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Pflegepolitik und Recht
19.03.2026
Studie: 390.000 Berechtigte, doch nur 76.000 erhalten "Hilfe zur Pflege"
Nur 76.000 von 390.000 Berechtigten erhalten "Hilfe zur Pflege". Der Paritätische Gesamtverband kritisiert mangelnde Unterstützung und fordert Reformen.
Nur 76.000 von 390.000 Berechtigten erhalten "Hilfe zur Pflege". Der Paritätische Gesamtverband kritisiert mangelnde Unterstützung und fordert Reformen.
Laut einer neuen Studie des Paritätischen Gesamtverbandes, die der „Ärzte Zeitung“ vorliegt, sind rund 390.000 Menschen in Deutschland zwar berechtigt, die Sozialleistung „Hilfe zur Pflege“ zu erhalten, aber nur 76.000 profitieren tatsächlich davon. Besonders bei älteren Menschen in häuslicher Pflege reiche die finanzielle Unterstützung oft nicht aus, so die Kritik. Dr. Joachim Rock, Hauptgeschäftsführer des Verbandes, hebt hervor, dass die ungleiche Unterstützung ein Armutsrisiko darstellt. Die Gründe für die "verdeckte Pflegearmut" sieht der Verband in Unwissenheit, Scham, fehlender Beratung und unterschiedlichen Verwaltungspraxen der Sozialämter. Dem Bericht zufolge variiert der Zugang zu Leistungen stark je nach Region. Rock fordert Bund und Länder auf, die Pflegesituation zu verbessern und eine flächendeckende Unterstützung sicherzustellen. Der Verband betont die Notwendigkeit von Reformen, um die Ungerechtigkeiten bei der Versorgung Pflegebedürftiger zu beseitigen. (Quelle: Ärzte Zeitung)
Pflegepraxis, Organisation und Innovation
19.03.2026
"Pflegeheime in Schwedeneck und Altenholz schließen: Große Unsicherheit"
Amicalis-Gruppe schließt Pflegeheime in Schwedeneck und Altenholz: 94 Bewohner suchen dringend neue Plätze, große Unsicherheit für alle Beteiligten.
Amicalis-Gruppe schließt Pflegeheime in Schwedeneck und Altenholz: 94 Bewohner suchen dringend neue Plätze, große Unsicherheit für alle Beteiligten.
In einer dramatischen Entwicklung schließt die Amicalis-Gruppe die Pflegeheime in Schwedeneck und Altenholz zum Ende April. Rund 94 Bewohner benötigen nun innerhalb von sechs Wochen einen neuen Pflegeplatz, was sowohl Bewohner als auch Angehörige stark belastet. Laut kn-online.de stellt sich die Frage, wo die Betroffenen nun untergebracht werden können, und sorgt für große Unsicherheit unter den Betroffenen. Vertreter der Angehörigen, wie Jens-Uwe Delfs und Shira-Lee Teunis, betonen die Wichtigkeit eines passenden neuen Heimplatzes für das Wohlbefinden ihrer Familienmitglieder.
Studie: Viele Pflegebedürftige erhalten nicht die nötige Unterstützung
Studie zeigt: 390.000 Pflegebedürftige beantragen "Hilfe zur Pflege", nur 76.000 erhalten sie. Regionale Unterschiede verschärfen die Situation.
Studie zeigt: 390.000 Pflegebedürftige beantragen "Hilfe zur Pflege", nur 76.000 erhalten sie. Regionale Unterschiede verschärfen die Situation.
Laut einer aktuellen Studie des Paritätischen Wohlfahrtsverbands erhalten viele pflegebedürftige Menschen in Deutschland nicht die ihnen zustehende Unterstützung. Obwohl etwa 390.000 ambulant gepflegte Personen Anspruch auf die "Hilfe zur Pflege" hätten, profitieren davon nur rund 76.000. Der Hauptgeschäftsführer des Verbands, Joachim Rock, betont, dass finanzielle Hilfe häufig ausbleibt, obwohl sie dringend benötigt werde. Die Unterschiede sind regional stark ausgeprägt; in Hamburg erhalten mehr Personen Unterstützung als in anderen Bundesländern. Quellen: www.stern.de.
Studie zeigt Versorgungslücken: Sozialhilfe erreicht nur 20% der Pflegebedürftigen
Studie zeigt: Nur 20% der pflegebedürftigen Menschen in häuslicher Pflege erhalten Sozialhilfe, obwohl viele Anspruch darauf hätten.
Studie zeigt: Nur 20% der pflegebedürftigen Menschen in häuslicher Pflege erhalten Sozialhilfe, obwohl viele Anspruch darauf hätten.
Laut einer Studie zur häuslichen Pflege in Deutschland werden lediglich 20 Prozent der pflegebedürftigen Personen, die zu Hause versorgt werden, tatsächlich durch Sozialhilfe unterstützt. Obwohl 4,9 Millionen Menschen Anspruch auf diese finanzielle Hilfe hätten, kämpfen viele mit Armut und bleiben ohne die notwendige Unterstützung. Der Bericht wirft ein erhebliches Licht auf die Lücken im Sozialsystem, die eine adäquate Versorgung der Bedürftigen verhindern können (Quelle: Spiegel.de).
Ausbildung, Arbeitsmarkt und Fachkräftemangel
18.03.2026
Vergütung im Pflegebereich: Einfluss auf Arbeitgeberwahl und Image
Vergütungsvergleiche beeinflussen die Arbeitgeberwahl im Pflegebereich stark und prägen das Image von Trägern, wie "care konkret" berichtet.
Vergütungsvergleiche beeinflussen die Arbeitgeberwahl im Pflegebereich stark und prägen das Image von Trägern, wie "care konkret" berichtet.
Die Fachzeitschrift "care konkret" berichtet über den zentralen Aspekt der Vergütung im Pflegebereich, der sowohl die Wahl des Arbeitgebers als auch das öffentliche Bild einzelner Träger beeinflusst. Laut der veröffentlichten Analyse auf www.altenheim.net werden Vergütungsvergleiche besonders aufmerksam verfolgt, wenn von "Spitzenreitern" die Rede ist. Diese Vergleiche sollen helfen, die verschiedenen Gehälter innerhalb der Branche zu verstehen und einzuordnen. Indirekt wird angedeutet, dass solche Vergütungsunterschiede wesentliche Auswirkungen auf die Attraktivität der Arbeitgeber haben können.
Ausbildung, Arbeitsmarkt und Fachkräftemangel
18.03.2026
Pflegeausbildung boomt: Rekordzahl von 158.000 Azubis 2025 erreicht
Die Pflegeausbildung erlebt einen Boom: 2025 wurden 158.000 Azubis verzeichnet, ein Rekordhoch, gefördert durch Reformen und steigende Studienvergütungen.
Die Pflegeausbildung erlebt einen Boom: 2025 wurden 158.000 Azubis verzeichnet, ein Rekordhoch, gefördert durch Reformen und steigende Studienvergütungen.
Nach der Reform der Pflegeausbildung im Jahr 2020 haben sich mehr Menschen für diesen Beruf entschieden. Laut Statistischem Bundesamt wurden 2025 etwa 64.300 neue Ausbildungsverträge geschlossen, acht Prozent mehr als im Vorjahr. Insgesamt befinden sich rund 158.000 Menschen in der Pflegeausbildung, eine Rekordzahl. 71 Prozent der neuen Azubis sind Frauen, während der Männeranteil im Vergleich zum Vorjahr um 15 Prozent gestiegen ist. Neben der Ausbildung wächst auch das Pflegestudium, das seit 2024 vergütet wird. (Quelle: Spiegel.de)
Hörverlust als frühes Warnzeichen bei Typ-2-Diabetes erkannt
Hörverlust oft erstes Warnsignal bei Typ-2-Diabetes: Neue Studie legt Zusammenhang nahe und fordert angepasste Überwachung und Therapie.
Hörverlust oft erstes Warnsignal bei Typ-2-Diabetes: Neue Studie legt Zusammenhang nahe und fordert angepasste Überwachung und Therapie.
Eine Analyse hat ergeben, dass Hörverlust unter Patienten mit Typ-2-Diabetes weit verbreitet ist. Diese Erkenntnis könnte darauf hindeuten, dass ein nachlassendes Gehör ein frühes Warnzeichen für eine diabetische Mikroangiopathie ist. Damit verbunden, wäre es notwendig, die Überwachung und Therapie betroffener Patienten entsprechend anzupassen. Dies berichtete die Fachzeitschrift "Ärzte Zeitung" in ihrer Online-Ausgabe.
NRW: Jeder Zehnte bis 2050 pflegebedürftig - Stationäre Pflege wächst
Bis 2050 wird jeder Zehnte in NRW pflegebedürftig sein. Stationäre Pflege und ambulante Dienste werden deutlich wachsen, berichten IT.NRW-Daten.
Bis 2050 wird jeder Zehnte in NRW pflegebedürftig sein. Stationäre Pflege und ambulante Dienste werden deutlich wachsen, berichten IT.NRW-Daten.
Bis 2050 wird in Nordrhein-Westfalen voraussichtlich etwa jede zehnte Person pflegebedürftig sein, berichtet das Statistische Landesamt IT.NRW. Erwartet werden rund 1,7 Millionen Pflegebedürftige, wobei die größte Zunahme bei der stationären Pflege und den ambulanten Pflegediensten zu verzeichnen sein wird. Während in den Kreisen Coesfeld, Borken und Paderborn ein Anstieg von über 40 % prognostiziert wird, ist im Ruhrgebiet mit moderaten Zuwächsen zu rechnen. Die Berechnungen basieren auf der Annahme konstanter Pflegequoten und der demografischen Entwicklung.
Ausbildung, Arbeitsmarkt und Fachkräftemangel
18.03.2026
Rekordzahlen in Pflegeausbildung 2025: Mehr Männer steigen ein
Die Pflegeausbildung verzeichnet 2025 Rekordzahlen mit 64.300 Neuanmeldungen, wobei der Männeranteil ein Drittel der Neuverträge erreicht.
Die Pflegeausbildung verzeichnet 2025 Rekordzahlen mit 64.300 Neuanmeldungen, wobei der Männeranteil ein Drittel der Neuverträge erreicht.
Die Zahl der Neuverträge in der Pflegeausbildung ist im Jahr 2025 auf ein Rekordniveau gestiegen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes meldeten sich rund 64.300 Menschen neu für die Ausbildung zur Pflegefachkraft an, was einen Anstieg von acht Prozent im Vergleich zum Vorjahr bedeutet. Insgesamt befanden sich Ende 2025 etwa 158.000 Auszubildende in der Pflegeausbildung, mehr als jemals zuvor seit der Einführung der generalistischen Pflegeausbildung im Jahr 2020, die Gesundheits- und Krankenpflege sowie Altenpflege zusammenfasst. Männer machten etwa ein Drittel der neuen Verträge aus. Zudem begannen rund 800 Studierende ein Pflegestudium, das seit 2024 angeboten wird. Wie die Ärzte Zeitung berichtet, sind weiterhin Frauen überwiegend in diesen Berufsfeldern vertreten: Sie schlossen 71 Prozent der neuen Ausbildungs- und 77 Prozent der Studierendenverträge ab. Dies verdeutlicht die anhaltende Dominanz weiblicher Auszubildender und Studierender im Pflegebereich.
Studie: Rassismus im deutschen Gesundheitswesen ist weit verbreitet
Rassismus prägt das deutsche Gesundheitswesen, zeigt eine Studie der Uni Witten/Herdecke. Diskriminierung bedroht Vertrauen und Versorgung, so die ÄrzteZeitung.
Rassismus prägt das deutsche Gesundheitswesen, zeigt eine Studie der Uni Witten/Herdecke. Diskriminierung bedroht Vertrauen und Versorgung, so die ÄrzteZeitung.
Eine Untersuchung der Universität Witten/Herdecke hat deutlich gemacht, dass Rassismus im deutschen Gesundheitswesen kein Einzelfall ist, so die ÄrzteZeitung. Die Forscher analysierten etwa 800 Beiträge auf Bewertungsplattformen wie jameda.de sowie auf YouTube und TikTok. Oft berichteten Patienten von Benachteiligungen aufgrund ihrer Sprache und Herkunft. Kommunikationsprobleme führten in einigen Fällen zu Fehldiagnosen. Weitere häufige Themen waren diskriminierende Stereotype, die Behandlungsentscheidungen beeinflussten, und ein generelles Misstrauen in das Gesundheitssystem. Trotz einer geringeren Anzahl an Beiträgen zu Rassismus waren deren Inhalte oft detailliert und emotional, was laut Dr. Tuğba Aksakal zeigt, wie Diskriminierung das Vertrauen der Betroffenen erschüttert. Die Forscher empfehlen interkulturelle Trainings für Gesundheitsberufe und mehr Diversität in Führungspositionen, um Vorurteile abzubauen und die Versorgungssituation zu verbessern. Quelle: ÄrzteZeitung.
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