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Pflegepolitik und Recht
15.08.2026
Pflegegrad entscheidet über Leistungen der Pflegekasse ab 2026
Ab 2026 entscheidet der Pflegegrad über die Leistungen der Pflegekasse, wobei Zuschüsse ab Pflegegrad 1 und Gelder ab Pflegegrad 2 möglich sind.
Ab 2026 entscheidet der Pflegegrad über die Leistungen der Pflegekasse, wobei Zuschüsse ab Pflegegrad 1 und Gelder ab Pflegegrad 2 möglich sind.
Laut einem Bericht von rentenbescheid24.de entscheidet der Pflegegrad maßgeblich über die von der Pflegekasse im Jahr 2026 gewährten Leistungen. Für Pflegegrad 1 gibt es keine regulären Geldleistungen, wohl aber Zuschüsse für bestimmte Bedürfnisse. Ab Pflegegrad 2 beginnt die Gewährung von Pflegegeld, Pflegesachleistungen und Unterstützungen für verschiedene Pflegeformen, wie etwa Tages- oder Nachtpflege. Zusätzlich sind Leistungen für Verhinderungs- und Kurzzeitpflege vorgesehen. Experten raten Pflegebedürftigen und ihren Angehörigen, die verschiedenen Kombinationsmöglichkeiten der Leistungen auszuschöpfen.
vdek fordert besseren Hitzeschutz in Krankenhäusern und Pflegeheimen
vdek fordert mehr Investitionen in den Hitzeschutz von Pflegeeinrichtungen, da viele nur unzureichend auf Hitze vorbereitet sind.
vdek fordert mehr Investitionen in den Hitzeschutz von Pflegeeinrichtungen, da viele nur unzureichend auf Hitze vorbereitet sind.
Der Verband der Ersatzkrankenkassen (vdek) hat angesichts der Hitzewellen den Hitzeschutz in Krankenhäusern und Pflegeheimen thematisiert. Besonders die Länder seien gefordert, mehr in klimaschützende Maßnahmen zu investieren, erklärte die vdek-Vorstandsvorsitzende Ulrike Elsner. Hitzeschutz solle als „zentrales Kriterium“ bei der Krankenhausplanung und Investitionen in Infrastruktur berücksichtigt werden, so Elsner laut einer Mitteilung vom Freitag. Der vdek kritisiert, dass viele Einrichtungen nur unzureichend auf hohe Temperaturen eingestellt seien, was sowohl die Kühlung als auch bauliche Maßnahmen wie Wärmedämmung betrifft. Der Bund sei ebenfalls gefragt, einen nationalen Hitzeschutzplan mit einheitlichen Standards zu entwickeln. Darüber hinaus sollten Gelder aus dem Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität eingesetzt werden, um die Hitzeresilienz zu erhöhen. Laut Robert Koch-Institut wurden diesen Sommer bereits 12.500 hitzebedingte Todesfälle registriert. (Quelle: aerztezeitung.de)
Pflegereform in der Kritik: Verbände fordern tiefgreifende Änderungen
Verbände kritisieren Pflegereform scharf: Reformpläne vernachlässigen Fachkräftemangel und Kostenbelastung, fordern umfassende Änderungen zur Vermeidung von Engpässen.
Verbände kritisieren Pflegereform scharf: Reformpläne vernachlässigen Fachkräftemangel und Kostenbelastung, fordern umfassende Änderungen zur Vermeidung von Engpässen.
Die aktuellen Reformpläne zur Pflegereform stoßen auf erhebliche Kritik seitens verschiedener Verbände, berichtet bibliomed-pflege.de. Der Arbeitgeberverband Pflege (AGVP) und das Pflegebündnis Mittelbaden bemängeln, dass die Vorschläge des Pflegeneuordnungsgesetzes weder dem Fachkräftemangel noch der finanziellen Belastung von Pflegebedürftigen gerecht werden. Laut AGVP-Präsident Thomas Greiner sind die Eigenanteile seit 2018 um 76 Prozent gestiegen, ohne dass ausreichend Pflegeplätze geschaffen wurden. Beide Verbände drängen auf tiefgreifende Änderungen, um drohende Versorgungsengpässe abzuwenden.
Pflegepraxis, Organisation und Innovation
14.08.2026
Neue Wohnkonzepte: Jung und Alt leben gemeinsam auf Höfen
Mehrgenerationenhöfe fördern Autonomie: Auf dem Hofgut Böhlwiesen leben Jung und Alt gemeinsam und setzen neue Maßstäbe in der Pflegebetreuung.
Mehrgenerationenhöfe fördern Autonomie: Auf dem Hofgut Böhlwiesen leben Jung und Alt gemeinsam und setzen neue Maßstäbe in der Pflegebetreuung.
Christina-Maria Pfersdorf berichtet auf ZDF heute über neue Wohn- und Betreuungskonzepte für Pflegebedürftige. Im Zuge der alternden deutschen Bevölkerung steigt die Zahl der Pflegebedürftigen stetig; innovative Modelle wie Mehrgenerationenhöfe und Senioren-Wohngemeinschaften gewinnen dabei an Bedeutung. Ein Beispiel ist das Hofgut Böhlwiesen, wo Senioren und junge Erwachsene gemeinsam leben. Diese gemeinschaftlichen Wohnformen zielen darauf ab, die Versorgung älterer Menschen zu verbessern und gleichzeitig deren Autonomie zu fördern. (Quelle: www.zdfheute.de)
"Deutschland: Klimaanlagen in Altenheimen als Schutzmaßnahme gefordert"
Klimaanlagen in Altenheimen gefordert: Schutz vor Extremwetter als Anpassungsmaßnahme nötig, um die Gesundheit der Bewohner zu sichern. (Quelle: FAZ)
Klimaanlagen in Altenheimen gefordert: Schutz vor Extremwetter als Anpassungsmaßnahme nötig, um die Gesundheit der Bewohner zu sichern. (Quelle: FAZ)
Deutschland befindet sich mittlerweile nicht mehr nur geographisch in einer gemäßigten Zone, was die derzeitigen Extremwetterlagen verdeutlichen, wie die FAZ berichtet. Der Klimawandel und seine Folgen sind unstrittig, daher ist die Begrenzung des Treibhausgasausstoßes unverzichtbar. Doch kurzfristig hilft der Klimaschutz wenig gegen die aktuellen Herausforderungen wie die Trockenheit oder Waldbrände. Die Politik erkennt allmählich, dass neben dem Klimaschutz auch Anpassungsmaßnahmen notwendig sind. Hierzu gehört der Einbau solarbetriebener Klimaanlagen in Alteneinrichtungen, die insbesondere Leben retten können. Andere Regionen wissen seit langem, wie man sich gegen Hitze wappnet, während Länder wie Deutschland noch auf gemäßigtes Wetter vertrauen. Umweltminister Carsten Schneider fordert daher eine Ergänzung der Kompetenzen und Mittel von Bundesebene, ohne die subsidiären Entscheidungsfreiheiten vor Ort einzuschränken. Quelle: FAZ.
Pflegepraxis, Organisation und Innovation
14.08.2026
Solarbetriebene Klimaanlagen in Altenheimen als Antwort auf Hitzewelle
Solarbetriebene Klimaanlagen in Altenheimen bieten effektiven Schutz bei Hitzewellen und sind ein wichtiger Schritt zur Anpassung an den Klimawandel.
Solarbetriebene Klimaanlagen in Altenheimen bieten effektiven Schutz bei Hitzewellen und sind ein wichtiger Schritt zur Anpassung an den Klimawandel.
Deutschland befindet sich mittlerweile in einer Zone, die nicht mehr als gemäßigt zu bezeichnen ist. Klimaschutz allein reicht nicht mehr aus, um gegen unmittelbare Auswirkungen wie die derzeitige Hitzewelle zu bestehen. Neben der Begrenzung des Treibhausgasausstoßes ist eine Anpassung an den Klimawandel, wie der Einsatz von solarbetriebenen Klimaanlagen in Alteneinrichtungen, notwendig. Länder mit traditionell heißem Klima haben bereits Wege gefunden, sich den extremen Bedingungen anzupassen. In Europa, wo die Hitzetotenrate hoch ist, wird diese Notwendigkeit nun immer deutlicher. Umweltminister Carsten Schneider (SPD) fordert, die Kompetenzen von Ländern und Kommunen durch Bundesmittel zu erweitern, ohne die lokale Entscheidungsfindung aufzugeben, berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Es ist wichtig, dass der Ausbau von Klimaanlagen, betrieben durch Solarstrom, vorangetrieben wird, da sie Leben retten können. Diese Maßnahmen stellen keinen Rückschritt vom Klimaschutz dar, sondern sind ein notwendiger Umgang mit den sich ändernden Herausforderungen des Klimawandels.
Klimaanlagen in Altenheimen: Anpassung an Hitzewellen dringend nötig
Angesichts der Klimakrise sind Klimaanlagen in Altenheimen unerlässlich, um Hitzewellen abzumildern und Senioren wirksam zu schützen.
Angesichts der Klimakrise sind Klimaanlagen in Altenheimen unerlässlich, um Hitzewellen abzumildern und Senioren wirksam zu schützen.
Es bestehen kaum Zweifel am Klimawandel und an seinen Folgen. Die Menschheit hat sich die Katastrophen wie die derzeitige Hitzewelle selbst eingebrockt. Es ist daher richtig, den Treibhausgasausstoß zu begrenzen. Über die Instrumente für den Klimaschutz kann man streiten, aber niemand zweifelt an der Notwendigkeit, weniger CO2 zu emittieren. Der Klimaschutz hilft dem trockenen Rhein oder den Waldbrandregionen kurzfristig nicht. Erst langsam dämmert es der Politik, dass Adaptation nötig ist, die Anpassung an die Folgen des Klimawandels. Mehr Anstrengungen dafür bedeuten keine Abkehr von der CO₂-Minderung, sondern einen vernünftigen Umgang mit dem Klimawandel. Deutschland muss mehr dafür tun, weshalb Umweltminister Carsten Schneider (SPD) die Zuständigkeiten und Finanzmittel von Ländern und Kommunen ergänzen möchte. Der Einbau von Klimaanlagen in Alteneinrichtungen ist nötig, betrieben mit Solarstrom. Von diesem gibt es in heißen Zeiten genug. (Quelle: F.A.Z.)
Europaweit massive Cyberangriffe auf sensible Daten entdeckt
Europaweit werden sensible Daten von Millionen Menschen durch massive Cyberangriffe bedroht, die mehrere Länder gleichzeitig erschüttern.
Europaweit werden sensible Daten von Millionen Menschen durch massive Cyberangriffe bedroht, die mehrere Länder gleichzeitig erschüttern.
In mehreren Ländern Europas sind in jüngster Zeit mehrere Cyberangriffe bekannt geworden, die sensible Daten von Millionen Menschen betroffen haben. In Polen führte ein Angriff auf einen medizinischen Softwareanbieter zum Verlust persönlicher Daten von fast 19 Millionen Personen. Polens Digitalminister, Krzysztof Gawkowski, bezeichnete dies als einen der größten Cybersicherheitsvorfälle in der Geschichte des Landes. Es gibt derzeit keine Hinweise auf eine staatliche Beteiligung, vielmehr wird ein finanzielles Motiv vermutet. Indes gab es in Frankreich einen Angriff auf das Finanzamt, wobei Daten von fast 678.500 Steuerpflichtigen kompromittiert wurden, darunter auch Steueridentifikationsnummern und Informationen von fast zwei Millionen Immobilienbesitzern. Auch in Deutschland war die Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten Ziel eines Ransomware-Angriffs. Bei diesem Vorfall wurden interne IT-Systeme verschlüsselt und möglicherweise Daten heruntergeladen. Der Umfang des Schadens ist bislang unklar. Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung.
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
14.08.2026
Hohe Multimorbidität in Ostdeutschland: Besondere Prävalenz ab 50+
Ostdeutschland verzeichnet hohe Multimorbidität ab 50+: Analyse zeigt dringenden Handlungsbedarf für spezialisierte Versorgungsstrategien.
Ostdeutschland verzeichnet hohe Multimorbidität ab 50+: Analyse zeigt dringenden Handlungsbedarf für spezialisierte Versorgungsstrategien.
Ein auffällig hoher Anteil an multimorbiden Menschen ist in Ostdeutschland zu verzeichnen, wie ein Prävalenz-Vergleich der Kreise zeigt. Vor allem Menschen über 50 Jahre sind betroffen, die unter zwei oder mehr chronischen Erkrankungen leiden. Diese Daten stammen aus einer Analyse der Zeitschrift "Ärzte Zeitung", die auf Zahlen des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung (Zi) zurückgreift. Es wird deutlich, dass die Multimorbiditäts-Prävalenz in einigen Städten und Landkreisen besonders ausgeprägt ist. Wie Thorsten Schaff berichtet, unterstreicht diese Situation die Notwendigkeit, spezifische Versorgungsstrategien zu entwickeln, um den gesundheitlichen Herausforderungen in diesen Regionen gerecht zu werden.
DGP-Kongress: Neue Ansätze zur Therapie akuter Lungenembolien vorgestellt
Auf dem DGP-Kongress wurden innovative Therapieansätze für akute Lungenembolien präsentiert, die wichtige Fragen zur Behandlung klären, berichtet die Ärzte Zeitung.
Auf dem DGP-Kongress wurden innovative Therapieansätze für akute Lungenembolien präsentiert, die wichtige Fragen zur Behandlung klären, berichtet die Ärzte Zeitung.
Bei einer akuten Lungenembolie besteht die Notwendigkeit, sich zahlreichen Fragen zur optimalen Therapie zu stellen. Dazu gehört die Wahl der Antikoagulation, die Entscheidung, ob eine ambulante oder stationäre Versorgung erfolgen sollte, sowie der Zeitpunkt der notwendigen Reperfusion. Ein weiteres Thema ist die Behandlung der anhaltenden Dyspnoe nach einer überstandenen Lungenembolie. Beim DGP-Kongress wurden hierzu verschiedene Antworten präsentiert. Die Quelle dieser Informationen ist die Ärzte Zeitung, die im Rahmen ihres Berichts über Themen aus der Pneumologie berichtet hat.
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