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Pflegepolitik und Recht
30.03.2026
GKV-Reformvorschlag: 42,3 Milliarden Euro Einsparungen ohne Beitragserhöhung
GKV-Reformvorschlag zielt auf 42,3 Mrd. Euro Einsparungen ab, um Defizit ohne Beitragserhöhung zu beseitigen. Entscheidung für umfassende Reform nötig.
GKV-Reformvorschlag zielt auf 42,3 Mrd. Euro Einsparungen ab, um Defizit ohne Beitragserhöhung zu beseitigen. Entscheidung für umfassende Reform nötig.
Die Regierungskommission zur Reform der gesetzlichen Krankenversicherungen hat Reformvorschläge präsentiert, die Einsparungen und höhere Einnahmen von insgesamt 42,3 Milliarden Euro ermöglichen sollen, um das Defizit der GKV von 15,3 Milliarden Euro auszugleichen, ohne die Beitragssätze zu erhöhen. Dies geht aus den 66 Empfehlungen hervor, die der Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) überreicht wurden. Das erwartete Defizit könnte bis 2030 auf 40,4 Milliarden Euro ansteigen, was den Bedarf an mutigen politischen Entscheidungen unterstreicht. Der Kommissionsvorsitzende Wolfgang Greiner betonte in Berlin, dass die Vorschläge den Krankenkassen helfen sollen, nicht mehr auszugeben als einzunehmen. Die Empfehlungen seien der Ausgangspunkt für die bisher umfassendste Reform der GKV, erklärte Warken. Sollte es jedoch zu keinem entschlossenen Handeln kommen, würde der durchschnittliche Zusatzbeitrag steigen, was eine zusätzliche finanzielle Belastung für Versicherte und Arbeitgeber bedeuten würde. (Quelle: F.A.Z.)
Frühere orale Antibiotikatherapie bei Gelenkinfektionen effektiv
Frühzeitiger Wechsel von intravenöser zu oraler Antibiotikatherapie bei Gelenkinfektionen effektiv, zeigt Metaanalyse, und könnte Behandlungsstandards verändern.
Frühzeitiger Wechsel von intravenöser zu oraler Antibiotikatherapie bei Gelenkinfektionen effektiv, zeigt Metaanalyse, und könnte Behandlungsstandards verändern.
Bei einer periprothetischen Gelenkinfektion kann die antibiotische Behandlung frühzeitig von intravenös auf oral umgestellt werden, ohne dass der Therapie-Erfolg darunter leidet. Das zeigen die Ergebnisse einer Metaanalyse, die von aerztezeitung.de berichtet wurden. Dies könnte den Behandlungsprozess erleichtern und Krankenhausaufenthalte verkürzen, indem Patienten schneller auf eine weniger invasive Therapieform umgestellt werden. Solche Befunde bringen wichtige Erkenntnisse für die medizinische Praxis und könnten den Standard in der Behandlung von Gelenkinfektionen ändern.
Neue Pflege-Budget-Regeln: Antrag bis Ende des Folgejahres stellen!
Neue Frist für Pflege-Budget: Ab 2026 müssen Anträge für Verhinderungs- und Kurzzeitpflege bis Ende des Folgejahres gestellt werden, sonst droht Anspruchsverlust.
Neue Frist für Pflege-Budget: Ab 2026 müssen Anträge für Verhinderungs- und Kurzzeitpflege bis Ende des Folgejahres gestellt werden, sonst droht Anspruchsverlust.
Die Regeln für Verhinderungs- und Kurzzeitpflege haben sich ab 2025 dahingehend verändert, dass es keinen komplizierten Wechsel zwischen Budgets mehr gibt, sondern einen gemeinsamen Jahresbetrag. Doch ab dem 1. Januar 2026 gilt eine neue Frist: Die Kostenerstattung muss spätestens bis Ende des Folgejahres beantragt werden. Der Sozialrechtsexperte Dr. Utz Anhalt warnt vor dem vollständigen Verlust des Anspruchs bei verspäteter Beantragung (Quelle: www.gegen-hartz.de). Die Reform bringt Flexibilität, fordert aber auch eine rechtzeitige Einreichung der Unterlagen, um finanzielle Nachteile zu vermeiden.
Pflegepraxis, Organisation und Innovation
29.03.2026
Webinar: Personalbemessung in Pflegeheimen praktisch umsetzen
Erfahren Sie im kostenlosen Webinar am 30. April, wie Sie das Modellprogramm zur Personalbemessung nach §113c SGB XI in Pflegeeinrichtungen praktisch umsetzen.
Erfahren Sie im kostenlosen Webinar am 30. April, wie Sie das Modellprogramm zur Personalbemessung nach §113c SGB XI in Pflegeeinrichtungen praktisch umsetzen.
Jennifer Bäcker, Seniorberaterin der rosenbaum nagy Unternehmensberatung, erläutert am 30. April in einem Webinar, wie Erkenntnisse des Modellprogramms zur Personalbemessung nach §113c SGB XI praktisch in Pflegeeinrichtungen umgesetzt werden können. Entscheidend sei ein durchdachter Qualifikationsmix sowie passende Organisationsstrukturen. Im Rahmen des Webinars sollen unter anderem Synergien aus dem Modell aufgezeigt und Impulse für den Praxistransfer gegeben werden, berichtet „www.altenheim.net“. Das Webinar ist für Abonnenten der Fachzeitschriften „Altenheim“ und „care konkret“ kostenlos.
Ausbildung, Arbeitsmarkt und Fachkräftemangel
28.03.2026
MÜNCHENSTIFT führt Vier-Tage-Woche ein: Pilotprojekt überzeugt
MÜNCHENSTIFT setzt ab 2026 auf eine freiwillige Vier-Tage-Woche bei vollem Gehalt – ein Modell, das durch reduzierte Krankheitsquoten und Zufriedenheit besticht.
MÜNCHENSTIFT setzt ab 2026 auf eine freiwillige Vier-Tage-Woche bei vollem Gehalt – ein Modell, das durch reduzierte Krankheitsquoten und Zufriedenheit besticht.
Die MÜNCHENSTIFT plant ab dem 1. Juni 2026 die Einführung der Vier-Tage-Woche für alle Angestellten, einschließlich der Verwaltung, bei vollem Gehalt und auf freiwilliger Basis, wie von www.altenheim.net berichtet wird. Nach einer erfolgreichen Pilotphase in neun Pflegebereichen zeigte sich eine Verringerung der Krankheitsquote sowie eine gesteigerte Mitarbeiterzufriedenheit. Bürgermeisterin Verena Dietl betont die Vorreiterrolle des Unternehmens für eine zukunftsweisende Arbeitswelt. Geschäftsführer Andreas Lackner hebt das Interesse über München hinaus hervor.
Neue Hoffnung für Alzheimer-Patienten: Lecanemab und Donanemab ab 2025
Neue Alzheimer-Hoffnung: Ab 2025 bieten Lecanemab und Donanemab neue Behandlungsansätze, die Betroffene in Deutschland optimistisch stimmen.
Neue Alzheimer-Hoffnung: Ab 2025 bieten Lecanemab und Donanemab neue Behandlungsansätze, die Betroffene in Deutschland optimistisch stimmen.
Das Gedächtnis lässt nach, die Orientierung in fremden Umgebungen fällt zunehmend schwer und komplexere Abläufe werden auf einmal zum Problem: All das sind Frühwarnzeichen für Alzheimer, die häufigste Form von Demenz, die in Deutschland weit verbreitet ist. Seit 2025 sind die Medikamente Lecanemab und Donanemab auf dem Markt. Da es bislang keine heilende Therapie gibt, setzen Betroffene Hoffnung in diesen neuen Behandlungsansatz. (Quelle: F.A.Z.)
Pflegepraxis, Organisation und Innovation
28.03.2026
Humanas stärkt Resilienz im Pflegepersonal durch Projekt "Sensilienz"
Humanas stärkt die Resilienz von Pflegepersonal durch das Projekt "Sensilienz", um Widerstandsfähigkeit durch sinnerfülltes Arbeiten zu fördern.
Humanas stärkt die Resilienz von Pflegepersonal durch das Projekt "Sensilienz", um Widerstandsfähigkeit durch sinnerfülltes Arbeiten zu fördern.
Humanas, ein Pflegeunternehmen aus Colbitz, beteiligt sich an einem vom Bund geförderten Projekt zur Erhöhung der Resilienz beim Pflegepersonal. Laut "Häusliche Pflege" zielt das Forschungsvorhaben „Sensilienz“ darauf ab, die Widerstandsfähigkeit durch sinnerfülltes Arbeiten zu stärken. Die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg koordiniert das Projekt, an dem auch verschiedene Wirtschaftsunternehmen beteiligt sind. Ziel ist ein Maßnahmenkatalog, der branchenübergreifend wirksam sein soll.
Studie: Permethrin wirksamer als Ivermectin bei Skabies-Behandlung
Permethrin übertrifft Ivermectin bei der Skabies-Behandlung, so eine neue Studie, die klare Vorteile für Pflegeeinrichtungen und Angehörige verspricht.
Permethrin übertrifft Ivermectin bei der Skabies-Behandlung, so eine neue Studie, die klare Vorteile für Pflegeeinrichtungen und Angehörige verspricht.
In einer cluster-randomisierten Studie wurde die Wirksamkeit zweier Behandlungsmaßnahmen gegen Skabies, auch bekannt als Krätze, verglichen. Dabei wurde festgestellt, dass Permethrin eine höhere Wirksamkeit als Ivermectin aufweist. Skabiesausbrüche stellen nicht nur für die direkt Betroffenen ein Problem dar, sondern sind auch eine zunehmende Herausforderung für die öffentliche Gesundheit. Die Studie, deren Details nach einer Anmeldung auf aerztezeitung.de verfügbar sind, bietet wertvolle Erkenntnisse für die Wahl der Therapie gegen diese Hauterkrankung. Dies könnte für Fachkräfte in medizinischen Einrichtungen und Pflegeeinrichtungen von Interesse sein, da eine effektive Behandlung die Ausbreitung der Erkrankung und damit verbundene Komplikationen in Gemeinschaftsräumen reduziert. Angehörige von Pflegebedürftigen erhalten dadurch ebenfalls relevante Informationen zur Behandlung ihrer Liebsten.
Pflegepraxis, Organisation und Innovation
27.03.2026
Händehygiene in Krankenhäusern: Nur 73 Prozent Compliance bei Pflegenden
Händehygiene in Kliniken: Nur 73% der Pflegekräfte halten sich an Desinfektionsvorgaben, was Risiken für Infektionen erhöht, so BibliomedPflege.
Händehygiene in Kliniken: Nur 73% der Pflegekräfte halten sich an Desinfektionsvorgaben, was Risiken für Infektionen erhöht, so BibliomedPflege.
Laut einem Bericht auf BibliomedPflege steht die konsequente Händehygiene im Fokus der Infektionsprävention. Elena Dorn, Oberärztin am Institut für Hygiene und Umweltmedizin, betont die Bedeutung der fünf Indikationen der Händedesinfektion der WHO. Trotz etablierter Regeln bleibt die Einhaltung der Hygiene in Deutschlands Krankenhäusern mit einer Compliance bei Pflegenden von nur 73 Prozent eine Herausforderung, so BibliomedPflege. Gründe dafür seien Zeitdruck und Personalmangel, was das Risiko nosokomialer Infektionen erhöht, die mit konsequenter Hygiene vermeidbar wären.
Partikelbildung in Kontrastmitteln: Wichtige Info für Radiologie-Fachkräfte
Achtung: Partikelbildung in iodhaltigen Kontrastmitteln Accupaque und Visipaque entdeckt. Rote-Hand-Brief weist Radiologie-Fachkräfte auf betroffene Chargen hin.
Achtung: Partikelbildung in iodhaltigen Kontrastmitteln Accupaque und Visipaque entdeckt. Rote-Hand-Brief weist Radiologie-Fachkräfte auf betroffene Chargen hin.
In den iodhaltigen Kontrastmitteln Accupaque und Visipaque kann es zur Bildung von Partikeln kommen. Ein Rote-Hand-Brief informiert, welche Chargen betroffen sind. Diese problematische Entdeckung könnte vor allem Fachkräfte in der Radiologie aufhorchen lassen, da die Sicherheit von Kontrastmitteln ein essenzieller Bestandteil der medizinischen Praxis ist. Zudem sollten Pflegekräfte und medizinische Fachangestellte, die mit der Anwendung dieser Mittel in Berührung kommen, über mögliche Risiken und die spezifischen betroffenen Chargen informiert sein. Angehörige von Patienten, die sich radiologischen Untersuchungen unterziehen müssen, sollten ebenfalls von medizinischem Fachpersonal über mögliche Risiken aufgeklärt werden, um eine fundierte Entscheidung treffen zu können. Die Ärzte Zeitung berichtet über dieses wichtige Update in der medizinischen Produktüberwachung und weist darauf hin, dass die genauen Details nach Anmeldung auf deren Plattform zugänglich sind.
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