Mit dem Newsfeed von altenpflege.de – deinem Anlaufpunkt für aktuelle Informationen und wichtige Nachrichten in der Altenpflege.
Topaktuelle Nachrichten: Die neuesten Trends, Forschungsergebnisse und politischen Entscheidungen, die die Altenpflege beeinflussen.
Weiterführende Links: Jeder Beitrag ist mit einer klickbaren Quelle versehen.
Suchen und Filtern: Suche in den News der letzten 100 Tage oder filtere nach Kategorien und Relevanz.
Aktuell: Stündlich aktualisiert aus vielen wichtigen Quellen.
Demnächst: Auch als E-Mail verfügbar - bereits vorselektiert nach deinen Vorgaben.
Newsfeed durchsuchen:
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
07.05.2026
Experten fordern klares Leitbild bei Gesundheitsreform-Diskussionen
Experten fordern ein klares Leitbild zur Gesundheitsreform, um künftigen Herausforderungen zu begegnen, so der Tenor auf dem 20. Gesundheitskongress des Westens.
Experten fordern ein klares Leitbild zur Gesundheitsreform, um künftigen Herausforderungen zu begegnen, so der Tenor auf dem 20. Gesundheitskongress des Westens.
Beim 20. Gesundheitskongress des Westens diskutierten Experten intensiv die aktuellen Reformvorhaben im Gesundheitswesen. Aus der Politik wird ein klares Leitbild sowie konkrete Strukturmaßnahmen gefordert. Der Kongress behandelte die Notwendigkeit, Reformen mit der Realität abzugleichen, wobei man sich mehr Mut und ökonomische Entscheidungen wünscht. Im Mittelpunkt der Debatte stand die Erwartung, dass ein langfristiges und fundiertes Leitbild entwickelt wird, um den künftigen Herausforderungen im Gesundheitssystem begegnen zu können. Diese Diskussionen verdeutlichen die kritische Betrachtung der Reformansätze seitens der Fachwelt, die nicht nur Diskussionsbedarf, sondern auch konkrete Handlungsimplikationen für eine effektive Gestaltung der Gesundheitsversorgung einfordern. Informationen zu weiteren Details und spezifischen Positionen aus der Veranstaltung finden sich auf aerztezeitung.de.
Geplante Pflegereform: Ab 2027 höhere Kosten und weniger Entlastung?
Ab 2027 drohen höhere Eigenkosten und weniger Entlastung in der Pflegeversicherung, wie ein internes Arbeitspapier zur Pflegereform zeigt.
Ab 2027 drohen höhere Eigenkosten und weniger Entlastung in der Pflegeversicherung, wie ein internes Arbeitspapier zur Pflegereform zeigt.
Ein internes Arbeitspapier zur geplanten Reform der Pflegeversicherung sorgt bundesweit für Diskussionen, wie rentenbescheid24.de berichtet. Ab 2027 könnten höhere Eigenkosten und weniger Entlastung bei Pflegeleistungen drohen. Änderungen betreffen Entlastungsbetrag, Verhinderungspflege und Pflegegrade. Das Papier ist noch kein Gesetz; entscheidend wird ein Gesetzesentwurf des Bundesgesundheitsministeriums sein, der Mitte oder Ende Mai 2026 erwartet wird. Experten warnen, dass Einschränkungen bei Verhinderungspflege und Entlastungsbetrag die häusliche Pflege erheblich erschweren könnten.
Neue Empfehlungen stärken Gewaltprävention in der Pflegebranche
Neue Qualitätsrichtlinien stärken Gewaltprävention in Pflegeheimen: Klare Strukturen und Maßnahmen gefordert, um Risiken frühzeitig zu erkennen und zu verhindern.
Neue Qualitätsrichtlinien stärken Gewaltprävention in Pflegeheimen: Klare Strukturen und Maßnahmen gefordert, um Risiken frühzeitig zu erkennen und zu verhindern.
Die Verantwortlichkeit von Pflegeeinrichtungen und -diensten für den Schutz vor Gewalt gewinnt durch die neuen Empfehlungen des Qualitätsausschusses Pflege an Bedeutung. Diese Empfehlungen, die auf der Webseite www.altenpflege-online.net behandelt werden, zielen darauf ab, Gefährdungen frühzeitig zu erkennen und abzuwenden. Sie fordern klare Strukturen und sichere Meldewege sowie praxisnahe Maßnahmen für eine bürokratiearme Umsetzung, um Gewaltprävention in der Pflege zu stärken. Dies unterstreicht die Notwendigkeit eines koordinierten Ansatzes im Qualitätsmanagement.
Trotz SPD-Widerstand will Gesundheitsministerin Warken die neue Pflegereform vorstellen, um die finanzielle Schieflage der Pflegeversicherung anzugehen.
Trotz SPD-Widerstand will Gesundheitsministerin Warken die neue Pflegereform vorstellen, um die finanzielle Schieflage der Pflegeversicherung anzugehen.
Gesundheitsministerin Nina Warken plant, in den kommenden Tagen die Pflegereform vorzustellen, die sich derzeit in der finalen Abstimmungsrunde zwischen Ministerien befindet, berichtet die Morgenpost. Hintergrund ist die angespannte Finanzlage der Pflegeversicherung, deren Einnahmen die gestiegenen Ausgaben nicht mehr decken. Strukturelle Reformen sind geplant, während zugleich die Versicherten mit direkten Folgen rechnen müssen. Eine Verschärfung der Pflegegrad-Einstufung könnte Teil des Entwurfs sein, was Widerstand aus der SPD auslösen könnte, so der Bericht.
Medizinethikerin Buyx fordert radikale Reformen im Pflegesystem
Medizinethikerin Alena Buyx fordert grundlegende Reformen im Pflegesystem und mehr Wertschätzung für die häusliche Pflege, um Altern und Sterben besser ins Leben zu integrieren.
Medizinethikerin Alena Buyx fordert grundlegende Reformen im Pflegesystem und mehr Wertschätzung für die häusliche Pflege, um Altern und Sterben besser ins Leben zu integrieren.
Im Rahmen des Frankfurter Allgemeinen Bürgergesprächs hat Medizinethikerin Alena Buyx betont, dass sich das Pflegesystem grundlegend verändern muss. Laut Buyx sei es entscheidend, die Fragen des Alterns und Sterbens ins Leben zu integrieren. Buyx argumentierte, 70 Prozent der Deutschen stürben in Gesundheitseinrichtungen, oft entgegen ihren eigenen Wünschen. Sie forderte mehr Wertschätzung für die häusliche Pflege, die vorwiegend von Frauen geleistet werde, und kritisierte den Mangel an Reformen. Durch die Erfolge der Medizin altere die Gesellschaft, doch das Pflegesystem sei nicht entsprechend fortgeschritten, so Buyx. Wichtige Änderungen könnten der Abbau von Bürokratie und der Einsatz neuer Technologien sein. Außerdem unterstrich sie die Bedeutung der Eigenverantwortung, um Pflegebedürftigkeit zu verringern, und empfahl persönliche Vorsorgeregelungen. Ihr Appell verdeutlicht die Notwendigkeit einer nationalen Diskussion über künftige Pflegemodelle. (Quelle: F.A.Z.)
Private Krankenversicherung: Tipps der Verbraucherzentralen für Senioren
Verbraucherzentralen unterstützen Senioren bei steigenden PKV-Beiträgen mit Tipps zu Tarifwechsel und Vorsicht vor fragwürdigen Einspar-Angeboten.
Verbraucherzentralen unterstützen Senioren bei steigenden PKV-Beiträgen mit Tipps zu Tarifwechsel und Vorsicht vor fragwürdigen Einspar-Angeboten.
Private Krankenversicherungen erhöhen regelmäßig ihre Beiträge, was ältere Versicherte finanziell belasten kann. Die Verbraucherzentralen bieten hierzu Hilfestellungen, unter anderem Möglichkeiten zum Wechsel in günstigere Tarife, sowohl intern als auch zwischen verschiedenen Anbietern. Besonders betroffene Altverträge können unter Umständen in den Standard- oder Basistarif wechseln, was zu geringeren Leistungen führt, aber preiswerter sein kann. Auch ein Wechsel zur gesetzlichen Krankenversicherung ist unter bestimmten Voraussetzungen möglich. Bei Zahlungsschwierigkeiten empfiehlt die Verbraucherzentrale, Unterstützung durch Sozialträger zu sondieren. Warnend wird zudem auf skeptische Angebote im Internet hingewiesen, die fragwürdige Einsparungen bei hohen Honorarforderungen versprechen. Bei Problemen mit Vertragsänderungen steht der Ombudsmann der PKV und die BaFin zur Verfügung. Quellenverweis: Verbraucherzentrale.
Frankfurter Uniklinikum testet Phagen gegen multiresistente Keime
Das Frankfurter Uniklinikum testet erstmals Phagen, um multiresistente Keime zu bekämpfen – ein Durchbruch in der Therapie gegen resistente Infektionen.
Das Frankfurter Uniklinikum testet erstmals Phagen, um multiresistente Keime zu bekämpfen – ein Durchbruch in der Therapie gegen resistente Infektionen.
Silvia Würstle, Leiterin des neuen Phagenlabors am Frankfurter Uniklinikum, forscht mit ihrem Team an der Phagentherapie gegen multiresistente Keime. Diese Therapie nutzt Viren, die gezielt Bakterien angreifen, um Patienten zu helfen, bei denen Antibiotika nicht mehr wirken. Ein besonderer Erfolg war der Einsatz eines Breitspektrum-Phagen bei der Patientin Johanna Krause, die an einem resistenten Krankenhauskeim leidet. Dieser Phage, von einem Doktoranden im Mainwasser entdeckt, zeigt vielversprechende Ergebnisse, indem er gezielt bakterielle Infektionen bekämpft. Dennoch betont Würstle, dass die Phagentherapie kein Wundermittel sei und die Suche nach spezifischen Phagen aufwendig bleibe. Erste Heilversuche sind nun genehmigt, und die Phagenproduktion soll künftig auch in Frankfurt stattfinden. Diese Fortschritte markieren einen wichtigen Schritt in der Bekämpfung antibiotikaresistenter Infektionen in Deutschland. (Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung)
Gesundheitsministerin Warken zieht gemischte Bilanz bei Reformen
Gesundheitsministerin Warken zieht gemischte Bilanz: Trotz Fortschritten blieben umfassende Reformen aus, doch Pläne zur Stabilisierung der GKV stehen im Fokus.
Gesundheitsministerin Warken zieht gemischte Bilanz: Trotz Fortschritten blieben umfassende Reformen aus, doch Pläne zur Stabilisierung der GKV stehen im Fokus.
Bundesgesundheitsministerin Nina Warken hat nach einem Jahr im Amt eine durchwachsene Bilanz ihrer Reformen im Gesundheitswesen gezogen. Der angekündigte "Herbst der Reformen" blieb zwar aus, jedoch nahm Warken die Reformagenda zuletzt wieder verstärkt in Angriff. Zu den zentralen Vorhaben gehören ein Primärversorgungsmodell, die Pflege- und Notfallreform sowie umfassende Sparmaßnahmen in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). Der GKV droht ohne Einsparungen ein Defizit von 40 Milliarden Euro bis 2030. Vor Kurzem brachte das Bundeskabinett ein Sparpaket in Höhe von 16 Milliarden Euro auf den Weg. Diese Reformen stoßen auf geteilte Meinungen; einerseits wird Warkens Durchsetzungsvermögen gelobt, andererseits besteht innerhalb der eigenen Fraktion Uneinigkeit über die Sparmaßnahmen. Die Reformziele fokussieren auf eine flächendeckende, spezialisierte stationäre Versorgung, die Digitalisierung des Gesundheitswesens sowie die finanzielle Stabilisierung der Pflegeversicherung. Trotz Fortschritten gibt es jedoch noch viele offene Baustellen. (Quelle: aerztezeitung.de)
PKV-Verband plant Milliarden-Ersparnis durch flexibles Pflege-Budget
Der PKV-Verband plant mit einem flexiblen Pflege-Budget Einsparungen in Milliardenhöhe und die Verbesserung der Pflegeversorgung durch sektorübergreifende Lösungen.
Der PKV-Verband plant mit einem flexiblen Pflege-Budget Einsparungen in Milliardenhöhe und die Verbesserung der Pflegeversorgung durch sektorübergreifende Lösungen.
Der PKV-Verband hat ein Sofortprogramm vorgestellt, das die Pflegeversorgung in Deutschland verbessern und über fünf Milliarden Euro einsparen soll. Kernstück ist ein flexibles, sektorenübergreifendes Pflege-Budget, das die Trennung von ambulanter und stationärer Versorgung aufhebt. Pflegebedürftige erhalten monatlich einen Budgetbetrag, den sie selbst aufteilen können. Auch eine präventive Ausrichtung des Pflegegrads 1 und digitale Prozesse sollen zur Effizienz beitragen. Diese Maßnahmen sollen die pflegerische Versorgung vereinfachen und gleichzeitig die Ausgaben reduzieren, berichtete www.pkv.de.
DBfK Südwest kritisiert vagen Pflegekurs im Koalitionsvertrag Rheinlands-Pfalz
DBfK Südwest kritisiert die unklaren Pflegepläne im rheinland-pfälzischen Koalitionsvertrag von CDU und SPD und fordert eine stärkere Anerkennung der Pflegeberufe.
DBfK Südwest kritisiert die unklaren Pflegepläne im rheinland-pfälzischen Koalitionsvertrag von CDU und SPD und fordert eine stärkere Anerkennung der Pflegeberufe.
Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe Südwest (DBfK Südwest) kritisiert den Koalitionsvertrag von CDU und SPD in Rheinland-Pfalz, da er in der pflegepolitischen Ausrichtung zu vage sei. Andrea Kiefer, Vorsitzende des DBfK Südwest, bemängelt, dass die Pflege nicht als eigenständiger Heilberuf anerkannt wird. Sie fordert klare politische Entscheidungen und Verlässlichkeit. Laut EU-Schwerbehinderung fehlt eine Strategie, die mit der ärztlichen Versorgung vergleichbar ist, wodurch wichtige Chancen zur Verbesserung der pflegerischen Leistungen verpasst werden.
Wir verwenden notwendige Cookies für den Betrieb dieser Website.
Zusätzlich nutzen wir Google reCAPTCHA zum Schutz vor Spam, das Daten an Google überträgt.
Sie können zustimmen oder nur notwendige Cookies erlauben.
Mehr erfahren.