Mit dem Newsfeed von altenpflege.de – deinem Anlaufpunkt für aktuelle Informationen und wichtige Nachrichten in der Altenpflege.
Topaktuelle Nachrichten: Die neuesten Trends, Forschungsergebnisse und politischen Entscheidungen, die die Altenpflege beeinflussen.
Weiterführende Links: Jeder Beitrag ist mit einer klickbaren Quelle versehen.
Suchen und Filtern: Suche in den News der letzten 100 Tage oder filtere nach Kategorien und Relevanz.
Aktuell: Stündlich aktualisiert aus vielen wichtigen Quellen.
Demnächst: Auch als E-Mail verfügbar - bereits vorselektiert nach deinen Vorgaben.
Newsfeed durchsuchen:
Pflegepolitik und Recht
27.05.2026
Experten fordern drastische Kürzungen bei Pflegezuschüssen im Heim
Experten fordern Kürzungen bei Pflegezuschüssen für Heimbewohner, um steigende Kosten einzudämmen, was erhebliche Folgen für Pflegeeinrichtungen haben könnte.
Experten fordern Kürzungen bei Pflegezuschüssen für Heimbewohner, um steigende Kosten einzudämmen, was erhebliche Folgen für Pflegeeinrichtungen haben könnte.
Regierungsberater haben der Bundesregierung nahegelegt, die staatlichen Zuschüsse für Pflegeheimbewohner deutlich zu kürzen, dies berichtet DER SPIEGEL. Aufgrund der stark gestiegenen Pflegekosten im Heim sollen die Unterstützungen später ausgezahlt werden, was den Wirtschaftsweisen jedoch nicht weit genug geht. Laut Benjamin Bidder empfiehlt das Beratergremium, härtere Maßnahmen zu ergreifen, um die Kosten für die Pflege nachhaltig zu senken. Solche Kürzungen könnten erhebliche Auswirkungen auf Pflegeeinrichtungen und deren Bewohner haben.
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
27.05.2026
MD Bund passt Qualitätsrichtlinie: Änderungen bei EKG und Fachärzten an
MD Bund aktualisiert Richtlinie: EKG-Geräte entfallen größtenteils, Änderungen bei Fachärzten. Anpassung an das KHAG. Wichtige Neuerungen für Kliniken.
MD Bund aktualisiert Richtlinie: EKG-Geräte entfallen größtenteils, Änderungen bei Fachärzten. Anpassung an das KHAG. Wichtige Neuerungen für Kliniken.
Der Medizinische Dienst Bund (MD Bund) hat die dritte Version der Richtlinie zur Prüfung von Qualitätskriterien veröffentlicht. Diese sogenannte LOPS-Richtlinie wurde an das Krankenhausreform-Anpassungsgesetz (KHAG) angepasst. Die neuen Vorgaben betreffen sowohl die Qualitätskriterien selbst als auch den Prüfprozess für Leistungsgruppen und Strukturprüfungen. Eine wesentliche Änderung betrifft das Vorhandensein von EKG-Geräten, die nun aus der sachlichen Ausstattung der meisten Leistungsgruppen entfernt wurden, mit Ausnahme der Herzchirurgie. In der Herzklappenintervention ist nun zusätzlich zu drei Fachärzten für Herzchirurgie auch das Vorhandensein von Kardiologen erforderlich. Zudem müssen die Pflegepersonaluntergrenzen nun in allen Leistungsgruppen eingehalten werden. Das Gesetz hat auch die Möglichkeiten zur Anrechnung von Fachärztinnen und -ärzten verändert. Hier wurde die starre Begrenzung in den Gruppen Allgemeine Innere Medizin und Allgemeine Chirurgie aufgehoben. Die Regelungen wurden dahingehend verändert, dass ein Facharzt nun in drei Leistungsgruppen anrechenbar ist. Dies teilte die AOK auf ihrer Webseite mit.
Pflegereform vor Durchbruch: Hohe Defizite erfordern rasche Einigung
Die Pflegereform könnte bald einen Durchbruch erleben, um dramatische Finanzdefizite zu beheben. Ein Stabilisierungsgesetz steht kurz vor dem Koalitionskompromiss.
Die Pflegereform könnte bald einen Durchbruch erleben, um dramatische Finanzdefizite zu beheben. Ein Stabilisierungsgesetz steht kurz vor dem Koalitionskompromiss.
Die Pflegefinanzen entwickeln sich immer dramatischer, doch zumindest das geplante Stabilisierungsgesetz von Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) kommt voran. Nach Informationen der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" könnte es in den kommenden Tagen zwischen Union und SPD zu einem Durchbruch kommen, um den Entwurf zum Pflegeneuordnungsgesetz in die Ressortabstimmung zu bringen. Die Behandlung im Bundestag vor der Sommerpause wurde jedoch als illusorisch bezeichnet. Die Zeit drängt, da das Bundesamt für Soziale Sicherung mit einem Defizit in der sozialen Pflegeversicherung von bis zu 4,5 Milliarden Euro rechnet. Erste Kassen könnten schon im Juni in Liquiditätsprobleme geraten, so die F.A.Z. Die Pflegeversicherung stehe unter großem Druck, da immer mehr Menschen als pflegebedürftig eingestuft werden. DAK-Chef Andreas Storm warnt vor möglichen Beitragssteigerungen, um die Defizite zu decken. Die politische Einigung scheint jedoch derzeit schwierig, da sich Union und SPD weiterhin verhakt haben. (Quelle: F.A.Z.)
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
27.05.2026
Europäische Impfstoff-Vorsorge: Experten fordern mehr Investitionen
Experten mahnen zur Pandemievorsorge: Europa soll stärker in Impfstoffproduktion und Forschung investieren, um auf künftige Gesundheitskrisen vorbereitet zu sein.
Experten mahnen zur Pandemievorsorge: Europa soll stärker in Impfstoffproduktion und Forschung investieren, um auf künftige Gesundheitskrisen vorbereitet zu sein.
Medizinprofessorin Isabelle Bekeredjian-Ding, eine führende Figur im Europäischen Impfstoff-Zentrum für Pandemievorsorge, sprach über die Dringlichkeit der Pandemiebereitschaft. Trotz der Corona-Erfahrungen zeigen Regierungen wenig Bereitschaft, in diese Vorsorge zu investieren. Bekeredjian-Ding betonte, dass ein Netzwerk aus Forschungseinrichtungen und Industriepartnern notwendig sei, um im Ernstfall schnell reagieren zu können. Projekte wie die Entwicklung eines monoklonalen Antikörpers gegen Affenpocken oder die Zusammenarbeit mit Pharmakonzernen zur Impfstoffentwicklung seien bereits erste Erfolge. Wichtig sei, dass Europa seine Impfstoffproduktion stärken müsse, um nicht auf Importe angewiesen zu sein. Auch müssten die Kommunikation und das öffentliche Verständnis für Impfstoffe verbessert werden, um der Verbreitung von Falschinformationen vorzubeugen. Diese Perspektiven verdeutlichte Bekeredjian-Ding im Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (Quelle: F.A.Z.).
Streichung der Tarifrefinanzierung alarmiert Pflege in Mecklenburg-Vorp.
Alarm in Mecklenburg-Vorpommern: Streichung der Tarifrefinanzierung droht Pflegesektor und Personalsituation erheblich zu belasten. Experten warnen.
Alarm in Mecklenburg-Vorpommern: Streichung der Tarifrefinanzierung droht Pflegesektor und Personalsituation erheblich zu belasten. Experten warnen.
Pflegeeinrichtungen in Mecklenburg-Vorpommern sind alarmiert über die Pläne des Bundes, die volle Tarifrefinanzierung in der häuslichen Krankenpflege (HKP) und der außerklinischen Intensivpflege (AKI) zu streichen, wie der Nordkurier berichtet. Diese Maßnahme, die bereits das Kabinett passierte, sieht vor, die Krankenkassen zu entlasten. Kritischer Widerstand kommt von Franziska Hain, Vorständin eines Pflegeheimnetzwerks, die betont, dass dies die Personalsituation verschärfe. Auch andere in der Pflegebranche äußern Bedenken hinsichtlich der Finanzierungs- und Beschäftigungssicherheit.
Pflegereform: Beitragserhöhung für Kinderlose geplant
Gesundheitsministerin plant, den Beitragssatz für kinderlose Versicherte in der Pflegeversicherung um 0,1 Prozentpunkte zu erhöhen, um Finanzlücke zu schließen.
Gesundheitsministerin plant, den Beitragssatz für kinderlose Versicherte in der Pflegeversicherung um 0,1 Prozentpunkte zu erhöhen, um Finanzlücke zu schließen.
Laut einem Bericht des Redaktionsnetzwerks Deutschland, der von der dpa bestätigt wurde, plant Gesundheitsministerin Nina Warken eine Reform der Pflegeversicherung, bei der insbesondere der Beitragssatz für Kinderlose erhöht werden könnte. Ein Gesprächsgegenstand sei eine Erhöhung des Beitragszuschlags um 0,1 Prozentpunkte auf 0,7 Prozent. Für Versicherte ohne Kinder ab 23 Jahren könnte der Beitragssatz damit auf 4,3 Prozent steigen. Aufgrund der angespannten Finanzlage der Pflegeversicherung sind Maßnahmen zur Schließung eines Milliardenlochs dringend erforderlich. (Quelle: Spiegel, dpa)
Pflegekammer NRW schlägt Alarm: Pflegefachkräfte übernehmen zunehmend fachfremde Tätigkeiten wie Putzen und Transportdienste. #nichtdeinjob
Pflegekammer NRW schlägt Alarm: Pflegefachkräfte übernehmen zunehmend fachfremde Tätigkeiten wie Putzen und Transportdienste. #nichtdeinjob
Die Pflegekammer NRW hat eine Kampagne gestartet, um auf die wachsende Übernahme fachfremder Tätigkeiten durch Pflegefachpersonen hinzuweisen, berichtet BibliomedPflege. Unter dem Hashtag #nichtdeinjob thematisiert die Kammer, dass Tätigkeiten wie Putzen, Essensverteilung oder Transportdienste zunehmend von Pflegepersonal übernommen werden. Kammerpräsidentin Sandra Postel warnt vor der Gefahr, dass Pflegefachpersonen als Allzweckkräfte eingesetzt werden. Dies beeinträchtige die direkte Patientenversorgung und erhöht den Druck im Arbeitsalltag.
Pflegedigitalisierung: Fortschritte, aber Interoperabilität fehlt
Die Digitalisierung der Pflege-einrichtungen schreitet voran, doch fehlende Interoperabilität hemmt den effizienten Datenaustausch.
Die Digitalisierung der Pflege-einrichtungen schreitet voran, doch fehlende Interoperabilität hemmt den effizienten Datenaustausch.
Die Digitalisierung in der Pflege hat laut einer Untersuchung von Pflegia große Fortschritte gemacht, aber die Fragmentierung der Systeme stellt eine Herausforderung dar. Rund 3.900 befragte Einrichtungen verwenden über 140 verschiedene elektronische Dokumentationssysteme. Zu den häufigsten Anbietern zählen Medifox DAN und Connext Vivendi. Trotz der Vielzahl digitaler Lösungen bleibt Papierdokumentation weiterhin relevant. Die fehlende Interoperabilität der Systeme behindert den effizienten Datenaustausch, so Felix Westphal von Pflegia. Arbeitsplatzsicherheit ist für Pflegekräfte wichtiger als digitale Systeme (HCM-Magazin, 2026).
Mehr als die Hälfte der Haushalte in Hessens Städte sind Singlehaushalte
Mehr als die Hälfte der Haushalte in Hessens Städten sind Singlehaushalte, vor allem ältere Frauen leben häufiger allein.
Mehr als die Hälfte der Haushalte in Hessens Städten sind Singlehaushalte, vor allem ältere Frauen leben häufiger allein.
Mehr als die Hälfte der Einwohner in den Großstädten Hessens lebt laut dem Statistischen Landesamt allein in einem Haushalt. Im Jahr 2025 bestand damit 51,1 Prozent der Bevölkerung in den städtischen Gebieten des Bundeslandes aus Alleinlebenden. Insgesamt wurden 3,1 Millionen Haushalte in Hessen verzeichnet, wovon 1,3 Millionen Einpersonenhaushalte waren. Diese stellten damit die häufigste Form des Haushalts dar. Die Studie zeigte auch, dass sich der Anteil der Alleinlebenden nach Alter und Geschlecht unterscheidet. Besonders hoch war der Anteil bei Frauen ab 65 Jahren, wohingegen Männer in dieser Altersgruppe einen ausgewogeneren Anteil aufwiesen. Die Ergebnisse basieren auf dem Mikrozensus, der Hauptwohnsitzhaushalte berücksichtigt, in denen mindestens eine Person ab 16 Jahren lebt. (Quelle: FAZ).
Streit um Sparmaßnahmen im Gesundheitssystem: GKV-Gesetz in der Kritik
Kritik an GKV-Gesetz: Ärzteschaft, Krankenhäuser und Kassen wehren sich gegen geplante Sparmaßnahmen von 16 Milliarden Euro im Gesundheitssystem.
Kritik an GKV-Gesetz: Ärzteschaft, Krankenhäuser und Kassen wehren sich gegen geplante Sparmaßnahmen von 16 Milliarden Euro im Gesundheitssystem.
Das Kabinett hat kürzlich den Entwurf für ein GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) gebilligt, das Einsparungen von rund 16 Milliarden Euro im nächsten Jahr vorsieht. Dies wird bis zum Sommer parlamentarisch bearbeitet. Jedoch stößt das Sparpaket auf breite Kritik: Ärzteverbände, Krankenhäuser, Pharmahersteller und sogar die Krankenkassen sind unzufrieden. In einer digitalen Debattenrunde am 21. Mai 2026, moderiert von Matthias Gabriel und Dr. Florian Staeck, äußerten sich Gäste wie Dr. Susanne Johna, Professor Dr. Andreas Beivers und Anne-Kathrin Klemm zu den Widersprüchen der Sparbemühungen im Gesundheitssystem. Wie die „Ärztezeitung“ berichtet, besteht noch Diskussionsbedarf, da vieles noch nicht endgültig entschieden ist.
Wir verwenden notwendige Cookies für den Betrieb dieser Website.
Zusätzlich nutzen wir Google reCAPTCHA zum Schutz vor Spam, das Daten an Google überträgt.
Sie können zustimmen oder nur notwendige Cookies erlauben.
Mehr erfahren.