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Pflegepolitik und Recht
28.06.2026
Hohe Baukosten für Pflegeheim in Köln: Kritik an strengen Vorschriften
Hohe Baukosten und strenge Vorschriften in Kölns neuem Pflegeheim "Haus Sechs" belasten Bewohner, während Kritik an übermäßiger Bürokratie laut wird.
Hohe Baukosten und strenge Vorschriften in Kölns neuem Pflegeheim "Haus Sechs" belasten Bewohner, während Kritik an übermäßiger Bürokratie laut wird.
In Köln entsteht auf dem Campus der Diakonie Michaelshoven das "Haus Sechs", ein Pflegeheim für 120 Senioren. Die Errichtung eines Pflegeheims in Deutschland kann aufgrund komplexer Bauvorschriften und Regularien erhebliche Kosten verursachen. Ein Platz in diesem Heim könnte bis zu 9000 Euro monatlich kosten, was die hohen Baukosten und strenge Vorschriften widerspiegelt. Die F.A.Z. berichtet, dass viele dieser Regelungen die Gesamtkosten erheblich in die Höhe treiben und oft nicht direkt den Bewohnern zugutekommen. Uwe Ufer, kaufmännischer Vorstand der Diakonie, kritisiert die Regeln, die zusätzliche Baukosten ohne klaren Nutzen verursachen. Trotz der hohen Ausgaben wird das Konzept der sozialen Durchmischung verfolgt, sodass auch weniger vermögende Menschen hier leben können. Die Diakonie hofft auf Reformen, um die Pflegekosten zu reduzieren und trotz strenger Regulierung würde man anstreben, die Kosten um bis zu 50 Prozent zu verringern, um den Betrieb langfristig finanzierbar zu machen. Übermäßige Bürokratie wird als Kostenfaktor benannt. Quelle: F.A.Z.
Das LSG NRW entschied: Sozialhilfeträger müssen Rentenbeiträge für Pflegepersonen zahlen, sofern keine Altersvorsorge besteht, um häusliche Pflege zu stärken.
Das LSG NRW entschied: Sozialhilfeträger müssen Rentenbeiträge für Pflegepersonen zahlen, sofern keine Altersvorsorge besteht, um häusliche Pflege zu stärken.
Das Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen hat entschieden, dass Sozialhilfeträger die Rentenversicherungsbeiträge für Pflegepersonen übernehmen müssen, die im Rahmen der Hilfe zur Pflege tätig sind. Dies gilt jedoch nur, wenn die Pflegeperson keine eigene Altersvorsorge aufgebaut hat, so berichtet www.buerger-geld.org. Ziel des Urteils ist es, die häusliche Pflege zu fördern und die pflegenden Angehörigen vor Altersarmut zu schützen. Sozialhilfeträger müssen in jedem Einzelfall prüfen, ob eine ausreichende anderweitige Altersvorsorge der Pflegeperson besteht.
CSU will kapitalgedeckte Pflegeversicherung nach schwedischem Modell
CSU fordert kapitalgedeckte Pflegeversicherung nach schwedischem Modell zur Vermeidung höherer Beiträge oder Leistungskürzungen.
CSU fordert kapitalgedeckte Pflegeversicherung nach schwedischem Modell zur Vermeidung höherer Beiträge oder Leistungskürzungen.
CSU-Fraktionschef Klaus Holetschek fordert eine kapitalgedeckte Säule in der Pflegeversicherung nach schwedischem Vorbild. Er sieht die Notwendigkeit, die Empfehlungen der Rentenkommission auf den Pflegebereich zu übertragen, um höhere Beiträge oder Leistungskürzungen zu vermeiden. Andreas Storm, Vorstandsvorsitzender der DAK-Gesundheit, unterstützt diese Idee und schlägt Fondsanteile vor, um Finanzlücken zu schließen. Beide verweisen auf Schweden als Modell, um die umlagefinanzierte Pflegeversicherung zu ergänzen und die finanzielle Zukunft zu sichern. (Quelle: www.altenheim.net)
Studie: Pflegebedürftige in ländlichen Regionen oft benachteiligt
Pflegebedürftige auf dem Land sind oft benachteiligt, da die Postleitzahl den Zugang zu Pflegeleistungen bestimmt, warnt eine neue Studie des Paritätischen Gesamtverbands.
Pflegebedürftige auf dem Land sind oft benachteiligt, da die Postleitzahl den Zugang zu Pflegeleistungen bestimmt, warnt eine neue Studie des Paritätischen Gesamtverbands.
Aufgrund einer neuen Studie zur Altersarmut, die vom Paritätischen Gesamtverband in Auftrag gegeben wurde, erhalten viele der rund 390.000 pflegebedürftigen Menschen in Deutschland, die Anspruch auf "Hilfe zur Pflege" haben, nicht die ihnen zustehende Unterstützung. Einer der Hauptgründe sei, dass die Postleitzahl über den Zugang zu Leistungen entscheide. Regionale Unterschiede führten zu massiven Ungleichheiten. Besonders ländliche Gebiete in den neuen Bundesländern weisen niedrige Inanspruchnahme-Quoten auf. Joachim Rock vom Paritätischen Gesamtverband fordert, diese Ungerechtigkeiten abzubauen. (Quelle: allgaeuer-zeitung.de)
Gesundheitsministerin fordert Reformen zur Stabilisierung der Pflegeversicherung
Ministerin Warken drängt auf Reformen der Pflegeversicherung, um ein 7,5 Milliarden Euro Defizit abzuwenden. Einsparungen und neue Einnahmen sind geplant.
Ministerin Warken drängt auf Reformen der Pflegeversicherung, um ein 7,5 Milliarden Euro Defizit abzuwenden. Einsparungen und neue Einnahmen sind geplant.
Angesichts eines drohenden Defizits der Pflegeversicherung von 7,5 Milliarden Euro im nächsten Jahr fordert Bundesgesundheitsministerin Nina Warken tiefgreifende Reformen. Sie plant, die Pflegeversicherung mit einer Kombination aus Einsparungen und neuen Einnahmen zu stabilisieren, ohne die Kassenbeiträge allgemein zu erhöhen. Besonders umstritten sind die geplanten Kürzungen bei Zuschüssen für Heimbewohner und die Beiträge für Renten versichernde pflegende Angehörige. Die Opposition kritisierte die Maßnahmen scharf. Warken rechtfertigt die Reform als notwendig für die Anpassung an moderne Rahmenbedingungen. (Quelle: ntv.de)
Hauptstadtkongress thematisiert Machtmissbrauch im Gesundheitswesen
Der Hauptstadtkongress beleuchtet den Machtmissbrauch im Gesundheitswesen und fordert verstärkte Maßnahmen gegen sexuelles Fehlverhalten in Kliniken und Praxen.
Der Hauptstadtkongress beleuchtet den Machtmissbrauch im Gesundheitswesen und fordert verstärkte Maßnahmen gegen sexuelles Fehlverhalten in Kliniken und Praxen.
Sexuelles Fehlverhalten und Machtmissbrauch in Kliniken und Praxen sind keine neuen Themen im Gesundheitswesen, doch jüngste Vorfälle haben die Aufmerksamkeit darauf stark erhöht. Experten betonen nun die Bedeutung, sowohl die Täter als auch die unterstützenden Strukturen in den Blick zu nehmen, um solche Verhaltensweisen effektiv zu bekämpfen. Dies wurde auf dem Hauptstadtkongress thematisiert, wie die "Ärzte Zeitung" berichtet. Die Diskussion um den richtigen Umgang mit diesen Problemen steht im Kontext zunehmender gesellschaftlicher Sensibilisierung für Schutzräume innerhalb medizinischer Einrichtungen und der notwendigen Aufarbeitung solcher Vorkommnisse.
Zügiger Fortschritt bei elektronischer Patientenakte gefordert
Schnellerer Fortschritt bei der ePA gefordert: Anpassungen bei Praxissoftware nötig, um digitalen Gesundheitsstandard effektiv zu integrieren. Dahmen kritisiert Verzögerungen.
Schnellerer Fortschritt bei der ePA gefordert: Anpassungen bei Praxissoftware nötig, um digitalen Gesundheitsstandard effektiv zu integrieren. Dahmen kritisiert Verzögerungen.
Die elektronische Patientenakte (ePA) in Deutschland soll zügiger vorangebracht werden, wie die Ärztezeitung berichtet. Eine Umstellung der Aktensysteme auf eine neue Version erfordert eine Anpassung der Praxisverwaltungssysteme (PVS). Der Abgeordnete Dahmen kritisiert, dass es an ärztlichem Mehrwert mangelt und der Prozess insgesamt zu langsam voranschreitet. Änderungen werden notwendig, um den Umgang mit der ePA effizienter zu gestalten und die Einbindung in den Praxisalltag zu verbessern. Die elektronische Patientenakte ist ein zentrales Element des digitalen Gesundheitswesens, weshalb eine zügige Entwicklung im Interesse aller Beteiligten liegt. Die vollständige Nachricht ist nur für registrierte Nutzer auf der Webseite von 'aerztezeitung.de' zugänglich.
DAK-Report 2026: Pflegekosten und Personalmangel als Hauptprobleme
Der DAK-Pflegereport 2026 zeigt, dass 70 % der Befragten die Pflegekosten als zentrales Problem sehen, dicht gefolgt von Personalmangel mit 68 %.
Der DAK-Pflegereport 2026 zeigt, dass 70 % der Befragten die Pflegekosten als zentrales Problem sehen, dicht gefolgt von Personalmangel mit 68 %.
Laut dem DAK-Pflegereport 2026 sehen 70 Prozent der Befragten die Kosten der stationären Pflege als Hauptproblem, gefolgt von einem 68-prozentigen Hinweis auf Personalmangel. Weiterhin wird die geplante pflegefachliche Begleitung von einer Mehrheit unterstützt, allerdings sind strukturelle Reformen dringend gefordert. DAK-Vorstandschef Andreas Storm warnt vor einem möglichen Funktionsverlust der sozialen Pflegeversicherung und betont die Notwendigkeit, die Finanzlage zu stabilisieren und eine zukunftsfeste Pflegeinfrastruktur zu schaffen. (Quelle: www.haeusliche-pflege.net)
Dahmen: Schnellerer Fortschritt bei elektronischen Patientenakten nötig
Abgeordneter Dahmen fordert zügige Fortschritte bei der ePA-Entwicklung, um die Effizienz im Gesundheitswesen zu steigern und den ärztlichen Mehrwert zu erhöhen.
Abgeordneter Dahmen fordert zügige Fortschritte bei der ePA-Entwicklung, um die Effizienz im Gesundheitswesen zu steigern und den ärztlichen Mehrwert zu erhöhen.
Die elektronischen Patientenakten (ePA) sollen in Deutschland zügig weiterentwickelt werden, was Änderungen in den Praxisverwaltungssystemen (PVS) erforderlich macht, berichtet die "Ärzte Zeitung". Abgeordneter Dahmen kritisiert das bisherige Tempo der Umsetzung und fordert einen schnelleren Fortschritt. Derzeit wird der ärztliche Mehrwert der ePA häufig als unzureichend angesehen. Mit einer Aktualisierung der Aktensysteme auf eine neue Version wird der gesamte Umstellungsprozess vorangetrieben, wobei betont wird, dass insbesondere die Vorteile für Ärzte stärker herausgestellt werden müssen, um der digitalen Infrastruktur im Gesundheitswesen mehr Effizienz zu verleihen.
DAK-Chef will Kapitalstock für Pflege ähnlich schwedischem Modell
DAK-Chef Storm schlägt vor, einen Kapitalstock nach schwedischem Vorbild für die Pflege aufzubauen, um Beitragsstabilität zu sichern und Leistungskürzungen zu vermeiden.
DAK-Chef Storm schlägt vor, einen Kapitalstock nach schwedischem Vorbild für die Pflege aufzubauen, um Beitragsstabilität zu sichern und Leistungskürzungen zu vermeiden.
Der DAK-Gesundheit-Vorstandsvorsitzende Andreas Storm hat angesichts der angespannten finanziellen Lage der Pflegeversicherung vorgeschlagen, einen zusätzlichen Kapitalstock aufzubauen, der in Aktien- und Anleihefonds investiert wird. Die Idee, inspiriert vom schwedischen Rentenmodell, soll helfen, die Beitragsstabilität zu gewährleisten und mögliche Leistungskürzungen zu vermeiden. Ab 2028 könnte ein Beitrag von 0,1 Prozent, der bis 2031 auf 0,4 Prozent ansteigen soll, eingeführt werden, finanziert von Arbeitnehmern und Arbeitgebern. Ziel ist es, etwa acht Milliarden Euro jährlich für die Zukunft der Pflege anzulegen. (Quelle: Merkur.de)
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