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Pflegepraxis, Organisation und Innovation
06.07.2026
"Gemeinschaftliches Wohnen in Wiesbaden: Ein 'Dorf in der Stadt' entsteht"
In Wiesbaden entsteht ein "Dorf in der Stadt": 37 Wohnungen für gemeinschaftliches Wohnen stehen kurz vor der Fertigstellung und bieten Lösungen gegen Vereinsamung.
In Wiesbaden entsteht ein "Dorf in der Stadt": 37 Wohnungen für gemeinschaftliches Wohnen stehen kurz vor der Fertigstellung und bieten Lösungen gegen Vereinsamung.
Das Projekt „Gemeinschaftliches Wohnen“ im Wiesbadener Stadtteil Bierstadt befindet sich in der Endphase. 37 Wohnungen sollen bis spätestens Dezember bezugsfertig sein. Initiator und Vereinsvorsitzender Andreas Börner beschreibt das Vorhaben als „Dorf in der Stadt“, in dem die Bewohner ein enges Miteinander pflegen können. In einer Gesellschaft, in der Vereinsamung alter Menschen ein wachsendes Problem darstellt, biete das Konzept eine Lösung. Die Idee, die vor über 20 Jahren entstanden ist, nimmt mit der Unterstützung der städtischen Wohnungsgesellschaft GWW nun Form an, berichtet die F.A.Z. Das Bauprojekt umfasst fünf dreigeschossige Gebäude in Holzhybridbauweise, für die rund 13 Millionen Euro investiert werden. Die Baukosten teilen sich auf erhebliche 5800 Quadratmeter Bruttogeschossfläche auf. Fast alle Wohnungen sind bereits vergeben, die Mieter müssen Mitglieder des Vereins sein, und die Miete wird durch eine Umlage für Gemeinschaftsflächen ergänzt. Letztere umfassen Räume für Veranstaltungen, Homeoffice und Kreativität.
Neue Prävention gegen Harnwegsinfektionen: Immuntherapie ohne Antibiotika
Neue Immuntherapie gegen Harnwegsinfekte: Eine sublinguale Option verbessert Lebensqualität und reduziert Antibiotikaeinsatz bei Betroffenen.
Neue Immuntherapie gegen Harnwegsinfekte: Eine sublinguale Option verbessert Lebensqualität und reduziert Antibiotikaeinsatz bei Betroffenen.
Bei wiederkehrenden Harnwegsinfektionen gibt es zunehmend Optionen, um vorzubeugen, ohne direkt auf Antibiotika zurückgreifen zu müssen, berichtet die Ärzte Zeitung. Eine Möglichkeit stellt die sublinguale Immunmodulation dar. Dies könnte insbesondere für Patientinnen und Patienten interessant sein, die regelmäßig mit Antibiotika behandelt werden und dabei mit Problemen wie Resistenzbildung oder Nebenwirkungen konfrontiert sind. Aerztezeitung.de berichtet, dass diese präventiven Maßnahmen dabei helfen könnten, die Lebensqualität der Betroffenen erheblich zu verbessern und langfristig zur Reduktion der Antibiotika-Nutzung beitragen könnten.
Osteoporose-Medikamente sicher in Frakturheilung, sagt Studie
Osteoporose-Medikamente beeinträchtigen laut Studie nicht die Frakturheilung, was Pflegefachkräfte und Angehörige bei der Therapie beruhigen dürfte.
Osteoporose-Medikamente beeinträchtigen laut Studie nicht die Frakturheilung, was Pflegefachkräfte und Angehörige bei der Therapie beruhigen dürfte.
Wie die "Ärzte Zeitung" berichtet, beeinflusst die antiresorptive Wirkung von Osteoporose-Medikamenten nicht die Frakturheilung negativ. Eine aktuelle Metaanalyse zeigt, dass Bisphosphonate auch nach einer akuten Fraktur zur Therapie geeignet sind. Dies dürfte besonders Fachkräfte aus der Pflege, die eng mit der postoperativen Betreuung von osteoporosebedingten Frakturen zu tun haben, interessieren. Die Ergebnisse der Metaanalyse könnten dazu beitragen, bestehende Unsicherheiten in der Behandlung von Patienten mit akuten Frakturen abzubauen. Auch Angehörige, die der Betreuung von Patienten mit Osteoporose involviert sind, könnte diese Nachricht über die Sicherheit und Wirksamkeit der eingesetzten Medikamente beruhigen.
AOK warnt vor Risiken durch geplante Aussetzung der Pflege-Tariftreue
Die AOK warnt vor Risiken bei Aussetzung der Pflege-Tariftreue und sieht die Fachkräftesicherung bedroht, fordert stattdessen optimierte Vergütungsmodelle.
Die AOK warnt vor Risiken bei Aussetzung der Pflege-Tariftreue und sieht die Fachkräftesicherung bedroht, fordert stattdessen optimierte Vergütungsmodelle.
Die AOK kritisiert das Vorhaben des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG), die Tariftreue in der Pflege auszusetzen. Laut AOK-Vorständin Dr. Carola Reimann haben die Lohnerhöhungen seit Einführung der Tarifbindung 2021 die Entgeltlücke zur Krankenhauspflege verringert, was zur Fachkräftesicherung beiträgt. Die Aussetzung der Tariftreue könnte diese Fortschritte gefährden, so Reimann laut der Quelle www.eu-schwerbehinderung.eu. Sie schlägt stattdessen vor, die Grundlohnsummenentwicklung als Maßstab für Vergütungssteigerungen zu nutzen, um die Ausgabeneffizienz der sozialen Pflegeversicherung zu verbessern.
Ausbildung, Arbeitsmarkt und Fachkräftemangel
05.07.2026
Pflegekräfte zweifeln: 71% glauben nicht an Beruf bis zur Rente
71% der Pflegekräfte zweifeln daran, bis zur Rente im Beruf zu bleiben, laut DGB-Studie. Verbesserungen sind dringend nötig, um die Belastung zu reduzieren.
71% der Pflegekräfte zweifeln daran, bis zur Rente im Beruf zu bleiben, laut DGB-Studie. Verbesserungen sind dringend nötig, um die Belastung zu reduzieren.
Laut einer neuen Studie des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) zweifeln 40 Prozent der deutschen Arbeitnehmer daran, ihren Beruf bis zum Renteneintrittsalter ausüben zu können. Besonders betroffen sind Branchen mit hoher körperlicher Belastung, wie das Handwerk, die Pflege und das Baugewerbe. In der Krankenpflege glauben sogar 71 Prozent der Beschäftigten, dass sie ihren Beruf nicht bis zur Rente ausüben können. Yasmin Fahimi, Vorsitzende des DGB, nennt diese Ergebnisse einen „bitteren Befund“ und fordert die Regierung auf, die Rentenpolitik zu überdenken und Übergänge sowie Arbeitsbedingungen zu verbessern. Quelle: FAZ.
TU Dresden entwickelt KI-Agenten zur Unterstützung in Praxis und Klinik
Ein KI-Agent der TU Dresden entlastet Ärzte, indem er Behandlungspläne erstellt, ohne die wichtige Rolle des menschlichen Arztes zu verdrängen.
Ein KI-Agent der TU Dresden entlastet Ärzte, indem er Behandlungspläne erstellt, ohne die wichtige Rolle des menschlichen Arztes zu verdrängen.
Forschende der Technischen Universität Dresden haben einen medizinischen KI-Agenten entwickelt, der eigenständig Diagnose- und Therapieentscheidungen trifft. Der Agent, ein sogenannter Autopilot für Praxis und Klinik, kann Behandlungspläne erstellen und Therapien einleiten, soll Ärzte dabei jedoch nicht ersetzen. Unterstützt wird auch die Integration der Künstlichen Intelligenz im Praxisalltag. Zwei Münchener Ärzte prüfen derzeit den Einsatz von KI im Praxisalltag, um die Arbeitsbelastung zu verringern. Dabei betonen sie, dass trotz der Einsatzmöglichkeiten einer KI-Praxisassistenten eine blinde Vertrauenshaltung unangebracht ist. Wie die Ärztezeitung berichtet, bleibt der menschliche Arzt die entscheidende Instanz bei der Diagnose und Behandlung der Patienten, während die KI als Unterstützung gilt.
Medizinischer KI-Agent entlastet Ärzte bei Diagnose und Therapieentscheidungen
Ein neuer KI-Agent der TU Dresden entlastet Ärzte bei Diagnosen und Therapien, unterstützt Behandlungspläne und mindert den Druck im Praxisalltag.
Ein neuer KI-Agent der TU Dresden entlastet Ärzte bei Diagnosen und Therapien, unterstützt Behandlungspläne und mindert den Druck im Praxisalltag.
Forschende der TU Dresden haben einen medizinischen KI-Agenten entwickelt, der in der Lage ist, eigenständig Behandlungspläne zu erstellen und Therapien einzuleiten. Der Agent soll dabei unterstützen, effiziente Diagnosen und Therapieentscheidungen in Praxen und Kliniken zu treffen. Dennoch ist nicht vorgesehen, dass der KI-Agent Ärztinnen und Ärzte ersetzt; vielmehr soll er als unterstützendes Tool fungieren, um den Praxisalltag zu erleichtern und den Druck auf medizinisches Personal zu mindern. Die Rolle der KI im medizinischen Alltag wird zunehmend als wertvolle Ergänzung gesehen, solange sie nicht blind vertraut wird. Dies berichtet die „Ärzte Zeitung“ unter Berufung auf hausärztliche Anwender, die sowohl Chancen als auch Risiken im Umgang mit KI-Technologien hervorheben.
Ausbildung, Arbeitsmarkt und Fachkräftemangel
05.07.2026
DPR warnt: Stärkung von Pflege ohne Fachkräfte nicht tragfähig
Ohne Pflegefachkräfte ist der Ausbau von Prävention und Pflegebegleitung nicht haltbar, warnt der Deutsche Pflegerat und fordert eine bessere Einbindung.
Ohne Pflegefachkräfte ist der Ausbau von Prävention und Pflegebegleitung nicht haltbar, warnt der Deutsche Pflegerat und fordert eine bessere Einbindung.
Der Deutsche Pflegerat (DPR) hat den Ausbau von Prävention, Pflegebegleitung und Primärversorgung kritisiert, sollten die Kompetenzen von Pflegeberufen und Hebammen nicht stärker genutzt werden. Wie auf "eu-schwerbehinderung.eu" berichtet, plant die Bundesregierung eine Stärkung dieser Bereiche, schwächt jedoch gleichzeitig deren Finanzierung und personelle Absicherung. Ohne die Einbindung von Pflegefachkräften könnten präventive Maßnahmen nicht effektiv umgesetzt werden, warnt der DPR. Eine tragfähige Struktur erfordere deren umfassende Beteiligung, um Gesundheitsrisiken frühzeitig zu erfassen und zu managen.
Pflege global im Wandel: Länder begegnen Herausforderungen mit Robotern, erweiterten Kompetenzen und innovativen Ansätzen zur Effizienzsteigerung.
Pflege global im Wandel: Länder begegnen Herausforderungen mit Robotern, erweiterten Kompetenzen und innovativen Ansätzen zur Effizienzsteigerung.
In einem Bericht des Tagesspiegel wird dargelegt, wie verschiedene Länder die Herausforderungen in der Pflege bewältigen. Während in Deutschland Fachkräftemangel herrscht, nutzt Japan technologische Lösungen wie Pflegeroboter und das Ambient Assisted Living, um ältere Menschen zu unterstützen. In Ländern wie Schweden und den Niederlanden haben Pflegefachkräfte mehr Kompetenzen, wodurch sie präventive und stabilisierende Funktionen übernehmen können. Diese Modelle zeigen vielfältige Herangehensweisen, um die Pflege im Alter effizienter zu gestalten und die Eigenständigkeit der Betroffenen zu fördern.
Geplante Reformen zu Steuern, Pflege und Krankenkassen stoßen auf Widerstand
Die geplanten Steuer- und Pflegereformen der Koalition begegnen Widerstand und Kritik wegen erhöhter Eigenanteile und gekürzter Rentenansprüche.
Die geplanten Steuer- und Pflegereformen der Koalition begegnen Widerstand und Kritik wegen erhöhter Eigenanteile und gekürzter Rentenansprüche.
Die geplanten Reformen der schwarz-roten Koalition, unter anderem in den Bereichen Steuern, Pflege und Krankenkassen, stehen vor großen Herausforderungen. Nach Angaben von ZDFheute plant die Koalition, ab 2027 eine Steuerentlastung von zehn Milliarden Euro für kleine und mittlere Einkommen durchzuführen. Ein weiterer Gesetzentwurf zielt darauf ab, eine Finanzlücke bei den Krankenkassen zu schließen, stößt jedoch auf Widerstand sowohl im Bundesrat als auch in der Opposition. Bei der Pflegereform sorgt ein Vorschlag für erhöhte Eigenanteile und gekürzte Rentenansprüche für Unmut. Auch die Rentenreformpläne sind im Gange, die über den Sommer konkretisiert werden sollen.
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