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Digitalisierung und Technologie
27.03.2026
Digitale App gegen Harninkontinenz zeigt Erfolg bei jeder vierten Frau
Eine neue digitale App aus Deutschland lindert Harninkontinenz: Bei jeder vierten Frau zeigen sich nach zwölf Wochen deutliche Verbesserungen.
Eine neue digitale App aus Deutschland lindert Harninkontinenz: Bei jeder vierten Frau zeigen sich nach zwölf Wochen deutliche Verbesserungen.
Eine von Experten entwickelte digitale Gesundheitsanwendung aus Deutschland hat sich als effektives Mittel zur Behandlung von Harninkontinenz bei Frauen erwiesen. Dies belegt die DINKS-Studie, die unter der Leitung der Uniklinik Mainz durchgeführt wurde. Die Ergebnisse zeigen, dass nach zwölf Wochen nahezu jede vierte Frau ihre Inkontinenzprobleme beseitigen konnte. Dies unterstreicht den signifikanten therapeutischen Effekt dieser digitalen Anwendung, die speziell für die Behandlung von Harninkontinenz bei Frauen konzipiert wurde. Die Studie, die auf der Webseite der „Ärzte Zeitung“ hervorgehoben wird, liefert somit vielversprechende Perspektiven für den Einsatz moderner digitaler Lösungen in der Medizin. Quellen: aerztezeitung.de.
DBfK warnt: Abschaffung von Pflege-Mindeststandards bedroht Sicherheit
Der DBfK warnt: Die Abschaffung von Pflege-Mindeststandards gefährdet laut dem Verband die Sicherheit und Versorgung von Patienten.
Der DBfK warnt: Die Abschaffung von Pflege-Mindeststandards gefährdet laut dem Verband die Sicherheit und Versorgung von Patienten.
Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) warnt eindringlich davor, die Mindeststandards in der Pflege abzuschaffen, wie es der Vorstoß aus Mecklenburg-Vorpommern im Bundesrat vorsieht. Laut dem DBfK-Präsidenten Vera Lux gefährdet die Streichung der Pflegepersonaluntergrenzen die Versorgungssicherheit von Patienten. Der Verband betont, dass die Pflegepersonaluntergrenzen das absolute Minimum in pflegesensitiven Bereichen darstellen. Der DBfK appelliert an den Bundesrat und die Länder, die Krankenhausreform nicht zulasten der Pflege auszuhöhlen. (medinfoweb.de)
Unstimmigkeiten um Pflegepersonaluntergrenzen im KHAG im Bundesrat
Bundesrat diskutiert kontrovers über Pflegepersonaluntergrenzen im KHAG – Hauptstreitpunkt bleibt bestehen, während Bund und Länder nach Lösungen suchen.
Bundesrat diskutiert kontrovers über Pflegepersonaluntergrenzen im KHAG – Hauptstreitpunkt bleibt bestehen, während Bund und Länder nach Lösungen suchen.
Die Verhandlungen über das Krankenhausreformanpassungsgesetz (KHAG) im Bundesrat zeigen Spannungen zwischen Bund und Ländern. Am Freitag beraten die Akteure darüber, mit zunehmendem Unmut auf Länderseite. Während Mecklenburg-Vorpommern im Bundesrat einen Vermittlungsausschuss für das Gesetz anstrebt, mangelt es an der erforderlichen Mehrheit. Hamburgs Gesundheitssenatorin Melanie Schlotzhauer (SPD) äußerte Zweifel an einer Verbesserung des Gesetzes durch weitere Verhandlungen. Bundesgesundheitsministerin Nina Warken warnte vor Verzögerungen und betonte die Dringlichkeit der Reform. Ein Hauptstreitpunkt bleibt die Regelung der Pflegepersonaluntergrenzen (PpUG), die von Ländern und Klinikträgern gleichermaßen skeptisch gesehen werden. Eine Protokollerklärung der Bundesregierung signalisiert zwar, die Bedenken ernst zu nehmen, verweist jedoch nur auf zukünftige Evaluierungen in Abstimmung mit den Ländern. Die PpUG bleiben ein zentraler Punkt der Reformdebatte, wie die „Ärzte Zeitung“ berichtet.
Pflegepraxis, Organisation und Innovation
26.03.2026
Modellprojekt in Bad Waldsee: Neue Wege in der Palliativversorgung
Das Modellprojekt "ZiB" in Bad Waldsee revolutioniert die Palliativversorgung mit neuen Ansätzen und verbessert die Betreuung am Lebensende.
Das Modellprojekt "ZiB" in Bad Waldsee revolutioniert die Palliativversorgung mit neuen Ansätzen und verbessert die Betreuung am Lebensende.
Ein Modellprojekt in Bad Waldsee erprobt neue Ansätze in der Palliativversorgung für den Lebensabend. Das "ZiB"-Projekt ermöglicht es, dass Palliativfachkräfte neben ihrer Tätigkeit im Pflegeheim beim Hospizverein angestellt sind, um intensiv Bewohner am Lebensende zu betreuen. Dadurch können individuellere Begleitungen wie Spaziergänge und Gespräche stattfinden. "ZiB" trägt auch zur Verbesserung der Zusammenarbeit mit Hausärzten bei und reduziert Krankenhauseinweisungen, berichtet die Quelle www.altenpflege-online.net. Eine dauerhafte Finanzierung wird angestrebt.
Pflegepraxis, Organisation und Innovation
26.03.2026
VPU fordert bessere Standards für effektives Pflegecontrolling
Der VPU fordert in einem neuen Papier klare Standards und bessere Ausstattung für effektives Pflegecontrolling in deutschen Akutkrankenhäusern.
Der VPU fordert in einem neuen Papier klare Standards und bessere Ausstattung für effektives Pflegecontrolling in deutschen Akutkrankenhäusern.
Das neue Grundsatzpapier des Verbands der Pflegedirektorinnen und Pflegedirektoren der Universitätskliniken Deutschlands (VPU) hebt die Defizite im Pflegecontrolling deutscher Akutkrankenhäuser hervor. Laut VPU sind unzureichende Strukturen und fehlende standardisierte Kennzahlen Haupthindernisse für eine effektive Steuerung. Die Erhebung von 2024 zeigte, dass existierende Modelle nicht mehr zeitgemäß sind. VPU fordert klare Standards und eine bessere Ausstattung, um pflegerische Daten als Grundlage für politische Entscheidungen zu nutzen, berichtet bibliomed-pflege.de.
Digitalisierung in der Pflege: Bayerisches Modellprojekt zeigt Potenziale
Ein bayerisches Modellprojekt zeigt, wie die elektronische Patientenakte in der ambulanten Pflege Würde, Sicherheit und Effizienz steigert.
Ein bayerisches Modellprojekt zeigt, wie die elektronische Patientenakte in der ambulanten Pflege Würde, Sicherheit und Effizienz steigert.
Ein bayerisches Modellprojekt im Berchtesgadener Land demonstriert, wie die elektronische Patientenakte (ePA) den Alltag in der ambulanten Pflege erleichtern kann. Der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste (bpa) hebt hervor, dass die Digitalisierung keine Spielerei sei, sondern für Würde, Sicherheit und Effizienz in der Pflege stehe. Gerade beim Übergang vom Krankenhaus zur ambulanten Versorgung reduziert die ePA Informationsverluste und Doppelarbeiten, indem sie Gesundheitsdaten zentral bündelt. Laut bpa könnten digitale Prozesse Bürokratie abbauen und Pflegekräfte entlasten (www.haeusliche-pflege.net).
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
25.03.2026
Kosten für Heilmittel steigen erheblich: Physiotherapie & Co. betroffen
Die Kosten für Heilmittel, insbesondere Physiotherapie, steigen in der gesetzlichen Krankenversicherung erheblich – AOK sieht gestiegene Vergütungssätze als Ursache.
Die Kosten für Heilmittel, insbesondere Physiotherapie, steigen in der gesetzlichen Krankenversicherung erheblich – AOK sieht gestiegene Vergütungssätze als Ursache.
Die Kosten für Heilmittel innerhalb der gesetzlichen Krankenversicherung sind laut einer Erhebung des AOK-Bundesverbandes in den letzten Jahren gestiegen. Insbesondere im Bereich der Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie wurde eine deutliche Zunahme der Ausgaben und Leistungen festgestellt. Diese Entwicklung wird sowohl auf gestiegene Vergütungssätze als auch auf eine erhöhte Nachfrage und strukturelle Veränderungen in der Versorgung zurückgeführt. Seit der Einführung der Blankoverordnung haben sich bedeutende Veränderungen und neue Gestaltungsmöglichkeiten in der Heilmittelversorgung ergeben. So verzeichnet die AOK bei ergotherapeutischen Verordnungen einen Anstieg von 464 auf 4.874 im Jahr 2025, was einem bemerkenswerten Anstieg der Kosten um über 3.000 Euro entspricht. Solche Änderungen sind auch in der Physiotherapie sichtbar. (Quelle: aok.de)
Ver.di fordert Reform des Pflegebudgets zur Entlastung des Pflegepersonals
Ver.di drängt auf ein reformiertes Pflegebudget, um Pflegepersonal von wachsender Aufgabenlast zu befreien und die Versorgungsqualität zu sichern.
Ver.di drängt auf ein reformiertes Pflegebudget, um Pflegepersonal von wachsender Aufgabenlast zu befreien und die Versorgungsqualität zu sichern.
Das 2020 eingeführte Pflegebudget, das den Kostendruck im Pflegebereich mindern sollte, steht laut ver.di erneut unter Druck. Obwohl es verhindern sollte, dass Pflegekosten weiterhin über Fallpauschalen abgerechnet werden, klagen Krankenkassen über gestiegene Personalkosten. Statt Pflegekräfte zu entlasten, werden diese oft mit pflegefremden Aufgaben belastet. Ver.di fordert eine Weiterentwicklung des Pflegebudgets, um den ökonomischen Druck zu reduzieren und eine umfassende Entlastung der Pflegekräfte zu erzielen, andernfalls droht eine Verschlechterung der Versorgungsqualität.
Langfristige Mikrobiom-Veränderungen durch Antibiotika-Einnahme bestätigt
Acht Jahre nach der Einnahme von Antibiotika bleiben Darmmikrobiom-Veränderungen bestehen, was vorsichtige Anwendung erfordert, warnen schwedische Forschende.
Acht Jahre nach der Einnahme von Antibiotika bleiben Darmmikrobiom-Veränderungen bestehen, was vorsichtige Anwendung erfordert, warnen schwedische Forschende.
Sogar acht Jahre nach der Einnahme von Antibiotika zeigen sich im Darmmikrobiom noch Veränderungen. Dies gilt insbesondere für Antibiotika wie Clindamycin, Fluorchinolone und Flucloxacillin. Die langfristigen Auswirkungen auf das Mikrobiom unterstreichen die Notwendigkeit, die Gabe von Antibiotika auf das absolut erforderliche Maß zu reduzieren, erläutern schwedische Forschende. Diese Erkenntnisse wurden von der Ärzte Zeitung veröffentlicht. Laut den Wissenschaftlern ist es essenziell, die Verschreibung von Antibiotika mit Bedacht zu prüfen, um negative Langzeitfolgen auf die Darmgesundheit zu vermeiden. Die Quelle hebt hervor, dass solche Langzeiteffekte eine verbesserte Strategie im Umgang mit Antibiotika-Gaben erfordern.
Pflegepraxis, Organisation und Innovation
25.03.2026
Digitaler Praxisdialog: Effiziente Reha-Ansätze in der Langzeitpflege
Digitaler Praxisdialog: Reha in Pflege effizient integrieren – Professor Heckelmann diskutiert wirtschaftliche Vorteile und optimierte Pflegeansätze für Fachkräfte.
Digitaler Praxisdialog: Reha in Pflege effizient integrieren – Professor Heckelmann diskutiert wirtschaftliche Vorteile und optimierte Pflegeansätze für Fachkräfte.
Ein digitales Praxisdialog zum Domino-Coaching diskutiert die Integration rehabilitativer Ansätze in der Langzeitpflege, um Selbstständigkeit und Versorgungsqualität zu fördern. Professor Martin Heckelmann von der HTW Berlin hebt hervor, dass der Ansatz wirtschaftlich tragfähig umsetzbar ist und potenziell den Pflegeaufwand und Personaleinsatz optimieren sowie Kosten senken kann. Die Veranstaltung adressiert primär Fachkräfte und Führungskräfte aus der Pflegebranche, die an wirtschaftlichen Verbesserungen interessiert sind. Die Details werden auf www.carevor9.de bereitgestellt.
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