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Digitalisierung und Technologie
17.07.2026
Pflegeeinrichtungen: Digitaler TI-Zugang ohne SMC-B-Karte möglich
Pflegeeinrichtungen: Zugang zur Telematikinfrastruktur jetzt ohne SMC-B-Karte möglich, mobiles Arbeiten wird durch digitale Zertifikate erleichtert.
Pflegeeinrichtungen: Zugang zur Telematikinfrastruktur jetzt ohne SMC-B-Karte möglich, mobiles Arbeiten wird durch digitale Zertifikate erleichtert.
Pflegeeinrichtungen und ambulante Pflegedienste erhalten ab sofort die Möglichkeit, sich ohne die bislang notwendige SMC-B-Karte mit der Telematikinfrastruktur (TI) zu verbinden, berichtet Carevor9.de. Anstelle der physischen Institutionskarte ist nun ein digitales Zertifikat ausreichend. Der TI-Gateway-Anbieter Ehex hebt hervor, dass diese Umstellung den mobilen Zugriff auf Anwendungen wie die elektronische Patientenakte oder den KIM-Dienst erleichtert. Die digitalen Zertifikate werden vom Vertrauensdienstanbieter Medisign bereitgestellt und fördern die Mobilität insbesondere im ambulanten Bereich.
Neue E-Rezept-Regelung vereinfacht Versorgung in Pflegeheimen
Ab Juli 2026 ermöglicht eine neue E-Rezept-Regelung direkte Übermittlung an Apotheken, was die Medikamentenversorgung in Pflegeheimen erleichtert.
Ab Juli 2026 ermöglicht eine neue E-Rezept-Regelung direkte Übermittlung an Apotheken, was die Medikamentenversorgung in Pflegeheimen erleichtert.
Seit Juli 2026 haben Arztpraxen in Deutschland die Möglichkeit, E-Rezepte und die dazugehörigen Zugangsdaten direkt an Apotheken, die Pflegeheime versorgen, zu übermitteln. Diese Neuerung, basierend auf dem Apothekenversorgungs-Weiterentwicklungsgesetz, soll die Zusammenarbeit zwischen Arztpraxen, Apotheken und Pflegeheimen effizienter gestalten. Der E-Rezept-Token kann nun per KIM direkt an die heimversorgende Apotheke gesendet werden, wodurch der bisherige Prozess überflüssig wird. Voraussetzung hierfür ist ein bestehender Heimversorgungsvertrag zwischen der Apotheke und dem Pflegeheim. Diese Regelung gilt zunächst bis Ende 2028, mit dem Ziel, dass ab 2029 alle Pflegeheime selbst auf die E-Rezepte zugreifen können. Apothekenpflichtige Medizinprodukte sind von der Regelung ausgenommen und verbleiben auf den traditionellen Rezeptverfahren. Diese Informationen stammen von aok.de.
Caritas warnt: Gesetzesänderungen gefährden Pflegeversorgung in Offenbach
Caritas Offenbach warnt: Geplante Gesetzesänderungen zur Sozialversicherung gefährden Pflegeversorgung und drohen Wartezeiten zu verlängern.
Caritas Offenbach warnt: Geplante Gesetzesänderungen zur Sozialversicherung gefährden Pflegeversorgung und drohen Wartezeiten zu verlängern.
Der Caritasverband Offenbach äußert Besorgnis über geplante Gesetzesänderungen zur Stabilisierung der Sozialversicherungen, die das Versorgungsangebot für Pflegebedürftige beeinträchtigen könnten. Konkret befürchtet der Verband, dass tarifbedingte Gehaltssteigerungen künftig nicht mehr vollständig refinanziert werden, was die Wirtschaftlichkeit der Einrichtungen unter Druck setzt. Dies könnte zu weniger Pflegeangeboten und längeren Wartezeiten führen. Der Verband fordert Nachbesserungen im Gesetzgebungsverfahren und betont die Bedeutung einer vollständigen Refinanzierung (Quelle: caritas-offenbach.de).
Der Pflegeverband Bayern schlägt Alarm: Das neue GKV-Gesetz bedrohne die Personalbindung in Pflegediensten und Schränke den finanziellen Spielraum ein.
Der Pflegeverband Bayern schlägt Alarm: Das neue GKV-Gesetz bedrohne die Personalbindung in Pflegediensten und Schränke den finanziellen Spielraum ein.
Laut dem Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste in Bayern sieht der Verband durch das neue GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz die Personalsicherung in der Pflege gefährdet. Der Landesvorsitzende Kai Kasri kritisiert, dass die Refinanzierung von Tarifsteigerungen ausgesetzt wurde und dies Einrichtungen, die nicht tarifgebunden sind, benachteiligt. Diese Maßnahmen nehmen den Pflegeeinrichtungen den Spielraum zur Personalbindung, warnt Kasri und fordert Korrekturen von der bayerischen Landesregierung, um Wettbewerbsverzerrungen zu verhindern (Quelle: www.altenheim.net).
Experten fordern mehr Mittel für Cybersicherheit im Gesundheitswesen
Experten drängen auf ein Gesundheitssicherstellungsgesetz mit stärkerer Cybersicherheit: Ohne zusätzliche Mittel bleiben Patientendaten in Kliniken und Praxen ungeschützt.
Experten drängen auf ein Gesundheitssicherstellungsgesetz mit stärkerer Cybersicherheit: Ohne zusätzliche Mittel bleiben Patientendaten in Kliniken und Praxen ungeschützt.
Das geplante Gesundheitssicherstellungsgesetz muss nach Überzeugung der wissenschaftlichen Leiterinnen und Leiter des Hauptstadtkongresses auch die Cybersicherheit stärken, berichtet die Ärzte Zeitung. Ohne mehr Geld funktioniere das jedoch nicht, wie sie betonen. Angesichts der zunehmenden Digitalisierung im Gesundheitswesen sei es unerlässlich, beträchtliche Investitionen in die IT-Sicherheit von Kliniken und Praxen zu tätigen, um sensible Patientendaten effektiv vor Cyberangriffen zu schützen. Die bestehenden Ressourcen reichten nicht aus, warnen die Experten, und sehen den Gesetzgeber in der Pflicht, entsprechende Mittel bereitzustellen.
Neues Rezeptverfahren erleichtert Medikamentenversorgung in Pflegeheimen
Neues Rezeptverfahren optimiert Medikamentenversorgung in Pflegeheimen, indem Praxen Rezepte direkt an versorgende Apotheken schicken dürfen.
Neues Rezeptverfahren optimiert Medikamentenversorgung in Pflegeheimen, indem Praxen Rezepte direkt an versorgende Apotheken schicken dürfen.
Praxen, die Pflegeheimbewohner betreuen, können nun Rezepte direkt an die Apotheken senden, die die Pflegeheime versorgen, ohne befürchten zu müssen, sich strafbar zu machen. Dies stellt eine Abweichung vom üblichen Zuweisungsverbot dar. Allerdings müssen zwei Voraussetzungen unbedingt erfüllt werden, um rechtlich auf der sicheren Seite zu sein. Diese Neuerung im Bereich der Pflegeheimversorgung eröffnet neue Möglichkeiten für eine effizientere Medikamentenversorgung und entlastet die Pflegekräfte in den Heimen. (Quelle: Ärzte Zeitung)
AOK Hessen meldet Rekordanstieg bei Abrechnungsbetrugsfällen
Rekordanstieg bei Abrechnungsbetrugsfällen: AOK Hessen verzeichnet höchste Zahl von Verdachtsmeldungen und verstärkt den Fokus auf Prävention und Strafverfolgung.
Rekordanstieg bei Abrechnungsbetrugsfällen: AOK Hessen verzeichnet höchste Zahl von Verdachtsmeldungen und verstärkt den Fokus auf Prävention und Strafverfolgung.
Die AOK Hessen berichtet für die letzten zwei Jahre von einem Rekordanstieg potenzieller Abrechnungsbetrugsfälle. Laut der "Ärzte Zeitung" ist die Zahl der Hinweise auf solche Betrügereien noch nie so hoch gewesen. Dies deutet auf ein zunehmend gestörtes Vertrauensverhältnis im Gesundheitswesen hin. Die Situation hat zu einer Zunahme von Strafanzeigen geführt, was darauf hindeutet, dass die Problematik sowohl von den Krankenkassen als auch von den Strafverfolgungsbehörden ernst genommen wird. Die AOK betont, dass diese Entwicklung das Bewusstsein für dieses Fehlverhalten schärfen und einen verstärkten Fokus auf präventive Maßnahmen zur Betrugsvermeidung im Gesundheitswesen legen könnte.
Ausbildung, Arbeitsmarkt und Fachkräftemangel
16.07.2026
Pflege in Peine: Migration als Schlüssel gegen Fachkräftemangel
Migration als Lösung: In Peine stützt sich die Pflege stark auf internationale Fachkräfte wie Mohamed Malki aus Marokko, um den Fachkräftemangel zu bewältigen.
Migration als Lösung: In Peine stützt sich die Pflege stark auf internationale Fachkräfte wie Mohamed Malki aus Marokko, um den Fachkräftemangel zu bewältigen.
Laut einem Bericht der Peiner Allgemeinen Zeitung ist die Pflege in Peine stark von internationaler Migration abhängig. Ein Beispiel dafür ist Mohamed Malki, ein junger Pflegekraft aus Marokko, der im Pflegeheim Fuhseblick tätig ist. Die Abhängigkeit der Heime von ausländischen Pflegenden wird als kritisches Thema betrachtet, insbesondere angesichts der Frage, ob die Pflegebranche ohne Zuwanderung bestehen könnte. Die demografische Entwicklung und der Fachkräftemangel in Deutschland verdeutlichen die Notwendigkeit der Integration ausländischer Pflegekräfte.
Pflegebevollmächtigte Staffler fordert Sparmaßnahmen bei Pflegereform
Pflegebevollmächtigte Staffler fordert im Handelsblatt-Sparmaßnahmen bei der Pflegereform. Defizite von 20 Milliarden Euro zwingen zu Einsparungen.
Pflegebevollmächtigte Staffler fordert im Handelsblatt-Sparmaßnahmen bei der Pflegereform. Defizite von 20 Milliarden Euro zwingen zu Einsparungen.
Die Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung, Katrin Staffler, drängt im Interview mit dem Handelsblatt auf Sparmaßnahmen in der stockenden Pflegereform. Angesichts finanzieller Defizite von über 20 Milliarden Euro in den kommenden zwei Jahren sieht sie keinen Spielraum mehr. Staffler verteidigt die geplanten Einschnitte, betont jedoch, dass der Entwurf auch auf eine zukunftsfähige Versorgung abzielt. Neben den Sparmaßnahmen sollen pflegende Angehörige stärker unterstützt und die Digitalisierung vorangetrieben werden, um die Pflege effektiver zu gestalten.
AOK Hessen: Anstieg von Abrechnungsbetrug in der Pflege festgestellt
AOK Hessen meldet Anstieg von Betrug bei Pflegeabrechnungen: Luftleistungen und Doppelabrechnungen häufigste Formen. Technologien könnten helfen.
AOK Hessen meldet Anstieg von Betrug bei Pflegeabrechnungen: Luftleistungen und Doppelabrechnungen häufigste Formen. Technologien könnten helfen.
Die AOK Hessen verzeichnet einen Anstieg von Hinweisen auf Abrechnungsbetrug, insbesondere im Bereich der Pflegeversicherung und häuslichen Krankenpflege, mit einem deutlichen Anstieg der festgestellten Fälle. Laut dem aktuellen Tätigkeitsbericht zieht die Krankenkasse aus 1232 eingegangenen Hinweisen der letzten zwei Jahre, dass Luftleistungen und Doppelabrechnungen die häufigsten Betrugsformen darstellen. Der Bericht hebte hervor, dass sowohl individuelle Pflegedienste als auch Organisationen in den Betrug involviert sind. Ein exemplarischer Fall betrifft eine Pflegerin, die in 33 Fällen Verhinderungspflege ohne tatsächliche Leistungserbringung abrechnete. Jüngste Technologien wie Künstliche Intelligenz könnten zukünftig zur Entdeckung von Abrechnungsfehlern beitragen. (Quelle: dpa über FAZ.net)
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