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Medizin, Gesundheit und Prävention
23.02.2026
Auffrischungsimpfung gegen Keuchhusten: Schutz für Senioren empfohlen
Senioren aufgepasst: Experten empfehlen die Auffrischungsimpfung gegen Keuchhusten, um Ansteckungsrisiken und untypische Symptome zu minimieren.
Senioren aufgepasst: Experten empfehlen die Auffrischungsimpfung gegen Keuchhusten, um Ansteckungsrisiken und untypische Symptome zu minimieren.
Bei der Behandlung von Keuchhusten bei Erwachsenen treten häufig untypische Symptome auf, was das Management der Infektion erschwert. Diese hohe Ansteckungsgefahr erfordert besondere Maßnahmen im Infektionsmanagement. Laut der Ärzte Zeitung ist eine späte Gabe von Antibiotika bei Pertussis wenig sinnvoll. Wichtig ist, dass exponierte Erwachsene, insbesondere beispielsweise Großeltern, eine Auffrischung ihrer Pertussis-Impfung erhalten, um das Risiko einer Ansteckung und Weiterverbreitung zu minimieren. Die Beratung bei der Hotline „Impf-Fragen aus der Praxis“ liefert evidenzbasierte Antworten, die insbesondere Fachkräften aus der Pflege und Angehörigen von Pflegebedürftigen zugutekommen könnten.
Alarmierende Resistenz von Trichophyton tonsurans: RKI reagiert mit neuer Datenbank zur Überwachung und Bekämpfung der Ausbreitung resistenter Pilzinfektionen.
Alarmierende Resistenz von Trichophyton tonsurans: RKI reagiert mit neuer Datenbank zur Überwachung und Bekämpfung der Ausbreitung resistenter Pilzinfektionen.
In den letzten Jahren hat sich Trichophyton tonsurans, ein Hautpilz, der insbesondere nach Besuchen in Barbershops gehäuft auftritt, alarmierend verbreitet. Die Infektionszahlen steigen signifikant an, was Gesundheitsbehörden in erhöhter Alarmbereitschaft hält. Eine besondere Herausforderung stellt dabei die Resistenzlage dar, die nicht nur bei bakteriellen Infektionen, sondern zunehmend auch bei Pilzinfektionen zu beobachten ist. Das Robert Koch-Institut hat eine Datenbank entwickelt, die aktuelle Daten zur Resistenz von Pilzinfektionen bereitstellt. Diese kann von Fachleuten der Gesundheitsbranche genutzt werden, um das Resistenzgeschehen besser zu verstehen und geeignete Maßnahmen zu planen. Diese Entwicklungen rücken die Bedeutung einer engmaschigen Überwachung und rechtzeitigen Gegenmaßnahmen in den Fokus, um eine weitere Ausbreitung resistenter Pilzstämme zu verhindern. (Quelle: Ärzte Zeitung)
Experten empfehlen Pertussis-Impfauffrischung für Erwachsene mit Kontakt zu Neugeborenen.
Experten raten Erwachsenen mit Kontakt zu Neugeborenen zu einer Pertussis-Impfauffrischung, um Säuglinge wirksam vor der gefährlichen Infektion zu schützen.
Experten raten Erwachsenen mit Kontakt zu Neugeborenen zu einer Pertussis-Impfauffrischung, um Säuglinge wirksam vor der gefährlichen Infektion zu schützen.
Bei der „Hotline Impfen“ beantworteten Experten evidenzbasiert die Frage, ob eine Auffrischung der Pertussis-Impfung für Erwachsene, die exponiert sind, sinnvoll ist. Bei Pertussis, auch bekannt als Keuchhusten, handelt es sich um eine hochansteckende bakterielle Infektion der Atemwege, die besonders für Säuglinge gefährlich ist. Laut der Ärzte Zeitung wird empfohlen, dass auch Erwachsene, die regelmäßig Kontakt zu Neugeborenen haben, ihre Immunisierung auffrischen lassen sollten, um den bestmöglichen Schutz zu gewährleisten.
Pflegeversicherung reicht oft nicht aus: Anstieg der Hilfe-zur-Pflege-Quote
Trotz Reformen der Pflegeversicherung steigt die Hilfe-zur-Pflege-Quote, da Leistungen oft nicht ausreichen – inflationsbedingt verlor das Pflegegeld 15 Prozent seines Werts.
Trotz Reformen der Pflegeversicherung steigt die Hilfe-zur-Pflege-Quote, da Leistungen oft nicht ausreichen – inflationsbedingt verlor das Pflegegeld 15 Prozent seines Werts.
Die Bundesregierung erklärt, dass die Einführung des neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs im Jahr 2017 die Leistungen der Pflegeversicherung deutlich erhöht habe, insbesondere in der häuslichen Pflege. Trotz dieser Maßnahmen zeigt sich jedoch eine besorgniserregende Entwicklung: Die sogenannte Hilfe-zur-Pflege-Quote ist angestiegen. Dem Verband der Ersatzkassen zufolge reicht die Pflegeversicherung häufig nicht aus, um den tatsächlichen Bedarf zu decken. Zudem hat das inflationsbereinigte Pflegegeld etwa 15 Prozent seines Werts gegenüber 2017 verloren. (Quelle: www.eu-schwerbehinderung.eu)
Deutscher Pflegerat präsentiert neue Kompetenzprofile für Pflegeberufe
Der Deutsche Pflegerat stellt neue Kompetenzprofile vor, um Pflegeberufe klarer zu definieren und politische Entscheidungsgrundlagen zu schaffen.
Der Deutsche Pflegerat stellt neue Kompetenzprofile vor, um Pflegeberufe klarer zu definieren und politische Entscheidungsgrundlagen zu schaffen.
Der Deutsche Pflegerat (DPR) hat kürzlich die neuen Kompetenzprofile der Bildungsarchitektur der Pflege in Deutschland (BAPID III) vorgestellt. Diese standardisierten Profile erweitern die bestehenden Berufsbilder aus BAPID II und präzisieren die Verantwortlichkeiten verschiedener Pflegekräfte, berichtet www.eu-schwerbehinderung.eu. Ziel von BAPID III ist, für Klarheit zu sorgen und eine fundierte Grundlage für politische Entscheidungen sowie die Weiterentwicklung pflegerischer Rollen zu bieten. Die neuen Profile sollen die Pflegeberufe entlang der Qualifikationsstufen ordnen und sind anschlussfähig für Praxis, Bildung und Politik.
Pflegepraxis, Organisation und Innovation
21.02.2026
Pflegenotstand: Innovative Konzepte für Altersvorsorge gefragt
Innovative Konzepte wie Quartiersprojekte und Zeitkonten sollen den Pflegenotstand lindern und bieten zukunftsweisende Ansätze für die Altersvorsorge.
Innovative Konzepte wie Quartiersprojekte und Zeitkonten sollen den Pflegenotstand lindern und bieten zukunftsweisende Ansätze für die Altersvorsorge.
Laut einem Bericht von Miriam Stolzenwald auf SWR.de steht die Rentenkasse unter Druck, während der Pflegenotstand anhält. Angesichts düsterer Prognosen für das Altern sind innovative Pflege- und Wohnkonzepte gefragt. Solche Modelle umfassen Quartiersprojekte, die das Altern im vertrauten Umfeld ermöglichen, und Zeitkonten für ehrenamtliche Arbeit zur Altersvorsorge. Diese Initiativen geben den Menschen die Möglichkeit, ihre Altersvorsorge aktiv zu gestalten. Fraglich bleibt jedoch, ob solche Konzepte für alle praktikable Alternativen darstellen.
Ausbildung, Arbeitsmarkt und Fachkräftemangel
21.02.2026
Gehaltserhöhungen dürfen nicht zur Vertragsverdrängung genutzt werden
Das Bundesarbeitsgericht untersagt Gehaltserhöhungen als Druckmittel zur Vertragsänderung, um bestehende Vertragsmodelle nicht zu verdrängen.
Das Bundesarbeitsgericht untersagt Gehaltserhöhungen als Druckmittel zur Vertragsänderung, um bestehende Vertragsmodelle nicht zu verdrängen.
Das Bundesarbeitsgericht hat entschieden, dass allgemeine Gehaltserhöhungen nicht als faktisches Druckmittel zur Verdrängung bestehender Vertragsmodelle eingesetzt werden dürfen. Ein Unternehmen bot seinen Mitarbeitern neue Arbeitsverträge inklusive Gehaltserhöhung an. Mitarbeiter, die nicht unterschrieben, gingen leer aus, während diejenigen, die am alten Vertrag festhielten, von einer Lohnerhöhung ausgeschlossen wurden. Dabei stellt sich die Frage, ob dies rechtlich zulässig ist. Die FAZ berichtete, dass nicht alle Beschäftigten bereit seien, bestehende Verträge zu ändern, weshalb das Gericht solchen Praktiken einen Riegel vorschob. Dies zeigt, dass hinter einer scheinbar großzügigen Lohnerhöhung manchmal eine Strategie zur Veränderung der Vertragsbedingungen steckt.
Berlin sichert soziale und pflegerische Förderung für fünf Jahre ab
Berlin sichert für weitere fünf Jahre die soziale und pflegerische Förderung durch neuen Vertrag mit Wohlfahrtsverbänden.
Berlin sichert für weitere fünf Jahre die soziale und pflegerische Förderung durch neuen Vertrag mit Wohlfahrtsverbänden.
Die Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung hat kürzlich den Dritten Rahmenfördervertrag mit den Spitzenverbänden der freien Wohlfahrtspflege in Berlin unterzeichnet. Dieser Vertrag gewährleistet die staatliche Förderung für soziale, gesundheitliche und pflegerische Angebote in ganz Berlin für weitere fünf Jahre. Der Vertrag, geschlossen im Dezember 2020, zielt darauf ab, die Infrastruktur im Gesundheits-, Pflege- und Sozialwesen zu sichern. (Quelle: www.berlin.de).
Pflegepraxis, Organisation und Innovation
21.02.2026
Deeskalationsstrategien in der Pflege: Schulungen gegen Gewalt
Deeskalation in der Pflege: Schulungen der Klinik Lüneburg vermitteln Strategien gegen Gewalt durch Überforderung und Zeitdruck für mehr Sicherheit im Alltag.
Deeskalation in der Pflege: Schulungen der Klinik Lüneburg vermitteln Strategien gegen Gewalt durch Überforderung und Zeitdruck für mehr Sicherheit im Alltag.
In der Pflegebranche wird regelmäßig mit Gewalt konfrontiert, oft bedingt durch Überforderung und Zeitdruck. Laut Experten der Psychiatrischen Klinik Lüneburg ist eine entspannte Körperhaltung und klare Kommunikation entscheidend, um Eskalationen zu vermeiden. Die Klinik schult ihre Mitarbeiter in Deeskalationsstrategien, um in Krisensituationen sicherer zu agieren (Quelle: www.welt.de). Laut Kriminalstatistik sind zahlenmäßig belastbare Daten erst seit kurzem verfügbar, jedoch zeigt sich keine klare Täter-Opfer-Rollenverteilung (Philipp Schulze/dpa).
Heftiger Streit um Pflegebudget vor Bundestagsentscheidung über KHAG
Vor der KHAG-Abstimmung im Bundestag entbrennt ein Streit um das Pflegebudget. Kritik und Unterstützung kommen von Krankenkassen, Krankenhäusern und Gewerkschaften.
Vor der KHAG-Abstimmung im Bundestag entbrennt ein Streit um das Pflegebudget. Kritik und Unterstützung kommen von Krankenkassen, Krankenhäusern und Gewerkschaften.
Kurz vor der Bundestagsentscheidung über das Krankenhausreformanpassungsgesetz (KHAG) verschärft sich der Streit um das Pflegebudget, berichtet Bibliomed Pflege. Die Regierungskoalition hat 46 Änderungsanträge vorgelegt, die unter anderem die Abgrenzung pflegefremder Tätigkeiten vom Pflegebudget beinhalten. Während Krankenkassen und Krankenhäuser die geplanten Änderungen kritisieren, unterstützen die Gewerkschaft Verdi und die Pflegekammer Rheinland-Pfalz diese Punkte. Verdi betont die Wichtigkeit klarer Personalvorgaben zur Sicherstellung der Versorgungsqualität und zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen.
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