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Medizin, Gesundheit und Prävention
05.08.2026
Chronische Schmerzen betreffen 7% der Deutschen: Neue Studie enthüllt Ursachen
Chronische Schmerzen beeinträchtigen 7% der Deutschen; Studie deckt komplexe Ursachen auf.
Chronische Schmerzen beeinträchtigen 7% der Deutschen; Studie deckt komplexe Ursachen auf.
Laut einer Querschnittstudie, die von der Quelle „Ärzte Zeitung“ berichtet wird, leiden etwa 7 Prozent der über 16-Jährigen in Deutschland an chronischen Schmerzen, die ihren Alltag erheblich beeinträchtigen. Neben biologischen Faktoren scheinen auch psychische und soziale Einflüsse mit dem sogenannten High-Impact Chronic Pain assoziiert zu sein. Diese Erkenntnisse könnten im Gesundheitswesen von Bedeutung sein, um Betroffenen besser zu helfen und zielgerichtete Therapien zu entwickeln.
Neuer Entwurf zur Ärzte-Gebührenordnung beim Gesundheitsministerium
Neuer Entwurf zur Ärztegebührenordnung adressiert medizinischen Fortschritt, liegt zur Prüfung beim Gesundheitsministerium vor. Entscheidungen stehen aus.
Neuer Entwurf zur Ärztegebührenordnung adressiert medizinischen Fortschritt, liegt zur Prüfung beim Gesundheitsministerium vor. Entscheidungen stehen aus.
Die Bundesärztekammer und der PKV-Verband haben einen Entwurf für eine neue Gebührenordnung für Ärzte (GOÄneu) dem Bundesgesundheitsministerium vorgelegt. Dieser Entwurf adressiert aktuelle Entwicklungen in der Medizin, indem er neue Leistungen aufnimmt und bestehende Leistungen umbewertet. Ziel ist es, den medizinischen Fortschritt zu berücksichtigen, ohne die Bürokratie weiter zu belasten. Der Vorschlag liegt nun beim Gesundheitsministerium zur Prüfung vor. Die vollständige Umsetzung des Entwurfs steht noch aus und hängt von der Entscheidung und möglichen Anpassungen des Ministeriums ab. Quelle: aerztezeitung.de.
Pflegebranche warnt: Aussetzung der Tariftreue gefährdet Versorgung
Die Pflegebranche warnt: Die geplante Aussetzung der Tariftreue im PNOG könnte Versorgung und Fachkräftegewinnung gefährden.
Die Pflegebranche warnt: Die geplante Aussetzung der Tariftreue im PNOG könnte Versorgung und Fachkräftegewinnung gefährden.
Die Pflegebranche äußert Bedenken bezüglich der geplanten Aussetzung der Tariftreue im neuen Pflegeneuordnungsgesetz (PNOG), wie auf www.haeusliche-pflege.net berichtet wird. Andreas Fritschek, Vorstand der Paul-Riebeck-Stiftung, warnt, dass dies nicht nur finanzielle Konsequenzen hat, sondern auch die Anwerbung von Fachkräften, die Bindung erfahrener Mitarbeitender und letztlich die Versorgungsqualität gefährdet. Er betont die Bedeutung verlässlicher tariflicher Vergütungen, die durch den Gesetzentwurf infrage gestellt werden.
Pflegepraxis, Organisation und Innovation
04.08.2026
Verein fordert bessere Organisation der Pflege für Zukunftssicherheit
Der Verein "In Würde alt werden" mahnt bessere Pflegeorganisation an, um eine Million mehr Pflegebedürftige bis 2030 bewältigen zu können.
Der Verein "In Würde alt werden" mahnt bessere Pflegeorganisation an, um eine Million mehr Pflegebedürftige bis 2030 bewältigen zu können.
Klaus Peter Weber, Vorsitzender des Vereins „In Würde alt werden“ in Elkenroth, hebt die Bedeutung einer besseren Organisation der Pflege älterer Menschen hervor. Angesichts einer prognostizierten Zunahme von einer Million pflegebedürftigen Personen bis 2030 sieht Weber dringenden Handlungsbedarf. Der Verein hat bereits drei Runde Tische in Wissen, Bad Marienberg und Montabaur organisiert, um mit Experten Lösungen zu diskutieren. Dies berichtete die Rhein-Zeitung (www.rhein-zeitung.de).
Studie: Pflegekräfte brauchen "Future Skills" für digitale Zukunft
Pflegekräfte benötigen für die digitale Zukunft 17 "Future Skills" auf personaler, sozialer und kollektiver Ebene, um technologische Herausforderungen zu meistern.
Pflegekräfte benötigen für die digitale Zukunft 17 "Future Skills" auf personaler, sozialer und kollektiver Ebene, um technologische Herausforderungen zu meistern.
Pflegefachkräfte werden in Zukunft erweiterte Kompetenzen benötigen, so eine kürzlich veröffentlichte Studie in der Fachzeitschrift "Pflege" (Quelle: bibliomed-pflege.de). Die Forschung identifizierte 17 "Future Skills", die auf drei Ebenen - personal, sozial und kollektiv - angesiedelt sind. Diese Fähigkeiten sollen Angestellten helfen, die Herausforderungen der Digitalisierung und technologischen Innovationen zu meistern. Besondere Betonung liegt auf der professionellen Einbindung technologischer Systeme in die Pflegepraxis, um Patientensicherheit und Kommunikation zu fördern.
Senioren wählen Polen: Günstige Pflege und individuelle Betreuung
Immer mehr Senioren ziehen polnische Heime vor: Niedrige Pflegekosten und individuelle Betreuung machen sie zur attraktiven Alternative zu deutschen Einrichtungen.
Immer mehr Senioren ziehen polnische Heime vor: Niedrige Pflegekosten und individuelle Betreuung machen sie zur attraktiven Alternative zu deutschen Einrichtungen.
Ein Pflegeplatz in Deutschland wird nach der geplanten Reform noch teurer. Daher suchen manche Senioren nach Alternativen und leben bereits seit Jahren in polnischen Heimen, wo die Pflegekosten niedriger sind. Eine Reportage der Frankfurter Allgemeinen Zeitung beschreibt das Leben in einem dieser Heime. Dort bekommen Bewohner wie Herta, die abends gerne Marmeladenbrote isst, von Helferinnen individuelle Wünsche erfüllt. Serviert werden die Speisen im Speisesaal, während die Bewohner gespannt „Die Rosenheim-Cops“ im Fernsehen verfolgen. Diese Serie ist besonders beliebt im polnischen Zabelków, das knapp sieben Stunden Autofahrt von der bayerischen Grenze entfernt liegt. Die FAZ berichtet, dass diese preisgünstigere Option nicht nur für die Bewohner finanziell vorteilhaft ist, sondern auch die Betreuungsqualität positiv bewertet wird.
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
03.08.2026
Thüringen: Impfungen jetzt auch im Gesundheitsamt für alle möglich
In Thüringen bietet das Gesundheitsamt nun Impfungen an, um impfwilligen Personen ohne festen Hausarzt den Zugang zu erleichtern und Impflücken zu schließen.
In Thüringen bietet das Gesundheitsamt nun Impfungen an, um impfwilligen Personen ohne festen Hausarzt den Zugang zu erleichtern und Impflücken zu schließen.
In Thüringen sind Schutzimpfungen nun auch im Gesundheitsamt möglich. Besonders Menschen, die keinen festen Hausarzt haben, können von diesem neuen Impfangebot des Öffentlichen Gesundheitsdienstes (ÖGD) profitieren. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen dabei die Sachkosten. Dies erleichtert den Zugang zu wichtigen Impfungen und könnte dazu beitragen, Impflücken zu schließen. Die Initiative stellt ein niedrigschwelliges Angebot dar, um den Zugang zur Gesundheitsversorgung insbesondere für vulnerable Gruppen zu verbessern. (Quelle: aerztezeitung.de)
Pflegepraxis, Organisation und Innovation
03.08.2026
Qualitätsausschuss Pflege: Zehn Jahre Fortschritt und neue Verfahren
Der Qualitätsausschuss Pflege blickt auf zehn Jahre zurück und hebt die Verbesserung der Qualitätsmessung in der Langzeitpflege hervor. Herausforderungen bleiben.
Der Qualitätsausschuss Pflege blickt auf zehn Jahre zurück und hebt die Verbesserung der Qualitätsmessung in der Langzeitpflege hervor. Herausforderungen bleiben.
Der Qualitätsausschuss Pflege feiert sein zehnjähriges Bestehen und zieht eine positive Bilanz über die Einführung neuer Verfahren zur Qualitätsmessung in der Langzeitpflege. Laut der Quelle wurden die traditionellen Pflegenoten durch wissenschaftlich fundierte Methoden ersetzt. Ein besonders erwähnenswertes System ist das indikatorengestützte Verfahren zur Messung der Ergebnisqualität, das inzwischen in der Regelversorgung implementiert wurde. Oliver Blatt vom GKV-Spitzenverband betonte die weitreichenden Auswirkungen auf die Versorgung von 5,8 Millionen Pflegebedürftigen. Dennoch bleiben Herausforderungen wie der Fachkräftemangel bestehen.
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
03.08.2026
SoVD fordert stärkere Einbindung nichtärztlicher Leistungen in Versorgung
Der SoVD fordert, nichtärztliche Leistungen stärker in die Primärversorgung einzubinden und gegen verpflichtende Einschreibesysteme und digitale Entscheidungen vorzugehen.
Der SoVD fordert, nichtärztliche Leistungen stärker in die Primärversorgung einzubinden und gegen verpflichtende Einschreibesysteme und digitale Entscheidungen vorzugehen.
Der Sozialverband Deutschland (SoVD) hat sich für eine stärkere Einbindung nichtärztlicher Angebote in der Primärversorgung ausgesprochen. In einem aktuellen Papier fordert der Verband die Unterstützung von Praxisgründungen und -übernahmen in unterversorgten Regionen, um die Zugangsmöglichkeiten zur hausärztlichen Versorgung zu erweitern. Gleichzeitig spricht sich der SoVD gegen verpflichtende Einschreibesysteme und Einschränkungen der freien Arztwahl aus, wie auch gegen die alleinige Verlagerung medizinischer Entscheidungen auf digitale Systeme. Das Dokument plädiert zudem für eine enge interprofessionelle Zusammenarbeit zwischen ärztlichen und nichtärztlichen sowie pflegerischen und therapeutischen Berufen. Ein standardisiertes Ersteinschätzungsverfahren, das in leicht zugänglichen Anlaufstellen von interprofessionellen Primärversorgungsteams durchgeführt werden soll, wird ebenfalls vorgeschlagen. Der Einsatz ähnlicher Systeme wurde bereits vom Gemeinsamen Bundesausschuss empfohlen. (Quelle: Ärzte Zeitung)
Neue EAU-Leitlinie: Präzisere Klassifikation von Harnwegsinfektionen
Die EAU führt eine neue Klassifikation für Harnwegsinfektionen ein, die zwischen lokalisierten und systemischen Infektionen unterscheidet und die Behandlung präzisiert.
Die EAU führt eine neue Klassifikation für Harnwegsinfektionen ein, die zwischen lokalisierten und systemischen Infektionen unterscheidet und die Behandlung präzisiert.
Die bisher gängige Klassifikation in unkomplizierte und komplizierte Harnwegsinfektionen gehört der Vergangenheit an. Die European Association of Urology hat in ihrer Leitlinie 2026 eine neue, alltagstaugliche Klassifikation etabliert. Fortan wird zwischen lokalisierten und systemischen Infektionen unterschieden. Diese neue Einteilung soll die klinische Handhabung vereinfachen und präzisieren, betont die EAU in ihrer Veröffentlichung. Die Unterscheidung legt den Fokus darauf, ob die Infektion auf die Blase und Harnwege beschränkt bleibt oder systemisch den gesamten Organismus betrifft. Dies könnte entscheidend für die zielgerichtete Therapie und Diagnostik sein. Die genaue Differenzierung und Anwendung dieser Klassifikationen wird in der aktualisierten Leitlinie näher erläutert. Interessenten aus der medizinischen Fachwelt können weiterführende Details nach einer Anmeldung auf der Webseite der 'Ärzte Zeitung' einsehen.
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