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Pflegepolitik und Recht
14.07.2026
Regierung betont Bedeutung der Muttersprache in der Demenzpflege
Die Bundesregierung hebt die Rolle der Muttersprache in der Demenzpflege hervor und betont deren Wert für kultursensible Pflege ohne Anpassungen in der Ausbildung.
Die Bundesregierung hebt die Rolle der Muttersprache in der Demenzpflege hervor und betont deren Wert für kultursensible Pflege ohne Anpassungen in der Ausbildung.
Die Bundesregierung erkennt die Bedeutung der Muttersprache in der Pflege an, wie aus einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion hervorgeht. Sie betont, dass Kenntnisse der Muttersprache pflegebedürftiger Menschen ein ganzheitliches Pflegeverständnis fördern können. Besonders bei Demenzpatienten sei dies von Bedeutung. Die geltenden Standards für Pflegeeinrichtungen umfassen die Berücksichtigung von Sprachkompetenzen im Rahmen einer kultursensiblen Pflege. Daten zur Erfassung der Muttersprache liegen jedoch nicht vor. Anpassungen in der Pflegeausbildung werden als unnötig erachtet. (Quelle: bibliomed-pflege.de)
Steigende Eigenanteile in Pflegeheimen: Bewohner müssen im Schnitt 3.364 Euro pro Monat zahlen, was ihre finanzielle Belastung deutlich erhöht.
Steigende Eigenanteile in Pflegeheimen: Bewohner müssen im Schnitt 3.364 Euro pro Monat zahlen, was ihre finanzielle Belastung deutlich erhöht.
Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeheimen müssen in diesem Jahr tiefer in die Tasche greifen: Laut einer Auswertung des Verbands der Ersatzkassen (VDEK) sind die Eigenanteile für den Aufenthalt in Pflegeheimen im vergangenen Jahr um 256 Euro gestiegen und betragen nun im Durchschnitt 3.364 Euro monatlich. Die Erhöhung sei vor allem auf gestiegene Personalkosten zurückzuführen. Die geplante Pflegereform von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken könnte die Belastung für Pflegebedürftige weiter erhöhen. Es gibt jedoch erhebliche Unterschiede zwischen den Bundesländern. (Quelle: DIE ZEIT)
Krankenkassen nutzen Daten für gezielte Präventionsmaßnahmen
Krankenkassen verbessern Prävention: Seit zwei Jahren nutzen sie Versichertendaten zur gezielten Ansprache, bereits 1,5 Millionen wurden kontaktiert.
Krankenkassen verbessern Prävention: Seit zwei Jahren nutzen sie Versichertendaten zur gezielten Ansprache, bereits 1,5 Millionen wurden kontaktiert.
Seit zwei Jahren nutzen Krankenkassen in Deutschland die Kundendaten ihrer Versicherten, um gezielte Präventionsmaßnahmen zu verbessern. Wie der GKV-Spitzenverband berichtet, wurden in diesem Zuge bereits 1,5 Millionen Versicherte kontaktiert. Diese individuelle Ansprache basiert auf der jeweiligen Risikolage der Versicherten und soll die Vorsorge und Früherkennung von Krankheiten optimieren. Die „Ärzte Zeitung“ hebt hervor, dass solche datengestützten Ansätze zunehmend an Bedeutung gewinnen, um die gesundheitliche Versorgung effizienter zu gestalten. Diese Entwicklung scheint ein wichtiger Schritt zu sein, um die Gesundheitsprävention zukunftsfähig zu machen.
Elektronischer Medikationsplan: Fortschritt in der Patientenbetreuung
Die Einführung des elektronischen Medikationsplans optimiert die Patientenbetreuung und festigt den digitalen Fortschritt im Gesundheitswesen.
Die Einführung des elektronischen Medikationsplans optimiert die Patientenbetreuung und festigt den digitalen Fortschritt im Gesundheitswesen.
Der TI-Atlas der gematik belegt, dass digitale Anwendungen wie die elektronische Patientenakte (ePA) fest in der medizinischen Versorgung verankert sind. Ein entscheidender Schritt zur weiteren Verbesserung ist die Einführung des elektronischen Medikationsplans. Diese Entwicklungen versprechen eine effizientere und umfassendere Betreuung der Patienten. Die Quelle dieser Informationen ist die aerztezeitung.de, die sich mit den Fortschritten in der Digitalisierung des Gesundheitswesens beschäftigt.
BSI warnt: Auch kleine Praxen im Visier von Cyberkriminellen
Das BSI warnt: Auch kleinere Praxen sind im Visier von Cyberkriminellen, die es auf sensible Patientendaten abgesehen haben. Schutzmaßnahmen werden intensiviert.
Das BSI warnt: Auch kleinere Praxen sind im Visier von Cyberkriminellen, die es auf sensible Patientendaten abgesehen haben. Schutzmaßnahmen werden intensiviert.
Sensible, digital erfasste Patientendaten stehen bei Cyberkriminellen hoch im Kurs. Entgegen der verbreiteten Meinung, dass kleinere Praxen keine attraktiven Ziele für Hacker seien, warnt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) vor diesem gefährlichen Irrtum. Das BSI unterstützt Praxen aktiv bei der Umsetzung neuer IT-Sicherheitsvorgaben, um den Schutz der Daten zu verbessern. Diese Maßnahmen sind Teil einer breiteren Initiative zur Stärkung der Resilienz gegen Cyberangriffe im Gesundheitssektor. (Quelle: aerztezeitung.de)
Pflegekosten in Bremen erneut gestiegen: Höchste Zuzahlungen bundesweit
Pflegekosten in Bremer Heimen erreichen neuen Rekord: Bewohner zahlen im ersten Jahr 3.761 Euro monatlich, bundesweit die höchste Zuzahlung.
Pflegekosten in Bremer Heimen erreichen neuen Rekord: Bewohner zahlen im ersten Jahr 3.761 Euro monatlich, bundesweit die höchste Zuzahlung.
Die Pflegekosten in Bremer Heimen sind laut einer Auswertung des Verbands der Ersatzkassen erneut gestiegen. Bewohner müssen im ersten Jahr 3.761 Euro monatlich zuzahlen, das sind 312 Euro mehr als im Vorjahr. Bremen hat damit die höchsten Zuzahlungen im Vergleich zu Niedersachsen und bundesweit. Hauptgrund sind der einrichtungseinheitliche Eigenanteil für Pflege und Betreuung sowie gestiegene Gehälter. Der Verband fordert, Investitions- und Ausbildungskosten nicht auf Heimbewohner abzuwälzen, berichtet buten un binnen.
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
14.07.2026
Hitzewelle 2026: Sterberate in Deutschland um 32 % gestiegen
Die Hitzewelle 2026 ließ die Sterberate in Deutschland um 32 % ansteigen, Experten fordern dringende Anpassungen an den Klimawandel.
Die Hitzewelle 2026 ließ die Sterberate in Deutschland um 32 % ansteigen, Experten fordern dringende Anpassungen an den Klimawandel.
Die Sterbefallzahlen in Deutschland stiegen während der Hitzewelle Ende Juni 2026 signifikant an. Laut einem Bericht von aerztezeitung.de lagen die Zahlen in der letzten Juniwoche 32 % über dem Durchschnitt der Vorjahre. Diese dramatische Erhöhung wird vor allem den extremen Wetterbedingungen zugeschrieben, die das Land während dieser Zeit erfassten. Experten warnen, dass die Auswirkungen des Klimawandels auf die öffentlichen Gesundheitssysteme kontinuierlich zunehmen. Maßnahmen zur Prävention und Anpassung an klimatische Veränderungen werden immer dringlicher. Der Bericht von aerztezeitung.de hebt zudem hervor, dass solche extremen Wetterereignisse nicht nur das Gesundheitssystem, sondern auch die Gesellschaft insgesamt vor große Herausforderungen stellen.
Pflegekosten in Thüringen steigen: Eigenanteil klettert auf 3.163 Euro
Die Pflegekosten in Thüringen steigen auf durchschnittlich 3.163 Euro monatlich und belasten Pflegebedürftige mit einem kräftigen Plus gegenüber dem Vorjahr.
Die Pflegekosten in Thüringen steigen auf durchschnittlich 3.163 Euro monatlich und belasten Pflegebedürftige mit einem kräftigen Plus gegenüber dem Vorjahr.
In Thüringen steigen die Kosten für die Pflege im Heim weiter an. Laut einer Auswertung des Verbands der Ersatzkassen (vdek) beträgt die monatliche Eigenbeteiligung seit dem 1. Juli durchschnittlich 3.163 Euro, ein Anstieg von rund 250 Euro im Vergleich zum Vorjahr. Der Durchschnitt in Deutschland liegt bei 3.364 Euro, wobei Bremen mit 3.761 Euro am teuersten und Sachsen-Anhalt mit 2.891 Euro am günstigsten ist. Die höheren Kosten resultieren vor allem aus gestiegenen Personalausgaben. (Quelle: dpa/www.n-tv.de)
Pflegeheime in Berlin und Brandenburg: Eigenkosten um 300 Euro gestiegen
Die Eigenkosten für Pflegebedürftige in Berliner und Brandenburger Pflegeheimen sind um 300 Euro gestiegen und belasten die Betroffenen trotz Zuschüssen stark.
Die Eigenkosten für Pflegebedürftige in Berliner und Brandenburger Pflegeheimen sind um 300 Euro gestiegen und belasten die Betroffenen trotz Zuschüssen stark.
In den Pflegeheimen von Berlin und Brandenburg sind die Eigenkosten für Pflegebedürftige im letzten Jahr um etwa 300 Euro gestiegen, berichtet der Verband der Ersatzkassen (vdek) laut einer Meldung von ntv. Im Juli 2026 liegt die durchschnittliche Eigenbeteiligung für einen Pflegeheimplatz in Berlin bei 3.749 Euro und in Brandenburg bei 3.476 Euro. Die Eigenbeteiligung umfasst den einrichtungseinheitlichen Eigenanteil (EEE) sowie Kosten für Unterkunft, Verpflegung und Investitionen. Trotz Zuschüssen der Pflegekassen bleibt die finanzielle Belastung hoch. (Quelle: dpa, ntv.de)
Pflegeheime in Baden-Württemberg: Eigenanteile stark gestiegen
Pflegeheime in Baden-Württemberg: Eigenanteile im ersten Jahr stark gestiegen, im Vergleich zum Vorjahr plus 250 Euro, im Südwesten 300 Euro über Bundesdurchschnitt.
Pflegeheime in Baden-Württemberg: Eigenanteile im ersten Jahr stark gestiegen, im Vergleich zum Vorjahr plus 250 Euro, im Südwesten 300 Euro über Bundesdurchschnitt.
Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeheimen in Baden-Württemberg müssen zunehmend höhere Eigenanteile bezahlen. Laut einer Auswertung des Verbands der Ersatzkassen (vdek) belaufen sich die monatlichen Kosten im ersten Heimjahr auf durchschnittlich 3.657 Euro, das sind 250 Euro mehr als im Vorjahr. Besonders betroffen sind Bewohner im Südwesten, die fast 300 Euro mehr zahlen als der bundesweite Durchschnitt. Die vdek-Chefin Ulrike Elsner kritisierte den Anstieg der Personalkosten und forderte eine faire Lastenteilung bei der Pflegereform. (Quelle: dpa, www.zeit.de)
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