Mit dem Newsfeed von altenpflege.de – deinem Anlaufpunkt für aktuelle Informationen und wichtige Nachrichten in der Altenpflege.
Topaktuelle Nachrichten: Die neuesten Trends, Forschungsergebnisse und politischen Entscheidungen, die die Altenpflege beeinflussen.
Weiterführende Links: Jeder Beitrag ist mit einer klickbaren Quelle versehen.
Suchen und Filtern: Suche in den News der letzten 100 Tage oder filtere nach Kategorien und Relevanz.
Aktuell: Stündlich aktualisiert aus vielen wichtigen Quellen.
Demnächst: Auch als E-Mail verfügbar - bereits vorselektiert nach deinen Vorgaben.
Newsfeed durchsuchen:
Pflegepolitik und Recht
22.05.2026
Gericht: Bewertungsportal muss bei falscher Behauptung Daten herausgeben
Pflegedienst siegt: Bewertungsportal muss bei falschen Tatsachen Nutzerdaten offenlegen, entschied das OLG Zweibrücken und setzt damit ein Zeichen für mehr Transparenz.
Pflegedienst siegt: Bewertungsportal muss bei falschen Tatsachen Nutzerdaten offenlegen, entschied das OLG Zweibrücken und setzt damit ein Zeichen für mehr Transparenz.
Das Oberlandesgericht Zweibrücken hat zugunsten eines Pflegedienstes entschieden, dass der Betreiber eines Bewertungsportals die Nutzerdaten herausgeben muss, wenn Tatsachenbehauptungen nicht stimmen. In dem Fall hatte ein früherer Mitarbeiter des Pflegedienstes auf der Plattform behauptet, das Unternehmen zahle unter dem gesetzlichen Mindestlohn. Diese Aussage ist laut Gericht eine "dem Beweis zugängliche Tatsachenbehauptung" und muss, wenn sie falsch ist, berichtigt werden können. Das Urteil hat möglicherweise weitreichende Konsequenzen für Bewertungsportale insgesamt, da auch bei Bewertungen anderer Arbeitgeber stets faktenbasierte Angaben erwartet werden. Der ursprüngliche Bericht kann auf aerztezeitung.de nachgelesen werden.
KI entlastet Pflegepersonal: Mehr Zeit für Patienten durch Technologie
KI entlastet Pflege: Durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz können Pflegekräfte dank effizienterer Abläufe mehr Zeit für Patienten gewinnen.
KI entlastet Pflege: Durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz können Pflegekräfte dank effizienterer Abläufe mehr Zeit für Patienten gewinnen.
Der akute Fachkräftemangel in der Pflegebranche hat durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) Unterstützung gefunden, berichtet die Tagesschau. KI-Systeme sollen Pflegekräfte bei administrativen Aufgaben entlasten und helfen, die Betreuung der Patienten effizienter zu gestalten. In der Praxis könnten dies beispielsweise automatisierte Planungen und die Analyse von Gesundheitsdaten sein. Experten betonen, dass dabei jedoch der persönliche Kontakt zum Pflegebedürftigen aufrechterhalten werden muss. Indem KI-Technologien die Arbeitsabläufe optimieren, könnten Pflegekräfte mehr Zeit für die direkte Patientenbetreuung gewinnen (Quelle: tagesschau.de).
EU-Parlament beschließt "Care Deal" für bessere Bedingungen in der Pflege
EU stärkt Pflege: Das Parlament verabschiedet "Care Deal" mit Fokus auf bessere Arbeitsbedingungen, Ausbildung und soziale Absicherung für Pflegekräfte bis 2027.
EU stärkt Pflege: Das Parlament verabschiedet "Care Deal" mit Fokus auf bessere Arbeitsbedingungen, Ausbildung und soziale Absicherung für Pflegekräfte bis 2027.
Das Europäische Parlament hat am vergangenen Donnerstag einen Bericht verabschiedet, der Pflegekräfte in Europa stärken soll. Ziel ist es, bessere Arbeitsbedingungen und Mindeststandards im Rahmen eines „Care Deals“ zu schaffen. Dieser fokussiert sich auf Ausbildung, digitale Kompetenzen, soziale Absicherung und Arbeitsbedingungen und ist für 2027 geplant. Ein "Europäisches Statut für Pflegekräfte" soll dabei arbeitsrechtliche Mindeststandards festlegen. Die Vorschläge markieren laut BibliomedPflege eine strategische Neuausrichtung, deren Umsetzung von nationalen Reformen abhängt.
Sachsen-Anhalt: Digitaler Pflegeplatzfinder soll Suche erleichtern
Sachsen-Anhalt führt noch in diesem Jahr einen digitalen Pflegeplatzfinder ein, der die Suche nach Pflegeplätzen vereinfachen und Bürokratie abbauen soll.
Sachsen-Anhalt führt noch in diesem Jahr einen digitalen Pflegeplatzfinder ein, der die Suche nach Pflegeplätzen vereinfachen und Bürokratie abbauen soll.
Der Landtag von Sachsen-Anhalt hat ein geändertes Wohn- und Teilhabegesetz verabschiedet, das die Suche nach einem Pflegeplatz erleichtern soll. Laut einem Bericht von MDR Sachsen-Anhalt wird noch dieses Jahr ein digitaler Pflegeplatzfinder eingeführt, der den Aufwand für Pflegeplatzsuchende verringert. Pflegeeinrichtungen werden verpflichtet, freie Kurz- und Langzeitpflegeplätze unbürokratisch zu melden. Die Universität Halle ist mit dem Aufbau des Portals betraut, welches das Gesundheitsministerium bis Jahresende erwartet. Die Reform zielt auch auf Bürokratieabbau in der Pflege.
Bund plant Einschnitte bei Pflegeversicherung zur Schließung der Finanzierungslücke
Bund plant drastische Einschnitte bei Pflegeversicherung, um 22,5 Milliarden Euro Lücke bis 2028 zu schließen, drohende Systembelastung möglich.
Bund plant drastische Einschnitte bei Pflegeversicherung, um 22,5 Milliarden Euro Lücke bis 2028 zu schließen, drohende Systembelastung möglich.
Nach Angaben von "Surplus Magazin" plant die Bundesregierung erhebliche Einschnitte bei der Pflegeversicherung, um die Finanzierungslücke von 22,5 Milliarden Euro in den Jahren 2027 und 2028 zu schließen. Während der Pflegegrad 1 erhalten bleiben soll, könnten die Anforderungen für die Einstufung in die unteren Pflegegrade erhöht werden, so die Gesundheitsministerin Nina Warken. Sie betonte, dass die Ausgaben die Einnahmen in der Pflegeversicherung seit Jahren übersteigen. Diese Maßnahmen sollen die Stabilität der Beitragssätze sichern, könnten aber das System weiter unter Druck setzen.
Cyberangriff auf Dienstleister: Patientendaten von 61.000 gestohlen
Cyberangriff auf Dienstleister: Daten von 61.000 Patienten gestohlen, darunter sensible Gesundheitsinformationen von Unikliniken in Freiburg, Ulm, Heidelberg und Tübingen.
Cyberangriff auf Dienstleister: Daten von 61.000 Patienten gestohlen, darunter sensible Gesundheitsinformationen von Unikliniken in Freiburg, Ulm, Heidelberg und Tübingen.
Bei einem Cyberangriff auf einen externen Dienstleister sind Daten von rund 61.000 Patientinnen und Patienten der Universitätskliniken Freiburg, Ulm, Heidelberg und Tübingen gestohlen worden, wie die Kliniken mitteilten. Unterschiedliche Daten wurden entwendet, darunter Stammdaten und in einigen Fällen auch Rechnungsdaten, die Informationen zu Diagnosen und Behandlungen beinhalten können. In Freiburg betrifft der Vorfall etwa 54.000 Menschen, während in Ulm etwa 1.600 Patienten betroffen sind. Tübingen meldet den Diebstahl von Gesundheitsdaten von rund 1.200 Menschen mit privater Versicherung, darunter spezifische Krankheitsangaben. Der Dienstleister, der Leistungen für Privatversicherte abrechnet, wurde Mitte April angegriffen. Die betroffenen Kliniken haben die Datenübertragung an den Dienstleister eingestellt. Patientenversorgung oder klinische Systeme wurden durch den Angriff jedoch nicht beeinträchtigt. (Quelle: Ärztliche Zeitung)
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
21.05.2026
Umsetzung der Klinikreform stockt: Konflikte in der Politik erschweren Fortschritt
Klinikreform gerät ins Stocken: Politische Konflikte und Sparpakete behindern Fortschritte bei Ambulantisierung und Primärversorgungssystem.
Klinikreform gerät ins Stocken: Politische Konflikte und Sparpakete behindern Fortschritte bei Ambulantisierung und Primärversorgungssystem.
Mit der geplanten Klinikreform sollte die Ambulantisierung maßgeblich vorangetrieben werden. Doch die Umsetzung gestaltet sich schwierig. Zudem erweisen sich die Konsequenzen des Sparpakets als hinderlich für Praxen. In der aktuellen politischen Debatte zeigt sich dies auch deutlich im Zusammenhang mit Nina Warkens GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz, welches die internen Konflikte und Widersprüche innerhalb der Regierungskoalition offenlegt. Diese Situation lässt wenig Hoffnung für das in Planung befindliche Primärversorgungssystem aufkommen. Auch bei der Präventionsarbeit zeigt Deutschland im europäischen Vergleich Rückstände, während andere Länder zeigen, wie effektive Prävention Leben retten kann. Eine umfassende Betrachtung zur finanziellen Situation des Gesundheitswesens wurde ebenfalls von der Finanzkommission vorgelegt, die auf eine konzertierte Aktion zielt, um die wirtschaftliche Stabilität des Gesundheitsbereichs zu sichern. (Quelle: aerztezeitung.de)
Experten auf dem 36. EWMA- und DEWU-Kongress fordern individuelle Risikoansätze zur Dekubitusversorgung – weg von starren Umlagerungsroutinen.
Experten auf dem 36. EWMA- und DEWU-Kongress fordern individuelle Risikoansätze zur Dekubitusversorgung – weg von starren Umlagerungsroutinen.
Auf dem 36. EWMA- und DEWU-Kongress in Bremen wurde deutlich, dass sich die Dekubitusversorgung von starren Pflege-Routinen wie der Zwei-Stunden-Umlagerung löst. Experten zeigten auf, dass individuelle Risikoeinschätzungen, Kommunikation und Motivation zunehmend an Bedeutung gewinnen. Dies könnte zu Veränderungen der Leitlinien und des gesamten Pflegealltags führen, so ein Bericht auf www.altenpflege-online.net. Der Kongress fand unter dem Motto "Neuanfang versus Umdenken – Wundversorgung in einer Welt im Wandel" statt und lockte rund 350 Fachleute an.
Neue Qualitätsrichtlinien für ambulante Pflege ab Juli 2026 geplant
Neue QPR ab Juli 2026: Ambulante Pflege erhält neue Bewertungsmaßstäbe, Fokus auf Versorgungsqualität, AKI und pHKP mit speziellen Prüfungen.
Neue QPR ab Juli 2026: Ambulante Pflege erhält neue Bewertungsmaßstäbe, Fokus auf Versorgungsqualität, AKI und pHKP mit speziellen Prüfungen.
Ab dem 1. Juli 2026 treten neue Qualitätsprüfungs-Richtlinien (QPR) für ambulante Pflege- und Betreuungsdienste in Kraft. Laut AOK wird dabei ein stärkerer Fokus auf die tatsächliche Versorgungsqualität und fachlich fundierte Pflegeprozesse gelegt. Zudem erhalten die Außerklinische Intensivpflege (AKI) und die psychiatrische häusliche Krankenpflege (pHKP) erstmals spezielle Prüfungen. Eine grundlegende Neuerung ist die Abkehr vom bisherigen Schulnotensystem. Stattdessen erfolgt eine differenziertere Bewertung in den Kategorien A bis D. Die neuen Maßnahmen sollen einerseits für mehr Transparenz in der Pflege sorgen und es Pflegebedürftigen und deren Angehörigen ermöglichen, die Qualität der Anbieter besser zu vergleichen.
Ermessensfreiheit der Staatsanwaltschaft bei Unterlagenanalyse bestätigt
Das LG Nürnberg-Fürth bestätigt die Ermessensfreiheit der Staatsanwaltschaft bei der Analyse beschlagnahmter Unterlagen, was die Ermittlungsprozesse beeinflussen könnte.
Das LG Nürnberg-Fürth bestätigt die Ermessensfreiheit der Staatsanwaltschaft bei der Analyse beschlagnahmter Unterlagen, was die Ermittlungsprozesse beeinflussen könnte.
Das Landgericht Nürnberg-Fürth hat entschieden, dass die Staatsanwaltschaft bei der Auswertung beschlagnahmter Abrechnungsunterlagen im Rahmen eines rechtmäßigen Durchsuchungsbeschlusses ein eigenes Ermessen hat. Dieses Urteil erlaubt der Staatsanwaltschaft, beschlagnahmte Unterlagen nach ihrem eigenen Ermessen auszuwerten, was bedeuten könnte, dass sie umfassend und unabhängig entscheiden kann, wie sie bei der Analyse dieser Dokumente vorgeht. Die genaue Reichweite und Anwendung dieser Ermessensfreiheit könnten sich jedoch je nach der spezifischen Rechtslage und den Umständen des Einzelfalls unterscheiden. Diese Entscheidung könnte weitreichende Konsequenzen für die Praxis der Sicherstellung und Analyse von Beweismitteln im Rahmen strafrechtlicher Ermittlungen haben und wird von Fachleuten genau beobachtet. (Quelle: Ärztezeitung)
Wir verwenden notwendige Cookies für den Betrieb dieser Website.
Zusätzlich nutzen wir Google reCAPTCHA zum Schutz vor Spam, das Daten an Google überträgt.
Sie können zustimmen oder nur notwendige Cookies erlauben.
Mehr erfahren.