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Ausbildung, Arbeitsmarkt und Fachkräftemangel
03.02.2026
"Mini Nurse AcadeME: Frühförderung gegen Pflegefachkräftemangel"
Die "Mini Nurse AcadeME" des Universitätsklinikums Saarland begeistert Schüler ab der 5. Klasse für Pflegeberufe und mildert so den Fachkräftemangel.
Die "Mini Nurse AcadeME" des Universitätsklinikums Saarland begeistert Schüler ab der 5. Klasse für Pflegeberufe und mildert so den Fachkräftemangel.
Laut den WSI-Mitteilungen hat die Covid-19-Pandemie den Fachkräftemangel im Pflegebereich verschärft. Um dem entgegenzuwirken, hat das Schulzentrum des Universitätsklinikums Saarland die "Mini Nurse AcadeME" ins Leben gerufen. Diese präventive Bildungsinitiative zielt darauf ab, Schüler ab der 5. Klasse spielerisch für Gesundheitsberufe zu begeistern. In interaktiven Workshops erlernen sie Gesundheitskompetenz und soziale Fähigkeiten. Dieses preisgekrönte Projekt steht als Open-Source-Modell anderen Bildungsinstitutionen zur Verfügung, um frühzeitig Talente zu gewinnen und das Berufsbild der Pflege positiv zu prägen.
PKV-Verband fordert Sofortprogramm für Prävention in der Pflege
Der PKV-Verband verlangt ein Sofortprogramm mit fünf Maßnahmen zur Stärkung der Prävention in der Pflege, um demografische Herausforderungen zu meistern.
Der PKV-Verband verlangt ein Sofortprogramm mit fünf Maßnahmen zur Stärkung der Prävention in der Pflege, um demografische Herausforderungen zu meistern.
Laut einem Bericht auf "www.haeusliche-pflege.net" hat der Verband der Privaten Krankenversicherung (PKV-Verband) ein Sofortprogramm veröffentlicht, das fünf Maßnahmen zur Verankerung von Gesundheitsförderung und Prävention in der Pflegepraxis vorschlägt. Angesichts des demografischen Wandels drängt der Verband auf eine rasche Umsetzung. Die Vorschläge beinhalten unter anderem eine stärkere Ausrichtung des Pflegegrades 1 auf Prävention, eine engere Verbindung von Begutachtung und Beratung sowie die Etablierung verbindlicher Standards in der Pflegeberatung.
Sachsen-Anhalt fördert Pflegeprojekt mit 960.000 Euro für digitale Plattform
Sachsen-Anhalt investiert 960.000 Euro in einen "digitalen Pflegezwilling", um Versorgungslücken mithilfe einer innovativen Plattform zu schließen.
Sachsen-Anhalt investiert 960.000 Euro in einen "digitalen Pflegezwilling", um Versorgungslücken mithilfe einer innovativen Plattform zu schließen.
Das Bundesland Sachsen-Anhalt und die Pflegekassen fördern das Modellprojekt "Interkommunaler digitaler Pflegezwilling", wie 'www.haeusliche-pflege.net' berichtet. Ziel ist es, die Versorgung von Pflegebedürftigen durch eine digitale Plattform effektiver zu gestalten. Sozialministerin Petra Grimm-Benne überreichte dazu einen Förderbescheid über circa 960.000 Euro. Das Projekt soll Kommunen ermöglichen, Versorgungslücken frühzeitig zu erkennen und die soziale Daseinsvorsorge zu optimieren. Basis ist der neu gefasste § 123 SGB XI, der regionale Modellvorhaben unterstützt.
Ethikrat fordert umfassende Reformen in der Langzeitpflege bis 2026
Der Ethikrat fordert bis 2026 umfassende Reformen in der Langzeitpflege, um Strukturdefizite und Belastungen angemessen zu adressieren.
Der Ethikrat fordert bis 2026 umfassende Reformen in der Langzeitpflege, um Strukturdefizite und Belastungen angemessen zu adressieren.
Der Deutsche Ethikrat hat in einer Anhörung Ende Januar 2026 dringenden Reformbedarf in der Langzeitpflege festgestellt, wie www.rechtsdepesche.de berichtet. Strukturdefizite und steigende Belastungen in der Pflege erfordern laut Fachkräften, Angehörigen und Experten dringend Maßnahmen. Der Deutsche Pflegeverband kritisiert insbesondere die mangelnde Einbeziehung pflegefachlicher Expertise in politische Entscheidungen des Gesundheitssystems. Zudem wird die ungleiche Verteilung des Zugangs zu Pflegeleistungen bemängelt. Der Ethikrat arbeitet an einer Stellungnahme, um die Langzeitpflege in einer humanen Gesellschaft neu zu organisieren.
Alzheimer-Medikamente Donanemab und Lecanemab: Kein Zusatznutzen laut IQWiG
Die Antikörpermedikamente Donanemab und Lecanemab bieten laut IQWiG keinen Zusatznutzen bei Alzheimer, trotz EU-Zulassung. Entscheidung liegt nun beim G-BA.
Die Antikörpermedikamente Donanemab und Lecanemab bieten laut IQWiG keinen Zusatznutzen bei Alzheimer, trotz EU-Zulassung. Entscheidung liegt nun beim G-BA.
Mit dem Alzheimer-Antikörper Donanemab ist bereits der zweite EU-weit zugelassene Antikörper durch die frühe Nutzenbewertung des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) gefallen, berichtet die Ärzte Zeitung. Dem Bericht zufolge hat der Hersteller keine geeigneten Daten für die geforderten Vergleichsstudien vorgelegt. Es wird sowohl ein Vergleich mit beobachtendem Abwarten bei klinisch diagnostizierter, alzheimerbedingter leichter kognitiver Störung als auch mit Acetylcholinesterasehemmern bei diagnostizierter leichter Alzheimer-Demenz gefordert. Das Urteil des IQWiG: „Kein Anhaltspunkt für einen Zusatznutzen von Donanemab gegenüber der Vergleichstherapie.“ Auch Lecanemab, der Konkurrent von Donanemab, konnte keinen Zusatznutzen nachweisen. Die endgültige Entscheidung wird durch den Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) getroffen. Beide Medikamente sind unter den Namen Leqembi® und Kisunla®, von Eisai und Eli Lilly, auf dem Markt erhältlich.
Digitalisierung in der Pflege: Chancen und Risiken im Smart Talk
Diskussion zu Chancen und Risiken der Pflege-Digitalisierung: Am 5. Februar beleuchten Experten bei Smart Talk in Bamberg innovative Lösungen und KI-Potenziale.
Diskussion zu Chancen und Risiken der Pflege-Digitalisierung: Am 5. Februar beleuchten Experten bei Smart Talk in Bamberg innovative Lösungen und KI-Potenziale.
Die Digitalisierung des Gesundheitssystems, insbesondere in der Pflege, steht im Fokus der kommenden Veranstaltung von Smart City Bamberg und der VHS Bamberg. Beim Smart Talk am Donnerstag, dem 5. Februar 2026, werden Expertinnen und Experten über Chancen und Risiken der Digitalisierung in der Pflege diskutieren. Ilona Baumann und Frank Feick bieten Einblicke in digitale Lösungen und deren Einsatzbereiche. Auch das Potenzial und die Grenzen Künstlicher Intelligenz werden beleuchtet. Die Veranstaltung ist öffentlich und kostenlos zugänglich. (Quelle: bamberg-meine-stadt.de)
BMAS leitet Berufung der sechsten Pflegekommission ein
Das BMAS startet die Berufung der sechsten Pflegekommission, um Empfehlungen zu Mindestarbeitsbedingungen in der Pflege festzulegen. Vorschläge bis 16. März 2026.
Das BMAS startet die Berufung der sechsten Pflegekommission, um Empfehlungen zu Mindestarbeitsbedingungen in der Pflege festzulegen. Vorschläge bis 16. März 2026.
Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) hat die Einleitung des Verfahrens zur Berufung der sechsten Pflegekommission bekanntgegeben. Die pflegekommissionsberechtigten Verbände und Gremien sind aufgefordert, geeignete Mitglieder bis zum 16. März 2026 vorzuschlagen. Hauptaufgabe der Pflegekommission ist es, Empfehlungen zur Festlegung zwingender Arbeitsbedingungen, insbesondere Mindestentgelte, für die Pflegebranche zu erarbeiten. Diese Empfehlungen können durch eine Rechtsverordnung des BMAS für sämtliche betroffene Pflegebetriebe verbindlich gemacht werden. Die Pflegekommission wird aus acht Mitgliedern bestehen, die jeweils auf Vorschlag der tarifzuständigen Gewerkschaften, der Arbeitgeberverbände sowie kirchlichen Dienstgeber- und Dienstnehmerseiten ernannt werden. Die Bekanntmachung hierzu wurde im Bundesanzeiger veröffentlicht.
„Apotheker warnt: Hitze kann Wirkung von Medikamenten gefährden“
Hitze gefährdet Medikamentenwirkung: Klaus Schmelzer warnt vor Risiken bei Antibiotika und Pflastern bei steigenden Temperaturen.
Hitze gefährdet Medikamentenwirkung: Klaus Schmelzer warnt vor Risiken bei Antibiotika und Pflastern bei steigenden Temperaturen.
Klaus Schmelzer, Direktor der Apotheke am Universitätsklinikum Augsburg, warnte auf einer Konferenz für medizinische Sicherheit vor den Risiken steigender Temperaturen in Zusammenhang mit der Einnahme bestimmter Medikamente. Bei der Veranstaltung namens „Safety Camp“ erläuterte Schmelzer, dass einige Wirkstoffe, insbesondere in Antibiotika, Schmerzmitteln und Herzmedikamenten, die Lichtempfindlichkeit der Haut erhöhen können. Dies kann bei Sonneneinstrahlung zu phototoxischen Reaktionen führen, die schwere Sonnenbrände verursachen. Ebenso können transdermale Pflaster bei Hitze den Wirkstoff ungleichmäßig freisetzen, was Risiken birgt. Eine korrekte Lagerung von Medikamenten bei hohen Temperaturen sei zudem essenziell, um deren Wirksamkeit zu erhalten, so Schmelzer laut aerztezeitung.de.
Neues Konzept mit qualifizierten Assistenzkräften verspricht mehr Pflegequalität und Mitarbeitendenzufriedenheit in stationären Einrichtungen.
Neues Konzept mit qualifizierten Assistenzkräften verspricht mehr Pflegequalität und Mitarbeitendenzufriedenheit in stationären Einrichtungen.
Der GKV-Spitzenverband hat das Modellprogramm zur Weiterentwicklung der Personalbemessung in der vollstationären Pflege abgeschlossen. Ziel des Programms war es, den Personaleinsatz besser an den tatsächlichen Versorgungsbedarfen der Pflegebedürftigen auszurichten und die Pflegequalität zu verbessern. In zehn vollstationären Pflegeeinrichtungen wurde ein neues Personalbemessungskonzept erprobt, das einen veränderten Personalmix vorsah, insbesondere den stärkeren Einsatz qualifizierter Assistenzkräfte. Die Auswertung zeigte positive Effekte auf die Versorgungs- und Lebensqualität sowie die Zufriedenheit der Mitarbeitenden. Die entwickelten Konzepte stehen nun allen Pflegeeinrichtungen zur Verfügung und sollen zur bedarfsgerechteren und zukunftsfähigen Gestaltung des Personaleinsatzes beitragen. Die AOK berichtet, dass das Programm eine bessere Qualität in der Pflege verspricht.
PKV-Verband fordert Prävention zur Entlastung der Pflegeversicherung
PKV-Verband drängt auf mehr Prävention zur Modernisierung der Pflegeversicherung und betont deren Rolle bei Kostensenkung und Lebensqualitätssteigerung.
PKV-Verband drängt auf mehr Prävention zur Modernisierung der Pflegeversicherung und betont deren Rolle bei Kostensenkung und Lebensqualitätssteigerung.
Der PKV-Verband fordert eine deutlich stärkere Nutzung der Prävention und Gesundheitsförderung, um die soziale Pflegeversicherung zu modernisieren und zu entlasten. In einem kürzlich vorgestellten „Sofortprogramm“ betont der Verband die Notwendigkeit dieser Maßnahmen. Laut der Ärzte Zeitung könnten durch Prophylaxe und bessere Beratungsangebote nicht nur die Kosten gesenkt, sondern auch die Lebensqualität und die Gesundheit der Betroffenen nachhaltig verbessert werden. Die Diskussion um die Neugestaltung der Pflegeversicherung bleibt somit ein zentrales Thema für alle Akteure im Gesundheitssektor.
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