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Finanzen und Versicherung
13.03.2026
Eigenanteil für Heimplätze im Landkreis Mansfeld-Südharz steigt weiter
Eigenanteil für Heimplätze in Mansfeld-Südharz steigt weiter: Rentner brauchen zunehmend finanzielle Unterstützung, Reformen werden gefordert.
Eigenanteil für Heimplätze in Mansfeld-Südharz steigt weiter: Rentner brauchen zunehmend finanzielle Unterstützung, Reformen werden gefordert.
Die finanziellen Hürden für Seniorenheimplätze steigen bundesweit, was auch im Landkreis Mansfeld-Südharz spürbar ist. Laut mz.de erhöht sich der Eigenanteil, den Rentner für einen Heimplatz zahlen müssen, kontinuierlich, was zu einer wachsenden Zahl an Pflegebedürftigen führt, die finanzielle Unterstützung benötigen. Im Landkreis wuchs die Zahl derer, die Hilfe zur Pflege in Anspruch nehmen, im Vergleich zu 2024 von 586 auf 618 Personen. Regionale Stimmen fordern daher dringend Reformen, um die Belastung für Senioren zu mindern.
Rheinland-Pfalz: ePA-Coaches erleichtern Senioren den digitalen Einstieg
Rheinland-Pfalz: ePA-Coaches helfen Senioren beim digitalen Einstieg in die elektronische Patientenakte und fördern so deren digitale Teilhabe.
Rheinland-Pfalz: ePA-Coaches helfen Senioren beim digitalen Einstieg in die elektronische Patientenakte und fördern so deren digitale Teilhabe.
Die elektronische Patientenakte (ePA) findet bislang nur wenig Verbreitung unter Patienten, was häufig auf die komplizierte Registrierung zurückzuführen ist. In Rheinland-Pfalz läuft ein Projekt, das Abhilfe schaffen soll. Hierbei unterstützen ausgebildete ePA-Coaches Seniorinnen und Senioren bei der Einrichtung und Nutzung ihrer ePA. Projektleiter Rico Maaßberg erklärt, dass das Projekt an die Digital-Botschafter*innen angeknüpft ist, die Senioren zur digitalen Teilhabe motivieren. Derzeit gibt es bereits 120 ePA-Coaches, wobei das Ziel verfolgt wird, die Zahl bis Jahresende auf 250 zu erhöhen. Die Coaches informieren über die ePA und helfen bei auftretenden Fragen. Das Projekt läuft seit Dezember 2024 und wird bis November 2026 gefördert. Auch in anderen Bundesländern zeigen Ehrenamtliche großes Engagement bei der digitalen Unterstützung älterer Menschen. (Quelle: Ärzte Zeitung)
Pflegebedürftigkeit in Sachsen verdoppelt sich durch Gesetzesänderung
In Sachsen hat sich durch das Pflegestärkungsgesetz die Zahl der Pflegebedürftigen nahezu verdoppelt, vor allem aufgrund vermehrter Demenzfälle.
In Sachsen hat sich durch das Pflegestärkungsgesetz die Zahl der Pflegebedürftigen nahezu verdoppelt, vor allem aufgrund vermehrter Demenzfälle.
Die Zahl der Pflegebedürftigen in Sachsen ist in den letzten sieben Jahren nahezu auf das Doppelte gestiegen. Verantwortlich dafür sind laut Angaben der Barmer Krankenkasse ein neues Pflegestärkungsgesetz und die Zunahme von Demenzerkrankungen. Dem aktuellen Pflegeatlas zufolge stieg die Pflegequote von 4,5 auf 8,4 Prozent, während sie bundesweit deutlich niedriger liegt. Nur 15 Prozent der Pflegebedürftigen sind altersbedingt, wie Claudia Beutmann von der Barmer erklärt. Das Pflegestärkungsgesetz II habe Demenz erstmals berücksichtigt, wie "Tag24" berichtet. Beutmann fordert Bund und Länder auf, die Finanzierung der Pflegeausbildung sicherzustellen.
Neue ePA: Pflichtdaten seit 2025 in digitalem Gesundheitsordner
Seit 2025 müssen medizinische Daten in die ePA eingetragen werden, ein digitaler Gesundheitsordner für alle Versicherten mit voller Kontrolle über Zugriffsrechte.
Seit 2025 müssen medizinische Daten in die ePA eingetragen werden, ein digitaler Gesundheitsordner für alle Versicherten mit voller Kontrolle über Zugriffsrechte.
Seit der Einführung im Oktober 2025 sind medizinische Praxen, Apotheken und Kliniken in Deutschland verpflichtet, bestimmte Daten in die elektronische Patientenakte (ePA) einzutragen, wie die Verbraucherzentralen berichten. Die ePA fungiert als digitaler Gesundheitsordner und speichert medizinische Unterlagen wie Befunde und Medikationslisten. Alle gesetzlich Versicherten erhalten automatisch eine ePA, können jedoch widersprechen. Privatversicherte müssen die ePA gesondert beantragen. Die Nutzung der ePA erfolgt über Apps der Krankenkassen oder spezielle PC-Anwendungen, wobei Nutzer volle Kontrolle über den Zugang und die Einstellung ihrer Gesundheitsdaten haben. Zukünftige Funktionen sollen unter anderem einen elektronischen Impfpass und ein Zahnarzt-Bonusheft umfassen. Widersprüche bezüglich Zugriffsrechten oder der Weitergabe von Daten zu Forschungszwecken sind jederzeit möglich. Die erweiterten Nutzungsmöglichkeiten sollen zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung beitragen. Diese Informationen stammen von der Verbraucherzentrale.
Grippeimpfung senkt Herzrisiko: STIKO empfiehlt Schutz für Herzpatienten
Die STIKO empfiehlt die Grippeimpfung für Herzpatienten, um das Herzrisiko zu senken und kardiovaskuläre Ereignisse zu verhindern.
Die STIKO empfiehlt die Grippeimpfung für Herzpatienten, um das Herzrisiko zu senken und kardiovaskuläre Ereignisse zu verhindern.
Eine Influenza-Infektion stellt nicht nur eine respiratorische Erkrankung dar, sondern erhöht auch das kardiovaskuläre Risiko, was zu einem höheren Sterberisiko sowie myokardialen Komplikationen wie Herzinfarkt und Herzinsuffizienz führen kann. Aus diesem Grund betont die Ständige Impfkommission (STIKO) die Wichtigkeit der jährlichen Grippeimpfung für Menschen mit kardiovaskulärer Grunderkrankung. Besonders im Hinblick auf die (Primär-)Prävention kardiovaskulärer Ereignisse sowie im Rahmen der akut-kardiologischen Versorgung hat die Influenza-Impfung einen hohen Stellenwert. Auch Menschen ab 60 Jahren sollten einen Hochdosis-Influenza-Impfstoff oder einen adjuvantierten Influenza-Impfstoff entsprechend den Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) erhalten. Diese Informationen wurden von der Ärzte Zeitung bereitgestellt.
AOK startet Initiative zur Gesundheitsförderung in der Pflegebranche
Die AOK-Initiative "Pflege.Kräfte.Stärken." fördert ab 2026 Pausen im Pflegealltag zur Gesundheitsverbesserung von Pflegepersonal.
Die AOK-Initiative "Pflege.Kräfte.Stärken." fördert ab 2026 Pausen im Pflegealltag zur Gesundheitsverbesserung von Pflegepersonal.
Die AOK hat die Initiative "Pflege.Kräfte.Stärken." gestartet, um die Gesundheit von Pflegekräften systematisch zu fördern. Im Zeitraum von Januar bis März 2026 wird die Bedeutung von Pausen im Arbeitsalltag durch die Kampagne "Gesunde Pause in der Pflege" hervorgehoben. Diese Kampagne ist ein wichtiger Bestandteil des Betrieblichen Gesundheitsmanagements und zielt darauf ab, Pflegeeinrichtungen und -dienste praxisnah und wissenschaftlich fundiert zu unterstützen. Pausen werden als Schlüssel zur Verbesserung der körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit betrachtet. Informationen und Erfahrungsberichte sollen helfen, deren positive Auswirkungen auf Regeneration und Konzentration zu verdeutlichen. Die AOK stellt hierzu kompakte Wissensformate und Audio-Impulse bereit, um dieses Wissen direkt im Pflegealltag nutzbar zu machen. (Quelle: aok.de)
Erweiterte Pflegekompetenzen steigern Qualität und Zufriedenheit
Erweiterte Pflegekompetenzen steigern Versorgungsqualität und Arbeitszufriedenheit, doch fehlen in Deutschland klare rechtliche Vorgaben, so das IGES Institut.
Erweiterte Pflegekompetenzen steigern Versorgungsqualität und Arbeitszufriedenheit, doch fehlen in Deutschland klare rechtliche Vorgaben, so das IGES Institut.
Ein aktuelles Scoping-Review des IGES Instituts zeigt, dass erweiterte Pflegekompetenzen die ambulante Versorgung verbessern und die Arbeitszufriedenheit steigern können. In vielen Ländern übernehmen Pflegefachpersonen komplexe Aufgaben wie Koordination und Beratung, was positive Effekte auf Versorgungsqualität und Patientensicherheit hat. In Deutschland fehlen jedoch klare rechtliche Rahmenbedingungen, was als Barriere für die Einführung solcher Rollenprofile gilt, so das IGES auf LinkedIn. (Quelle: www.bibliomed-pflege.de)
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
11.03.2026
3.722 neue Hilfsmittel für gesetzlich Versicherte im GKV-Katalog
Der GKV-Katalog wächst: 3.722 neue Hilfsmittel für Versicherte, betont die Rolle digitaler Lösungen und sichert eine innovative Versorgung ohne Mehrkosten.
Der GKV-Katalog wächst: 3.722 neue Hilfsmittel für Versicherte, betont die Rolle digitaler Lösungen und sichert eine innovative Versorgung ohne Mehrkosten.
Der neunte Fortschreibungsbericht des Hilfsmittelverzeichnisses zeigt eine signifikante Erweiterung: 3.722 neue Produkte stehen gesetzlich Krankenversicherten zur Verfügung. Insgesamt umfasst der GKV-Katalog derzeit rund 47.825 Hilfsmittel, verteilt auf 42 Produktgruppen, die regelmäßig aktualisiert werden. Laut einer Mitteilung des GKV-Spitzenverbandes, berichtet von aok.de, habe der Bericht die Rolle digitaler Hilfsmittel und innovativer Technologien als festen Bestandteil der Versorgungspraxis hervorgehoben. Der Vorstandsvorsitzende Oliver Blatt betont die Qualität und die bedarfsgerechte Versorgung mit diesen Hilfsmitteln, von denen Versicherte in über 32 Millionen Versorgungsfällen pro Jahr profitieren. Ziel ist es, eine qualitativ hochwertige und innovative Versorgung sicherzustellen, bei der gesetzlich Versicherte ohne Mehrkosten versorgt werden. Hilfsmittelanbieter werden ermutigt, mehrkostenfreie Optionen transparent zu kommunizieren und alternative Produkte bei Bedarf vorzustellen. Diese Informationen stammen vom neunten Fortschreibungsbericht des GKV-Spitzenverbandes.
Effektive Schmerzbehandlung verbessert Lebensqualität am Lebensende
Eine schwedische Studie zeigt, dass strukturierte Schmerzbehandlung die Lebensqualität von Krebspatienten am Lebensende deutlich verbessert.
Eine schwedische Studie zeigt, dass strukturierte Schmerzbehandlung die Lebensqualität von Krebspatienten am Lebensende deutlich verbessert.
Das Gros der Krebspatientinnen und -patienten leidet in der letzten Lebenswoche an Schmerzen, wobei die Belastung bei bestimmten Entitäten besonders hoch ist. Das zeigt eine große Registerdatenanalyse aus Schweden. Wurden Schmerzen strukturiert erfasst, stieg die Chance, diese vollständig zu lindern. Quellenhinweis: aerztezeitung.de
Pflegepraxis, Organisation und Innovation
11.03.2026
Neue Zentren in Sachsen-Anhalt fördern Pflegeinnovationen und digitale Tech
Fünf neue Zentren in Sachsen-Anhalt fördern Pflegeinnovationen und digitale Technologien und bieten Bürgern die Möglichkeit, moderne Pflege-Technologien zu erproben.
Fünf neue Zentren in Sachsen-Anhalt fördern Pflegeinnovationen und digitale Technologien und bieten Bürgern die Möglichkeit, moderne Pflege-Technologien zu erproben.
Im südlichen Sachsen-Anhalt sind fünf neue Anlaufstellen zur Förderung von Pflegeinnovationen entstanden, darunter in Städten wie Sangerhausen, Köthen und Merseburg. Diese Standorte der Innovationsregion für digitale Transformationen in Pflege und Gesundheitsversorgung bieten Interessierten die Möglichkeit, moderne Pflege-Technologien zu erproben. Die Koordination dieser Projekte erfolgt durch die Universitätsmedizin Halle, wie aus einem Bericht auf www.umh.de hervorgeht. Ziel ist es, die Innovationskraft der Region zu nutzen und die gesellschaftliche Akzeptanz digitaler Technologien zu fördern.
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