegeheimbewohner nimmt weiter zu, wie eine Studie des Verbands der Privaten Krankenversicherung laut "www.aok.de" berichtet. Im Monat müssen durchschnittlich 3.500 Euro selbst aufgebracht werden, wobei die regionale Differenzierung erheblich ist: Während in Sachsen-Anhalt etwa 2.973 Euro bezahlt werden, sind es in Baden-Württemberg durchschnittlich 3.907 Euro. Unter Einbezug der Zuschläge der Sozialen Pflegeversicherung (SPV) reduziert sich die Summe auf 3.205 Euro bzw. auf 2.022 Euro. Trotz dynamisierter Leistungssätze bleibt der Kostenanstieg ungebremst.
Pflegereform 2023: Höhere Zuschüsse ab 2025 für Pflegebedürftige
Die Pflegereform 2023 bringt ab 2025 höhere finanzielle Unterstützung für Pflegebedürftige in vollstationärer Pflege mit einem Anstieg der Leistungen um 4,5 Prozent.
Die Pflegereform 2023 bringt ab 2025 höhere finanzielle Unterstützung für Pflegebedürftige in vollstationärer Pflege mit einem Anstieg der Leistungen um 4,5 Prozent.
Seit der Pflegereform 2023 erhalten pflegebedürftige Menschen in vollstationärer Pflege seit Januar 2025 höhere finanzielle Unterstützung. Die Leistungen der Pflegeversicherung sind um 4,5 Prozent gestiegen. Pflegebedürftige mit Pflegegrad 2 erhalten seitdem 805 Euro, mit Pflegegrad 3 stehen 1319 Euro zur Verfügung, bei Pflegegrad 4 sind es 1855 Euro und im Pflegegrad 5 gibt es 2096 Euro monatlich. Die nächste Anpassung der Beträge ist für den 1. Januar 2028 vorgesehen und wird sich an der Kerninflationsrate der drei vorherigen Jahre orientieren, berichtet die Allgäuer Zeitung.
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
13.04.2026
Ärzte kritisieren neuen Gesetzentwurf zur Notfallreform als unrealistisch
Ärzte kritisieren den neuen Gesetzentwurf zur Notfallreform scharf als unrealistisch und fordern praktikablere Lösungen zur Verbesserung der Notfallversorgung.
Ärzte kritisieren den neuen Gesetzentwurf zur Notfallreform scharf als unrealistisch und fordern praktikablere Lösungen zur Verbesserung der Notfallversorgung.
Ein neuer Gesetzentwurf zur Notfallreform sorgt für erhebliches Kopfschütteln innerhalb der Ärzteschaft, berichtet die "Ärzte Zeitung". Der Plan des Ministeriums sieht einen rund um die Uhr verfügbaren aufsuchenden Notdienst vor, stieß jedoch auf deutliche Ablehnung. Der Vorschlag wird als nicht umsetzbar und sogar als vollkommen illusorisch angesehen, was zu ernsthafter Verwirrung und Bedenken hinsichtlich der praktischen Umsetzung führt. Diese Reformbemühungen werden als weiterer misslungener Versuch betrachtet, die Notfallversorgung in Deutschland zu verbessern. Die Ärzte fordern stattdessen realistische und umsetzbare Lösungen, um die Versorgungssicherheit für Patienten zu gewährleisten.
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
13.04.2026
Regierung plant schnelle Reform der gesetzlichen Krankenversicherung
Regierung will Kassenreform bis Sommer: Union und SPD planen schnelle Maßnahmen zur Kostenkontrolle und stabilen Beiträgen, Gesetzentwurf bis 29. April.
Regierung will Kassenreform bis Sommer: Union und SPD planen schnelle Maßnahmen zur Kostenkontrolle und stabilen Beiträgen, Gesetzentwurf bis 29. April.
Die Regierungskoalition aus Union und SPD hat sich auf ein hohes Tempo bei der Reform der gesetzlichen Krankenversicherung geeinigt. Der Koalitionsausschuss hat beschlossen, die Ausgabendynamik zu kontrollieren und die Beitragssätze stabil zu halten. Ein Gesetzentwurf soll bis zum 29. April vorgelegt werden. Die Reform soll noch vor der Sommerpause abgeschlossen sein. Als Grundlage dienen die Vorschläge der Finanzkommission Gesundheit, die Maßnahmen zur Begrenzung von Vergütungsanstiegen und höhere Steuern auf Alkohol und Zuckergetränke vorschlagen. Bayerns Gesundheitsministerin Judith Gerlach unterstützte die Idee eines Primärarztsystems, das im Koalitionsvertrag enthalten ist. Dirk Wiese von der SPD sieht in dem Maßnahmenpaket eine wesentliche Maßnahmen zur Deckung der prognostizierten Finanzierungslücke von 15 Milliarden Euro für 2027. Ohne staatliche Maßnahmen könnte diese bis 2040 auf 40 Milliarden Euro anwachsen. (Ärzte Zeitung)
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