Mit dem Newsfeed von altenpflege.de – deinem Anlaufpunkt für aktuelle Informationen und wichtige Nachrichten in der Altenpflege.
Topaktuelle Nachrichten: Die neuesten Trends, Forschungsergebnisse und politischen Entscheidungen, die die Altenpflege beeinflussen.
Weiterführende Links: Jeder Beitrag ist mit einer klickbaren Quelle versehen.
Suchen und Filtern: Suche in den News der letzten 100 Tage oder filtere nach Kategorien und Relevanz.
Aktuell: Stündlich aktualisiert aus vielen wichtigen Quellen.
Demnächst: Auch als E-Mail verfügbar - bereits vorselektiert nach deinen Vorgaben.
Newsfeed durchsuchen:
Ausbildung, Arbeitsmarkt und Fachkräftemangel
21.08.2026
Studie: Berufsstolz entscheidend für Verbleib von Pflegefachkräften
Berufsstolz ist laut einer Studie der Universität Lübeck der Schlüssel, um die Motivation und Bindung von Pflegefachkräften zu stärken und ihre Abwanderung zu verhindern.
Berufsstolz ist laut einer Studie der Universität Lübeck der Schlüssel, um die Motivation und Bindung von Pflegefachkräften zu stärken und ihre Abwanderung zu verhindern.
Laut einer Studie der Universität Lübeck sei der Berufsstolz unter Pflegefachkräften ein essentieller Faktor, um ihre Motivation und Bindung an den Arbeitsplatz zu stärken, berichtet Carevor9. Studienleiterin Katrin Balzer betont, dass es für Arbeitgeber entscheidend sei, diesen Stolz zu fördern, um Fachkräfte zu halten. Dies könne durch verbesserte Arbeitsbedingungen, gezielte Weiterbildung und die Möglichkeit, pflegerische Qualität zu sichern, erreicht werden. Werden pflegerische Werte verletzt, riskiert man, dass Pflegekräfte ihren Beruf aufgeben.
Städtetag fordert Vollversicherung: Entlastung für Pflegebedürftige!
Der Deutsche Städtetag drängt auf eine Vollversicherung in der Pflege, um Pflegebedürftige vor Sozialhilfe zu schützen und Kommunen finanziell zu entlasten.
Der Deutsche Städtetag drängt auf eine Vollversicherung in der Pflege, um Pflegebedürftige vor Sozialhilfe zu schützen und Kommunen finanziell zu entlasten.
Der Deutsche Städtetag hat gefordert, die Pflegeversicherung zu einer Vollversicherung umzugestalten, berichtet der Spiegel. Dies würde verhindern, dass Menschen, die lange gearbeitet haben, aufgrund der Pflegekosten in die Sozialhilfe fallen, so Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung. Die Entlastung der kommunalen Haushalte wäre enorm und könnte Milliardenbeträge einsparen. Die aktuelle finanzielle Situation der Kommunen sei mit einem Defizit von 30 Milliarden Euro jährlich kaum tragbar. Diese Reform soll im Herbst von der Regierung unter Kanzler Friedrich Merz in Angriff genommen werden.
MD Bund kritisiert stockende Fortschritte bei Patientenrechten seit 2013
Der MD Bund mahnt mangelnden Fortschritt bei Patientenrechten seit 2013 an und fordert ein sanktionsfreies Meldesystem für Behandlungsfehler.
Der MD Bund mahnt mangelnden Fortschritt bei Patientenrechten seit 2013 an und fordert ein sanktionsfreies Meldesystem für Behandlungsfehler.
Der Medizinische Dienst Bund (MD Bund) kritisiert den mangelnden Fortschritt bei den Patientenrechten seit der Einführung des Patientenrechtegesetzes 2013, wie der Vorstandsvorsitzende Dr. Stefan Gronemeyer bei der Vorstellung der Statistik zu Behandlungsfehlern für das Jahr 2025 mitteilt. Im letzten Jahr führten etwa 3.100 Behandlungsfehler zu Gesundheitsschäden bei Patienten. Der MD Bund fordert unter anderem ein verpflichtendes Meldesystem für schwerwiegende Fehler, das sanktionsfrei und pseudonymisiert verlaufen sollte, um die Prävention zu stärken. Weiterhin sollten Patienten automatisch über potenzielle Behandlungsfehler informiert werden, um das Vertrauen zu fördern. Dr. Carola Reimann vom AOK-Bundesverband betont, dass die Stärkung der Patientenrechte dringend auf der Agenda des Gesundheitsministers stehen sollte. Linda Heitmann, Bundestagsabgeordnete der Grünen, verweist auf hohe Folgekosten durch Behandlungsfehler im Gesundheitssystem. Die Quelle dieser Informationen ist die Ärzte Zeitung (aerztezeitung.de).
Deutscher Städtetag fordert Pflegevollversicherung zur Entlastung
Der Deutsche Städtetag fordert eine Pflegevollversicherung zur Kostenentlastung der Kommunen und Heimbewohner, da die Sozialhilfe zunehmend beansprucht wird.
Der Deutsche Städtetag fordert eine Pflegevollversicherung zur Kostenentlastung der Kommunen und Heimbewohner, da die Sozialhilfe zunehmend beansprucht wird.
In der Debatte um die Pflegereform hat der Deutsche Städtetag eine Pflegevollversicherung gefordert, die alle Kosten abdeckt, berichtet BR24. Verbandschef Burkhard Jung betont, dass die aktuelle Finanzierungslage immer häufiger die Sozialhilfe erfordert, was die Kommunen stark belaste. Ein Eigenanteils-Deckel könnte Heimbewohner entlasten, so Jung weiter. Eine Pflegevollversicherung würde die kommunalen Haushalte jährlich um Milliarden entlasten und sei angesichts steigender Pflegekosten dringend nötig.
Deutschland befürwortet elektronische Verordnungen für Heil- und Hilfsmittel
Eine große Mehrheit der Deutschen unterstützt elektronische Verordnungen für Heil- und Hilfsmittel, um Effizienz und Transparenz im Gesundheitswesen zu steigern.
Eine große Mehrheit der Deutschen unterstützt elektronische Verordnungen für Heil- und Hilfsmittel, um Effizienz und Transparenz im Gesundheitswesen zu steigern.
Eine große Mehrheit der Bevölkerung in Deutschland spricht sich für die Einführung elektronischer Verordnungen auch für Heil- und Hilfsmittel aus, wie eine aktuelle Erhebung zeigt. Besonders hoch ist die Zustimmung bei jüngeren Erwachsenen bis 39 Jahre, wo sie sogar 91 Prozent erreicht. Der digitale Prozess wird von sieben Krankenkassen erprobt, berichtet die "Ärzte Zeitung". Ziel des elektronischen Verfahrens ist es, den Verordnungsprozess effizienter und transparenter zu gestalten und somit die Versorgung der Patienten zu verbessern. Dieser Vorstoß könnte einen bedeutenden Schritt in der Digitalisierung des Gesundheitswesens darstellen. (Quelle: Ärzte Zeitung)
Ausbildung, Arbeitsmarkt und Fachkräftemangel
20.08.2026
32.000 ausländische Pflegeabschlüsse 2025 anerkannt – Türkei führt Liste an
2025 wurden 32.000 ausländische Pflegeabschlüsse in Deutschland anerkannt, mit der Türkei als Spitzenreiter. Der Trend flacht ab.
2025 wurden 32.000 ausländische Pflegeabschlüsse in Deutschland anerkannt, mit der Türkei als Spitzenreiter. Der Trend flacht ab.
Laut dem Statistischen Bundesamt wurden im Jahr 2025 insgesamt 32.000 ausländische Pflegeabschlüsse in Deutschland anerkannt, was den Beruf der Pflegefachfrau und des Pflegefachmanns zum am häufigsten anerkannten Beruf macht. Der Trend zeigt ein verlangsamtes Wachstum der Anerkennungen, nachdem in den Vorjahren deutliche Steigerungen verzeichnet wurden. Die Türkei führt mit 9.800 Anerkennungen die Liste der Herkunftsländer an, gefolgt von der Ukraine und Syrien. Der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V. fordert Erleichterungen bei der Anerkennung für internationale Pflegekräfte. (Quelle: www.haeusliche-pflege.net)
CDU-Wirtschaftsrat fordert Stundenmodell und höhere Beiträge für Vermögende
CDU-Wirtschaftsrat fordert neues Pflegefinanzierungsmodell: Pflege nach Stunden und höhere Beiträge für Vermögende. Diskussionen entfachen.
CDU-Wirtschaftsrat fordert neues Pflegefinanzierungsmodell: Pflege nach Stunden und höhere Beiträge für Vermögende. Diskussionen entfachen.
Der Wirtschaftsrat der CDU strebt einen grundlegenden Wandel in der Pflegefinanzierung an, indem er ein Stundenmodell für Pflegeleistungen vorschlägt, berichtet "www.haeusliche-pflege.net". Hierbei sollen Fachleistungsstunden abhängig vom Pflegegrad und der erforderlichen Qualifikation finanziert werden. Zudem sollen Vermögende stärker an den Kosten beteiligt werden. Der Verband Deutscher Alten- und Behindertenhilfe unterstützt die Forderungen. Kritik hingegen kommt von den Grünen, die langfristig höhere Kosten für die Solidargemeinschaft befürchten.
GKV meldet 2,3 Milliarden Euro Überschuss trotz steigender Ausgaben
Trotz 2,3 Milliarden Euro Überschuss warnt die GKV vor steigenden Ausgaben, die Rücklagen erfordern, um ein Defizit zu verhindern.
Trotz 2,3 Milliarden Euro Überschuss warnt die GKV vor steigenden Ausgaben, die Rücklagen erfordern, um ein Defizit zu verhindern.
Zur Jahresmitte 2026 verzeichnet die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) einen Überschuss von rund 2,3 Milliarden Euro. Dies geht aus den aktuellen Finanzdaten von vier Kassenarten hervor. Trotz des Überschusses steigt die Dynamik der Leistungsausgaben, was Kassenmanager keineswegs als Entspannungssignal werten. Ulrike Elsner, Vorstandsvorsitzende der Ersatzkassen, nennt die Finanzlage „angespannt“, da der Überschuss zur Auffüllung der gesetzlich vorgeschriebenen Rücklagen benötigt wird. Die Leistungsausgaben stiegen im ersten Halbjahr um 7,1 Prozent je Versicherten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, während die Einnahmen nur um 6,6 Prozent zunahmen, so die Ärzte Zeitung. Die AOK-Gemeinschaft kommentiert, dass die Schere zwischen Einnahmen und Ausgaben sich weiter öffnet und für 2026 ein Defizit erwartet wird. Die Kassenverbände fordern, dass Einsparvolumen aus dem Beitragssatzstabilisierungsgesetz vollständig genutzt werden müssen, um weitere Sparmaßnahmen zu vermeiden.
Pflegepraxis, Organisation und Innovation
19.08.2026
Pflegekräfte sollen Medikamentenpläne von Senioren prüfen
Pflegekräfte sollen bei Entlassung von Senioren sedierende Medikamente auf Notwendigkeit prüfen, um Gesundheitsrisiken zu minimieren.
Pflegekräfte sollen bei Entlassung von Senioren sedierende Medikamente auf Notwendigkeit prüfen, um Gesundheitsrisiken zu minimieren.
Bei der Entlassung älterer Patienten aus dem Krankenhaus wird oft ein sedierendes Medikament neu in den Medikationsplan aufgenommen. Es ist entscheidend, zu überprüfen, ob die Verordnung noch notwendig ist, da diese gemäß einer Studie mit erheblichen gesundheitlichen Risiken verbunden sein kann. Pflegekräfte und Angehörige werden ermutigt, den Medikationsplan der Senioren sorgfältig zu prüfen, um unnötige Gesundheitsrisiken zu vermeiden. Diese Information wurde von aerztezeitung.de bereitgestellt.
Krankenkassen mit Überschuss: Steigende Arzneimittelkosten trüben Bild
Trotz eines Überschusses von über zwei Milliarden Euro bei den gesetzlichen Krankenkassen steigen die Arzneimittel- und Arzthonorarkosten weiter stark an.
Trotz eines Überschusses von über zwei Milliarden Euro bei den gesetzlichen Krankenkassen steigen die Arzneimittel- und Arzthonorarkosten weiter stark an.
Im ersten Halbjahr 2026 zeichnet sich bei den gesetzlichen Krankenkassen ein Überschuss von mehr als zwei Milliarden Euro ab, so berichtet die Ärzte Zeitung. Dieser Überschuss resultiert hauptsächlich aus den Einnahmen der Ersatzkassen, der AOK-Gemeinschaft und der Betriebskrankenkassen. Trotz dieses finanziellen Vorteils gibt es keine Entwarnung: Die Ausgaben für Arzneimittel und Arzthonorare steigen weiterhin dynamisch, teils um über sieben Prozent. Die Schere zwischen Einnahmen und Ausgaben wird größer, was laut Jens Martin Hoyer vom AOK-Bundesverband bedeutet, dass ohne weitere Einsparungen die Zusatzbeiträge 2027 nicht stabil gehalten werden können. Anne-Katrin Klemm vom BKK Dachverband sieht ebenfalls keinen Rückgang der Ausgabendynamik und erwartet kurzfristig zusätzlich notwendige Sparmaßnahmen. Laut Ärzte Zeitung wird die geplante Rückkehr zu einer einnahmenorientierten Ausgabenpolitik als notwendig erachtet, um die GKV-Finanzen nachhaltig zu stabilisieren.
Wir verwenden notwendige Cookies für den Betrieb dieser Website.
Zusätzlich nutzen wir Google reCAPTCHA zum Schutz vor Spam, das Daten an Google überträgt.
Sie können zustimmen oder nur notwendige Cookies erlauben.
Mehr erfahren.