Drei Bewohnerinnen stehen vor dem Umzug
Der Caritasverband Paderborn und der Spar- und Bauverein hatten die Wohngemeinschaft gemeinsam gegründet. Zuletzt lebten dort noch Traudel Kuhlmann, Regina Kreuzberger und Beate Herrmann. Anfang September informierte der Caritasverband die Bewohnerinnen und ihre Angehörigen über den vorgesehenen Umzug.
Caritas verweist auf Ausstattung der Zimmer
Nach Darstellung des Caritasverbands ließen sich die freien Zimmer auch wegen ihrer Ausstattung nicht mehr vermieten. Sie verfügen weder über eine Fußbodenheizung noch über elektrische Rollläden oder eigene Terrassen und entsprechen deshalb laut Caritas nicht vollumfänglich heutigen Standards. Eine gemeinschaftlich genutzte Terrasse gehört jedoch zur WG.
Miet- und Versorgungsverträge sind getrennt
Das Modell beruht nach Angaben des Caritasverbands auf getrennten Verträgen. Jede Bewohnerin und jeder Bewohner mietet beim Vermieter ein eigenes Zimmer mit Dusche und WC. Damit gelten die Rechte und Pflichten eines üblichen Mietverhältnisses.
Für die Rund-um-die-Uhr-Versorgung schließen die Bewohnerinnen und Bewohner einen gesonderten Vertrag mit dem Caritasverband Paderborn. Die zuständige Caritas-Sozialstation übernimmt die pflegerische und hauswirtschaftliche Versorgung. Küche, Wohn- und Esszimmer, Hauswirtschaftsräume und Terrasse werden gemeinschaftlich genutzt.