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Medizin, Gesundheit und Prävention
14.06.2026
Pflegeexperten fordern Hitzeschutzintegrationen zum Schutz der Senioren
Pflegeexperten fordern Hitzeschutzpläne zum Schutz älterer Menschen vor tödlichen Hitzewellen in Deutschland - dringende Vorsorge ist nötig.
Pflegeexperten fordern Hitzeschutzpläne zum Schutz älterer Menschen vor tödlichen Hitzewellen in Deutschland - dringende Vorsorge ist nötig.
Mehr als 150 Institutionen und Verbände aus den Bereichen Gesundheit, Pflege und Wohlfahrt fordern laut einem Bericht von www.journalmed.de, Hitzeschutz in Krisenvorsorgepläne zu integrieren. Anlässlich des „Hitzeaktionstags 2026“ warnte ein breites Bündnis vor der Todesgefahr durch sogenannte „Hitzedom“-Szenarien, die bei fehlendem Hitzeschutz in Deutschland tausende Menschenleben kosten könnten. Besonders betroffen seien ältere und pflegebedürftige Personen. Die Forderung der Experten umfasst die stärkere Einbindung von Gesundheits- und Katastrophenschutzmaßnahmen in die Planung, um auch wirtschaftliche Schäden zu vermeiden.
Ausbildung, Arbeitsmarkt und Fachkräftemangel
13.06.2026
Deutscher Arbeitsmarkt: Babyboomer-Ausfall größer als erwartet
Der Renteneintritt der Babyboomer vergrößert die Personallücke: Bis 2036 fehlen über 4 Millionen Arbeitskräfte, so das Kölner Institut der deutschen Wirtschaft.
Der Renteneintritt der Babyboomer vergrößert die Personallücke: Bis 2036 fehlen über 4 Millionen Arbeitskräfte, so das Kölner Institut der deutschen Wirtschaft.
Der Renteneintritt der Babyboomer-Generation wird den deutschen Arbeitsmarkt einer Prognose zufolge erheblich stärker treffen als bisher angenommen. Eine neue Berechnung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln, die dem Evangelischen Pressedienst (epd) vorliegt, zeigt auf, dass am Ende ein Potenzial von mehr als vier Millionen Arbeitskräften fehlen wird. Das sind etwa 1,3 Millionen mehr als bisher erwartet. Grund dafür sei die Migrationspolitik der Bundesregierung, wie das arbeitgebernahe Institut erklärt. Die Rheinische Post berichtete zuerst über diese Zahlen. Laut IW-Prognose wird die Erwerbsbevölkerung bis 2036, wenn der letzte Jahrgang der Babyboomer das Rentenalter erreicht, um rund 4,3 Millionen Menschen schrumpfen. Zwei Jahre zuvor war noch von einer Lücke von drei Millionen ausgegangen worden. Die Entwicklung der Bevölkerung verläuft schneller rückläufig als angenommen, was insbesondere durch die niedrige Zahl der Zuwanderer verstärkt wird, zitiert die Frankfurter Allgemeine Zeitung den Bericht des IW.
Ministerin Warken fordert mehr Steueranreize für private Pflegevorsorge
Ministerin Warken fordert mehr Steueranreize für private Pflegevorsorge, um deren Attraktivität zu steigern und die Pflegefinanzierung zu stärken.
Ministerin Warken fordert mehr Steueranreize für private Pflegevorsorge, um deren Attraktivität zu steigern und die Pflegefinanzierung zu stärken.
Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) setzt sich dafür ein, dass private Pflegevorsorge steuerlich stärker gefördert wird. In einem Interview mit den Zeitungen der Funke-Mediengruppe betonte sie, dass es attraktiver werden müsse, zusätzlich eine private Pflegeversicherung abzuschließen. Ihr Vorschlag sieht vor, die gezahlten Beiträge als Vorsorgeaufwand von der Steuer abzusetzen. Derzeit zählen Pflegezusatzversicherungen zu den „sonstigen Vorsorgeaufwendungen“ und sind für Angestellte, Beamte und Selbstständige bis zu einer bestimmten Höchstgrenze steuerlich absetzbar. Aufgrund der enthaltenen Beiträge zur gesetzlichen Kranken- und Pflegepflichtversicherung ist die steuerliche Wirkung jedoch als gering einzuschätzen. Warken argumentiert, dass die private Vorsorge ein zentraler Baustein der Pflegefinanzierung werden müsse, ohne die finanziellen Probleme der Pflegeversicherung auf Kommunen abzuwälzen, vor dem Hintergrund der wachsenden Finanzierungsdefizite in der sozialen Pflegeversicherung. Quelle: dpa
Pflegereform: Sparpläne gefährden finanzielle Basis der Einrichtungen
Scharfe Kritik an der Pflegereform: Sparpläne der Gesundheitsministerin bedrohen finanzielle Basis und verstärken Fachkräftemangel in der Pflegebranche.
Scharfe Kritik an der Pflegereform: Sparpläne der Gesundheitsministerin bedrohen finanzielle Basis und verstärken Fachkräftemangel in der Pflegebranche.
Die geplante Reform der Gesundheitsministerin Nina Warken, die durch das GKV-Stabilisierungsgesetz 16 Milliarden Euro einsparen soll, stößt auf scharfe Kritik in der Pflegebranche. Laut Berichten von "Merkur" sieht der Präsident des Bundesverbands privater Anbieter sozialer Dienste (bpa), Bernd Meurer, durch die Einsparungen die finanzielle Grundlage von Pflegeeinrichtungen gefährdet. Meurer kritisiert, dass die geplante Aussetzung der Tariftreue in der Langzeitpflege den Fachkräftemangel verschärfen könnte, da die Einrichtungen Schwierigkeiten hätten, competitive Gehälter zu zahlen.
Psilocybin: Alzheimer-Patientin zeigt signifikante Symptomverbesserung
Psilocybin bringt Hoffnung: 80-jährige Alzheimer-Patientin erlebte nach Einnahme signifikante Verbesserung ihrer Symptome, laut FAZ-Bericht durch brasilianische Studie.
Psilocybin bringt Hoffnung: 80-jährige Alzheimer-Patientin erlebte nach Einnahme signifikante Verbesserung ihrer Symptome, laut FAZ-Bericht durch brasilianische Studie.
In einem bemerkenswerten Fall hat eine 80-jährige Alzheimer-Patientin nach der Einnahme von Psilocybin, einem aus Zauberpilzen gewonnenen Wirkstoff, signifikante Verbesserungen ihrer Krankheitssymptome erfahren. Wie die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" berichtet, erfolgte die Verabreichung in einem von brasilianischen Wissenschaftlern durchgeführten Experiment. Der Zustand der Frau, die zuvor schwer an Alzheimer erkrankt war und kaum am sozialen Leben teilnahm, änderte sich nach der Einnahme von fünf Gramm Psilocybin grundlegend. Nach einer langanhaltenden Schlafphase von 19 Stunden konnte sie plötzlich wieder detaillierte Erinnerungen abrufen und sich aktiv am Leben beteiligen. Auch ihre körperlichen Symptome wie Inkontinenz verbesserten sich. Die Forscher führten die Veränderung auf die möglichen Auswirkungen von Psilocybin auf die Neuroplastizität und die Reorganisation von Hirnnetzwerken zurück und veröffentlichten ihre Beobachtungen im Fachmagazin „Frontiers in Neuroscience“. Trotz der bemerkenswerten Ergebnisse betonten Experten, dass weitere Forschungen notwendig sind, um die Sicherheit und Wirksamkeit solcher Behandlungen umfassend zu bewerten.
Geistige Aktivität senkt Demenzrisiko auch bei körperlicher Passivität, laut neuen Studien: Bewegung allein reicht nicht, um Demenz vorzubeugen.
Geistige Aktivität senkt Demenzrisiko auch bei körperlicher Passivität, laut neuen Studien: Bewegung allein reicht nicht, um Demenz vorzubeugen.
Körperliche Passivität ist nicht unbedingt ein unüberwindbares Hindernis bei der Demenzprävention. Laut aerztezeitung.de zeigen zwei neue Studien, dass auch mit einem sitzenden Lebensstil das Demenzrisiko gesenkt werden kann, sofern man geistig aktiv bleibt. Überraschenderweise reicht allein Bewegung nicht aus, um Demenz zuverlässig vorzubeugen, wie die aktuellen Forschungsergebnisse nahelegen. Diese Studien heben auch die Herausforderungen und Fallstricke hervor, die in der Forschung zur Demenzprävention bestehen. Quelle: aerztezeitung.de
Deutscher Pflegerat warnt: Sparmaßnahmen gefährden Pflegequalität
Der Deutsche Pflegerat warnt: Sparmaßnahmen könnten die Pflegequalität gefährden und fordert Priorität für Pflegebedarf und tarifliche Realitäten.
Der Deutsche Pflegerat warnt: Sparmaßnahmen könnten die Pflegequalität gefährden und fordert Priorität für Pflegebedarf und tarifliche Realitäten.
Der Deutsche Pflegerat hat gewarnt, dass die angestrebten Sparmaßnahmen im Gesundheitswesen nicht zulasten der Pflege erfolgen sollten. Christine Vogler, Präsidentin des Pflegerats, betonte, dass die Krankenversicherungen eine verlässliche Finanzierung benötigen, jedoch nicht auf Kosten der pflegerischen Versorgung. Die geplante Deckelung des Pflegebudgets könnte den Abbau professioneller Pflege begünstigen, was die Patientensicherheit gefährden könnte. Vogler forderte, dem Pflegebedarf sowie tariflichen Realitäten Vorrang zu geben und Fehlanreize zu beseitigen. Quelle: www.eu-schwerbehinderung.eu.
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
13.06.2026
Mangelernährung belastet Gesundheitswesen: Studie fordert Handeln
Mangelernährung kostet das Gesundheitssystem Milliarden: Eine Studie fordert, Ernährung stärker in die Pflegeversorgung zu integrieren.
Mangelernährung kostet das Gesundheitssystem Milliarden: Eine Studie fordert, Ernährung stärker in die Pflegeversorgung zu integrieren.
Mangelernährung kostet das deutsche Gesundheitssystem jährlich bis zu 8,6 Milliarden Euro, wie ein im Bundestag vorgestelltes Whitepaper des Verpflegungsunternehmens apetito zeigt. Die Studie hebt hervor, dass Ernährung stärker in der Versorgung integriert werden muss, insbesondere in der ambulanten Pflege. Dr. Jan-Peer Laabs, CEO von apetito, betont, dass Ernährung oft in Reformen übersehen wird. Das Papier fordert, Ernährungsmanagement als präventive Pflegeleistung zu anerkennen, und sieht den aktuellen Zeitpunkt für eine systematische Integration von Ernährung als günstig an (Quelle: www.haeusliche-pflege.net).
Pflegereform: Strengere Kriterien und Anstieg der Pflegeanträge erwartet
Die Pflegereform von Ministerin Warken verschärft Kriterien und könnte Pflegeanträge steigern – Medizinische Dienste bereiten sich auf Auswirkungen vor.
Die Pflegereform von Ministerin Warken verschärft Kriterien und könnte Pflegeanträge steigern – Medizinische Dienste bereiten sich auf Auswirkungen vor.
Die Pflegereform, die von Bundesministerin Nina Warken initiiert wurde, könnte zu einer erheblichen Zunahme von Pflegeanträgen führen, berichtet die WAZ. Durch geplante Erhöhungen der Hürden zur Erlangung eines Pflegegrads sollen die Kriterien verschärft werden. Medizinische Dienste bereiten sich bereits auf erste Auswirkungen vor, da die Zahl der Pflegebedürftigen weiterhin steigt. Diese Entwicklungen werfen bereits im Vorfeld Schatten und könnten das Gesundheitssystem vor neue Herausforderungen stellen.
Ausbildung, Arbeitsmarkt und Fachkräftemangel
12.06.2026
Kreisseniorenbeirat Harburg diskutiert Pflege und Fachkräftemangel
Der Kreisseniorenbeirat Harburg diskutiert am 25. Juni im DRK-Zentrum Winsen über Pflege, Versorgungsstrukturen und Fachkräftemangel.
Der Kreisseniorenbeirat Harburg diskutiert am 25. Juni im DRK-Zentrum Winsen über Pflege, Versorgungsstrukturen und Fachkräftemangel.
Der Kreisseniorenbeirat des Landkreises Harburg wird in einer Sitzung am 25. Juni die Themen Pflege, Versorgungsstrukturen und Fachkräftegewinnung in den Mittelpunkt stellen. Der Pflegebericht des Landkreises soll dabei eine zentrale Rolle spielen. Zudem wird die Zusammenarbeit mit lokalen Banken erörtert. Die Sitzung, die öffentlich ist und im DRK-Katastrophenschutzzentrum in Winsen stattfindet, wird auch die Möglichkeit bieten, Besucherfragen zu klären. Laut www.kreiszeitung-wochenblatt.de sei der Beirat ein wichtiger Ansprechpartner für die Belange älterer Bürger.
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