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Ausbildung, Arbeitsmarkt und Fachkräftemangel
16.07.2026
Pflege in Peine: Migration als Schlüssel gegen Fachkräftemangel
Migration als Lösung: In Peine stützt sich die Pflege stark auf internationale Fachkräfte wie Mohamed Malki aus Marokko, um den Fachkräftemangel zu bewältigen.
Migration als Lösung: In Peine stützt sich die Pflege stark auf internationale Fachkräfte wie Mohamed Malki aus Marokko, um den Fachkräftemangel zu bewältigen.
Laut einem Bericht der Peiner Allgemeinen Zeitung ist die Pflege in Peine stark von internationaler Migration abhängig. Ein Beispiel dafür ist Mohamed Malki, ein junger Pflegekraft aus Marokko, der im Pflegeheim Fuhseblick tätig ist. Die Abhängigkeit der Heime von ausländischen Pflegenden wird als kritisches Thema betrachtet, insbesondere angesichts der Frage, ob die Pflegebranche ohne Zuwanderung bestehen könnte. Die demografische Entwicklung und der Fachkräftemangel in Deutschland verdeutlichen die Notwendigkeit der Integration ausländischer Pflegekräfte.
Pflegebevollmächtigte Staffler fordert Sparmaßnahmen bei Pflegereform
Pflegebevollmächtigte Staffler fordert im Handelsblatt-Sparmaßnahmen bei der Pflegereform. Defizite von 20 Milliarden Euro zwingen zu Einsparungen.
Pflegebevollmächtigte Staffler fordert im Handelsblatt-Sparmaßnahmen bei der Pflegereform. Defizite von 20 Milliarden Euro zwingen zu Einsparungen.
Die Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung, Katrin Staffler, drängt im Interview mit dem Handelsblatt auf Sparmaßnahmen in der stockenden Pflegereform. Angesichts finanzieller Defizite von über 20 Milliarden Euro in den kommenden zwei Jahren sieht sie keinen Spielraum mehr. Staffler verteidigt die geplanten Einschnitte, betont jedoch, dass der Entwurf auch auf eine zukunftsfähige Versorgung abzielt. Neben den Sparmaßnahmen sollen pflegende Angehörige stärker unterstützt und die Digitalisierung vorangetrieben werden, um die Pflege effektiver zu gestalten.
AOK Hessen: Anstieg von Abrechnungsbetrug in der Pflege festgestellt
AOK Hessen meldet Anstieg von Betrug bei Pflegeabrechnungen: Luftleistungen und Doppelabrechnungen häufigste Formen. Technologien könnten helfen.
AOK Hessen meldet Anstieg von Betrug bei Pflegeabrechnungen: Luftleistungen und Doppelabrechnungen häufigste Formen. Technologien könnten helfen.
Die AOK Hessen verzeichnet einen Anstieg von Hinweisen auf Abrechnungsbetrug, insbesondere im Bereich der Pflegeversicherung und häuslichen Krankenpflege, mit einem deutlichen Anstieg der festgestellten Fälle. Laut dem aktuellen Tätigkeitsbericht zieht die Krankenkasse aus 1232 eingegangenen Hinweisen der letzten zwei Jahre, dass Luftleistungen und Doppelabrechnungen die häufigsten Betrugsformen darstellen. Der Bericht hebte hervor, dass sowohl individuelle Pflegedienste als auch Organisationen in den Betrug involviert sind. Ein exemplarischer Fall betrifft eine Pflegerin, die in 33 Fällen Verhinderungspflege ohne tatsächliche Leistungserbringung abrechnete. Jüngste Technologien wie Künstliche Intelligenz könnten zukünftig zur Entdeckung von Abrechnungsfehlern beitragen. (Quelle: dpa über FAZ.net)
Neue Metaanalyse: Kalzium und Vitamin D kaum wirksam gegen Frakturen
Kalzium und Vitamin D bieten wenig Schutz vor Frakturen im Alter, wie eine neue Metaanalyse zeigt, und stellen gängige Präventionsstrategien infrage.
Kalzium und Vitamin D bieten wenig Schutz vor Frakturen im Alter, wie eine neue Metaanalyse zeigt, und stellen gängige Präventionsstrategien infrage.
Frakturen und Stürze stellen im höheren Lebensalter erhebliche Gesundheitsrisiken dar. Eine umfassende Metaanalyse hat nun den Nutzen von Kalzium und Vitamin D hinsichtlich der Prävention von Frakturen neu bewertet und dabei gängige Empfehlungen infrage gestellt. Bisher wurden diese Supplemente häufig zur Unterstützung der Knochengesundheit eingesetzt. Doch die aktuellen Ergebnisse deuten darauf hin, dass Kalzium und Vitamin D kaum vor Knochenbrüchen schützen können. Diese Erkenntnisse könnten weitreichende Auswirkungen auf die präventiven Maßnahmen im Bereich der Altersmedizin haben und unterstreichen die Notwendigkeit einer kritischen Überprüfung der derzeit gängigen medizinischen Ratschläge. Die sogenannte systematische Überprüfung könnte daher einen Wendepunkt in der Behandlung und Empfehlung von Nahrungsergänzungsmitteln für Senioren darstellen. Die Forschungsergebnisse und die daraus resultierenden Empfehlungen sind im Bericht der "Ärzte Zeitung" veröffentlicht worden.
Neue Pflegesoftware der Keppler-Stiftung entlastet Pflegekräfte spürbar
Keppler-Stiftung entwickelt Pflegesoftware, die Pflegekräfte spürbar entlastet, indem sie bürokratischen Aufwand senkt und die Personenzentrierung stärkt.
Keppler-Stiftung entwickelt Pflegesoftware, die Pflegekräfte spürbar entlastet, indem sie bürokratischen Aufwand senkt und die Personenzentrierung stärkt.
Die Paul Wilhelm von Keppler-Stiftung hat ein digitales Pflegedokumentationssystem entwickelt, um den bürokratischen Aufwand in der Pflege zu reduzieren, berichtet die AOK Baden-Württemberg. Angelehnt an das EinSTEP-Projekt, optimierte die Stiftung ihre eigene Software mit Fokus auf Personenzentrierung und Effizienz, sodass die Pflegekräfte spürbar entlastet werden. Trotz des Fortschritts sieht sich die Stiftung Herausforderungen in der Digitalisierung gegenüber, unter anderem bei der Integration der ärztlichen Versorgung. Das Projekt unterstreicht, dass Menschzentrierung und Technik Hand in Hand gehen müssen, um Mehrwert zu schaffen.
Pflegepraxis, Organisation und Innovation
16.07.2026
Abschluss des Modellprojekts „Pflege 2030“: Praxishandbuch veröffentlicht
Modellprojekt „Pflege 2030“ abgeschlossen: Neues Praxishandbuch offenbart technologische Potenziale zur Pflegeverbesserung für die gesamte Branche.
Modellprojekt „Pflege 2030“ abgeschlossen: Neues Praxishandbuch offenbart technologische Potenziale zur Pflegeverbesserung für die gesamte Branche.
Das Modellprojekt „Pflege 2030“ der Korian Stiftung, das im Herbst 2024 auf dem gvpraxis Smart Care-Kongress in Frankfurt vorgestellt wurde, ist nach einer Laufzeit von dreieinhalb Jahren abgeschlossen. Wie auf gvpraxis.food-service.de zu lesen ist, erforschte das Projekt die Potenziale moderner Technologien zur Verbesserung der Pflege und fasst die erlangten Erkenntnisse nun in einem Praxishandbuch zusammen, das der gesamten Branche als wertvolle Ressource dienen soll.
GeDIG: Digitaler Schub für Pflege durch neues Gesetz, Finanzierung kritisch
GeDIG erleichtert digitale Verordnungen und Pflegekommunikation, stößt jedoch auf Kritik wegen mangelnder Finanzierung und fehlender übergreifender Standards.
GeDIG erleichtert digitale Verordnungen und Pflegekommunikation, stößt jedoch auf Kritik wegen mangelnder Finanzierung und fehlender übergreifender Standards.
Der Bundeskabinett hat das Gesetz für Daten und digitale Innovation im Gesundheitswesen (GeDIG) beschlossen, das elektronische Verordnungen und Kommunikation in der häuslichen Krankenpflege und bei Heilmitteln erleichtern soll. Hierbei sollen Verordnungen und Informationen digital zwischen Ärzten, Pflegediensten, Apotheken und Kostenträgern ausgetauscht werden, was zeitaufwändige Schritte für ambulante Dienste überflüssig machen könnte. Der Berufsverband DBfK begrüßt die stärkere Einbindung der Pflege, kritisiert aber fehlende Finanzierung und sektorenübergreifende Standards. (Quelle: carevor9.de)
Frühzeitiger Antrag auf Sozialhilfe für Heimbewohner entscheidend
Frühzeitiger Sozialhilfeantrag entscheidend: Heimbewohner sollten "Hilfe zur Pflege" rechtzeitig stellen, um finanzielle Unterstützung sicherzustellen.
Frühzeitiger Sozialhilfeantrag entscheidend: Heimbewohner sollten "Hilfe zur Pflege" rechtzeitig stellen, um finanzielle Unterstützung sicherzustellen.
Seniorinnen und Senioren, deren Rente für die Heimkosten nicht ausreicht, können unter bestimmten Bedingungen finanzielle Unterstützung vom Sozialamt erhalten. Wie der Wochenblatt-Reporter (www.wochenblatt-reporter.de) berichtet, ist es entscheidend, die sogenannte "Hilfe zur Pflege" frühzeitig zu beantragen, da diese nicht rückwirkend gezahlt wird. Erforderlich sind verschiedene Nachweise über die finanzielle Lage des Antragstellers. Weiterhin wird geprüft, ob sich auch erwachsene Kinder finanziell beteiligen müssen, sollte deren Einkommen über 100.000 Euro jährlich liegen.
Bundeskabinett beschließt GeDIG: Digitalisierung im Gesundheitswesen
Das Bundeskabinett beschließt das GeDIG, um digitale Innovationen im Gesundheitswesen voranzutreiben und Bürokratie abzubauen.
Das Bundeskabinett beschließt das GeDIG, um digitale Innovationen im Gesundheitswesen voranzutreiben und Bürokratie abzubauen.
Das Bundeskabinett hat den Entwurf des "Gesetzes für Daten und digitale Innovation im Gesundheitswesen" (GeDIG) verabschiedet. Ziel ist der Abbau unnötiger Bürokratie im Gesundheits- und Pflegebereich durch verstärkte Digitalisierung. Mit digitalen Anwendungen soll eine Entlastung von ca. 445 Millionen Euro pro Jahr erreicht werden. Geplante Maßnahmen umfassen die Einführung der elektronischen Überweisung und die Erweiterung der elektronischen Patientenakte (ePA). Ab 2029 soll das Fax überflüssig werden. Kritik kommt von Ärzteverbänden, die eine Schwächung der ärztlichen Entscheidungsautonomie befürchten. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung warnt vor einem möglichen Chaos durch die Nutzung vielfacher ePA-Apps für Versicherte. AOK und Ersatzkassenverbände sehen hingegen Fortschritte, betonen jedoch die Notwendigkeit einer ausreichenden Terminverfügbarkeit. Diese Informationen stammen aus einem Bericht der Ärzte Zeitung.
Ärztin muss 1.000 Euro Strafe zahlen wegen Datenschutzverstoßes
Ärztin muss 1.000 Euro Strafe zahlen: Verletzung des Datenschutzes durch Weitergabe von Gesundheitsdaten eines Kollegen in WhatsApp-Gruppe bestätigt.
Ärztin muss 1.000 Euro Strafe zahlen: Verletzung des Datenschutzes durch Weitergabe von Gesundheitsdaten eines Kollegen in WhatsApp-Gruppe bestätigt.
Eine Ärztin einer Klinik verbreitete die Diagnose eines erkrankten Kollegen in einer internen WhatsApp-Gruppe und äußerte die Vermutung, der Kollege sei gar nicht krank, sondern habe lediglich „einen Pups quer sitzen“. Laut einem Urteil des Arbeitsgerichts Siegburg stellt dies einen Verstoß gegen den Datenschutz dar, da personenbezogene Gesundheitsdaten unrechtmäßig weitergegeben wurden. Die Ärztin wurde daraufhin zu einer Schadenersatzzahlung von 1.000 Euro verurteilt. Der betroffene Arzt, der an der Klinik in Weiterbildung beschäftigt war, klagte erfolgreich auf Unterlassung und Schadenersatz. Die Ärztin zeigte sich im Gericht uneinsichtig, weshalb das Gericht auch eine Wiederholungsgefahr sah. Die Quelle dieser Informationen ist der Bericht von aerztezeitung.de.
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