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Digitalisierung und Technologie
31.08.2026
GKV-Spitzenverband drängt auf raschere Digitalisierung der Pflege
Der GKV-Spitzenverband fordert eine schnellere Digitalisierung der Pflege durch bessere Integration pflegerischer Daten in die ePA zur Entlastung der Pflegekräfte.
Der GKV-Spitzenverband fordert eine schnellere Digitalisierung der Pflege durch bessere Integration pflegerischer Daten in die ePA zur Entlastung der Pflegekräfte.
Der GKV-Spitzenverband fordert eine beschleunigte Digitalisierung der Pflege, insbesondere die stärkere Integration pflegerischer Daten in die elektronische Patientenakte (ePA) zur Entlastung der Pflegekräfte und Reduzierung des Verwaltungsaufwands. Ein Positionspapier des Verwaltungsrats betont die Bedeutung digitaler Kompetenzen in der Ausbildung und fordert belastbare Wirksamkeitsnachweise für digitale Anwendungen. Auch seien klare Verantwortlichkeiten und eine faire Finanzierung zwischen Pflegeeinrichtungen und anderen Akteuren unerlässlich, berichtet Bibliomed Pflege.
Sommer 2026: Wärmerekord und drängender Handlungsbedarf beim Klimaschutz
Wärmerekord-Sommer 2026 zwingt zu Klimaschutz; Tausende Hitzetote, dringende Maßnahmen nötig, sagt DWD.
Wärmerekord-Sommer 2026 zwingt zu Klimaschutz; Tausende Hitzetote, dringende Maßnahmen nötig, sagt DWD.
Nach einer vorläufigen Auswertung des Deutschen Wetterdienstes (DWD) gehört der Sommer 2026 zu den wärmsten seit Beginn flächendeckender Messungen. Der Klimawandel spielte bei den außergewöhnlichen Wetterextremen, insbesondere der Hitzewelle Ende Juni, eine bedeutende Rolle. Laut DWD wären solche Temperaturen ohne den Klimawandel statistisch unmöglich. Der Sommer war zudem extrem trocken, besonders in West- und Südwestdeutschland. Das Robert Koch-Institut schätzt, dass bis Mitte August etwa 15.800 Menschen in Deutschland durch Hitze starben, ein Wert, der in den letzten zehn Jahren nicht erreicht wurde. Bundeskanzler Friedrich Merz betonte die Notwendigkeit überarbeiteter Klimaschutzprogramme und konkreter Maßnahmen zur Vorsorge. (Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung)
STIKO empfiehlt jährliche COVID-19-Impfung für Risikogruppen
STIKO rät Risiko-Gruppen zu jährlicher COVID-19-Impfung, um schweren Krankheitsverläufen und Langzeitfolgen vorzubeugen.
STIKO rät Risiko-Gruppen zu jährlicher COVID-19-Impfung, um schweren Krankheitsverläufen und Langzeitfolgen vorzubeugen.
Die durch das Virus SARS-CoV-2 verursachte COVID-19-Erkrankung hat sich als wiederkehrende respiratorische Infektion etabliert. Für ältere Menschen und jene mit Vorerkrankungen besteht ein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf und mögliche Langzeitfolgen. Deshalb empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) eine jährliche COVID-19-Schutzimpfung. Diese Empfehlung zielt darauf ab, insbesondere gefährdete Gruppen besser gegen schwere Verläufe und Langzeitfolgen der Krankheit zu schützen. (Quelle: aerztezeitung.de)
Steigende Pflegekosten: DGB fordert Begrenzung der Eigenanteile
Der DGB fordert angesichts steigender Pflegekosten eine stärkere Begrenzung der Eigenanteile, um finanzielle Belastungen für Pflegebedürftige und Familien zu reduzieren.
Der DGB fordert angesichts steigender Pflegekosten eine stärkere Begrenzung der Eigenanteile, um finanzielle Belastungen für Pflegebedürftige und Familien zu reduzieren.
Steigende Eigenanteile in Pflegeheimen belasten zunehmend die Ersparnisse von Pflegebedürftigen, Immobilienbesitzern und Familien mit Vermögen, berichtet Tabula Rasa Magazin. Sobald die Rechnung eines Heims eintrifft, werde Pflegepolitik konkret, so die Quelle. Der DGB kritisiert die zunehmenden Eigenanteile und fordert ihre stärkere Begrenzung. Die Pflegeversicherung war nie als Vollkasko-Versicherung gedacht, doch hohe Eigenanteile führen oft zu sozialer Hilfe. Eine Reform müsse Kosten transparent trennen und die Verteilung der finanziellen Last neu justieren, um eine gesellschaftliche Schieflage zu vermeiden.
GKV drängt auf digitale Offensive in der Pflege, Pflegerat mahnt zu Vorsicht
GKV fordert beschleunigte Digitalisierung der Pflege, während der Pflegerat vor unklaren Finanzierungsstrategien und Personaleinsparungen durch Technik warnt.
GKV fordert beschleunigte Digitalisierung der Pflege, während der Pflegerat vor unklaren Finanzierungsstrategien und Personaleinsparungen durch Technik warnt.
Der GKV-Spitzenverband drängt auf eine beschleunigte und finanzierte Digitalisierung in der Pflege. In einem Positionspapier fordert der Verband, die Langzeitpflege umfassender in digitale Gesundheitsstrukturen, wie die elektronische Patientenakte, zu integrieren. Thomas Meißner vom Deutschen Pflegerat begrüßt diesen Vorstoß, kritisiert jedoch fehlende einheitliche Finanzierungsstrategien. Er warnt, dass digitale Technologien nicht als Ersatz für Pflegepersonal genutzt werden sollten, sondern deren Kosten und Nutzen kontinuierlich überprüft gehören (Quelle: www.carevor9.de).
Neues System SAHRA deckt Versorgungslücken in der Pflege auf
Das neue System SAHRA enthüllt Versorgungslücken in der Pflege und verbessert dank präziser Daten die Organisation in Kommunen wie dem Landkreis Havelland.
Das neue System SAHRA enthüllt Versorgungslücken in der Pflege und verbessert dank präziser Daten die Organisation in Kommunen wie dem Landkreis Havelland.
Laut einer Mitteilung von rentenbescheid24.de zeigt ein neues digitales System, genannt SAHRA, deutliche Versorgungslücken in der Pflege auf. Mithilfe von Abrechnungs- und Leistungsdaten ermöglicht das System präzise Einblicke bis auf Gemeindebene. Dies könnte die Organisation der Pflege in Kommunen erheblich verbessern, indem es gezielte Maßnahmen zur Schließung von Versorgungslücken aufzeigt. Besonders profitiert schon der Landkreis Havelland, indem er ungenutzte Leistungen identifiziert und Beratungsangebote gezielt ausrichtet, was Pflegeheime entlastet. Die Datenbasis ist jedoch noch unvollständig, da sie sich auf AOK-Versicherte beschränkt.
Tenhagen fordert Rentenpunkte für pflegende Angehörige zur Entlastung
Tenhagen fordert Rentenpunkte zur Entlastung pflegender Angehöriger und spricht sich gegen Rentenkürzungen aus, um die finanzielle Belastung der Pflege zu senken.
Tenhagen fordert Rentenpunkte zur Entlastung pflegender Angehöriger und spricht sich gegen Rentenkürzungen aus, um die finanzielle Belastung der Pflege zu senken.
In einem Kommentar auf SPIEGEL.de beschreibt Hermann-Josef Tenhagen die finanziellen Herausforderungen der Pflege und hebt die Bedeutung häuslicher Pflege hervor. Er plädiert dafür, pflegende Angehörige durch Rentenpunkte zu entlasten, um die hohen Kosten stationärer Pflege zu umgehen. Der Gesundheitsminister Carsten Linnemann möchte auf Rentenkürzungen für Angehörige verzichten, um die Gesellschaft zusammenzuhalten. Zudem wird diskutiert, die Finanzierung der Pflege durch Steuergelder zu unterstützen, da Pflegeleistungen von immer mehr älteren Menschen in Anspruch genommen werden.
GeDIG-Gesetz: Chancenreich, aber Raddatz fordert mehr Wettbewerb
GeDIG-Gesetz als „Meilenstein“ gefeiert, doch Raddatz warnt vor zu starker Zentralisierung und fordert mehr Wettbewerb für ein widerstandsfähiges Gesundheitssystem.
GeDIG-Gesetz als „Meilenstein“ gefeiert, doch Raddatz warnt vor zu starker Zentralisierung und fordert mehr Wettbewerb für ein widerstandsfähiges Gesundheitssystem.
Sascha Raddatz, Geschäftsführer des Bundesverbands Gesundheits-IT, bezeichnet das Gesetz für Daten und digitale Innovation im Gesundheitswesen (GeDIG) als „Meilenstein“ und betont dessen Bedeutung für die Digitalisierung im Gesundheitssektor. Dennoch äußert er auch Kritik und sieht weiteren Regelungsbedarf. Insbesondere die Rolle der gematik, der Digitalagentur des Bundes, soll gestärkt werden, was Raddatz kritisch betrachtet. Ein Schwerpunkt muss seiner Meinung nach auf Wettbewerb statt Zentralisierung liegen, um ein resilientes System zu schaffen. Trotz der Chancen, die das GeDIG bietet, sei es allein nicht ausreichend, um die Versorgung und Zusammenarbeit im Gesundheitswesen entscheidend zu verbessern, so Raddatz im Podcast „Die Berliner Stunde“, wie die Ärztezeitung berichtete.
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
29.08.2026
Vorwürfe gegen Rehaklinik: Wundversorgung und Ernährung kritisiert
Vorwürfe gegen Bayerische Rehaklinik: Kritik an Wundversorgung und Ernährung entflammt Debatte um systematische Mängel im Gesundheitswesen.
Vorwürfe gegen Bayerische Rehaklinik: Kritik an Wundversorgung und Ernährung entflammt Debatte um systematische Mängel im Gesundheitswesen.
Laut einer Recherche des Bayerischen Rundfunks, die vom Deutschlandfunk berichtet wurde, gibt es schwere Vorwürfe gegen eine geriatrische Rehaklinik in Bruckmühl, Bayern. Patienten und deren Angehörige klagen über Mängel in der Wundversorgung, fehlerhafte Medikamentengaben und unzureichende Ernährung. Ähnliche Probleme wurden bereits in der Klinik des gleichen Betreibers in Lenggries festgestellt, die inzwischen geschlossen wurde. Die Betreiber widersprechen den Vorwürfen. Experten sehen die strukturellen Probleme als systematisch an, da finanzielle Gewinne oft über das Patientenwohl gestellt werden (Deutschlandfunk, 2026).
Pflegepraxis, Organisation und Innovation
29.08.2026
Nachhaltiger Pflegeleitfaden der Hochschule Bielefeld veröffentlicht
Die Hochschule Bielefeld hat den "Green Guide for Nursing" veröffentlicht, der nachhaltige Handlungsanleitungen für die Pflege bietet.
Die Hochschule Bielefeld hat den "Green Guide for Nursing" veröffentlicht, der nachhaltige Handlungsanleitungen für die Pflege bietet.
Forschende der Hochschule Bielefeld haben den "Green Guide for Nursing" als Aktionsleitfaden für nachhaltiges Handeln in der Pflege veröffentlicht. Dieses Projekt, berichtet "www.altenheim.net", zielt darauf ab, praxisnahe und ressourcenschonende Maßnahmen in die Pflege zu integrieren. Der Leitfaden bietet Anleitungen zu Themen wie Kommunikation, mentale Gesundheit und Disaster Nursing. Zudem stehen digitale Educational Escape Rooms zur Verfügung, um Pflegende in nachhaltigen Praktiken zu schulen. Der Guide ist kostenlos online abrufbar und als Print-Version bestellbar.
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