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Politik und Gesellschaft
20.02.2026
Grüne kritisieren Union und SPD: Dringende Reformen im Sozialsystem nötig
Die Grünen kritisieren Union und SPD für fehlende Reformen im Sozialsystem und fordern dringliche Änderungen, um die soziale Sicherung und den Gesundheitssektor zu stärken.
Die Grünen kritisieren Union und SPD für fehlende Reformen im Sozialsystem und fordern dringliche Änderungen, um die soziale Sicherung und den Gesundheitssektor zu stärken.
Die Grünen-Bundestagsfraktion kritisiert Union und SPD für ihr Versäumnis, die Sozialsysteme zu modernisieren. In einem gemeinsamen Papier beschreiben die Fraktionsvorsitzenden Katharina Dröge und Britta Haßelmann, wie aus dem „Herbst der Reformen“ ein „Winter der Enttäuschung“ wurde. Besonders bemängeln die Grünen den Mangel an Fortschritt in den Bereichen Gesundheit, Pflege und Rente, betonen aber, dass die Tür zur Zusammenarbeit mit anderen demokratischen Fraktionen offenstehe. Sie sehen dringlichen Reformbedarf bei der nachhaltigen Finanzierung der sozialen Sicherungssysteme, insbesondere in der gesetzlichen Krankenversicherung, wo steigende Ausgaben und Beiträge nicht mit einer verbesserten Qualität der Gesundheitsversorgung einhergehen. Das Medikamentenpreissystem muss ebenfalls reformiert werden, um effektivere Kostenkontrollen zu ermöglichen. Die Grünen fordern zudem, dass versicherungsfremde Leistungen nicht mehr durch die Beitragssätze der Beschäftigten finanziert werden sollten. Diese Forderungen sind laut eines Berichts der „Ärzte Zeitung“ dringend, um den sozialen Frieden zu wahren.
Charité-Studie: Online-Umfrage zur Digitalisierung in der Pflege
Charité befragt Pflegende zur Digitalisierung, um Einsatzpotenzial digitaler Lösungen in der Gesundheitsversorgung aus Praxissicht zu ermitteln.
Charité befragt Pflegende zur Digitalisierung, um Einsatzpotenzial digitaler Lösungen in der Gesundheitsversorgung aus Praxissicht zu ermitteln.
Die Forschungsgruppe der Charité – Universitätsmedizin Berlin befragt derzeit Pflege- und Gesundheitsfachkräfte in einer bundesweiten Online-Studie zur Nutzung digitaler Technologien in der Gesundheitsversorgung. Ziel ist es, das Einsatzpotenzial solcher Technologien aus Sicht der Berufsgruppen zu erfassen. Die Umfrage ist Teil des Projekts "Cluster Zukunft der Pflege", gefördert vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt. Die Teilnahme erfolgt anonym und soll helfen, digitale Gesundheitslösungen besser an praktische Anforderungen anzupassen, wie auf www.altenpflege-online.net berichtet wird.
„Thüringenplan 2026“: Landesregierung stärkt Pflege im Freistaat
„Thüringenplan 2026“: Landesregierung stärkt Pflege im Freistaat mit Ausbau von Pflegestützpunkten, Förderung von Kurzzeitpflege und mehr Unterstützungsangeboten.
„Thüringenplan 2026“: Landesregierung stärkt Pflege im Freistaat mit Ausbau von Pflegestützpunkten, Förderung von Kurzzeitpflege und mehr Unterstützungsangeboten.
Die Thüringer Landesregierung hat den „Thüringenplan 2026“ beschlossen, der eine umfassende Strategie zur Stärkung der Pflege im Freistaat beinhaltet, berichtet gotha-aktuell.info. Die Maßnahmen umfassen den Ausbau kommunaler Pflegestützpunkte, die Förderung von Kurzzeitpflegeplätzen und die Ausweitung der Initiative AGATHE. Gesundheitsministerin Schenk betont, dass eine zukunftssichere Pflegegestaltung zu den dringlichsten sozialen Aufgaben gehört. Sie fordert flächendeckende Beratungsangebote und Entlastung für pflegende Angehörige. Ziel ist, Pflege bezahlbar zu gestalten und gleichzeitig Lebensqualität zu sichern.
"Systemversagen in der Pflege: Experten fordern dringende Reformen"
Pflegekrise: Experten mahnen Reformen an, um das Systemversagen zu beheben. Bundesregierung plant Änderungen bis 2026, doch Fortschritt bleibt umstritten.
Pflegekrise: Experten mahnen Reformen an, um das Systemversagen zu beheben. Bundesregierung plant Änderungen bis 2026, doch Fortschritt bleibt umstritten.
In Deutschland steht die Pflege vor erheblichen Herausforderungen, die ein "Systemversagen" widerspiegeln, so ein Experte laut "www.allgaeuer-zeitung.de". Die steigende Zahl an Pflegebedürftigen trifft auf zu wenige Pflegekräfte, was dringende Reformen erforderlich macht. Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) plant eine umfassende Reform bis Ende 2026, doch Pflegeverbände kritisieren den bisherigen Fortschritt als unzureichend. Gesundheitsökonom Heinz Rothgang fordert grundlegende Veränderungen, darunter eine sektorenfreie Versorgung und eine erweiterte finanzielle Basis der Pflegeversicherung.
Neues BEEP-Gesetz: Entlastung für pflegende Angehörige durch Änderungen
Das BEEP-Gesetz reduziert Bürokratie für pflegende Angehörige: Beratungsbesuche bei Pflegegrad 4 und 5 nur alle sechs Monate nötig.
Das BEEP-Gesetz reduziert Bürokratie für pflegende Angehörige: Beratungsbesuche bei Pflegegrad 4 und 5 nur alle sechs Monate nötig.
Das neue BEEP-Gesetz soll Familien entlasten, indem es die Bürokratie verringert und mehr Unterstützung bereitstellt. Laut Berichten der Allgemeinen Zeitung müssen verpflichtende Beratungsbesuche bei Pflegegeldbezug für Pflegegrad 4 und 5 nun nur noch alle sechs Monate erfolgen. Diese Änderung bringt mehr Freiraum für pflegende Angehörige.
Pflegepraxis, Organisation und Innovation
20.02.2026
Erfolgreiches "Leading-Nurse"-Modellprojekt stärkt Pflegequalität in Bayern
Das "Leading-Nurse"-Modellprojekt zeigt in Bayern positive Wirkung und stärkt in 16 Caritas-Einrichtungen die Pflegequalität und Verantwortungsübernahme.
Das "Leading-Nurse"-Modellprojekt zeigt in Bayern positive Wirkung und stärkt in 16 Caritas-Einrichtungen die Pflegequalität und Verantwortungsübernahme.
Das bayerische Gesundheitsministerium zieht ein positives Fazit aus dem „Leading-Nurse“-Modellprojekt, das in 16 Caritas-Einrichtungen getestet wurde. Dieses Projekt zielt darauf ab, die Pflegequalität und Verantwortung zu stärken. Gesundheitsministerin Judith Gerlach betonte laut www.altenpflege-online.net, dass das Konzept wesentlich dazu beigetragen habe, Vertrauen und Verantwortungsbewusstsein in der Pflege zu fördern. Das Modellprojekt wird als Erfolg gewertet, was darauf hindeutet, dass solche Initiativen in Zukunft weiterverfolgt werden könnten.
Analyse: Steigender Wunsch nach assistiertem Suizid bei Krebspatienten
Analyse: Mehr Krebspatienten wünschen assistierten Suizid – Ärzte sehen sich neuen Herausforderungen und Unsicherheiten gegenüber.
Analyse: Mehr Krebspatienten wünschen assistierten Suizid – Ärzte sehen sich neuen Herausforderungen und Unsicherheiten gegenüber.
Laut einer Quelle der Ärztezeitung greift eine Analyse der Universität Halle das Thema des steigenden Wunsches nach assistiertem Suizid bei Krebspatienten auf. Es wird berichtet, dass dieser Wunsch in der Zukunft eine Herausforderung für Ärztinnen und Ärzte darstellen könnte. Die Analyse zeigt, welche Motive die betroffenen Patienten haben, sich für einen assistierten Suizid zu entscheiden. Unsicherheiten auf Seiten der Ärzte wurden auch auf dem Deutschen Krebskongress thematisiert.
Studie: Benachteiligung häuslicher Pflegender durch Pflegeversicherung
Studie kritisiert: Pflegeversicherung benachteiligt häusliche Pflegende finanziell gegenüber Heimbewohnern, warnt Sozialpolitikerin Notburga Ott.
Studie kritisiert: Pflegeversicherung benachteiligt häusliche Pflegende finanziell gegenüber Heimbewohnern, warnt Sozialpolitikerin Notburga Ott.
Eine Studie von Notburga Ott, Expertin für Sozialpolitik der Ruhr-Universität Bochum, zeigt, dass pflegende Angehörige durch die Soziale Pflegeversicherung (SPV) benachteiligt werden. Während Heimbewohner von einheitlichen Eigenanteilen profitieren, fehlen in der häuslichen Pflege vergleichbare Ausgleiche. Ott kritisiert, dass die gesetzlichen Pflegegeld- und Sachleistungsbeträge nicht empirisch begründet sind, was zu ungleich verteilten finanziellen Belastungen führt. Ein insgesamt widersprüchliches System mit Verteilungsproblemen belastet besonders häuslich Pflegende. (Quelle: www.carevor9.de)
Pflegeberufebeteiligungsverordnung stärkt Mitwirkung auf Bundesebene
Neue Verordnung stärkt Pflegeberufe: Mit der Einführung der Pflegeberufebeteiligungsverordnung wird die Mitwirkung auf Bundesebene erheblich ausgebaut.
Neue Verordnung stärkt Pflegeberufe: Mit der Einführung der Pflegeberufebeteiligungsverordnung wird die Mitwirkung auf Bundesebene erheblich ausgebaut.
Die Pflegeberufebeteiligungsverordnung ist in Deutschland in Kraft getreten und soll erstmals verbindliche Rahmenbedingungen für die Mitwirkung der Pflegeberufe auf Bundesebene schaffen. Die Verordnung, welche am 13. Februar 2026 im Bundesgesetzblatt verkündet wurde, etwa einen Tag später wirksam. Der Deutsche Pflegerat (DPR) übernimmt dabei die Rolle der maßgeblichen Vertretung der Pflegeorganisationen. Christine Vogler, Präsidentin des DPR, betonte die Bedeutung der Verordnung für die Professionalisierung der Pflege auf Bundesebene (www.bibliomed-pflege.de).
Reformjahr 2026: Politik im Zugzwang für faire Pflegefinanzierung
2026 wird zum Reformjahr: Politik muss dringend faire Pflegefinanzierung sichern und zugleich Gesundheitsversorgung modernisieren.
2026 wird zum Reformjahr: Politik muss dringend faire Pflegefinanzierung sichern und zugleich Gesundheitsversorgung modernisieren.
Die aktuelle Ausgabe des "Ersatzkasse Magazins" beleuchtet das Jahr 2026 als ein bedeutendes Reformjahr für Gesundheit und Pflege. Die Politik sei gefordert, eine faire Finanzierung der Pflege sicherzustellen und gleichzeitig die Gesundheitsversorgung zu modernisieren. Der Verband der Ersatzkassen betont, dass steigende Personalkosten die Eigenbeteiligung der Versicherten erhöhen könnten und appelliert an die Politik, Lösungen zu finden, um die finanzielle Belastung zu begrenzen. Die Gesundheits- und Pflegepolitik steht aufgrund zahlreicher Wahlen unter Zeitdruck, so vdek.com.
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