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Pflegepraxis, Organisation und Innovation
05.03.2026
Innovative Sensoren im Bodenseeraum sollen Stürze bei Senioren verhindern
Im Alpenrhein-Bodensee-Raum werden smarte Sensoren getestet, die Stürze bei Senioren verhindern und Pflegeeinrichtungen revolutionieren könnten.
Im Alpenrhein-Bodensee-Raum werden smarte Sensoren getestet, die Stürze bei Senioren verhindern und Pflegeeinrichtungen revolutionieren könnten.
Im Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein-Raum werden intelligente Sensoren erprobt, die Stürze bei Senioren verhindern und damit die Pflege revolutionieren könnten, berichtet die Quelle. Ein grenzüberschreitendes Projekt mit Beteiligung von Industrie, Wissenschaft und Pflege rüstet 110 Zimmer in Pflegeeinrichtungen mit diesen Sensoren aus. Diese erfassen dreidimensional Bewegungen, um Sturzrisiken frühzeitig zu erkennen. Lehrende der HTWG Konstanz analysieren die Daten, die durch Künstliche Intelligenz ausgewertet werden. Biolago, ein lokales Gesundheitsnetzwerk, fördert das Projekt.
DEVAP fordert umfassende Pflegereform und Pflegegipfel 2026
DEVAP fordert in einem offenen Brief an die Bundesregierung eine umfassende Pflegereform und einen Pflegegipfel 2026 zur Verbesserung der Pflege.
DEVAP fordert in einem offenen Brief an die Bundesregierung eine umfassende Pflegereform und einen Pflegegipfel 2026 zur Verbesserung der Pflege.
Der Deutsche Evangelische Verband für Altenarbeit und Pflege (DEVAP) fordert gemeinsam mit zahlreichen Unterstützern eine umfassende Pflegereform, berichtet Bibliomed-Pflege. In einem offenen Brief an Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD) drängt der Verband auf eine sektorenübergreifende Reform der Pflege. Gefordert werden finanzielle Sicherheit, schnellere Integration internationaler Pflegekräfte und ein Pflegegipfel 2026. Der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste unterstützt diese Forderungen.
Pflegeheim-Studie: Sozialhilfequote erreicht Rekordhoch von 37 Prozent
Studie alarmiert: Rekordhoch von 37% der Heimbewohner auf Sozialhilfe angewiesen – Experten fordern Reformen zur Deckelung der Kosten.
Studie alarmiert: Rekordhoch von 37% der Heimbewohner auf Sozialhilfe angewiesen – Experten fordern Reformen zur Deckelung der Kosten.
Eine Studie der DAK ergab, dass 37 Prozent der Menschen in Pflegeheimen auf Sozialhilfe angewiesen sind, wie "Der Spiegel" berichtet. Diese Sozialhilfequote erreichte 2026 einen neuen Höchstwert, mit steigender Tendenz. Ohne Reformen könnte die Quote bis 2035 auf 43 Prozent steigen. DAK-Vorstand Andreas Storm mahnt, dass die stationäre Pflege für viele zu einer Armutsfalle wird und fordert eine Reform, die die Eigenanteile deckelt. Eine Begrenzung auf 1000 bis 1200 Euro monatlich könnte laut Studie die Lage entspannen.
Pflegepraxis, Organisation und Innovation
05.03.2026
Ältere Migranten: Wachsender Pflegebedarf wird oft übersehen
Der wachsende Pflegebedarf älterer Migranten wird oft übersehen – bis 2030 wird jeder vierte Migrant über 60 sein, warnt Altersforscherin Tezcan-Güntekin.
Der wachsende Pflegebedarf älterer Migranten wird oft übersehen – bis 2030 wird jeder vierte Migrant über 60 sein, warnt Altersforscherin Tezcan-Güntekin.
Laut einem Bericht der Süddeutschen Zeitung werden bis 2030 voraussichtlich ein Viertel der in Deutschland lebenden Menschen mit Migrationshintergrund 60 Jahre oder älter sein. Ältere Migranten, so Altersforscherin Hürrem Tezcan-Güntekin, gehören zu den am schnellsten wachsenden Bevölkerungsgruppen und werden in der Pflege oft übersehen. Tezcan-Güntekin, Professorin an der Berlin School of Public Health der Charité, untersucht die Auswirkungen von Migration, Geschlecht und sexueller Orientierung auf die gesundheitliche Versorgung von Senioren (Quelle: www.sueddeutsche.de).
Pflegefinanzierung: Sozialhilfequote in Heimen erreicht Rekordhoch
Die Sozialhilfequote in Pflegeheimen erreicht ein Rekordhoch von 37 %, bis 2035 drohen 43 %. Experten fordern dringende Reformen zur Stabilisierung der Pflegefinanzierung.
Die Sozialhilfequote in Pflegeheimen erreicht ein Rekordhoch von 37 %, bis 2035 drohen 43 %. Experten fordern dringende Reformen zur Stabilisierung der Pflegefinanzierung.
In Deutschland wächst die Zahl der Pflegeheimbewohner, die auf Sozialhilfe angewiesen sind, rasant an. Eine DAK-Studie berichtet von einer historischen Höchstquote von 37 Prozent im Jahr 2026. Ohne Reformen könnte dieser Anteil bis 2035 auf fast 43 Prozent steigen, so Prof. Heinz Rothgang. DAK-Chef Andreas Storm fordert eine neue Pflegefinanzierung, die eine faire Lastenverteilung zwischen Beitragszahlern, Pflegebedürftigen und dem Staat umfasst, um den drohenden Pflegekollaps zu verhindern. Er betont die dringende Notwendigkeit einer umfassenden Pflegereform.
Ausbildung, Arbeitsmarkt und Fachkräftemangel
05.03.2026
Ambulante Pflegedienste unter Druck: Webinar zu Lösungsansätzen
Ambulante Pflegedienste in Not: Webinar zeigt Lösungen zu Personal- und Finanzproblemen auf, um zukunftsfähige Strategien zu entwickeln.
Ambulante Pflegedienste in Not: Webinar zeigt Lösungen zu Personal- und Finanzproblemen auf, um zukunftsfähige Strategien zu entwickeln.
Die wirtschaftliche Situation der ambulanten Pflegedienste ist kritisch: Laut dem Unternehmensberater Igor Savitsky von Opencare Consulting stehen die Dienste durch eine Personalkostenquote von über 70 Prozent und nahezu zahlungsunfähige Pflegekassen unter massivem Druck. Savitsky wird in einem Webinar am 18. März Ansätze präsentieren, um Pflegedienste zukunftsfähig zu gestalten. Dazu zählen individuelle Vergütungsverhandlungen und Tourenoptimierungen. Teilnehmer erhalten praxisnahe Anleitungen zur Umsetzung. (Quelle: www.haeusliche-pflege.net)
NRW warnt Pflegekräfte vor Datenschutzverstößen in sozialen Medien
NRW mahnt Pflegekräfte zur Vorsicht in sozialen Medien: Datenschutzverstöße beim Teilen sensibler Gesundheitsdaten könnten rechtliche Folgen haben.
NRW mahnt Pflegekräfte zur Vorsicht in sozialen Medien: Datenschutzverstöße beim Teilen sensibler Gesundheitsdaten könnten rechtliche Folgen haben.
Die nordrhein-westfälische Datenschutzbeauftragte Bettina Gayk warnt vor zunehmenden Datenschutzverstößen auf Social Media, speziell durch Pflegekräfte, Ärzt:innen und Therapeut:innen, bei der Veröffentlichung sensibler Gesundheitsdaten. Gayk betont, dass selbst kleine Verstöße, wie das Zeigen von Pflegebedürftigen oder erkennbaren Pflegezimmern, nicht zulässig sind und rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen können. Auch Fahrlässigkeit kann mit Bußgeldern geahndet werden. Laut häusliche-pflege.net riskieren die Betroffenen Schadensersatzforderungen, da die Einwilligungsfähigkeit oft nicht gewährleistet ist.
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
04.03.2026
Brandenburg: Neues Superministerium für Arbeit und Gesundheit vorgestellt
Brandenburg stellt neues Superministerium für Arbeit und Gesundheit vor, mit René Wilke an der Spitze, um Gesundheitsversorgung und Long-COVID-Versorgung zu stärken.
Brandenburg stellt neues Superministerium für Arbeit und Gesundheit vor, mit René Wilke an der Spitze, um Gesundheitsversorgung und Long-COVID-Versorgung zu stärken.
Die neue rot-schwarze Koalition in Brandenburg, bestehend aus SPD und CDU, plant die Einführung eines "Superministeriums" für Arbeit, Soziales, Gesundheit und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Dies wurde bei der Vorstellung des Koalitionsvertrags in Potsdam bekanntgegeben. Das Gesundheitsressort soll zukünftig vom bisherigen SPD-Innenminister René Wilke geleitet werden. Die Koalition, die nach dem Scheitern der SPD/BSW-Regierung gebildet wurde, setzt einen klaren Schwerpunkt auf die Gesundheitspolitik. Hierzu zählen die Sicherung einer flächendeckenden Gesundheitsversorgung und die Umstrukturierung von Krankenhausstandorten zu regionalen Gesundheitszentren wie Polikliniken. Sektorenübergreifende Versorgungsangebote sollen ausgeweitet und gesetzlich verankert werden, während die Versorgung von Long-COVID-Patienten optimiert werden soll. Die Meldung stammt von der 'Ärzte Zeitung', Stand: 4. März 2026.
Herz-Kreislauf-Erkrankungen: Häufigste Todesursache bei Frauen 2024
Herz-Kreislauf-Erkrankungen waren 2024 die häufigste Todesursache bei Frauen in Deutschland, mit 35,4% der Todesfälle laut Statistischem Bundesamt.
Herz-Kreislauf-Erkrankungen waren 2024 die häufigste Todesursache bei Frauen in Deutschland, mit 35,4% der Todesfälle laut Statistischem Bundesamt.
Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems, wie Herzinfarkt oder Vorhofflimmern, waren 2024 die häufigste Todesursache bei Frauen in Deutschland. Laut Statistischem Bundesamt entfielen 35,4 Prozent der Todesfälle bei Frauen auf diese Erkrankungen, was 178.742 Frauen entspricht. Bei den Männern waren es 160.470 Todesfälle, also 31,9 Prozent. Herz-Kreislauf-Krankheiten führten zudem bei beiden Geschlechtern häufig zu stationären Krankenhausaufenthalten: 12,8 Prozent der Patientinnen und 16,9 Prozent der Patienten wurden deshalb eingeliefert. Häufige Todesursache war auch Krebs, der bei 21,1 Prozent der Frauen und 24,6 Prozent der Männer zum Tod führte. Die Lebenswerwartung betrug 2024 bei Frauen durchschnittlich 83,5 Jahre und bei Männern 78,9 Jahre, beeinflusst durch Faktoren wie Tabakkonsum und Ernährung. Das Bundesamt veröffentlichte die Zahlen anlässlich des Weltfrauentags am 8. März. (Quelle: Ärzte Zeitung)
Zukunft der Pflege: Rolle von Robotern auf Nürnberger Kongress debattiert
Zukunft der Pflege: Experten debattieren auf Nürnberger Kongress den Einsatz von Robotern und deren potenzielle Rolle in Pflegeeinrichtungen.
Zukunft der Pflege: Experten debattieren auf Nürnberger Kongress den Einsatz von Robotern und deren potenzielle Rolle in Pflegeeinrichtungen.
Beim Kongress zur Zukunft der Pflege in Nürnberg, organisiert von BR24, kamen Forscher und Pflegende zusammen, um die Zukunft der Pflegearbeit zu diskutieren. Ein zentrales Thema war der Einsatz von Technologie, insbesondere die Frage, ob mehr Unterstützung durch Roboter sinnvoll sei. Diese Technologie könnte erhebliche Auswirkungen auf den Arbeitsalltag in Pflegeeinrichtungen haben und neue Lösungsansätze bieten. Die Konferenz bot eine Plattform, um die Herausforderungen und Chancen dieser Entwicklungen zu beleuchten. (Quelle: www.ardmediathek.de)
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