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Ausbildung, Arbeitsmarkt und Fachkräftemangel
17.08.2026
Anstieg der Neurentner drückt Deutschlands BIP bis 2030 um 154 Mrd. Euro
Der Anstieg der Neurentner lässt Deutschlands BIP laut McKinsey-Analyse bis 2030 um 154 Mrd. Euro schrumpfen. KI und längere Arbeitszeiten können gegensteuern.
Der Anstieg der Neurentner lässt Deutschlands BIP laut McKinsey-Analyse bis 2030 um 154 Mrd. Euro schrumpfen. KI und längere Arbeitszeiten können gegensteuern.
Von jetzt an gibt es jedes Jahr mehr Neurentner als Berufseinsteiger in Deutschland. Eine neue Analyse zeigt, dass dadurch die Wirtschaftskraft jährlich um 0,7 Prozent sinkt. Laut einer Analyse von McKinsey, die der F.A.Z. vorliegt, würde das Bruttoinlandsprodukt von 4470 Milliarden Euro im Jahr 2025 auf 4316 Milliarden Euro im Jahr 2030 zurückgehen, sofern keine gegensteuernden Maßnahmen ergriffen werden. Wirtschaftsexperten sehen in Künstlicher Intelligenz und längeren Arbeitszeiten Möglichkeiten, dieses Defizit auszugleichen. Mit KI könnte ein Produktivitätsschub erzielt werden, der laut McKinsey bis 2030 eine zusätzliche Wirtschaftsleistung von bis zu 265 Milliarden Euro erbringen könnte. Eine weitere Möglichkeit zur Steigerung der Wirtschaftskraft wäre die Erhöhung der Erwerbsbeteiligung und längeren Arbeitszeiten. Würden alle Arbeitnehmer eine Stunde mehr pro Woche arbeiten, könnte dies das BIP um bis zu 150 Milliarden Euro steigern. (Quelle: F.A.Z.)
Pflegepraxis, Organisation und Innovation
16.08.2026
Pflegeexpertin aus Lübeck schließt erste Infektiologie-Fortbildung ab
Vivian Kröger, Pflegeexpertin in Lübeck, schließt als eine der Ersten eine spezialisierte Infektiologie-Fortbildung am UKSH ab, um gegen multiresistente Keime vorzugehen.
Vivian Kröger, Pflegeexpertin in Lübeck, schließt als eine der Ersten eine spezialisierte Infektiologie-Fortbildung am UKSH ab, um gegen multiresistente Keime vorzugehen.
Im Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) in Lübeck hat Vivian Kröger als eine der ersten Pflegefachkräfte im Norden eine spezialisierte Fortbildung im Bereich Infektiologie abgeschlossen. In einem Interview erklärt Kröger, dass multiresistente Keime, die nicht auf Antibiotika ansprechen, ein wachsendes Problem darstellen (Quelle: ln-online.de). Daher sei es unerlässlich, dass Pflegekräfte über fundiertes Fachwissen verfügen, um die richtige Auswahl und Dosierung von Antibiotika sicherzustellen und die Patientensicherheit zu gewährleisten.
Unfallversicherung gilt auch für betriebliche Ausflüge außerhalb der Praxis
Gesetzliche Unfallversicherung schützt auch bei betrieblichen Ausflügen und Praxisevents, sofern diese im Interesse des Arbeitgebers liegen.
Gesetzliche Unfallversicherung schützt auch bei betrieblichen Ausflügen und Praxisevents, sofern diese im Interesse des Arbeitgebers liegen.
Auch bei Veranstaltungen außerhalb der Praxisräume und außerhalb der regulären Arbeitszeiten greift die gesetzliche Unfallversicherung, sofern bestimmte Bedingungen erfüllt sind. Dies betrifft Betriebsveranstaltungen wie Praxisausflüge oder Sommerfeste. Entscheidend dabei ist, dass die Veranstaltungen einen betrieblichen Charakter haben und im Interesse des Arbeitgebers stehen. Veranstaltungen, die von der Belegschaft eigeninitiativ ohne betrieblichen Bezug organisiert werden, fallen nicht unter den Versicherungsschutz. Es ist darauf zu achten, dass die Veranstaltungen allen Mitarbeitern offenstehen. Die genaue Regelung und deren Voraussetzungen werden auf aerztezeitung.de detailliert beschrieben.
Ausbildung, Arbeitsmarkt und Fachkräftemangel
15.08.2026
Compassio entsendet Pflegekraft zum neuen Bachelorstudiengang in Ulm.
Compassio unterstützt Innovation: Pflegekraft aus Ulm-Böfingen studiert ab 2026 „Evidence Based Nursing“ an der HNU, um Wissen direkt in die Praxis umzusetzen.
Compassio unterstützt Innovation: Pflegekraft aus Ulm-Böfingen studiert ab 2026 „Evidence Based Nursing“ an der HNU, um Wissen direkt in die Praxis umzusetzen.
Die compassio Gruppe hat angekündigt, ab dem Wintersemester 2026/27 eine Pflegefachkraft aus dem Seniorendomizil Haus Michael in Ulm-Böfingen für den neuen Bachelorstudiengang „Evidence Based Nursing“ an der Hochschule Neu-Ulm (HNU) zu entsenden. Ziel ist es, durch die Akademisierung der Pflege, wissenschaftliche Erkenntnisse direkt in die Praxis zu integrieren. Die engagierte Pflegefachkraft wird während ihres Studiums in Teilzeit arbeiten, wobei der Träger die Studien- und Nebenkosten übernimmt und Freistellungen für praxisrelevante Module gewährt, so eine Mitteilung von compassio.
Ausbildung, Arbeitsmarkt und Fachkräftemangel
15.08.2026
Pflege: Pflegen & Wohnen Hamburg erhöht Löhne um 3,9 % ab 2027
Pflegen & Wohnen Hamburg erhöht Löhne um 3,9 % ab 2027 zur Fachkräftesicherung und Attraktivitätssteigerung im Pflegebereich.
Pflegen & Wohnen Hamburg erhöht Löhne um 3,9 % ab 2027 zur Fachkräftesicherung und Attraktivitätssteigerung im Pflegebereich.
Ab Januar 2027 steigen die Löhne der Beschäftigten des größten stationären Pflegeanbieters in Hamburg, Pflegen & Wohnen Hamburg, um 3,9 Prozent. Der neue Tarifvertrag, auf den sich das Unternehmen mit der Gewerkschaft ver.di einigte, umfasst zudem eine weitere Erhöhung um 2,1 Prozent im Jahr 2028 und sieht Zulagen für besonders herausfordernde Tätigkeiten vor. Mit einem Einstiegsgehalt von über 4.000 Euro für Pflegefachkräfte soll die Vereinbarung die Attraktivität und Fachkräftesicherung im Pflegebereich verbessern, berichtet www.ad-hoc-news.de.
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
15.08.2026
Experte fordert Hitzeschutzplan: Zweifel an RKI-Zahlen zu Todesfällen
Intensivmediziner Uwe Janssens zweifelt RKI-Zahlen zu Hitzetoten an und fordert einen nationalen Hitzeschutzplan für besseren Schutz gefährdeter Personen.
Intensivmediziner Uwe Janssens zweifelt RKI-Zahlen zu Hitzetoten an und fordert einen nationalen Hitzeschutzplan für besseren Schutz gefährdeter Personen.
Intensivmediziner Uwe Janssens äußerte Zweifel an den Schätzungen des Robert Koch-Instituts (RKI) bezüglich der Hitzetoten in Deutschland. Laut RKI sind in diesem Jahr etwa 12.500 Menschen aufgrund der hohen Temperaturen gestorben. Janssens, der auch medizinischer Geschäftsführer der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) ist, hält diese Zahl für zu niedrig. Er deutete an, dass es vermutlich mehrere tausend Todesfälle mehr gebe, da viele Todesursachen auf Totenscheinen nicht direkt als hitzebedingt erfasst würden. Besonders gefährdet seien ältere, alleinlebende Menschen mit Vorerkrankungen, da ihr Durstempfinden oft nicht mehr richtig funktioniere. Janssens kritisierte die Bundes- und Landesregierungen für ihre Untätigkeit und forderte einen verbindlichen nationalen Hitzeschutzplan. Seiner Meinung nach sterben Menschen nicht nur an der Hitze, sondern auch an "gesellschaftlicher Vernachlässigung". Janssens betonte, dass mehr Nachbarschaftshilfe und psychosoziale Unterstützung notwendig wären, um gefährdete Personen zu schützen.
Extreme Hitze kann Demenzrisiko bei Senioren erhöhen, warnt Studie
Extreme Hitze erhöht Demenzrisiko: Studie aus Japan zeigt, dass mehr Hitzetage das Demenzrisiko bei Senioren steigern könnten. Planung von Präventionsmaßnahmen nötig.
Extreme Hitze erhöht Demenzrisiko: Studie aus Japan zeigt, dass mehr Hitzetage das Demenzrisiko bei Senioren steigern könnten. Planung von Präventionsmaßnahmen nötig.
Laut einem Bericht von "Ärzte Zeitung" könnte extreme Hitze das Risiko für Demenz bei älteren Menschen steigern. Daten aus Japan weisen darauf hin, dass je mehr Tage ältere Menschen großer Hitze ausgesetzt sind, desto höher ist ihr Risiko, an Demenz zu erkranken oder zu sterben. Die kumulative Anzahl von Hitzetagen über einen Zeitraum von drei Jahren scheint das Demenzrisiko zu erhöhen. Diese Erkenntnisse könnten möglicherweise bei der Planung von Gesundheitsmaßnahmen und Prävention eine Rolle spielen, besonders in Anbetracht der steigenden Temperaturen durch den Klimawandel.
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
15.08.2026
vdek fordert Investitionen in Hitzeschutz für Pflegeeinrichtungen
vdek drängt auf Hitzeschutz-Investitionen in Pflege: Hohe Temperaturen gefährden Gesundheit von Bewohnern und Personal. Nationaler Hitzeschutzplan gefordert.
vdek drängt auf Hitzeschutz-Investitionen in Pflege: Hohe Temperaturen gefährden Gesundheit von Bewohnern und Personal. Nationaler Hitzeschutzplan gefordert.
Der Verband der Ersatzkassen (vdek) fordert angesichts der jüngsten Hitzewellen von Bund und Ländern verstärkte Investitionen, um Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen klimaresilienter zu machen. Wie auf www.haeusliche-pflege.net berichtet, warnt der Verband vor Gesundheitsrisiken durch hohe Temperaturen, insbesondere für ältere und kranke Menschen sowie für das Personal. Ulrike Elsner vom vdek betont den dringenden Investitionsbedarf in Hitzeschutzmaßnahmen, darunter Kühlung und Wärmedämmung. Ein nationaler Hitzeschutzplan sei notwendig, um Einrichtungen auch bei Extremwetter funktionsfähig zu halten.
Pflegeazubis in NRW droht nach bestandenem Examen die Abschiebung, da ihre Aufenthaltserlaubnis endet. Die Pflegekammer kritisiert und fordert Änderungen.
Pflegeazubis in NRW droht nach bestandenem Examen die Abschiebung, da ihre Aufenthaltserlaubnis endet. Die Pflegekammer kritisiert und fordert Änderungen.
Internationale Pflegeazubis in NRW stehen nach bestandener Ausbildung vor einer Abschiebung, da ihre Aufenthaltserlaubnis mit dem Ausbildungsende erlischt. Die Pflegekammer NRW kritisiert dies als diskriminierend und fordert ein sofortiges, vorläufiges Arbeits- und Aufenthaltsrecht ab dem Examenstag. Aufgrund der Wartezeit auf Berufsurkunden müssen die Betroffenen oft unterqualifiziert arbeiten. Die Pflegekammer bemängelt auch, dass einige Kommunen eigenständige Nachweise für den Fachkräftemangel fordern, obwohl dieser allgemein bekannt ist (www.haeusliche-pflege.net).
Digitalisierung in der Pflege: Fortschritt oder zusätzliche Last?
Die Digitalisierung im Pflegebereich stockt: Moderne Lösungen stehen bereit, doch Faxgeräte und Dokumentationsaufwand bremsen den Fortschritt – Nutzen oder Last?
Die Digitalisierung im Pflegebereich stockt: Moderne Lösungen stehen bereit, doch Faxgeräte und Dokumentationsaufwand bremsen den Fortschritt – Nutzen oder Last?
In einem Bericht von plus.rtl.de wird die langsame Digitalisierung im Pflegebereich thematisiert. Trotz der Verfügbarkeit moderner digitaler Lösungen sind Faxgeräte und doppelte Dokumentationen weiterhin im Einsatz, was die Integration neuer Technologien erschwert. Pflegekräfte diskutieren über Entlastungsmöglichkeiten durch digitale Hilfen, aber auch über den zusätzlichen Arbeitsaufwand, den komplexe Software verursachen kann. Themen wie Datenschutz und Verantwortung spielen ebenfalls eine Rolle. Insgesamt bleibt die Frage offen, ob Digitalisierung wirklich mehr Zeit für den Menschen schafft.
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