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Medizin, Gesundheit und Prävention
27.03.2026
Studie: Permethrin wirksamer als Ivermectin bei Skabies-Behandlung
Permethrin übertrifft Ivermectin bei der Skabies-Behandlung, so eine neue Studie, die klare Vorteile für Pflegeeinrichtungen und Angehörige verspricht.
Permethrin übertrifft Ivermectin bei der Skabies-Behandlung, so eine neue Studie, die klare Vorteile für Pflegeeinrichtungen und Angehörige verspricht.
In einer cluster-randomisierten Studie wurde die Wirksamkeit zweier Behandlungsmaßnahmen gegen Skabies, auch bekannt als Krätze, verglichen. Dabei wurde festgestellt, dass Permethrin eine höhere Wirksamkeit als Ivermectin aufweist. Skabiesausbrüche stellen nicht nur für die direkt Betroffenen ein Problem dar, sondern sind auch eine zunehmende Herausforderung für die öffentliche Gesundheit. Die Studie, deren Details nach einer Anmeldung auf aerztezeitung.de verfügbar sind, bietet wertvolle Erkenntnisse für die Wahl der Therapie gegen diese Hauterkrankung. Dies könnte für Fachkräfte in medizinischen Einrichtungen und Pflegeeinrichtungen von Interesse sein, da eine effektive Behandlung die Ausbreitung der Erkrankung und damit verbundene Komplikationen in Gemeinschaftsräumen reduziert. Angehörige von Pflegebedürftigen erhalten dadurch ebenfalls relevante Informationen zur Behandlung ihrer Liebsten.
Pflegepraxis, Organisation und Innovation
27.03.2026
Händehygiene in Krankenhäusern: Nur 73 Prozent Compliance bei Pflegenden
Händehygiene in Kliniken: Nur 73% der Pflegekräfte halten sich an Desinfektionsvorgaben, was Risiken für Infektionen erhöht, so BibliomedPflege.
Händehygiene in Kliniken: Nur 73% der Pflegekräfte halten sich an Desinfektionsvorgaben, was Risiken für Infektionen erhöht, so BibliomedPflege.
Laut einem Bericht auf BibliomedPflege steht die konsequente Händehygiene im Fokus der Infektionsprävention. Elena Dorn, Oberärztin am Institut für Hygiene und Umweltmedizin, betont die Bedeutung der fünf Indikationen der Händedesinfektion der WHO. Trotz etablierter Regeln bleibt die Einhaltung der Hygiene in Deutschlands Krankenhäusern mit einer Compliance bei Pflegenden von nur 73 Prozent eine Herausforderung, so BibliomedPflege. Gründe dafür seien Zeitdruck und Personalmangel, was das Risiko nosokomialer Infektionen erhöht, die mit konsequenter Hygiene vermeidbar wären.
Partikelbildung in Kontrastmitteln: Wichtige Info für Radiologie-Fachkräfte
Achtung: Partikelbildung in iodhaltigen Kontrastmitteln Accupaque und Visipaque entdeckt. Rote-Hand-Brief weist Radiologie-Fachkräfte auf betroffene Chargen hin.
Achtung: Partikelbildung in iodhaltigen Kontrastmitteln Accupaque und Visipaque entdeckt. Rote-Hand-Brief weist Radiologie-Fachkräfte auf betroffene Chargen hin.
In den iodhaltigen Kontrastmitteln Accupaque und Visipaque kann es zur Bildung von Partikeln kommen. Ein Rote-Hand-Brief informiert, welche Chargen betroffen sind. Diese problematische Entdeckung könnte vor allem Fachkräfte in der Radiologie aufhorchen lassen, da die Sicherheit von Kontrastmitteln ein essenzieller Bestandteil der medizinischen Praxis ist. Zudem sollten Pflegekräfte und medizinische Fachangestellte, die mit der Anwendung dieser Mittel in Berührung kommen, über mögliche Risiken und die spezifischen betroffenen Chargen informiert sein. Angehörige von Patienten, die sich radiologischen Untersuchungen unterziehen müssen, sollten ebenfalls von medizinischem Fachpersonal über mögliche Risiken aufgeklärt werden, um eine fundierte Entscheidung treffen zu können. Die Ärzte Zeitung berichtet über dieses wichtige Update in der medizinischen Produktüberwachung und weist darauf hin, dass die genauen Details nach Anmeldung auf deren Plattform zugänglich sind.
Digitale App gegen Harninkontinenz zeigt Erfolg bei jeder vierten Frau
Eine neue digitale App aus Deutschland lindert Harninkontinenz: Bei jeder vierten Frau zeigen sich nach zwölf Wochen deutliche Verbesserungen.
Eine neue digitale App aus Deutschland lindert Harninkontinenz: Bei jeder vierten Frau zeigen sich nach zwölf Wochen deutliche Verbesserungen.
Eine von Experten entwickelte digitale Gesundheitsanwendung aus Deutschland hat sich als effektives Mittel zur Behandlung von Harninkontinenz bei Frauen erwiesen. Dies belegt die DINKS-Studie, die unter der Leitung der Uniklinik Mainz durchgeführt wurde. Die Ergebnisse zeigen, dass nach zwölf Wochen nahezu jede vierte Frau ihre Inkontinenzprobleme beseitigen konnte. Dies unterstreicht den signifikanten therapeutischen Effekt dieser digitalen Anwendung, die speziell für die Behandlung von Harninkontinenz bei Frauen konzipiert wurde. Die Studie, die auf der Webseite der „Ärzte Zeitung“ hervorgehoben wird, liefert somit vielversprechende Perspektiven für den Einsatz moderner digitaler Lösungen in der Medizin. Quellen: aerztezeitung.de.
DBfK warnt: Abschaffung von Pflege-Mindeststandards bedroht Sicherheit
Der DBfK warnt: Die Abschaffung von Pflege-Mindeststandards gefährdet laut dem Verband die Sicherheit und Versorgung von Patienten.
Der DBfK warnt: Die Abschaffung von Pflege-Mindeststandards gefährdet laut dem Verband die Sicherheit und Versorgung von Patienten.
Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) warnt eindringlich davor, die Mindeststandards in der Pflege abzuschaffen, wie es der Vorstoß aus Mecklenburg-Vorpommern im Bundesrat vorsieht. Laut dem DBfK-Präsidenten Vera Lux gefährdet die Streichung der Pflegepersonaluntergrenzen die Versorgungssicherheit von Patienten. Der Verband betont, dass die Pflegepersonaluntergrenzen das absolute Minimum in pflegesensitiven Bereichen darstellen. Der DBfK appelliert an den Bundesrat und die Länder, die Krankenhausreform nicht zulasten der Pflege auszuhöhlen. (medinfoweb.de)
Unstimmigkeiten um Pflegepersonaluntergrenzen im KHAG im Bundesrat
Bundesrat diskutiert kontrovers über Pflegepersonaluntergrenzen im KHAG – Hauptstreitpunkt bleibt bestehen, während Bund und Länder nach Lösungen suchen.
Bundesrat diskutiert kontrovers über Pflegepersonaluntergrenzen im KHAG – Hauptstreitpunkt bleibt bestehen, während Bund und Länder nach Lösungen suchen.
Die Verhandlungen über das Krankenhausreformanpassungsgesetz (KHAG) im Bundesrat zeigen Spannungen zwischen Bund und Ländern. Am Freitag beraten die Akteure darüber, mit zunehmendem Unmut auf Länderseite. Während Mecklenburg-Vorpommern im Bundesrat einen Vermittlungsausschuss für das Gesetz anstrebt, mangelt es an der erforderlichen Mehrheit. Hamburgs Gesundheitssenatorin Melanie Schlotzhauer (SPD) äußerte Zweifel an einer Verbesserung des Gesetzes durch weitere Verhandlungen. Bundesgesundheitsministerin Nina Warken warnte vor Verzögerungen und betonte die Dringlichkeit der Reform. Ein Hauptstreitpunkt bleibt die Regelung der Pflegepersonaluntergrenzen (PpUG), die von Ländern und Klinikträgern gleichermaßen skeptisch gesehen werden. Eine Protokollerklärung der Bundesregierung signalisiert zwar, die Bedenken ernst zu nehmen, verweist jedoch nur auf zukünftige Evaluierungen in Abstimmung mit den Ländern. Die PpUG bleiben ein zentraler Punkt der Reformdebatte, wie die „Ärzte Zeitung“ berichtet.
Pflegepraxis, Organisation und Innovation
26.03.2026
Modellprojekt in Bad Waldsee: Neue Wege in der Palliativversorgung
Das Modellprojekt "ZiB" in Bad Waldsee revolutioniert die Palliativversorgung mit neuen Ansätzen und verbessert die Betreuung am Lebensende.
Das Modellprojekt "ZiB" in Bad Waldsee revolutioniert die Palliativversorgung mit neuen Ansätzen und verbessert die Betreuung am Lebensende.
Ein Modellprojekt in Bad Waldsee erprobt neue Ansätze in der Palliativversorgung für den Lebensabend. Das "ZiB"-Projekt ermöglicht es, dass Palliativfachkräfte neben ihrer Tätigkeit im Pflegeheim beim Hospizverein angestellt sind, um intensiv Bewohner am Lebensende zu betreuen. Dadurch können individuellere Begleitungen wie Spaziergänge und Gespräche stattfinden. "ZiB" trägt auch zur Verbesserung der Zusammenarbeit mit Hausärzten bei und reduziert Krankenhauseinweisungen, berichtet die Quelle www.altenpflege-online.net. Eine dauerhafte Finanzierung wird angestrebt.
Pflegepraxis, Organisation und Innovation
26.03.2026
VPU fordert bessere Standards für effektives Pflegecontrolling
Der VPU fordert in einem neuen Papier klare Standards und bessere Ausstattung für effektives Pflegecontrolling in deutschen Akutkrankenhäusern.
Der VPU fordert in einem neuen Papier klare Standards und bessere Ausstattung für effektives Pflegecontrolling in deutschen Akutkrankenhäusern.
Das neue Grundsatzpapier des Verbands der Pflegedirektorinnen und Pflegedirektoren der Universitätskliniken Deutschlands (VPU) hebt die Defizite im Pflegecontrolling deutscher Akutkrankenhäuser hervor. Laut VPU sind unzureichende Strukturen und fehlende standardisierte Kennzahlen Haupthindernisse für eine effektive Steuerung. Die Erhebung von 2024 zeigte, dass existierende Modelle nicht mehr zeitgemäß sind. VPU fordert klare Standards und eine bessere Ausstattung, um pflegerische Daten als Grundlage für politische Entscheidungen zu nutzen, berichtet bibliomed-pflege.de.
Digitalisierung in der Pflege: Bayerisches Modellprojekt zeigt Potenziale
Ein bayerisches Modellprojekt zeigt, wie die elektronische Patientenakte in der ambulanten Pflege Würde, Sicherheit und Effizienz steigert.
Ein bayerisches Modellprojekt zeigt, wie die elektronische Patientenakte in der ambulanten Pflege Würde, Sicherheit und Effizienz steigert.
Ein bayerisches Modellprojekt im Berchtesgadener Land demonstriert, wie die elektronische Patientenakte (ePA) den Alltag in der ambulanten Pflege erleichtern kann. Der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste (bpa) hebt hervor, dass die Digitalisierung keine Spielerei sei, sondern für Würde, Sicherheit und Effizienz in der Pflege stehe. Gerade beim Übergang vom Krankenhaus zur ambulanten Versorgung reduziert die ePA Informationsverluste und Doppelarbeiten, indem sie Gesundheitsdaten zentral bündelt. Laut bpa könnten digitale Prozesse Bürokratie abbauen und Pflegekräfte entlasten (www.haeusliche-pflege.net).
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
25.03.2026
Kosten für Heilmittel steigen erheblich: Physiotherapie & Co. betroffen
Die Kosten für Heilmittel, insbesondere Physiotherapie, steigen in der gesetzlichen Krankenversicherung erheblich – AOK sieht gestiegene Vergütungssätze als Ursache.
Die Kosten für Heilmittel, insbesondere Physiotherapie, steigen in der gesetzlichen Krankenversicherung erheblich – AOK sieht gestiegene Vergütungssätze als Ursache.
Die Kosten für Heilmittel innerhalb der gesetzlichen Krankenversicherung sind laut einer Erhebung des AOK-Bundesverbandes in den letzten Jahren gestiegen. Insbesondere im Bereich der Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie wurde eine deutliche Zunahme der Ausgaben und Leistungen festgestellt. Diese Entwicklung wird sowohl auf gestiegene Vergütungssätze als auch auf eine erhöhte Nachfrage und strukturelle Veränderungen in der Versorgung zurückgeführt. Seit der Einführung der Blankoverordnung haben sich bedeutende Veränderungen und neue Gestaltungsmöglichkeiten in der Heilmittelversorgung ergeben. So verzeichnet die AOK bei ergotherapeutischen Verordnungen einen Anstieg von 464 auf 4.874 im Jahr 2025, was einem bemerkenswerten Anstieg der Kosten um über 3.000 Euro entspricht. Solche Änderungen sind auch in der Physiotherapie sichtbar. (Quelle: aok.de)
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