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Ausbildung, Arbeitsmarkt und Fachkräftemangel
27.02.2026
Sprachsensibler Unterricht stärkt Pflegeausbildung und sichert Fachkräfte
Sprachsensibler Unterricht stärkt die Pflegeausbildung und sichert Fachkräfte, wie eine Studie am Johanniter-Bildungszentrum Wertheim zeigt.
Sprachsensibler Unterricht stärkt die Pflegeausbildung und sichert Fachkräfte, wie eine Studie am Johanniter-Bildungszentrum Wertheim zeigt.
Ein kürzlich veröffentlichter Artikel auf Bibliomed-Pflege betont die Bedeutung sprachsensiblen Unterrichts im Pflegebereich. Eine Studie am Johanniter-Bildungszentrum in Wertheim zeigt, dass gezielte Sprachförderung die Lernprozesse stärkt und die Fachsprache fördert. Dies schafft faire Chancen für internationale Auszubildende und hilft, den Fachkräftebedarf in der Pflege zu sichern. Angesichts des demografischen Wandels ist Sprache von entscheidender Bedeutung, von der Pflegeplanung bis zum Gespräch mit Angehörigen.
Ausbildung, Arbeitsmarkt und Fachkräftemangel
27.02.2026
Pflegenotstand in Baden-Württemberg: Beruf attraktiver gestalten
Baden-Württemberg kämpft mit Pflegenotstand: Bessere Arbeitsbedingungen und weniger Bürokratie sollen den Beruf attraktiver machen, so Altenpfleger Maslum Oktay.
Baden-Württemberg kämpft mit Pflegenotstand: Bessere Arbeitsbedingungen und weniger Bürokratie sollen den Beruf attraktiver machen, so Altenpfleger Maslum Oktay.
In Baden-Württemberg wächst die Zahl der Pflegebedürftigen, während immer weniger Menschen in der Pflege arbeiten. Altenpfleger Maslum Oktay betont, dass es vor allem eine Verbesserung der Rahmenbedingungen braucht, um mehr Menschen für den Beruf zu gewinnen. Ein weiteres zentrales Problem sieht er in der überbordenden Bürokratie im Pflegebereich. Diese Hürden müssen seiner Meinung nach dringend abgebaut werden, um den Pflegeberuf attraktiver zu gestalten. (Quelle: swr)
Ausbildung, Arbeitsmarkt und Fachkräftemangel
27.02.2026
WHO: Kritischer Personalmangel in Europas Pflege gefährdet Qualität
Die WHO warnt: Personalmangel in Europas Pflege bedroht Sicherheit und Qualität – umfassende Maßnahmen dringend nötig.
Die WHO warnt: Personalmangel in Europas Pflege bedroht Sicherheit und Qualität – umfassende Maßnahmen dringend nötig.
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat in ihrem Bericht auf die kritische Knappheit an Pflegepersonal in Europa hingewiesen. In einer Untersuchung von 19 Mitgliedsstaaten wurde auf die problematischen Auswirkungen dieser Knappheit auf die Patientensicherheit und Pflegequalität eingegangen. Laut Bericht machen Pflegekräfte 55,9 Prozent des Gesundheitssektors aus, sind jedoch oft überlastet und leiden unter schlechtem Management. Die WHO fordert daher umfassende Maßnahmen zur Verbesserung der Personalsituation und Qualitätssicherung in der Pflege. (Quelle: rechtsdepesche.de)
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
26.02.2026
Praxisschließungen in Hamburg: Tausende Patienten betroffen
Hamburgs Praxisschließungen: Tausende Patienten müssen neue Ärzte finden, da die MVZ-Kette Miamedes ihre Türen schließt.
Hamburgs Praxisschließungen: Tausende Patienten müssen neue Ärzte finden, da die MVZ-Kette Miamedes ihre Türen schließt.
Der Bericht über Praxisschließungen der MVZ-Kette Miamedes hat in Hamburg Besorgnis ausgelöst, da möglicherweise mehrere tausend Patienten gezwungen sein könnten, sich nach neuen Arztpraxen umzusehen. Die Schließungen sind von versorgungspolitischer Relevanz für die Stadt. Laut der Ärzte Zeitung können sich betroffene Patienten und Angehörige darüber informieren, wie sich die aktuelle Situation entwickelt.
Pflegepraxis, Organisation und Innovation
26.02.2026
KI-Projekt zur Versorgung von Diabetesfüßen gewinnt Gesundheitspreis
KI-Projekt zur Diabetesfuß-Versorgung gewinnt Gesundheitspreis, verbessert Wundheilung und entlastet Pflegekräfte mit sensorbasierter Technologie.
KI-Projekt zur Diabetesfuß-Versorgung gewinnt Gesundheitspreis, verbessert Wundheilung und entlastet Pflegekräfte mit sensorbasierter Technologie.
Das Forschungsprojekt der Hochschule Niederrhein zur KI-unterstützten Versorgung des diabetischen Fußsyndroms wurde mit dem "Ideas for Impact" Gesundheitspreis 2026 ausgezeichnet, berichtet Bibliomed Pflege. Die Lösung soll die Wundheilung beschleunigen und die Arbeit von Pflegefachpersonen erleichtern. Eine sensorbasierte Einlegesohle und eine App erfassen Druckbelastungen, während ein KI-Tool die Wundvermessung unterstützt. Dies bietet Nutzen für Patient:innen, Pflegekräfte und Ärzt:innen.
Pflegekosten in Bayern explodieren: 3.286 Euro Eigenanteil monatlich
Pflegekostenexplosion in Bayern: Durchschnittlich 3.286 Euro Eigenanteil monatlich. Zahl der Pflegebedürftigen steigt drastisch an. Reformen gefordert.
Pflegekostenexplosion in Bayern: Durchschnittlich 3.286 Euro Eigenanteil monatlich. Zahl der Pflegebedürftigen steigt drastisch an. Reformen gefordert.
Die Pflegekosten in Bayern steigen weiterhin drastisch, mit einem Eigenanteil von durchschnittlich 3286 Euro monatlich für einen Heimplatz. Laut einem Bericht der Barmer Krankenkasse erhöht sich die Zahl der Pflegebedürftigen in Bayern von 385.600 (2017) auf 626.500 (2024), was einem Anstieg von 62 Prozent entspricht. Verantwortlich für die Kostenexplosion ist der neue Pflegebedürftigkeitsbegriff seit 2017, der Pflegegrade statt Pflegestufen eingeführt hat. Barmer-Landesgeschäftsführer Alfred Kindshofer fordert daher dringende Reformen, so die „Süddeutsche Zeitung“.
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
26.02.2026
Pflegereport: Bayerns Pflegebedürftigkeit steigt auf über 626.000
Bayerns Pflegebedürftigkeit steigt auf über 626.000 – Barmer Pflegereport warnt vor Systembelastung und fordert mehr Unterstützung und Zusammenarbeit.
Bayerns Pflegebedürftigkeit steigt auf über 626.000 – Barmer Pflegereport warnt vor Systembelastung und fordert mehr Unterstützung und Zusammenarbeit.
Der jüngste Pflegereport der Barmer Krankenkasse zeigt einen deutlichen Anstieg der Pflegebedürftigkeit in Bayern, von etwa 385.000 im Jahr 2017 auf über 626.000 aktuell. Laut einem Bericht von BR24 betont Barmer-Landesgeschäftsführer Alfred Kindshofer, dass die Zunahme teilweise auf gesetzliche Änderungen zurückzuführen sei, trotzdem bestehe ein akuter Bedarf an Unterstützung. Um einem Zusammenbruch des Pflegesystems vorzubeugen, fordert die Barmer mehr Handlungsspielraum für Pflegekräfte und eine bessere Kooperation zwischen ambulanten Diensten, Pflegeheimen und Ärzten.
Initiative: Gesundheit soll als Staatsziel ins Grundgesetz aufgenommen werden
Die Initiative zur Aufnahme von Gesundheit als Staatsziel ins Grundgesetz könnte Prävention stärken und staatliche Gesundheitssicherung ermöglichen.
Die Initiative zur Aufnahme von Gesundheit als Staatsziel ins Grundgesetz könnte Prävention stärken und staatliche Gesundheitssicherung ermöglichen.
Die Betriebskrankenkasse mkk hat zusammen mit dem Gesundheitswissenschaftler Ingo Froböse eine Petition beim Bundestag eingereicht, um Prävention als verfassungsrechtliches Ziel im Grundgesetz zu verankern. Laut der mkk sollte Gesundheit nicht nur als Teil der Versorgung betrachtet werden, sondern als staatlicher Auftrag, den es zu schützen gilt. Die Kasse schlägt eine Ergänzung von Artikel 2 Absatz 2 des Grundgesetzes vor, die ein Recht auf körperliche, geistige und seelische Gesundheit einführt und damit staatliche Maßnahmen zur Gesundheitssicherung rechtfertigen soll. Dies sei notwendig, um den Flickenteppich aus unterschiedlichen Zuständigkeiten und unkoordinierter Mittelverteilung zu beseitigen. Unterstützt durch ein Positionspapier, das der Ärzte Zeitung vorliegt, fordert mkk-Vorständin Andrea Galle mutige politische Maßnahmen zur Förderung gesunder Lebensverhältnisse wie Zuckersteuer und Alkoholabgaben. Der Bundestags-Petitionsausschuss soll die Initiative "Gesundheit gehört ins Grundgesetz" bald prüfen. (Quelle: Ärzte Zeitung)
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
26.02.2026
Regierung plant umfassende Reform des Gesundheitssystems mit Krisenplan
Die Regierung plant eine umfassende Gesundheitsreform mit Schwerpunkt auf Pflege, Notfallversorgung und Digitalisierung zur Krisensicherheit.
Die Regierung plant eine umfassende Gesundheitsreform mit Schwerpunkt auf Pflege, Notfallversorgung und Digitalisierung zur Krisensicherheit.
Laut www.bundesgesundheitsministerium.de plant die Bundesregierung unter Ministerin Nina Warken ein umfangreiches Gesetzespaket zur Sicherung und Reform des Gesundheitssystems. Dabei wird ein Gesundheitssicherstellungsgesetz angestrebt, um einen gemeinsamen Rechtsrahmen für Krisenfälle zu schaffen. Im Fokus stehen Reformen in der Pflege, Notfallversorgung, Apothekenwesen und Digitalisierung. Ziel der Reformen ist, Einnahmen und Ausgaben auszugleichen, die gesetzliche Krankenversicherung zu stabilisieren sowie Pflegebedürftige finanziell zu entlasten. Zudem soll die Digitalisierung als zentrale Säule etabliert werden.
Pflegekonferenz: KI-Potenzial hängt an Strukturen, nicht nur Technik
KI in der Pflege scheitert oft an Strukturen, nicht Technik, betonen Experten. Zersplitterung behindert Fortschritt, sektorenübergreifendes Umdenken nötig.
KI in der Pflege scheitert oft an Strukturen, nicht Technik, betonen Experten. Zersplitterung behindert Fortschritt, sektorenübergreifendes Umdenken nötig.
Experten und Expertinnen diskutierten bei der Ruhrgebietskonferenz „Pflege digital – KI, aber wie!?“ darüber, wie Künstliche Intelligenz (KI) den Pflegealltag verbessern kann. Claudia Ott von der Theodor-Fliedner-Stiftung betonte laut „häusliche-pflege.net“, dass die Herausforderung oft weniger in der Technik als in den umgebenden Strukturen liege. Zersplitterte Zuständigkeiten behindern den Fortschritt, weshalb ein sektorenübergreifendes Umdenken nötig sei. Trotz Verfügbarkeit digitaler Werkzeuge scheitern Projekte häufig an unzureichender Finanzierung und mangelnder Kompatibilität der Systeme.
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