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Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
28.08.2026
Transformation zu Versorgungszentren sichert kleinen Kliniken Fortbestand
Kleine Kliniken sichern durch Transformation zu Versorgungszentren ihren Fortbestand und stärken die Versorgung in benachteiligten Regionen.
Kleine Kliniken sichern durch Transformation zu Versorgungszentren ihren Fortbestand und stärken die Versorgung in benachteiligten Regionen.
Kleineren Kliniken, die bei der Leistungsgruppenzuteilung nicht mithalten können, ermöglicht die Transformation zu sektorenübergreifenden Versorgungszentren den Fortbestand. Die pauschale Vergütung stationärer Leistungen bietet nach einhelliger Meinung der Vertragspartner eine solide Kalkulationsgrundlage. Die neue Vergütung soll es Kliniken erleichtern, sich wirtschaftlich stabiler aufzustellen und den Fokus auf die sektorenübergreifende Versorgung zu legen. Dies wurde von den beteiligten Vertragspartnern als wesentlicher Schritt zur Sicherung der Versorgung infrastrukturell benachteiligter Regionen betrachtet. Die Entscheidung wird besonders für kleinere Kliniken als Chance zur Anpassung an ein sich wandelndes Gesundheitssystem gesehen. Die Quelle dieser Informationen ist die Ärzte Zeitung.
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
28.08.2026
Bayern fördert Ansiedlung von Fachärzten zur Schließung von Versorgungslücken
Bayern fördert Neurologen, Rheumatologen und Psychiater, um Versorgungslücken in Franken, Niederbayern und der Oberpfalz zu schließen.
Bayern fördert Neurologen, Rheumatologen und Psychiater, um Versorgungslücken in Franken, Niederbayern und der Oberpfalz zu schließen.
Die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Bayerns fördert nun die Niederlassung oder Anstellung von Neurologen, Rheumatologen und Psychiatern. Ziel dieser Maßnahme ist es, den Bedarf an medizinischem Fachpersonal in bestimmten bayerischen Regionen, insbesondere in Franken, Niederbayern und der Oberpfalz, zu decken. Besondere Anreize werden geschaffen, um die Versorgungslücken in diesen Gebieten zu schließen. Russel Taylor von der 'Aerztezeitung.de' berichtet, dass sich die Förderung auf die Ansiedlung neuer Ärzte konzentriert und deren berufliche Integration in unterversorgten Regionen erleichtert. Angesichts des Fachkräftemangels im Gesundheitswesen stellt die Initiative ein wichtiges Instrument dar, um die medizinische Versorgung in Bayern zu stärken.
Neue QPR: Regelprüfungen in ambulanter Pflege jetzt früher angekündigt
Pflegeprüfungen nun früher angekündigt: Neue QPR geben ambulanter Pflege zwei Tage Vorlaufzeit für Regelprüfungen zur Entlastung und Entbürokratisierung.
Pflegeprüfungen nun früher angekündigt: Neue QPR geben ambulanter Pflege zwei Tage Vorlaufzeit für Regelprüfungen zur Entlastung und Entbürokratisierung.
Der Medizinische Dienst Bund hat die Qualitätsprüfungs-Richtlinien (QPR) für ambulante Pflege- und Betreuungsdienste überarbeitet. Seit dem 30. Juli 2026 müssen Regelprüfungen grundsätzlich zwei Arbeitstage im Voraus angekündigt werden, statt wie bisher nur einen Tag. Diese Änderung basiert auf dem Gesetz zur Befugniserweiterung und Entbürokratisierung in der Pflege (BEEP). Das Bundesministerium für Gesundheit genehmigte die überarbeiteten Richtlinien, die für die ambulanten Pflegedienste verbindlich sind. Außer der Ankündigungsfrist wurden keine weiteren inhaltlichen Anpassungen an den QPR vorgenommen. Diese Regelung soll zur Entbürokratisierung im Pflegebereich beitragen. Die Regelprüfungen werden vom Medizinischen Dienst der Pflegekassen durchgeführt, während für privat versicherte Pflegebedürftige CAREPROOF zuständig ist. Die QPR bieten bundesweit einheitliche Maßstäbe zur Bewertung der Pflegequalität.
Pflegepraxis, Organisation und Innovation
27.08.2026
Kostenfreies Webinar: Missbrauch erkennen und handeln für Pflegekräfte
Kostenfreies Webinar für Pflegekräfte der Landespflegekammer Rheinland-Pfalz zu Missbrauchserkennung durch LKA-Expertin Carina Kneip am 1. September 2026. Anmeldungen online.
Kostenfreies Webinar für Pflegekräfte der Landespflegekammer Rheinland-Pfalz zu Missbrauchserkennung durch LKA-Expertin Carina Kneip am 1. September 2026. Anmeldungen online.
Die Landespflegekammer Rheinland-Pfalz bietet am 1. September 2026 ein kostenloses Webinar zum Thema "Sexuellen Missbrauch erkennen und richtig handeln" an. Die Veranstaltung richtet sich an Pflegefachpersonen und wird von Präventionsexpertin Carina Kneip vom Landeskriminalamt geleitet. Ziel ist es, Warnsignale frühzeitig zu erkennen und bei Verdacht angemessen zu reagieren. Das Webinar thematisiert Täterstrategien und den Umgang mit Verdachtsmomenten, sowohl im analogen als auch digitalen Raum. Anmeldungen sind auf der Website der Kammer möglich. Teilnehmer erhalten einen Fortbildungspunkt.
GKV-SV: Digitalisierung als Schlüssel zu effizienterer Pflege anerkannt
GKV-SV sieht Digitalisierung als Schlüssel zur effizienteren Pflege und fordert rasche Umsetzung digitaler Lösungen und klare Finanzierungsregelungen.
GKV-SV sieht Digitalisierung als Schlüssel zur effizienteren Pflege und fordert rasche Umsetzung digitaler Lösungen und klare Finanzierungsregelungen.
Der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-SV) hat ein Positionspapier verabschiedet, das die Digitalisierung als Schlüssel zur Bewältigung der Herausforderungen in der Pflege betont. Laut Uwe Klemens, dem Verwaltungsratsvorsitzenden, könne Digitalisierung den Austausch zwischen Pflegebedürftigen, Angehörigen und Gesundheitspersonal effizienter gestalten. Die elektronische Patientenakte (ePA) werde als zentraler Bestandteil für eine sektorübergreifende und digitale Pflege angesehen. Der Verband fordert eine zügige Umsetzung digitaler Lösungen und klare Finanzierungsregelungen. (Quelle: www.aok.de)
Abrechnung der ePA-Befüllung bis 2026 gesichert: Neues Urteil gefällt
Befüllung der ePA bis 2026 abrechenbar: Neuer Beschluss behebt Fehler und bringt Klarheit für Ärzte und Praxen in der Digitalisierungsoffensive.
Befüllung der ePA bis 2026 abrechenbar: Neuer Beschluss behebt Fehler und bringt Klarheit für Ärzte und Praxen in der Digitalisierungsoffensive.
Der Erweiterte Bewertungsausschuss hat beschlossen, dass die Befüllung der elektronischen Patientenakte (ePA) bis Ende 2026 abgerechnet werden kann. Dies korrigiert einen vorherigen gesetzgeberischen Fehler, der möglicherweise zu Unsicherheiten über die finanzielle Vergütung dieser Leistung geführt hatte. Der Beschluss sorgt nun für Klarheit und ermöglicht es Ärzten und Praxen, weiterhin Leistungen im Zusammenhang mit der ePA abzurechnen, was als wichtiger Schritt zur Förderung der Digitalisierung im Gesundheitswesen gilt. Diese Information stammt aus einem Bericht der 'Ärzte Zeitung'.
Elektronische Patientenakte erleichtert Pflegealltag in 21 Einrichtungen
Die elektronische Patientenakte optimiert den Pflegealltag in 21 Einrichtungen, bietet Zugang zu Befunden, doch bleibt der genaue Dateninhalt oft unklar.
Die elektronische Patientenakte optimiert den Pflegealltag in 21 Einrichtungen, bietet Zugang zu Befunden, doch bleibt der genaue Dateninhalt oft unklar.
In 21 Pflegeeinrichtungen wird die elektronische Patientenakte (ePA) bereits im Alltag genutzt, wie auf der Plattform www.altenpflege-online.net berichtet wird. Pflegekräfte haben dadurch Zugriff auf wichtige medizinische Informationen wie Befunde und Medikationsdaten. Dennoch herrscht Unklarheit über den genauen Inhalt der ePA, beispielsweise wenn Arztpraxen unerwartet Pflegestammdaten einstellen. Björn Borgmann von der Evangelischen Altenhilfe Gesundbrunnen hebt den Nutzen der ePA hervor, besonders im Hinblick auf die medikamentöse Versorgung der Patienten.
Steigende Beiträge: Deutschlands Pflegeversicherung unter Druck
Steigende Beiträge und geringere Leistungen: Deutschlands Pflegeversicherung kämpft mit dem wachsenden Bedarf einer alternden Bevölkerung.
Steigende Beiträge und geringere Leistungen: Deutschlands Pflegeversicherung kämpft mit dem wachsenden Bedarf einer alternden Bevölkerung.
Die Pflegeversicherung in Deutschland steht vor großen Herausforderungen. Laut einem Artikel der Süddeutschen Zeitung von Rainer Stadler drohen steigende Beiträge und geringere Leistungen, während gleichzeitig der Bedarf aufgrund der alternden Bevölkerung wächst. Ursprünglich wurde die Pflegeversicherung im Jahr 1995 eingeführt, damals mit einem Beitragssatz von einem Prozent vom Bruttoeinkommen. Heute wird angesichts eines Personalmangels und einer wachsenden Zahl pflegebedürftiger Menschen zunehmend die Frage gestellt, ob die Maßnahmen der Bundesregierung ausreichen, um das System zu stabilisieren.
PeBeM bringt Wandel: Strukturreform und Digitalisierung in der Pflege
Das Personalbemessungsverfahren reformiert die Altenpflege: PeBeM und Digitalisierungsstrategien stehen im Fokus der kommenden Änderungen und Konferenzen.
Das Personalbemessungsverfahren reformiert die Altenpflege: PeBeM und Digitalisierungsstrategien stehen im Fokus der kommenden Änderungen und Konferenzen.
In der Altenpflege stehen durch das Personalbemessungsverfahren (PeBeM) erhebliche Veränderungen bevor. Diese Maßnahmen zielen darauf ab, die stationäre Altenpflege zu verbessern und die Anforderungen an die Personalbesetzung neu zu regeln. Die Fachzeitschrift "Altenpflege" bleibt eng an diesem Thema und informiert kontinuierlich darüber. Parallel dazu bietet die Altenpflege Digitalkonferenz 2026 Antworten auf Fragen zur Digitalisierung und dem Einsatz von KI in Pflegeeinrichtungen und unterstützt Leitungskräfte mit konkreten Strategien und Praxisbeispielen, um die Herausforderungen der Pflege zu meistern (Quelle: www.altenpflege-online.net).
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
27.08.2026
Rekordzahl an Hitzetoten in Hessen: RKI meldet über 2.000 Fälle bis August
Hessen meldet Rekord bei Hitzetoten: RKI schätzt bis August über 2.000 Opfer. Die Zahl übertrifft die bisherigen Spitzenwerte deutlich.
Hessen meldet Rekord bei Hitzetoten: RKI schätzt bis August über 2.000 Opfer. Die Zahl übertrifft die bisherigen Spitzenwerte deutlich.
In Hessen sind bis Mitte August dieses Jahres nach Schätzungen des Robert-Koch-Instituts (RKI) rund 2190 Menschen aufgrund von Hitzewellen gestorben. Diese Zahl übertrifft die jährlichen Hitzetoten in den vergangenen Jahren deutlich, wie ein aktueller Bericht zur hitzebedingten Mortalität zeigt. 2018 hatte es im gesamten Jahr die bisher höchste Zahl mit etwa 1160 hitzebedingten Todesfällen gegeben. Derzeit kommen Schätzungen zufolge 34,9 Todesfälle auf 100.000 Einwohner. Bundesweit schätzt das RKI die Zahl der hitzebedingten Todesfälle dieses Jahr auf etwa 15.800, wovon 9600 allein in der besonders heißen 26. Kalenderwoche Ende Juni auftraten, berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung".
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