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Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
13.06.2026
Mangelernährung belastet Gesundheitswesen: Studie fordert Handeln
Mangelernährung kostet das Gesundheitssystem Milliarden: Eine Studie fordert, Ernährung stärker in die Pflegeversorgung zu integrieren.
Mangelernährung kostet das Gesundheitssystem Milliarden: Eine Studie fordert, Ernährung stärker in die Pflegeversorgung zu integrieren.
Mangelernährung kostet das deutsche Gesundheitssystem jährlich bis zu 8,6 Milliarden Euro, wie ein im Bundestag vorgestelltes Whitepaper des Verpflegungsunternehmens apetito zeigt. Die Studie hebt hervor, dass Ernährung stärker in der Versorgung integriert werden muss, insbesondere in der ambulanten Pflege. Dr. Jan-Peer Laabs, CEO von apetito, betont, dass Ernährung oft in Reformen übersehen wird. Das Papier fordert, Ernährungsmanagement als präventive Pflegeleistung zu anerkennen, und sieht den aktuellen Zeitpunkt für eine systematische Integration von Ernährung als günstig an (Quelle: www.haeusliche-pflege.net).
Pflegereform: Strengere Kriterien und Anstieg der Pflegeanträge erwartet
Die Pflegereform von Ministerin Warken verschärft Kriterien und könnte Pflegeanträge steigern – Medizinische Dienste bereiten sich auf Auswirkungen vor.
Die Pflegereform von Ministerin Warken verschärft Kriterien und könnte Pflegeanträge steigern – Medizinische Dienste bereiten sich auf Auswirkungen vor.
Die Pflegereform, die von Bundesministerin Nina Warken initiiert wurde, könnte zu einer erheblichen Zunahme von Pflegeanträgen führen, berichtet die WAZ. Durch geplante Erhöhungen der Hürden zur Erlangung eines Pflegegrads sollen die Kriterien verschärft werden. Medizinische Dienste bereiten sich bereits auf erste Auswirkungen vor, da die Zahl der Pflegebedürftigen weiterhin steigt. Diese Entwicklungen werfen bereits im Vorfeld Schatten und könnten das Gesundheitssystem vor neue Herausforderungen stellen.
Ausbildung, Arbeitsmarkt und Fachkräftemangel
12.06.2026
Kreisseniorenbeirat Harburg diskutiert Pflege und Fachkräftemangel
Der Kreisseniorenbeirat Harburg diskutiert am 25. Juni im DRK-Zentrum Winsen über Pflege, Versorgungsstrukturen und Fachkräftemangel.
Der Kreisseniorenbeirat Harburg diskutiert am 25. Juni im DRK-Zentrum Winsen über Pflege, Versorgungsstrukturen und Fachkräftemangel.
Der Kreisseniorenbeirat des Landkreises Harburg wird in einer Sitzung am 25. Juni die Themen Pflege, Versorgungsstrukturen und Fachkräftegewinnung in den Mittelpunkt stellen. Der Pflegebericht des Landkreises soll dabei eine zentrale Rolle spielen. Zudem wird die Zusammenarbeit mit lokalen Banken erörtert. Die Sitzung, die öffentlich ist und im DRK-Katastrophenschutzzentrum in Winsen stattfindet, wird auch die Möglichkeit bieten, Besucherfragen zu klären. Laut www.kreiszeitung-wochenblatt.de sei der Beirat ein wichtiger Ansprechpartner für die Belange älterer Bürger.
Länder fordern Nachbesserungen beim GKV-Sparpaket im Bundesrat
Die Länder verlangen Korrekturen am GKV-Sparpaket im Bundesrat und bringen ihre Bedenken gegenüber den Reformvorschlägen von Ministerin Nina Warken zum Ausdruck.
Die Länder verlangen Korrekturen am GKV-Sparpaket im Bundesrat und bringen ihre Bedenken gegenüber den Reformvorschlägen von Ministerin Nina Warken zum Ausdruck.
Ein Milliardenloch klafft in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) und die Länder fordern Einsparungen an anderer Stelle. Im Bundesrat und Bundestag zeigt sich bei der Diskussion um das GKV-Sparpaket, dass die Landesgesundheitsminister "Störgefühle" haben. Zehn Gesundheitsministerien argumentieren gegen die vorgeschlagene Reform von Nina Warken. Die exklusive Berichterstattung der Ärzte Zeitung hebt hervor, dass die SPD-geführten Länder mit der Einschaltung des Vermittlungsausschusses drohen. Bereits nach der Gesundheitsministerkonferenz wurde klar, dass die Landesminister Ressortchefin Nina Warken mit erheblichem Vermittlungsbedarf konfrontieren werden. Ein Länderminister hat sich bereits aus der gemeinsamen Linie verabschiedet. Die Quelle dieser Informationen, die Ärzte Zeitung, bietet darüber hinaus einen Zugang zu Analysen, Interviews und Kommentaren für registrierte Fachkräfte der Gesundheitsbranche an.
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
12.06.2026
AOK-Report: Viele Krankenhausaufenthalte in Pflege vermeidbar
AOK-Report: Viele Klinikaufenthalte vermeidbar – Über 13 Einweisungen pro 100 Pflegeheimbewohner sind laut AOK-Studie bei besseren Bedingungen unnötig.
AOK-Report: Viele Klinikaufenthalte vermeidbar – Über 13 Einweisungen pro 100 Pflegeheimbewohner sind laut AOK-Studie bei besseren Bedingungen unnötig.
Laut einem Gesundheitsreport der AOK Rheinland/Hamburg sind viele Einweisungen von Pflegebedürftigen in Krankenhäuser vermeidbar, berichtet die dpa über ZEIT Online. Im Jahr 2025 entfielen durchschnittlich 13 Krankenhausaufenthalte auf 100 dauerhaft im Pflegeheim lebende Personen, die unter besseren Pflegebedingungen überflüssig gewesen wären. Häufig handele es sich um Gesundheitsprobleme wie Wunden oder Flüssigkeitsmangel. Auch Aufenthalte aufgrund von Krankheiten wie Diabetes oder Bronchitis könnten im Pflegeheim behandelt werden. (Quelle: ZEIT Online)
DBfK fordert umfassende Reformen der Pflegeversicherungspolitik
DBfK mahnt Reformen in der Pflegepolitik an und warnt vor Personalabbau, fordert finanzielle Absicherung bei Ministerkonferenz in Hannover.
DBfK mahnt Reformen in der Pflegepolitik an und warnt vor Personalabbau, fordert finanzielle Absicherung bei Ministerkonferenz in Hannover.
Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) kritisiert die Reformpläne der Bundesregierung für die Gesetzliche Kranken- und Pflegeversicherung. Anlässlich der Gesundheitsminister:innenkonferenz in Hannover fordert der DBfK verbindliche Änderungen statt symbolischer Gesten von Minister Dr. Andreas Philippi. Sandra Mehmecke vom DBfK Nordwest betont die Notwendigkeit einer vollumfassenden Refinanzierung der Personalkosten und warnt vor drohendem Stellenabbau und einer Lohnbremse. Der DBfK ruft die Landesminister:innen auf, sich gegen weitere Kürzungen in pflegerelevanten Bereichen zu wehren.
Fachverbände kritisieren Pflegeneuordnung: Belastung für Familien
Fachverbände warnen: Die geplante Pflegeneuordnung belastet pflegende Familien und droht, Angehörige in finanzielle Not zu bringen.
Fachverbände warnen: Die geplante Pflegeneuordnung belastet pflegende Familien und droht, Angehörige in finanzielle Not zu bringen.
Fachverbände für Menschen mit Behinderung haben das geplante Pflegeneuordnungsgesetz scharf kritisiert, berichtet "eu-schwerbehinderung.eu". Die Verbände sehen die Sparmaßnahmen als Belastung für pflegende Angehörige und warnen vor den negativen Effekten auf die häusliche Pflege. Beate Bettenhausen vom Bundesverband für körper- und mehrfachbehinderte Menschen e.V. argumentiert, dass besonders Familien mit Pflegebedürftigen unter den Kürzungen leiden werden, was oft Mütter in eine prekäre finanzielle Lage bringe. Dieser Ausblick wird von den Verbänden als alarmierend empfunden.
Pflegegesetz BEEP: Eigenständigkeit für Fachkräfte und mehr Digitalbudget
Das geplante BEEP-Gesetz stärkt Pflegekräfte mit erweiterten Befugnissen und digitalem Budget, fördert Eigenständigkeit und moderne Pflegeformen ab 2026.
Das geplante BEEP-Gesetz stärkt Pflegekräfte mit erweiterten Befugnissen und digitalem Budget, fördert Eigenständigkeit und moderne Pflegeformen ab 2026.
Der Gesetzesentwurf zur Befugniserweiterung und Entbürokratisierung in der Pflege (BEEP) sieht vor, dass Pflegefachpersonen ab 2026 eigenständig bestimmte ärztliche Tätigkeiten übernehmen dürfen, teilt der AOK-Bundesverband mit. Darüber hinaus sollen pflegebedürftige Personen bei häuslicher Pflege Zugang zu Präventionsleistungen erhalten, um deren Selbstständigkeit zu fördern. Auch das Budget für digitale Pflegeanwendungen wird erhöht. Ein weiteres Ziel des Gesetzes ist die Reduktion der Pflicht-Beratungsbesuche durch Pflegedienste und die Förderung moderner Wohnformen für Pflegebedürftige. (Quelle: www.aok.de)
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
11.06.2026
AOK Niedersachsen schließt neuen Vertrag für Inkontinenzversorgung ab
Die AOK Niedersachsen sichert ab Juli 2026 umfassende Inkontinenzversorgung durch neuen Vertrag ab, um die Versorgungsqualität weiter zu optimieren.
Die AOK Niedersachsen sichert ab Juli 2026 umfassende Inkontinenzversorgung durch neuen Vertrag ab, um die Versorgungsqualität weiter zu optimieren.
Die AOK Niedersachsen hat zum 1. Juli 2026 einen neuen Vertrag für die Versorgung mit Inkontinenztherapiegeräten, Mittelfrequenz-Therapiegeräten und elektronischen Messsystemen der Beckenboden-Muskelaktivität abgeschlossen. Diese Vereinbarung deckt die Produktbereiche PG 09 und 15 ab und zielt darauf ab, den Versicherten der AOK Niedersachsen eine umfassende Versorgung und Unterstützung bei der Behandlung von Inkontinenz zu gewährleisten. Durch den Vertragsabschluss, der auf der Webseite der AOK Niedersachsen einsehbar ist, werden die bestehenden Versorgungsstrukturen im Bereich der Medizintechnik systematisch verbessert und ausgeweitet. Dieser Schritt steht im Einklang mit den Bemühungen der AOK, qualitativ hochwertige und effiziente Versorgungsleistungen anzubieten. (Quelle: aok.de)
Hamburger Sozialgericht: Vorrang niedergelassener Ärzte vor Geriatrie-Ambulanzen
Das Sozialgericht Hamburg betont den Vorrang niedergelassener Ärzte vor Geriatrie-Ambulanzen, indem es die Ermächtigungspraxis streng reguliert.
Das Sozialgericht Hamburg betont den Vorrang niedergelassener Ärzte vor Geriatrie-Ambulanzen, indem es die Ermächtigungspraxis streng reguliert.
Das Sozialgericht Hamburg hat klargestellt, dass geriatrische Institutsambulanzen erst dann zum Einsatz kommen, wenn niedergelassene Vertragsärzte den Bedarf nicht vollständig decken können. Daher darf eine Kassenärztliche Vereinigung (KV) einem Krankenhaus die Ermächtigung zu einer solchen Ambulanz verweigern. Dies unterstreicht den Nachrang der Institutsambulanzen gegenüber der Versorgung durch niedergelassene Ärzte. Die Entscheidung des Gerichts hat weitreichende Folgen für die Struktur und Planung der geriatrischen Versorgung, insbesondere in Bezug auf die Ressourcenverteilung und Ermächtigungspraxis von Krankenhäusern. Quelle: aerztezeitung.de.
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