Mit dem Newsfeed von altenpflege.de – deinem Anlaufpunkt für aktuelle Informationen und wichtige Nachrichten in der Altenpflege.
Topaktuelle Nachrichten: Die neuesten Trends, Forschungsergebnisse und politischen Entscheidungen, die die Altenpflege beeinflussen.
Weiterführende Links: Jeder Beitrag ist mit einer klickbaren Quelle versehen.
Suchen und Filtern: Suche in den News der letzten 100 Tage oder filtere nach Kategorien und Relevanz.
Aktuell: Stündlich aktualisiert aus vielen wichtigen Quellen.
Demnächst: Auch als E-Mail verfügbar - bereits vorselektiert nach deinen Vorgaben.
Newsfeed durchsuchen:
Medizin, Gesundheit und Prävention
01.09.2026
Studie zeigt Risiken der Antikoagulation bei ICH und Vorhofflimmern auf
Größte Studie zeigt: Antikoagulation bei ICH und Vorhofflimmern bleibt riskant, erfordert individuelle Klinikentscheidungen.
Größte Studie zeigt: Antikoagulation bei ICH und Vorhofflimmern bleibt riskant, erfordert individuelle Klinikentscheidungen.
Die bisher größte Studie zur Antikoagulation bei Vorhofflimmern mit intrakranieller Blutung (ICH) bietet neue Einblicke in die individuellen Entscheidungsprozesse, bleibt aber eine Herausforderung für die klinische Praxis, berichtet die "Ärzte Zeitung". Trotz des Einsatzes von direkten oralen Antikoagulanzien (DOAK) überwiegen die Risiken einer erneuten Hirnblutung. Diese Ergebnisse könnten dennoch für eine gezielte Abwägung zwischen Risiko und Nutzen in der Patientenversorgung nützlich sein. Die Studie verdeutlicht somit die Notwendigkeit einer sorgfältigen und personalisierten Herangehensweise bei der Behandlung dieser komplexen Patientengruppe.
Jeder vierte Behandlungsfehler: Dringender Handlungsbedarf bei Patientensicherheit
Dringender Handlungsbedarf: Jeder vierte Behandlungsfehler bestätigt, mit hohen Raten in Orthopädie, Unfallchirurgie und Zahnmedizin. Patientensicherheit muss verbessert werden.
Dringender Handlungsbedarf: Jeder vierte Behandlungsfehler bestätigt, mit hohen Raten in Orthopädie, Unfallchirurgie und Zahnmedizin. Patientensicherheit muss verbessert werden.
Der Medizinische Dienst hat im vergangenen Jahr bundesweit 11.735 fachärztliche Gutachten zu vermuteten Behandlungsfehlern erstellt. In mehr als jedem vierten Fall bestätigte das Gutachten einen Behandlungsfehler mit Schaden. In 2.700 Fällen war der Fehler Ursache des erlittenen Schadens, in 97 Fällen führte der Fehler zum Tod. Die Statistik zeigt, dass die Fehlerquote im Vergleich zu den Vorjahren unverändert hoch bleibt. Besonders häufig betroffen waren die Fachbereiche Orthopädie und Unfallchirurgie sowie Zahnmedizin, die eine deutlich überdurchschnittliche Quote bestätigter Fehler aufweist. Der stationäre Sektor verzeichnete mit 7.633 Verdachtsfällen die meisten Behandlungsfehler, während der ambulante Bereich 4.073 Gutachten aufwies. Trotz der festgestellten Fehler kehrten bei zwei Dritteln der Fälle die Beschwerden wieder zurück, während in jedem dritten Fall bleibende Schäden verzeichnet wurden. Diese Zahlen verdeutlichen einen dringenden Handlungsbedarf zur Verbesserung der Patientensicherheit. Quelle: AOK.de
Ausbildung, Arbeitsmarkt und Fachkräftemangel
01.09.2026
Teilzeitbeschäftigung in Deutschland erreicht Rekordhoch im zweiten Quartal
Teilzeit in Deutschland boomt: Im zweiten Quartal 2023 stieg die Teilzeitquote auf über 40 %, während die Vollzeitbeschäftigung um 0,9 % zurückging.
Teilzeit in Deutschland boomt: Im zweiten Quartal 2023 stieg die Teilzeitquote auf über 40 %, während die Vollzeitbeschäftigung um 0,9 % zurückging.
Im zweiten Quartal dieses Jahres erreichte die Zahl der Teilzeitbeschäftigten in Deutschland einen Rekordwert, während die Vollzeitbeschäftigung zurückging. Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) berichtete, dass die Teilzeitquote um 0,4 Prozentpunkte auf über 40 Prozent stieg, während die Zahl der Vollzeitbeschäftigten um 0,9 Prozent auf 25,1 Millionen fiel. Besonders in den Branchen Gesundheit und Sozialwesen sowie Erziehung und Unterricht, die einen hohen Teilzeitanteil aufweisen, gab es einen Beschäftigungszuwachs. Hingegen sank die Beschäftigung in Industriezweigen, die traditionell stärker von Vollzeitbeschäftigung geprägt sind. Insgesamt reduzierte sich die Zahl der Erwerbstätigen um 0,5 Prozent auf 45,688 Millionen. Die Wochenarbeitszeit der Vollzeitbeschäftigten blieb konstant, während die der Teilzeitbeschäftigten leicht anstieg. Quelle: F.A.Z.
Der MEDI-Verbund hat in einer Umfrage unter 1.782 Vertragsärzten und -psychotherapeuten aus Baden-Württemberg die Auswirkungen des Beitragssatzstabilisierungs-Gesetzes untersucht. Die Ergebnisse zeigen eine beunruhigende Prognose: 76 Prozent der Befragten gehen von einer deutlichen Verschlechterung der ambulanten Versorgung aus. Nur ein Prozent erwartet keine negativen Auswirkungen. Das Gesetz führt zu einer einnahmenorientierten Ausgabenpolitik der Krankenkassen, was zu Honorarverlusten für Ärzte führt. Rund 69 Prozent der Ärzte planen, mehr Privatleistungen anzubieten, während 61 Prozent weniger GKV-Termine anbieten wollen. Dr. Norbert Smetak, Vorsitzender von MEDI Baden-Württemberg, bezeichnet die Umfrageergebnisse als alarmierend. Die Politik solle alternative Modelle, wie die Haus- und Facharztverträge mit der AOK in Baden-Württemberg, prüfen, um die Versorgung zu verbessern, ohne die Ausgaben zu erhöhen. Diese Einschätzungen verdeutlichen die Herausforderungen, vor denen die Gesundheitsversorgung durch die Sparmaßnahmen der Bundesregierung steht. (Quelle: ÄrzteZeitung)
Cardisiographie von Cardisio: Nicht-invasives Verfahren revolutioniert die Früherkennung von Herzerkrankungen mit KI und verbessertem EKG.
Cardisiographie von Cardisio: Nicht-invasives Verfahren revolutioniert die Früherkennung von Herzerkrankungen mit KI und verbessertem EKG.
Die Cardisiographie, entwickelt von Cardisio, bietet ein innovatives und nicht-invasives Screeningverfahren zur frühzeitigen Erkennung erster Anzeichen von Herzerkrankungen. Dieses Verfahren kombiniert digitale Vektorkardiographie, ein erweitertes 19-Kanal-EKG und künstliche Intelligenz, um strukturelle, arterielle und rhythmusbedingte Herzerkrankungen mit hoher Sensitivität zu identifizieren. Eine bemerkenswerte Neuerung ist die Fähigkeit zur Erkennung der linksventrikulären Ejektionsfraktion (LVEF), die durch Studien mit der Uniklinik Heidelberg unterstützt wurde. Darüber hinaus wurde das EKG-System erheblich optimiert und erweitert. Die wirtschaftlichen Aspekte sind ebenso vielversprechend, da die Cardisiographie als Kombination der GOÄ-Ziffern 657 und A658 abgerechnet wird und sich die monatlichen Nutzungsgebühren für das System ohne Investitionskosten gestalten. Diese Neuerungen können einen großen Beitrag zur primären Herzdiagnostik und zur Vorsorgeuntersuchung leisten. (Quelle: aerztezeitung.de)
Pflegepraxis, Organisation und Innovation
01.09.2026
„NeotivCare revolutioniert MCI-Erkennung mit innovativen Gedächtnistests“
NeotivCare bietet Ärzten mit innovativen, mobilen Gedächtnistests neue Wege zur Früherkennung von MCI, wissenschaftlich validiert und wirtschaftlich effizient.
NeotivCare bietet Ärzten mit innovativen, mobilen Gedächtnistests neue Wege zur Früherkennung von MCI, wissenschaftlich validiert und wirtschaftlich effizient.
NeotivCare, ein CE-zertifiziertes Medizinprodukt (MDR-Klasse IIa), bietet Ärzt:innen innovative Möglichkeiten zur Früherkennung und zum Monitoring kognitiver Veränderungen bei leichten kognitiven Störungen (MCI). Durch die Verwendung von wissenschaftlich validierten, hippocampus-sensitiven Gedächtnistests, die Patienten eigenständig auf ihren mobilen Geräten durchführen können, bietet das Tool eine flexible, sprachunabhängige Diagnostik. Im Vergleich zu herkömmlichen Tests wie MMST oder MoCA zeigt NeotivCare eine höhere Sensitivität und ermöglicht ein longitudinales Monitoring. Die Ergebnisse, die gegen bekannte Alzheimer-Biomarker wie Amyloid und p-Tau validiert wurden, stehen dem Arzt strukturiert zur Verfügung. Aktuell als individuelle Gesundheitsleistung angeboten, kostet ein Freischaltcode für 12 Wochen 145 €. NeotivCare birgt Potenzial zur Zeiteinsparung und birgt wirtschaftlichen Nutzen für die Praxis. (Quelle: Ärztezeitung)
Pflegeheime in Baden-Württemberg befürchten Verschlechterung bis 2026
Pflegeheime in Baden-Württemberg blicken pessimistisch auf 2026: Fast 40% erwarten wirtschaftliche Verschlechterung, angetrieben durch Unsicherheiten der Pflegereform.
Pflegeheime in Baden-Württemberg blicken pessimistisch auf 2026: Fast 40% erwarten wirtschaftliche Verschlechterung, angetrieben durch Unsicherheiten der Pflegereform.
Pflegeeinrichtungen in Baden-Württemberg blicken skeptisch auf das Jahr 2026. Laut einem Bericht der Baden-Württembergischen Krankenhausgesellschaft (BWKG) erwarten 39,5 Prozent der befragten Einrichtungen eine Verschlechterung ihrer wirtschaftlichen Lage, während nur 4,7 Prozent mit einer Verbesserung rechnen. Diese pessimistische Einschätzung ist die niedrigste seit Beginn der Erhebungen 2010. Besonders die geplanten Regelungen des Pflegeneuordnungsgesetzes sorgen für Unsicherheit. BWKG-Vorstandsvorsitzender Scheffold betont die Notwendigkeit einer vollständigen Refinanzierung der Tarifgehälter.
Berliner Zukunftswerkstatt diskutiert Pflegeneuordnung und Tariffragen
In Berlin debattieren Pflegeexperten über das Pflegeneuordnungsgesetz und die Aussetzung der Tariftreueregelung, um politische Impulse zu setzen.
In Berlin debattieren Pflegeexperten über das Pflegeneuordnungsgesetz und die Aussetzung der Tariftreueregelung, um politische Impulse zu setzen.
In Berlin haben führende Vertreter der Langzeitpflegebranche im Rahmen der Carekonkret-Zukunftswerkstatt aktuelle Herausforderungen des Pflegesektors diskutiert. Im Fokus stand der Referentenentwurf des Pflegeneuordnungsgesetzes, insbesondere die geplante Aussetzung der Tariftreueregelung. In fünf Masterclasses behandelten die Teilnehmer Themen wie Wirtschaftlichkeit, Tarifrefinanzierung, Digitalisierung und Personalmanagement. Ziel war es, gemeinsame Impulse für die Politik zu formulieren, berichtet "Carekonkret".
Die Pflegekassen in Deutschland stehen vor einem Milliardendefizit. Der GKV-Spitzenverband fordert dringende Bundeshilfen und Reformen der Pflegeversicherung.
Die Pflegekassen in Deutschland stehen vor einem Milliardendefizit. Der GKV-Spitzenverband fordert dringende Bundeshilfen und Reformen der Pflegeversicherung.
Die Pflegekassen in Deutschland sehen sich mit einer massiven Finanzkrise konfrontiert. Laut Oliver Blatt, dem Chef des GKV-Spitzenverbands, wird bis Ende des Jahres ein Defizit von 500 Millionen Euro erwartet, das 2027 auf zehn Milliarden Euro steigen könnte. Eine kurzfristige Finanzspritze des Bundes und eine zügige Reform der Pflegeversicherung werden gefordert. Ebenfalls wird vorgeschlagen, dass der Bund Schulden aus der Coronazeit zurückzahlt und Rentenbeiträge für pflegende Angehörige übernimmt. Der GKV-Spitzenverband vertritt die sozialen Pflegeversicherungen mit 75 Millionen Versicherten.
GKV-Spitzenverband drängt auf raschere Digitalisierung der Pflege
Der GKV-Spitzenverband fordert eine schnellere Digitalisierung der Pflege durch bessere Integration pflegerischer Daten in die ePA zur Entlastung der Pflegekräfte.
Der GKV-Spitzenverband fordert eine schnellere Digitalisierung der Pflege durch bessere Integration pflegerischer Daten in die ePA zur Entlastung der Pflegekräfte.
Der GKV-Spitzenverband fordert eine beschleunigte Digitalisierung der Pflege, insbesondere die stärkere Integration pflegerischer Daten in die elektronische Patientenakte (ePA) zur Entlastung der Pflegekräfte und Reduzierung des Verwaltungsaufwands. Ein Positionspapier des Verwaltungsrats betont die Bedeutung digitaler Kompetenzen in der Ausbildung und fordert belastbare Wirksamkeitsnachweise für digitale Anwendungen. Auch seien klare Verantwortlichkeiten und eine faire Finanzierung zwischen Pflegeeinrichtungen und anderen Akteuren unerlässlich, berichtet Bibliomed Pflege.
Wir verwenden notwendige Cookies für den Betrieb dieser Website.
Zusätzlich nutzen wir Google reCAPTCHA zum Schutz vor Spam, das Daten an Google überträgt.
Sie können zustimmen oder nur notwendige Cookies erlauben.
Mehr erfahren.