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Ausbildung, Arbeitsmarkt und Fachkräftemangel
18.03.2026
Pflegeausbildung boomt: Rekordzahl von 158.000 Azubis 2025 erreicht
Die Pflegeausbildung erlebt einen Boom: 2025 wurden 158.000 Azubis verzeichnet, ein Rekordhoch, gefördert durch Reformen und steigende Studienvergütungen.
Die Pflegeausbildung erlebt einen Boom: 2025 wurden 158.000 Azubis verzeichnet, ein Rekordhoch, gefördert durch Reformen und steigende Studienvergütungen.
Nach der Reform der Pflegeausbildung im Jahr 2020 haben sich mehr Menschen für diesen Beruf entschieden. Laut Statistischem Bundesamt wurden 2025 etwa 64.300 neue Ausbildungsverträge geschlossen, acht Prozent mehr als im Vorjahr. Insgesamt befinden sich rund 158.000 Menschen in der Pflegeausbildung, eine Rekordzahl. 71 Prozent der neuen Azubis sind Frauen, während der Männeranteil im Vergleich zum Vorjahr um 15 Prozent gestiegen ist. Neben der Ausbildung wächst auch das Pflegestudium, das seit 2024 vergütet wird. (Quelle: Spiegel.de)
Hörverlust als frühes Warnzeichen bei Typ-2-Diabetes erkannt
Hörverlust oft erstes Warnsignal bei Typ-2-Diabetes: Neue Studie legt Zusammenhang nahe und fordert angepasste Überwachung und Therapie.
Hörverlust oft erstes Warnsignal bei Typ-2-Diabetes: Neue Studie legt Zusammenhang nahe und fordert angepasste Überwachung und Therapie.
Eine Analyse hat ergeben, dass Hörverlust unter Patienten mit Typ-2-Diabetes weit verbreitet ist. Diese Erkenntnis könnte darauf hindeuten, dass ein nachlassendes Gehör ein frühes Warnzeichen für eine diabetische Mikroangiopathie ist. Damit verbunden, wäre es notwendig, die Überwachung und Therapie betroffener Patienten entsprechend anzupassen. Dies berichtete die Fachzeitschrift "Ärzte Zeitung" in ihrer Online-Ausgabe.
NRW: Jeder Zehnte bis 2050 pflegebedürftig - Stationäre Pflege wächst
Bis 2050 wird jeder Zehnte in NRW pflegebedürftig sein. Stationäre Pflege und ambulante Dienste werden deutlich wachsen, berichten IT.NRW-Daten.
Bis 2050 wird jeder Zehnte in NRW pflegebedürftig sein. Stationäre Pflege und ambulante Dienste werden deutlich wachsen, berichten IT.NRW-Daten.
Bis 2050 wird in Nordrhein-Westfalen voraussichtlich etwa jede zehnte Person pflegebedürftig sein, berichtet das Statistische Landesamt IT.NRW. Erwartet werden rund 1,7 Millionen Pflegebedürftige, wobei die größte Zunahme bei der stationären Pflege und den ambulanten Pflegediensten zu verzeichnen sein wird. Während in den Kreisen Coesfeld, Borken und Paderborn ein Anstieg von über 40 % prognostiziert wird, ist im Ruhrgebiet mit moderaten Zuwächsen zu rechnen. Die Berechnungen basieren auf der Annahme konstanter Pflegequoten und der demografischen Entwicklung.
Ausbildung, Arbeitsmarkt und Fachkräftemangel
18.03.2026
Rekordzahlen in Pflegeausbildung 2025: Mehr Männer steigen ein
Die Pflegeausbildung verzeichnet 2025 Rekordzahlen mit 64.300 Neuanmeldungen, wobei der Männeranteil ein Drittel der Neuverträge erreicht.
Die Pflegeausbildung verzeichnet 2025 Rekordzahlen mit 64.300 Neuanmeldungen, wobei der Männeranteil ein Drittel der Neuverträge erreicht.
Die Zahl der Neuverträge in der Pflegeausbildung ist im Jahr 2025 auf ein Rekordniveau gestiegen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes meldeten sich rund 64.300 Menschen neu für die Ausbildung zur Pflegefachkraft an, was einen Anstieg von acht Prozent im Vergleich zum Vorjahr bedeutet. Insgesamt befanden sich Ende 2025 etwa 158.000 Auszubildende in der Pflegeausbildung, mehr als jemals zuvor seit der Einführung der generalistischen Pflegeausbildung im Jahr 2020, die Gesundheits- und Krankenpflege sowie Altenpflege zusammenfasst. Männer machten etwa ein Drittel der neuen Verträge aus. Zudem begannen rund 800 Studierende ein Pflegestudium, das seit 2024 angeboten wird. Wie die Ärzte Zeitung berichtet, sind weiterhin Frauen überwiegend in diesen Berufsfeldern vertreten: Sie schlossen 71 Prozent der neuen Ausbildungs- und 77 Prozent der Studierendenverträge ab. Dies verdeutlicht die anhaltende Dominanz weiblicher Auszubildender und Studierender im Pflegebereich.
Studie: Rassismus im deutschen Gesundheitswesen ist weit verbreitet
Rassismus prägt das deutsche Gesundheitswesen, zeigt eine Studie der Uni Witten/Herdecke. Diskriminierung bedroht Vertrauen und Versorgung, so die ÄrzteZeitung.
Rassismus prägt das deutsche Gesundheitswesen, zeigt eine Studie der Uni Witten/Herdecke. Diskriminierung bedroht Vertrauen und Versorgung, so die ÄrzteZeitung.
Eine Untersuchung der Universität Witten/Herdecke hat deutlich gemacht, dass Rassismus im deutschen Gesundheitswesen kein Einzelfall ist, so die ÄrzteZeitung. Die Forscher analysierten etwa 800 Beiträge auf Bewertungsplattformen wie jameda.de sowie auf YouTube und TikTok. Oft berichteten Patienten von Benachteiligungen aufgrund ihrer Sprache und Herkunft. Kommunikationsprobleme führten in einigen Fällen zu Fehldiagnosen. Weitere häufige Themen waren diskriminierende Stereotype, die Behandlungsentscheidungen beeinflussten, und ein generelles Misstrauen in das Gesundheitssystem. Trotz einer geringeren Anzahl an Beiträgen zu Rassismus waren deren Inhalte oft detailliert und emotional, was laut Dr. Tuğba Aksakal zeigt, wie Diskriminierung das Vertrauen der Betroffenen erschüttert. Die Forscher empfehlen interkulturelle Trainings für Gesundheitsberufe und mehr Diversität in Führungspositionen, um Vorurteile abzubauen und die Versorgungssituation zu verbessern. Quelle: ÄrzteZeitung.
Das Paul-Ehrlich-Institut ruft Gesundheitspersonal zur sofortigen Grippe-Impfstoffbestellung für 2026/27 auf, um Engpässe und eine unzureichende Immunisierung zu vermeiden.
Das Paul-Ehrlich-Institut ruft Gesundheitspersonal zur sofortigen Grippe-Impfstoffbestellung für 2026/27 auf, um Engpässe und eine unzureichende Immunisierung zu vermeiden.
Das Paul-Ehrlich-Institut weist darauf hin, dass Ärztinnen und Ärzte, ebenso wie Apotheken, schleunigst die Bestellung von Grippe-Impfstoffen für die kommende Saison 2026/27 vornehmen sollten. Angesichts der Notwendigkeit, sich rechtzeitig vorzubereiten, wird betont, wie wichtig es ist, die Versorgung mit Influenza-Impfstoffen frühzeitig sicherzustellen. Die Ärztezeitung berichtete, dass das Institut zum jetzigen Zeitpunkt eine dringende Erinnerung an das Gesundheitspersonal ausgesprochen hat, um Engpässe zu vermeiden und die flächendeckende Immunisierung zu gewährleisten.
BSI: Kritische IT-Sicherheitslücken bei Gesundheits-Software entdeckt
Das BSI warnt vor gravierenden IT-Sicherheitslücken in Gesundheitssoftware und fordert dringend verbesserte Standards zum Schutz sensibler Daten.
Das BSI warnt vor gravierenden IT-Sicherheitslücken in Gesundheitssoftware und fordert dringend verbesserte Standards zum Schutz sensibler Daten.
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat eine Schwachstellenanalyse bei Softwareanwendungen im Gesundheitswesen durchgeführt, mit ernüchterndem Ergebnis. Die IT-Sicherheit dieser Systeme, darunter Praxisverwaltungssysteme, digitale Pflegedokumentation und Krankenhausinformationssysteme, wird als ausbaufähig angesehen. In Tests von vier Praxisverwaltungssystemen (PVS) waren drei anfällig für Angriffe aus dem Internet, da moderne Verschlüsselungsverfahren fehlen oder unsichere Kryptoalgorithmen eingesetzt werden. Auch das Zugriffs-Management und die Datenbank-Konfiguration seien teils unzureichend. Trotz der Dringlichkeit des Themas gibt es keine verbindlichen Richtlinien für IT-Sicherheit von PVS. Auf freiwilliger Basis können Hersteller Sicherheitsmaßnahmen nach der KBV-Rahmenvereinbarung nachweisen. Das BSI schlägt vor, gemeinsam mit Herstellern branchenspezifische IT-Sicherheitseigenschaften zu entwickeln. (Quelle: aerztezeitung.de)
Pflegepraxis, Organisation und Innovation
18.03.2026
Caregiver Burn-out: Belastung in der häuslichen Pflege steigt immens
Die Belastung in der häuslichen Pflege von Angehörigen in Deutschland nimmt stark zu, was häufig zu einem Caregiver Burn-out führt, warnt Psychologin Jana Toppe.
Die Belastung in der häuslichen Pflege von Angehörigen in Deutschland nimmt stark zu, was häufig zu einem Caregiver Burn-out führt, warnt Psychologin Jana Toppe.
In Deutschland leisten Millionen Menschen häusliche Pflege für ihre Angehörigen, wie ein Bericht auf web.de hervorhebt. Etwa 86 Prozent der 6 Millionen Pflegebedürftigen werden zuhause versorgt. Die psychische Belastung, die oftmals unterschätzt wird, kann zu einem sogenannten Caregiver Burn-out führen. Psychologin Jana Toppe erläutert, dass viele Pflegende unter emotionaler und körperlicher Erschöpfung leiden. Vor allem Frauen sind betroffen, und das Risiko steigt, wenn die Verantwortung allein getragen wird. Toppe betont, dass gesellschaftliche und politische Unterstützung dringend nötig sei.
Zahl der Pflegebedürftigen in Mecklenburg-Vorpommern verdoppelt
Die Zahl der Pflegebedürftigen in Mecklenburg-Vorpommern hat sich verdoppelt und liegt bei 140.000. Die Pflegeversicherung steht vor großen Herausforderungen.
Die Zahl der Pflegebedürftigen in Mecklenburg-Vorpommern hat sich verdoppelt und liegt bei 140.000. Die Pflegeversicherung steht vor großen Herausforderungen.
Die Zahl der Pflegebedürftigen in Mecklenburg-Vorpommern hat sich laut Daten der Krankenkasse Barmer in den letzten Jahren mehr als verdoppelt und beträgt aktuell rund 140.000 Personen. Dies entspricht fast neun Prozent der Bevölkerung des Bundeslandes, berichtet der NDR. Besonders die Pflegereform von 2017 habe dazu beigetragen, dass nun auch Menschen mit geistigen Einschränkungen Pflegeleistungen in Anspruch nehmen können. Die steigenden Kosten für Pflegeheimplätze und die längere Pflegedauer belasten das System zunehmend. Henning Kutzbach von der Barmer fordert Maßnahmen zur Stabilisierung und Entlastung der Pflegeversicherung.
Pflegepraxis, Organisation und Innovation
18.03.2026
Neuer Algorithmus: Mehr Hilfskräfte für bessere Pflegequalität nötig
Neues Modellprogramm verlangt mehr Hilfskräfte in Pflegeheimen, um durch verbesserte Arbeitsorganisation Pflegequalität zu steigern, berichtet der Paritätische.
Neues Modellprogramm verlangt mehr Hilfskräfte in Pflegeheimen, um durch verbesserte Arbeitsorganisation Pflegequalität zu steigern, berichtet der Paritätische.
Der Paritätische Wohlfahrtsverband hat am 17. März 2026 den Abschlussbericht eines Modellprogramms zur Personalbemessung in der vollstationären Pflege veröffentlicht. Laut der Webseite 'www.der-paritaetische.de' führt der neue Algorithmus 2.0 zu einem gesteigerten Personalbedarf und einer veränderten Personalstruktur, was insbesondere mehr Hilfskräfte erfordert. Das Konzept der kompetenz- und bewohnerorientierten Arbeitsorganisation (KubA) zeigt, dass eine bessere Arbeitsorganisation die Zufriedenheit und die Pflegequalität in den Einrichtungen steigern kann, jedoch ist seine Umsetzung freiwillig.
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