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Ausbildung, Arbeitsmarkt und Fachkräftemangel
25.02.2026
Pflegegehälter 2026 gestiegen: Median jetzt bei 58.000 Euro brutto
Pflegegehälter erreichen 2026 neuen Höchststand: Median in Gesundheits- und Pflegeberufen steigt auf 58.000 Euro brutto. Gender-Pay-Gap bleibt bestehen.
Pflegegehälter erreichen 2026 neuen Höchststand: Median in Gesundheits- und Pflegeberufen steigt auf 58.000 Euro brutto. Gender-Pay-Gap bleibt bestehen.
Die Gehälter in Gesundheits- und Pflegeberufen sind 2026 weiter gestiegen, berichtet der Staatsanzeiger unter Berufung auf den aktuellen Stepstone-Gehaltsreport. Demnach liegt das bundesweite Durchschnittsgehalt im Bereich Gesundheits- und Pflegeberufe bei 53.000 Euro brutto. Besonders gut schneiden Tätigkeiten in der Gesundheits- und Krankenpflege, Rettung und Geburtshilfe ab, mit einem Jahresmediangehalt von 58.000 Euro. Der Report zeigt zudem geschlechterspezifische Unterschiede auf, mit einem unbereinigten Gender-Pay-Gap von 9,3 Prozent.
Arbeitsrechtlerin Ney warnt vor Folgen von Reform des Arbeitszeitgesetzes
Arbeitsrechtlerin Ney warnt: Reform des Arbeitszeitgesetzes könnte zu längeren Arbeitszeiten und rechtlichen Herausforderungen führen, besonders in Pflege und Gastronomie.
Arbeitsrechtlerin Ney warnt: Reform des Arbeitszeitgesetzes könnte zu längeren Arbeitszeiten und rechtlichen Herausforderungen führen, besonders in Pflege und Gastronomie.
In einem Gespräch mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung äußerte sich die Arbeitsrechtlerin Mira Ney kritisch zu einer möglichen Reform des Arbeitszeitgesetzes, wie sie von der schwarz-roten Bundesregierung erwogen wird. Viele Arbeitnehmer in ihrer Kanzlei klagen über zu lange Arbeitszeiten und unbezahlte Überstunden. Die gesetzliche Erfassung von Arbeitszeiten könnte solchen Missständen entgegenwirken, doch die Kontrolle obliegt den Arbeitgebern. Ein fehlendes Gesetz würde Beschäftigte ohne Betriebsrat oder gewerkschaftliche Organisation vor große Herausforderungen stellen. Bundeskanzler Friedrich Merz hält das Arbeitszeitgesetz für verzichtbar, doch Ney betont die Wichtigkeit gesetzlicher Mindeststandards, insbesondere in Branchen wie der Pflege und Gastronomie. Überstunden sind ein häufiger Streitpunkt, wobei Arbeitnehmer die Beweislast tragen, dass sie angeordnet wurden. Laut Ney würde die Abschaffung des Acht-Stunden-Korsetts zu einer Entgrenzung der Arbeit führen. (Quelle: F.A.Z.)
Pflegepraxis, Organisation und Innovation
24.02.2026
Kostenlose Demenz-Schulungen für Pflegekräfte im Kreis Ahrweiler
Kostenlose Demenz-Schulungen im Kreis Ahrweiler unterstützen Pflegekräfte in Sinzig, Bad Breisig, Bad Neuenahr-Ahrweiler und Adenau. Anmeldung online.
Kostenlose Demenz-Schulungen im Kreis Ahrweiler unterstützen Pflegekräfte in Sinzig, Bad Breisig, Bad Neuenahr-Ahrweiler und Adenau. Anmeldung online.
Die Koordinationsstelle Demenz der Kreisverwaltung Ahrweiler bietet eine kostenlose Schulung zum Thema "Umgang mit Demenz in der Pflege" an, um Pflegepersonal fachlich zu unterstützen und deren Resilienz zu stärken. Teilnahmeberechtigt sind examinierte Pflegefachkräfte, Pflegehelfer und Betreuungsassistenten. Termine sind am 9. März in Sinzig, am 27. März in Bad Breisig, am 30. März in Bad Neuenahr-Ahrweiler und am 24. April in Adenau. Interessierte müssen sich über die Website des Kreises anmelden. (Quelle: www.blick-aktuell.de)
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
24.02.2026
EU gibt grünes Licht: Ethanol bleibt als Desinfektionsmittel erlaubt
Die EU erlaubt weiter die Nutzung von Ethanol als Desinfektionsmittel und verhindert damit ein mögliches Verbot, was für die Gesundheitswirtschaft wichtig ist.
Die EU erlaubt weiter die Nutzung von Ethanol als Desinfektionsmittel und verhindert damit ein mögliches Verbot, was für die Gesundheitswirtschaft wichtig ist.
Befürchtungen, dass Ethanol nicht länger als Desinfektionsmittel verfügbar sein könnte, nachdem es von der EU als krebserregend eingestuft wurde, haben sich zerschlagen. Laut "Ärzte Zeitung" hat der wissenschaftliche Ausschuss der EU für Biozidprodukte (BPC) entschieden, dass Ethanol weiterhin für Desinfektionsmittel zugelassen werden kann. BVMed-Geschäftsführer Dr. Marc-Pierre Möll bezeichnete die Entscheidung als wichtigen Schritt, um ein De-facto-Verbot von Ethanol-basierten Biozidprodukten zu vermeiden. Verschiedene Verbände der Gesundheitswirtschaft hatten davor gewarnt, Ethanol als krebserregend, mutagen oder reproduktionstoxisch zu deklarieren, da dies den Infektionsschutz gefährden könnte. Nun wird die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) der EU-Kommission eine Empfehlung zur Einstufung von Ethanol im Rahmen des Biozidrechtsverfahrens geben.
Ausbildung, Arbeitsmarkt und Fachkräftemangel
24.02.2026
Kreis Höxter: Verstärkte Kooperation mit Schwester-Hatune-Stiftung geplant
Der Kreis Höxter intensiviert die Zusammenarbeit mit der Schwester-Hatune-Stiftung, um gezielt internationale Pflegekräfte zu gewinnen.
Der Kreis Höxter intensiviert die Zusammenarbeit mit der Schwester-Hatune-Stiftung, um gezielt internationale Pflegekräfte zu gewinnen.
Der Kreis Höxter plant, die Kooperation mit der Schwester-Hatune-Stiftung auszubauen, um Menschen aus dem Ausland gezielt für die Pflege zu gewinnen. Im Rahmen eines Treffens in der Pflegeschule Rimbeck tauschten sich Landrat Michael Stickeln und weitere Vertreter über die bereits erfolgreiche Vermittlung von acht Frauen aus Indien durch die syrisch-orthodoxe Schwester Hatune Dogan aus. Die Initiative zielt darauf ab, den Personalmangel in heimischen Pflegeeinrichtungen durch ausländische Fachkräfte zu mildern, berichtete das "Westfalen-Blatt".
Krankenkassen fordern Maßnahmen zur Ausgabenbegrenzung trotz Überschuss
Trotz 3,5 Milliarden Euro Überschuss drängen Krankenkassen auf Maßnahmen zur Ausgabenbegrenzung, da die Gesundheitsausgaben weiter steigen.
Trotz 3,5 Milliarden Euro Überschuss drängen Krankenkassen auf Maßnahmen zur Ausgabenbegrenzung, da die Gesundheitsausgaben weiter steigen.
Der Ausgabenanstieg bei den gesetzlichen Krankenkassen hat sich gegen Ende des Jahres 2025 nochmals beschleunigt, wodurch AOK und andere Kassen trotz etwa 3,5 Milliarden Euro Überschuss auf rasche Maßnahmen zur Ausgabenbegrenzung drängen. Diese Forderung stützen sie auf die anhaltende Belastung durch gestiegene Ausgaben im Gesundheitswesen. Laut der Ärzte Zeitung sehen sich die Krankenkassen unter Zugzwang, um die finanzielle Stabilität langfristig zu sichern.
Berlin: eHBA-Ausweise müssen wegen Fehlkonfiguration ausgetauscht werden
Rund 2.600 eHBA-Ausweise in Berlin müssen wegen einer Fehlkonfiguration ausgetauscht werden, was Interoperabilitätsprobleme mit bestimmten Konnektoren verursacht.
Rund 2.600 eHBA-Ausweise in Berlin müssen wegen einer Fehlkonfiguration ausgetauscht werden, was Interoperabilitätsprobleme mit bestimmten Konnektoren verursacht.
In Berlin müssen rund 2.600 elektronische Heilberufsausweise (eHBA) von medisign, die seit Januar 2026 ausgegeben wurden, ausgetauscht werden. Grund hierfür ist eine Fehlkonfiguration im Personalisierungsprozess der Karten, die ausschließlich über ECC-Zertifikate verfügen. Diese Konnektoren-Angelegenheit kann zu Interoperabilitätsproblemen führen, besonders im Zusammenspiel mit secunet- oder KoCo-Box-Konnektoren, berichtet die "Ärzte Zeitung". Trotz des anstehenden Austauschs können die Ausweise bis dahin weiterverwendet werden, da kein Sicherheitsrisiko besteht. Die Karteninhaber werden per E-Mail informiert und es fallen keine zusätzlichen Kosten an. Ausweise der Generation 2.1, die auch RSA-Zertifikate beinhalten, sind nicht betroffen. Laut medisign entfällt eine erneute Antragstellung und Identifizierung.
Ausbildung, Arbeitsmarkt und Fachkräftemangel
23.02.2026
Erhöhung der Gehälter und Mindestlöhne in Pflege ab 2026 beschlossen
Ab Mai 2026 steigen Pflegegehälter um 2,8% in kommunalen Einrichtungen, Mindestlohn in Altenpflege erreicht 21,03 Euro, neue Vorteile auch für Hebammen.
Ab Mai 2026 steigen Pflegegehälter um 2,8% in kommunalen Einrichtungen, Mindestlohn in Altenpflege erreicht 21,03 Euro, neue Vorteile auch für Hebammen.
Ab Mai 2026 profitieren Pflegekräfte in kommunalen Krankenhäusern von einer Gehaltserhöhung. Laut "come-on.de" steigen die Tabellenentgelte im öffentlichen Dienst um 2,8 Prozent. Diese Anpassung betrifft auch Pflege- und Betreuungseinrichtungen. Zudem werden ab 2026 neue Regelungen eingeführt, um die Wertschätzung für Hebammen zu steigern. Eine einheitliche Jahressonderzahlung bei kommunalen Arbeitgebern wird eingeführt, während im Rettungsdienst die zulässige Wochenarbeitszeit auf 46 Stunden sinkt. Auch der Mindestlohn in der Altenpflege steigt auf bis zu 21,03 Euro pro Stunde.
Deutscher Pflegerat präsentiert neue Kompetenzprofile für Pflegeberufe
Der Deutsche Pflegerat stellt neue Kompetenzprofile vor, um Zuständigkeiten in Pflegeberufen zu klären und politische Maßnahmen zu unterstützen.
Der Deutsche Pflegerat stellt neue Kompetenzprofile vor, um Zuständigkeiten in Pflegeberufen zu klären und politische Maßnahmen zu unterstützen.
Der Deutsche Pflegerat (DPR) hat neue standardisierte Kompetenzprofile für Pflegeberufe veröffentlicht. Wie auf "www.bibliomed-pflege.de" zu lesen ist, setzt BAPID III, das Projekt "Bildungsarchitektur der Pflegeberufe in Deutschland", auf klarere Zuständigkeiten entlang der Qualifikationsstufen. DPR-Präsidentin Christine Vogler unterstreicht die Notwendigkeit klarer Verantwortung in der Pflegepraxis. Die Kompetenzprofile dienen laut DPR als Basis für politische Maßnahmen zur Weiterentwicklung der Pflegeberufe in Deutschland.
Ausbildung, Arbeitsmarkt und Fachkräftemangel
23.02.2026
Pflegenetzwerk Oberberg: Zukunftsforum zu internationaler Pflege am 25. März
Pflegenetzwerk Oberberg lädt am 25. März 2026 in Gummersbach zum Forum ein, um über die Einbindung internationaler Pflegekräfte zu diskutieren. Anmeldung bis 17. März.
Pflegenetzwerk Oberberg lädt am 25. März 2026 in Gummersbach zum Forum ein, um über die Einbindung internationaler Pflegekräfte zu diskutieren. Anmeldung bis 17. März.
Das Pflegenetzwerk Oberberg e.V. initiiert erneut den Austausch zu Zukunftsfragen der Pflege und setzt auf internationale Fachkräfte. Am 25. März 2026 findet im Innovation Hub Gummersbach eine Veranstaltung statt, bei der Vertreter aus Pflege, Wissenschaft und Politik Lösungen für die nachhaltige Einbindung internationaler Pflegekräfte diskutieren. Landrat Klaus Grootens eröffnet das Event, während Prof. Dr. Frank Schulz-Nieswandt von der Universität zu Köln einen Impulsvortrag hält. Interessierte können sich bis zum 17. März 2026 anmelden. Weitere Informationen sind auf www.pneto.de erhältlich.
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