Mit dem Newsfeed von altenpflege.de – deinem Anlaufpunkt für aktuelle Informationen und wichtige Nachrichten in der Altenpflege.
Topaktuelle Nachrichten: Die neuesten Trends, Forschungsergebnisse und politischen Entscheidungen, die die Altenpflege beeinflussen.
Weiterführende Links: Jeder Beitrag ist mit einer klickbaren Quelle versehen.
Suchen und Filtern: Suche in den News der letzten 100 Tage oder filtere nach Kategorien und Relevanz.
Aktuell: Stündlich aktualisiert aus vielen wichtigen Quellen.
Demnächst: Auch als E-Mail verfügbar - bereits vorselektiert nach deinen Vorgaben.
Newsfeed durchsuchen:
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
11.06.2026
AOK Niedersachsen schließt neuen Vertrag für Inkontinenzversorgung ab
Die AOK Niedersachsen sichert ab Juli 2026 umfassende Inkontinenzversorgung durch neuen Vertrag ab, um die Versorgungsqualität weiter zu optimieren.
Die AOK Niedersachsen sichert ab Juli 2026 umfassende Inkontinenzversorgung durch neuen Vertrag ab, um die Versorgungsqualität weiter zu optimieren.
Die AOK Niedersachsen hat zum 1. Juli 2026 einen neuen Vertrag für die Versorgung mit Inkontinenztherapiegeräten, Mittelfrequenz-Therapiegeräten und elektronischen Messsystemen der Beckenboden-Muskelaktivität abgeschlossen. Diese Vereinbarung deckt die Produktbereiche PG 09 und 15 ab und zielt darauf ab, den Versicherten der AOK Niedersachsen eine umfassende Versorgung und Unterstützung bei der Behandlung von Inkontinenz zu gewährleisten. Durch den Vertragsabschluss, der auf der Webseite der AOK Niedersachsen einsehbar ist, werden die bestehenden Versorgungsstrukturen im Bereich der Medizintechnik systematisch verbessert und ausgeweitet. Dieser Schritt steht im Einklang mit den Bemühungen der AOK, qualitativ hochwertige und effiziente Versorgungsleistungen anzubieten. (Quelle: aok.de)
Hamburger Sozialgericht: Vorrang niedergelassener Ärzte vor Geriatrie-Ambulanzen
Das Sozialgericht Hamburg betont den Vorrang niedergelassener Ärzte vor Geriatrie-Ambulanzen, indem es die Ermächtigungspraxis streng reguliert.
Das Sozialgericht Hamburg betont den Vorrang niedergelassener Ärzte vor Geriatrie-Ambulanzen, indem es die Ermächtigungspraxis streng reguliert.
Das Sozialgericht Hamburg hat klargestellt, dass geriatrische Institutsambulanzen erst dann zum Einsatz kommen, wenn niedergelassene Vertragsärzte den Bedarf nicht vollständig decken können. Daher darf eine Kassenärztliche Vereinigung (KV) einem Krankenhaus die Ermächtigung zu einer solchen Ambulanz verweigern. Dies unterstreicht den Nachrang der Institutsambulanzen gegenüber der Versorgung durch niedergelassene Ärzte. Die Entscheidung des Gerichts hat weitreichende Folgen für die Struktur und Planung der geriatrischen Versorgung, insbesondere in Bezug auf die Ressourcenverteilung und Ermächtigungspraxis von Krankenhäusern. Quelle: aerztezeitung.de.
Deutsches Bündnis fordert verbindlichen Hitzeschutz bei Extremwetter
Ein Bündnis aus über 150 Organisationen fordert verbindlichen Hitzeschutz in Deutschland, um Leben zu schützen und wirtschaftliche Verluste zu vermeiden.
Ein Bündnis aus über 150 Organisationen fordert verbindlichen Hitzeschutz in Deutschland, um Leben zu schützen und wirtschaftliche Verluste zu vermeiden.
Deutschland ist auf die Risiken von längeren Hitzeperioden unzureichend vorbereitet, was sowohl Menschenleben als auch beträchtliche wirtschaftliche Kosten zur Folge hat. Laut der Frankfurter Allgemeinen Zeitung warnt ein Bündnis von über 150 Organisationen aus den Bereichen Gesundheit, Pflege, Soziales und Klimaschutz, dass allein Hitzewarnungen und Empfehlungen nicht ausreichen; es sei ein verbindlicher Hitzeschutz erforderlich. Die Bundesärztekammer, der Pflegerat und andere Organisationen fordern, dass Hitzeschutz Teil des Katastrophenschutzes wird. Die extreme Hitze hat in den letzten Jahren mehr Todesfälle verursacht als andere Extremwetterereignisse, und die Wirtschaft könnte 131 Milliarden Dollar Verlust erleiden, wenn die Hitzewellen des letzten Jahrzehnts sich wiederholen, berichtet das Blatt.
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
11.06.2026
Dr. Sonja Optendrenk wird neue Vorsitzende des G-BA
Dr. Sonja Optendrenk soll die Spitze des G-BA übernehmen. Der Gesundheitsausschuss hat ihr bereits zugestimmt.
Dr. Sonja Optendrenk soll die Spitze des G-BA übernehmen. Der Gesundheitsausschuss hat ihr bereits zugestimmt.
Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) steht vor einer bedeutenden Neubesetzung: Dr. Sonja Optendrenk, CDU-Politikerin und Volkswirtin, ist voraussichtlich die nächste Vorsitzende des Gremiums. Der Gesundheitsausschuss hat ihr bereits grünes Licht gegeben, was den Weg für ihre Ernennung ebnet. Quelle: aerztezeitung.de.
Ex-Präsident des BSG: GKV-Sparpaket verfassungswidrig und belastend
Der Ex-Präsident des BSG, Rainer Schlegel, kritisiert das GKV-Sparpaket als verfassungswidrig und belastend für Krankenkassen und Versicherte.
Der Ex-Präsident des BSG, Rainer Schlegel, kritisiert das GKV-Sparpaket als verfassungswidrig und belastend für Krankenkassen und Versicherte.
Der frühere Präsident des Bundessozialgerichts, Rainer Schlegel, hält die Kürzung des Bundeszuschusses für die gesetzlichen Krankenkassen im Rahmen des GKV-Sparpakets für verfassungswidrig, berichtet die 'Ärzte Zeitung'. Schlegel argumentiert, dass der Bund systematisch die Gesundheitskosten für Bürgergeldbezieher unterfinanziere, wodurch den Krankenkassen erhebliche Mittel entzogen würden. Susanne Wagenmann vom GKV-Spitzenverband kritisierte, dass die Kürzung des allgemeinen Bundeszuschusses auf 12,5 Milliarden Euro die gesetzlich Versicherten und deren Arbeitgeber belaste. Die Finanzkommission Gesundheit hatte die jährlichen Gesundheitskosten für Bürgergeldempfänger auf zwölf Milliarden Euro geschätzt, während der Erstattungsbetrag durch den Bund pro Bürgergeldempfänger deutlich darunter liege. Dies führe zu höheren Arbeitskosten und weniger Netto vom Brutto für Arbeitnehmer. Die Bundesregierung wisse um die Verfassungswidrigkeit ihres Vorgehens, so Schlegel weiter, und Krankenkassen haben bereits Klagen eingereicht.
DiGA-Bericht: Experten fordern bessere Preisregulierung und Evidenznachweise
Experten verlangen strengere Preisregulierung und Evidenznachweise für Digitale Gesundheitsanwendungen, zeigt der aktuelle DiGA-Bericht des GKV-Spitzenverbandes.
Experten verlangen strengere Preisregulierung und Evidenznachweise für Digitale Gesundheitsanwendungen, zeigt der aktuelle DiGA-Bericht des GKV-Spitzenverbandes.
Der jüngste DiGA-Bericht des GKV-Spitzenverbandes wirft ein kritisches Licht auf Digitale Gesundheitsanwendungen. Laut Gastautor Professor Stephan Martin, der in der "Ärzte Zeitung" zitiert wird, besteht Handlungsbedarf in Bezug auf Preisregulierung und Evidenznachweise dieser Anwendungen. Der Bericht zeigt ein Defizit an strengen Preisvorgaben und einer umfassenden Evidenzbasis auf, die für eine fundierte Bewertung und Nutzung dieser digitalen Lösungen wesentlich sind. Die Forderung nach strikteren Regeln sowohl im preislichen als auch im evidenzbasierten Bereich wird durch die aktuellen Ergebnisse als nachvollziehbar unterstrichen.
Die Caritas NRW warnt vor dem GKV-Gesetz, das freigemeinnützige Pflegeeinrichtungen finanziell bedroht und ruft die Landesregierung zum Handeln auf.
Die Caritas NRW warnt vor dem GKV-Gesetz, das freigemeinnützige Pflegeeinrichtungen finanziell bedroht und ruft die Landesregierung zum Handeln auf.
Die Caritas in Nordrhein-Westfalen warnt vor den Auswirkungen des geplanten GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetzes, berichtet caritas.de. Diese Gesetzgebung könnte freigemeinnützige Krankenhäuser und Pflegedienste finanziell stark belasten. Laut einer Studie des Gesundheitsökonomen Prof. Dr. Boris Augurzky drohen bis 2030 große Defizite für circa 85 Prozent dieser Einrichtungen. Esther van Bebber von der Caritas betont, dass eine Deckelung der Tariflöhne die personelle Versorgungssicherheit gefährdet. Die NRW-Landesregierung wird aufgefordert, sich gegen das Vorhaben zu positionieren.
Innovative Pflegelösungen: Digitalisierung und KI im Fokus
Innovative Pflegelösungen: "care konkret" beleuchtet digitale Transformation und KI in der Pflege, mit praxisnahen Einblicken und Handlungsempfehlungen.
Innovative Pflegelösungen: "care konkret" beleuchtet digitale Transformation und KI in der Pflege, mit praxisnahen Einblicken und Handlungsempfehlungen.
Die aktuelle Ausgabe von "care konkret" bietet umfassende Einblicke in innovative Ansätze für die Pflegebranche. Der "Service spezial" fokussiert sich auf Themen wie Digitalisierung, Management und Hauswirtschaft, mit praxisnahen Beispielen und Handlungsempfehlungen. Besondere Aufmerksamkeit erhält die digitale Transformation von Pflegeeinrichtungen, einschließlich der sprachgestützten Pflegedokumentation und der Nutzung künstlicher Intelligenz zur Effizienzsteigerung. Die Ausgabe bietet somit wertvolle Orientierung für Führungskräfte und Mitarbeitende in der Pflegepraxis. (Quelle: www.altenheim.net)
Hitzeschutz: Nachhaltige Maßnahmen in Pflegeeinrichtungen gefordert
Pflegeeinrichtungen müssen dringlich nachhaltige Maßnahmen entwickeln, um Pflegende und Pflegebedürftige vor den Gefahren extremer Sommerhitze zu schützen.
Pflegeeinrichtungen müssen dringlich nachhaltige Maßnahmen entwickeln, um Pflegende und Pflegebedürftige vor den Gefahren extremer Sommerhitze zu schützen.
Pflegende und Pflegebedürftige sind aufgrund der zunehmend heißen Sommer in Deutschland zunehmend gefährdet. Kevin Galuszka, Gesundheits- und Krankenpfleger, hebt laut bibliomed-pflege.de die Dringlichkeit nachhaltiger Schutzmaßnahmen hervor, um vermeidbare Todesfälle zu verhindern. Pflegeeinrichtungen, ambulante Dienste und die Politik seien gefordert, Hitzeaktionspläne und angepasste bauliche und organisatorische Maßnahmen umzusetzen. Nachhaltigkeit spiele dabei eine zentrale Rolle, um sowohl kurzfristig vor Hitze zu schützen als auch langfristig den Energieverbrauch zu senken.
Pflegeverbände warnen: Sparpläne bedrohen Qualität und Versorgung
Pflegeverbände warnen: Geplante Einsparungen im Gesundheitssystem gefährden Qualität und Versorgung - Kritik aus Bayern und Rheinland-Pfalz wird laut.
Pflegeverbände warnen: Geplante Einsparungen im Gesundheitssystem gefährden Qualität und Versorgung - Kritik aus Bayern und Rheinland-Pfalz wird laut.
Pflegeverbände und Leistungserbringer äußern Bedenken hinsichtlich geplanter Einsparungen im Gesundheitssystem. Laut einem Bericht auf "BibliomedPflege" warnen Vertreter der Pflege und regionale Bündnisse vor den Risiken für Versorgung, Personal und Ausbildung. Die Sparpolitik könnte die Qualität der Pflege gefährden, heißt es. Insbesondere kritisiert die Vereinigung der Pflegenden in Bayern die Einschränkungen in der Finanzierung. Auch in Rheinland-Pfalz befürchten Krankenhäuser und Pflegekammern negative Auswirkungen durch das geplante Gesetz.
Wir verwenden notwendige Cookies für den Betrieb dieser Website.
Zusätzlich nutzen wir Google reCAPTCHA zum Schutz vor Spam, das Daten an Google überträgt.
Sie können zustimmen oder nur notwendige Cookies erlauben.
Mehr erfahren.