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Digitalisierung und Technologie
31.03.2026
Künstliche Intelligenz entlastet Pflegekräfte bei Dokumentation
KI entlastet Pfleger: Automatisierung der Dokumentation schafft mehr Zeit für Patienten, betont die Berliner Krankenhausgesellschaft bei #PflegeJetztBerlin.
KI entlastet Pfleger: Automatisierung der Dokumentation schafft mehr Zeit für Patienten, betont die Berliner Krankenhausgesellschaft bei #PflegeJetztBerlin.
Künstliche Intelligenz kann Pflegekräfte unterstützen, indem sie Dokumentationsaufgaben automatisiert und somit mehr Zeit für Patienten schafft, so die Berliner Krankenhausgesellschaft während der Kampagne #PflegeJetztBerlin. Staatssekretär Dr. Severin Fischer betonte, dass KI nicht Personal ersetzen, sondern Arbeitsbedingungen verbessern solle. Katrin Staffler wies auf die Bedeutung der Einbindung von Pflegepersonal zur Nutzung von KI hin. Technologische Hürden liegen laut Experten weniger in der Technologie, sondern vielmehr in regulatorischen Rahmenbedingungen (hcm-magazin.de).
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
31.03.2026
Krankenkassen-Milliardenloch: Blockade zwischen Union und SPD droht
Ein Milliardenloch bedroht die Krankenkassen, während eine Blockade zwischen Union und SPD dringend nötige Reformen gefährden könnte.
Ein Milliardenloch bedroht die Krankenkassen, während eine Blockade zwischen Union und SPD dringend nötige Reformen gefährden könnte.
Die Krankenkassen stehen vor einem Milliardenloch, und zahlreiche Empfehlungen zur Vermeidung dieser finanziellen Schieflage liegen bereits auf dem Tisch. Allerdings droht eine Blockade zwischen Union und SPD, die wertvolle Zeit kosten könnte. Dies könnte verhindern, dass effektive Maßnahmen zur Sanierung der GKV zeitnah umgesetzt werden. Die politisch Verantwortlichen müssen die notwendigen Entscheidungen treffen, um die finanzielle Stabilität sicherzustellen. Angesichts der Dringlichkeit der Lage ist der Handlungsbedarf groß, um einen Kollaps des Systems zu verhindern. Weitere Informationen und Hintergründe sind für registrierte Nutzer zugänglich. (Quelle: Ärzte Zeitung)
AOK verbessert Ergotherapie-Vertrag: Neue Regeln für Doku und Pausen
AOK optimiert Ergotherapie-Vertrag: Neue Regeln vereinfachen Dokumentation, Pausen und Zuzahlungen, während digitale Fortbildungen anerkannt werden.
AOK optimiert Ergotherapie-Vertrag: Neue Regeln vereinfachen Dokumentation, Pausen und Zuzahlungen, während digitale Fortbildungen anerkannt werden.
Der Vertrag zur Ergotherapie nach § 125 SGB V wurde weiterentwickelt, wie die AOK auf ihrer Webseite bekannt gab. Die neuen Regelungen betreffen insbesondere die Dokumentation und Behandlungsunterbrechungen. Dabei sind künftig Abkürzungen, etwa „U“ für Urlaub, zulässig und gelten als begründeter Ausnahmefall für Unterbrechungen von mehr als 14 Tagen. Ebenso wurden Anpassungen bei Zuzahlungen, Parallelbehandlungen und Fortbildungen vorgenommen. Der Zuzahlungseinzug kann nun in Textform erfolgen, und die Voraussetzungen für Parallelbehandlungen wurden vereinfacht. Im Fortbildungsbereich sind qualifizierte Beiträge in Fachmedien sowie digitale Lernangebote möglich. Der überarbeitete Fragen-Antworten-Katalog zur Vertragsauslegung bietet weitere Details und kann auf der AOK-Webseite heruntergeladen werden.
GKV-Reformvorschlag: 42,3 Milliarden Euro Einsparungen ohne Beitragserhöhung
GKV-Reformvorschlag zielt auf 42,3 Mrd. Euro Einsparungen ab, um Defizit ohne Beitragserhöhung zu beseitigen. Entscheidung für umfassende Reform nötig.
GKV-Reformvorschlag zielt auf 42,3 Mrd. Euro Einsparungen ab, um Defizit ohne Beitragserhöhung zu beseitigen. Entscheidung für umfassende Reform nötig.
Die Regierungskommission zur Reform der gesetzlichen Krankenversicherungen hat Reformvorschläge präsentiert, die Einsparungen und höhere Einnahmen von insgesamt 42,3 Milliarden Euro ermöglichen sollen, um das Defizit der GKV von 15,3 Milliarden Euro auszugleichen, ohne die Beitragssätze zu erhöhen. Dies geht aus den 66 Empfehlungen hervor, die der Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) überreicht wurden. Das erwartete Defizit könnte bis 2030 auf 40,4 Milliarden Euro ansteigen, was den Bedarf an mutigen politischen Entscheidungen unterstreicht. Der Kommissionsvorsitzende Wolfgang Greiner betonte in Berlin, dass die Vorschläge den Krankenkassen helfen sollen, nicht mehr auszugeben als einzunehmen. Die Empfehlungen seien der Ausgangspunkt für die bisher umfassendste Reform der GKV, erklärte Warken. Sollte es jedoch zu keinem entschlossenen Handeln kommen, würde der durchschnittliche Zusatzbeitrag steigen, was eine zusätzliche finanzielle Belastung für Versicherte und Arbeitgeber bedeuten würde. (Quelle: F.A.Z.)
Frühere orale Antibiotikatherapie bei Gelenkinfektionen effektiv
Frühzeitiger Wechsel von intravenöser zu oraler Antibiotikatherapie bei Gelenkinfektionen effektiv, zeigt Metaanalyse, und könnte Behandlungsstandards verändern.
Frühzeitiger Wechsel von intravenöser zu oraler Antibiotikatherapie bei Gelenkinfektionen effektiv, zeigt Metaanalyse, und könnte Behandlungsstandards verändern.
Bei einer periprothetischen Gelenkinfektion kann die antibiotische Behandlung frühzeitig von intravenös auf oral umgestellt werden, ohne dass der Therapie-Erfolg darunter leidet. Das zeigen die Ergebnisse einer Metaanalyse, die von aerztezeitung.de berichtet wurden. Dies könnte den Behandlungsprozess erleichtern und Krankenhausaufenthalte verkürzen, indem Patienten schneller auf eine weniger invasive Therapieform umgestellt werden. Solche Befunde bringen wichtige Erkenntnisse für die medizinische Praxis und könnten den Standard in der Behandlung von Gelenkinfektionen ändern.
Neue Pflege-Budget-Regeln: Antrag bis Ende des Folgejahres stellen!
Neue Frist für Pflege-Budget: Ab 2026 müssen Anträge für Verhinderungs- und Kurzzeitpflege bis Ende des Folgejahres gestellt werden, sonst droht Anspruchsverlust.
Neue Frist für Pflege-Budget: Ab 2026 müssen Anträge für Verhinderungs- und Kurzzeitpflege bis Ende des Folgejahres gestellt werden, sonst droht Anspruchsverlust.
Die Regeln für Verhinderungs- und Kurzzeitpflege haben sich ab 2025 dahingehend verändert, dass es keinen komplizierten Wechsel zwischen Budgets mehr gibt, sondern einen gemeinsamen Jahresbetrag. Doch ab dem 1. Januar 2026 gilt eine neue Frist: Die Kostenerstattung muss spätestens bis Ende des Folgejahres beantragt werden. Der Sozialrechtsexperte Dr. Utz Anhalt warnt vor dem vollständigen Verlust des Anspruchs bei verspäteter Beantragung (Quelle: www.gegen-hartz.de). Die Reform bringt Flexibilität, fordert aber auch eine rechtzeitige Einreichung der Unterlagen, um finanzielle Nachteile zu vermeiden.
Pflegepraxis, Organisation und Innovation
29.03.2026
Webinar: Personalbemessung in Pflegeheimen praktisch umsetzen
Erfahren Sie im kostenlosen Webinar am 30. April, wie Sie das Modellprogramm zur Personalbemessung nach §113c SGB XI in Pflegeeinrichtungen praktisch umsetzen.
Erfahren Sie im kostenlosen Webinar am 30. April, wie Sie das Modellprogramm zur Personalbemessung nach §113c SGB XI in Pflegeeinrichtungen praktisch umsetzen.
Jennifer Bäcker, Seniorberaterin der rosenbaum nagy Unternehmensberatung, erläutert am 30. April in einem Webinar, wie Erkenntnisse des Modellprogramms zur Personalbemessung nach §113c SGB XI praktisch in Pflegeeinrichtungen umgesetzt werden können. Entscheidend sei ein durchdachter Qualifikationsmix sowie passende Organisationsstrukturen. Im Rahmen des Webinars sollen unter anderem Synergien aus dem Modell aufgezeigt und Impulse für den Praxistransfer gegeben werden, berichtet „www.altenheim.net“. Das Webinar ist für Abonnenten der Fachzeitschriften „Altenheim“ und „care konkret“ kostenlos.
Ausbildung, Arbeitsmarkt und Fachkräftemangel
28.03.2026
MÜNCHENSTIFT führt Vier-Tage-Woche ein: Pilotprojekt überzeugt
MÜNCHENSTIFT setzt ab 2026 auf eine freiwillige Vier-Tage-Woche bei vollem Gehalt – ein Modell, das durch reduzierte Krankheitsquoten und Zufriedenheit besticht.
MÜNCHENSTIFT setzt ab 2026 auf eine freiwillige Vier-Tage-Woche bei vollem Gehalt – ein Modell, das durch reduzierte Krankheitsquoten und Zufriedenheit besticht.
Die MÜNCHENSTIFT plant ab dem 1. Juni 2026 die Einführung der Vier-Tage-Woche für alle Angestellten, einschließlich der Verwaltung, bei vollem Gehalt und auf freiwilliger Basis, wie von www.altenheim.net berichtet wird. Nach einer erfolgreichen Pilotphase in neun Pflegebereichen zeigte sich eine Verringerung der Krankheitsquote sowie eine gesteigerte Mitarbeiterzufriedenheit. Bürgermeisterin Verena Dietl betont die Vorreiterrolle des Unternehmens für eine zukunftsweisende Arbeitswelt. Geschäftsführer Andreas Lackner hebt das Interesse über München hinaus hervor.
Neue Hoffnung für Alzheimer-Patienten: Lecanemab und Donanemab ab 2025
Neue Alzheimer-Hoffnung: Ab 2025 bieten Lecanemab und Donanemab neue Behandlungsansätze, die Betroffene in Deutschland optimistisch stimmen.
Neue Alzheimer-Hoffnung: Ab 2025 bieten Lecanemab und Donanemab neue Behandlungsansätze, die Betroffene in Deutschland optimistisch stimmen.
Das Gedächtnis lässt nach, die Orientierung in fremden Umgebungen fällt zunehmend schwer und komplexere Abläufe werden auf einmal zum Problem: All das sind Frühwarnzeichen für Alzheimer, die häufigste Form von Demenz, die in Deutschland weit verbreitet ist. Seit 2025 sind die Medikamente Lecanemab und Donanemab auf dem Markt. Da es bislang keine heilende Therapie gibt, setzen Betroffene Hoffnung in diesen neuen Behandlungsansatz. (Quelle: F.A.Z.)
Pflegepraxis, Organisation und Innovation
28.03.2026
Humanas stärkt Resilienz im Pflegepersonal durch Projekt "Sensilienz"
Humanas stärkt die Resilienz von Pflegepersonal durch das Projekt "Sensilienz", um Widerstandsfähigkeit durch sinnerfülltes Arbeiten zu fördern.
Humanas stärkt die Resilienz von Pflegepersonal durch das Projekt "Sensilienz", um Widerstandsfähigkeit durch sinnerfülltes Arbeiten zu fördern.
Humanas, ein Pflegeunternehmen aus Colbitz, beteiligt sich an einem vom Bund geförderten Projekt zur Erhöhung der Resilienz beim Pflegepersonal. Laut "Häusliche Pflege" zielt das Forschungsvorhaben „Sensilienz“ darauf ab, die Widerstandsfähigkeit durch sinnerfülltes Arbeiten zu stärken. Die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg koordiniert das Projekt, an dem auch verschiedene Wirtschaftsunternehmen beteiligt sind. Ziel ist ein Maßnahmenkatalog, der branchenübergreifend wirksam sein soll.
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