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Pflegepraxis, Organisation und Innovation
19.03.2026
DNQP kündigt Überarbeitung des Demenz-Pflegestandards an
Das DNQP überarbeitet den Demenz-Pflegestandard. Experten um Martina Roes passen ihn an. Feedback bis Mai 2026 erwünscht; Veröffentlichung im Herbst 2026.
Das DNQP überarbeitet den Demenz-Pflegestandard. Experten um Martina Roes passen ihn an. Feedback bis Mai 2026 erwünscht; Veröffentlichung im Herbst 2026.
Das Deutsche Netzwerk für Qualitätsentwicklung in der Pflege (DNQP) hat die Überarbeitung des Expertenstandards "Beziehungsgestaltung in der Pflege von Menschen mit Demenz" angekündigt. Eine Expertengruppe unter Martina Roes vom Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen hat den Standard nach einer aktuellen Literaturrecherche angepasst. Die Konsultationsphase ermöglicht Stellungnahmen bis zum 8. Mai 2026. Der fertige Standard wird im Herbst 2026 veröffentlicht. Rückmeldungen fließen in die finale Fassung ein (www.bibliomed-pflege.de).
Pflegearmut in Deutschland: Hunderttausende ohne notwendige Hilfe
Hunderttausende Pflegebedürftige in Deutschland erhalten trotz Anspruch keine Unterstützung, da Bürokratie und Informationsmangel Hürden darstellen. Experten fordern Handeln.
Hunderttausende Pflegebedürftige in Deutschland erhalten trotz Anspruch keine Unterstützung, da Bürokratie und Informationsmangel Hürden darstellen. Experten fordern Handeln.
Laut einer von der ZEIT zitierten Studie zur Pflegearmut erhalten Hunderttausende von Pflegebedürftigen in Deutschland trotz Anspruch keine Unterstützung zur Pflege. Etwa 390.000 Pflegebedürftige, die zu Hause versorgt werden, könnten Hilfsleistungen beantragen, doch nur rund 76.000 tun dies tatsächlich. Bürokratische Hürden und ein Mangel an Information werden als Gründe für diese verdeckte Pflegearmut angeführt. Experten fordern daher verstärkte Maßnahmen auf Bundesebene, um diese Missstände zu beheben und die Situation der Betroffenen zu verbessern.
Studie: 80% der Pflegebedürftigen nutzen Hilfsanspruch nicht aus
Studie: 80% der Pflegebedürftigen in Deutschland nutzen ihren Anspruch auf staatliche Hilfe nicht, oft aus Unwissenheit oder Scham. Der Verband fordert Lösungen.
Studie: 80% der Pflegebedürftigen in Deutschland nutzen ihren Anspruch auf staatliche Hilfe nicht, oft aus Unwissenheit oder Scham. Der Verband fordert Lösungen.
Laut einer aktuellen Studie des Paritätischen Gesamtverbands, die von MDR zitiert wird, nehmen viele Pflegebedürftige in Deutschland ihre Ansprüche auf staatliche Unterstützung nicht wahr. Trotz eines Anspruchs auf "Hilfe zur Pflege" erhalten nur rund 20 Prozent der Berechtigten diese Leistungen. Hauptgründe seien Unwissenheit, Scham und regionale Unterschiede in der Bewilligungspraxis. Der Verband fordert eine einheitliche, bundesweite Umsetzung gesetzlicher Ansprüche, um Pflegearmut zu reduzieren. (Quelle: www.mdr.de)
Viele Pflegebedürftige nutzen staatliche Hilfe nicht: Studie zeigt Defizite
Studie enthüllt: Viele Pflegebedürftige verzichten auf staatliche Hilfen - Unwissenheit und Bürokratie schrecken ab. Im Saarland nutzen nur 10% die Angebote.
Studie enthüllt: Viele Pflegebedürftige verzichten auf staatliche Hilfen - Unwissenheit und Bürokratie schrecken ab. Im Saarland nutzen nur 10% die Angebote.
Pflegebedürftige in Deutschland nutzen die staatliche Hilfe zur Pflege oft nicht, wie eine Modellrechnung im Auftrag des Paritätischen Gesamtverbands ergab. Laut der Studie nehmen bundesweit nur etwa 20 Prozent der Berechtigten die finanzielle Unterstützung in Anspruch, um zusätzliche Pflegekosten zu decken. Besonders niedrig ist die Inanspruchnahme im Saarland mit 10 Prozent. In Mecklenburg-Vorpommern hingegen liegt die Quote bei rund 50 Prozent. Gründe für die geringe Nutzung sind Unwissenheit, Scham und unterschiedliche Verwaltungspraxen der Sozialämter, berichtete der NDR.
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
19.03.2026
Deutschland: Hohe Gesundheitsausgaben, aber nur durchschnittliche Lebenserwartung
Trotz hoher Gesundheitsausgaben bleibt die Lebenserwartung in Deutschland durchschnittlich. Experten fordern mehr Prävention und eine bessere Organisation.
Trotz hoher Gesundheitsausgaben bleibt die Lebenserwartung in Deutschland durchschnittlich. Experten fordern mehr Prävention und eine bessere Organisation.
Deutschland zählt bei den Gesundheitsausgaben zu den Spitzenreitern, die Lebenserwartung liegt jedoch nur im Durchschnitt. Epidemiologe Professor Hajo Zeeb erklärt, dass höhere Ausgaben nicht zwangsläufig mehr Gesundheit bedeuten. Statt hauptsächlich in Krankheitsbehandlungen zu investieren, sollte mehr Gewicht auf Prävention gelegt werden. Dabei könnten ineffiziente Strukturen, wie der Verlust von Informationen wegen mangelnder Digitalisierung, reduziert werden. Eine verbesserte Organisation und gezielte Gesundheitsförderung durch Fachkräfte könnten Einsparungen ermöglichen. Finanzielle Anreize, wie eine Zuckersteuer, hätten in Ländern wie Großbritannien bereits zu positivem Wandel geführt. Die Trennung zwischen ambulanter und stationärer Versorgung in Deutschland erschwert den Informationsfluss. Eine umfassende Public-Health-Strategie müsse Gesundheit in allen Politikbereichen integrieren, betont Zeeb. Datenschutz bleibt eine Herausforderung, doch ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Nutzen und Schutz der Daten ist entscheidend. (Quelle: AOK)
Studie: 390.000 Berechtigte, doch nur 76.000 erhalten "Hilfe zur Pflege"
Nur 76.000 von 390.000 Berechtigten erhalten "Hilfe zur Pflege". Der Paritätische Gesamtverband kritisiert mangelnde Unterstützung und fordert Reformen.
Nur 76.000 von 390.000 Berechtigten erhalten "Hilfe zur Pflege". Der Paritätische Gesamtverband kritisiert mangelnde Unterstützung und fordert Reformen.
Laut einer neuen Studie des Paritätischen Gesamtverbandes, die der „Ärzte Zeitung“ vorliegt, sind rund 390.000 Menschen in Deutschland zwar berechtigt, die Sozialleistung „Hilfe zur Pflege“ zu erhalten, aber nur 76.000 profitieren tatsächlich davon. Besonders bei älteren Menschen in häuslicher Pflege reiche die finanzielle Unterstützung oft nicht aus, so die Kritik. Dr. Joachim Rock, Hauptgeschäftsführer des Verbandes, hebt hervor, dass die ungleiche Unterstützung ein Armutsrisiko darstellt. Die Gründe für die "verdeckte Pflegearmut" sieht der Verband in Unwissenheit, Scham, fehlender Beratung und unterschiedlichen Verwaltungspraxen der Sozialämter. Dem Bericht zufolge variiert der Zugang zu Leistungen stark je nach Region. Rock fordert Bund und Länder auf, die Pflegesituation zu verbessern und eine flächendeckende Unterstützung sicherzustellen. Der Verband betont die Notwendigkeit von Reformen, um die Ungerechtigkeiten bei der Versorgung Pflegebedürftiger zu beseitigen. (Quelle: Ärzte Zeitung)
Pflegepraxis, Organisation und Innovation
19.03.2026
"Pflegeheime in Schwedeneck und Altenholz schließen: Große Unsicherheit"
Amicalis-Gruppe schließt Pflegeheime in Schwedeneck und Altenholz: 94 Bewohner suchen dringend neue Plätze, große Unsicherheit für alle Beteiligten.
Amicalis-Gruppe schließt Pflegeheime in Schwedeneck und Altenholz: 94 Bewohner suchen dringend neue Plätze, große Unsicherheit für alle Beteiligten.
In einer dramatischen Entwicklung schließt die Amicalis-Gruppe die Pflegeheime in Schwedeneck und Altenholz zum Ende April. Rund 94 Bewohner benötigen nun innerhalb von sechs Wochen einen neuen Pflegeplatz, was sowohl Bewohner als auch Angehörige stark belastet. Laut kn-online.de stellt sich die Frage, wo die Betroffenen nun untergebracht werden können, und sorgt für große Unsicherheit unter den Betroffenen. Vertreter der Angehörigen, wie Jens-Uwe Delfs und Shira-Lee Teunis, betonen die Wichtigkeit eines passenden neuen Heimplatzes für das Wohlbefinden ihrer Familienmitglieder.
Studie: Viele Pflegebedürftige erhalten nicht die nötige Unterstützung
Studie zeigt: 390.000 Pflegebedürftige beantragen "Hilfe zur Pflege", nur 76.000 erhalten sie. Regionale Unterschiede verschärfen die Situation.
Studie zeigt: 390.000 Pflegebedürftige beantragen "Hilfe zur Pflege", nur 76.000 erhalten sie. Regionale Unterschiede verschärfen die Situation.
Laut einer aktuellen Studie des Paritätischen Wohlfahrtsverbands erhalten viele pflegebedürftige Menschen in Deutschland nicht die ihnen zustehende Unterstützung. Obwohl etwa 390.000 ambulant gepflegte Personen Anspruch auf die "Hilfe zur Pflege" hätten, profitieren davon nur rund 76.000. Der Hauptgeschäftsführer des Verbands, Joachim Rock, betont, dass finanzielle Hilfe häufig ausbleibt, obwohl sie dringend benötigt werde. Die Unterschiede sind regional stark ausgeprägt; in Hamburg erhalten mehr Personen Unterstützung als in anderen Bundesländern. Quellen: www.stern.de.
Studie zeigt Versorgungslücken: Sozialhilfe erreicht nur 20% der Pflegebedürftigen
Studie zeigt: Nur 20% der pflegebedürftigen Menschen in häuslicher Pflege erhalten Sozialhilfe, obwohl viele Anspruch darauf hätten.
Studie zeigt: Nur 20% der pflegebedürftigen Menschen in häuslicher Pflege erhalten Sozialhilfe, obwohl viele Anspruch darauf hätten.
Laut einer Studie zur häuslichen Pflege in Deutschland werden lediglich 20 Prozent der pflegebedürftigen Personen, die zu Hause versorgt werden, tatsächlich durch Sozialhilfe unterstützt. Obwohl 4,9 Millionen Menschen Anspruch auf diese finanzielle Hilfe hätten, kämpfen viele mit Armut und bleiben ohne die notwendige Unterstützung. Der Bericht wirft ein erhebliches Licht auf die Lücken im Sozialsystem, die eine adäquate Versorgung der Bedürftigen verhindern können (Quelle: Spiegel.de).
Ausbildung, Arbeitsmarkt und Fachkräftemangel
18.03.2026
Vergütung im Pflegebereich: Einfluss auf Arbeitgeberwahl und Image
Vergütungsvergleiche beeinflussen die Arbeitgeberwahl im Pflegebereich stark und prägen das Image von Trägern, wie "care konkret" berichtet.
Vergütungsvergleiche beeinflussen die Arbeitgeberwahl im Pflegebereich stark und prägen das Image von Trägern, wie "care konkret" berichtet.
Die Fachzeitschrift "care konkret" berichtet über den zentralen Aspekt der Vergütung im Pflegebereich, der sowohl die Wahl des Arbeitgebers als auch das öffentliche Bild einzelner Träger beeinflusst. Laut der veröffentlichten Analyse auf www.altenheim.net werden Vergütungsvergleiche besonders aufmerksam verfolgt, wenn von "Spitzenreitern" die Rede ist. Diese Vergleiche sollen helfen, die verschiedenen Gehälter innerhalb der Branche zu verstehen und einzuordnen. Indirekt wird angedeutet, dass solche Vergütungsunterschiede wesentliche Auswirkungen auf die Attraktivität der Arbeitgeber haben können.
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