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Pflegepraxis, Organisation und Innovation
11.03.2026
Neue Zentren in Sachsen-Anhalt fördern Pflegeinnovationen und digitale Tech
Fünf neue Zentren in Sachsen-Anhalt fördern Pflegeinnovationen und digitale Technologien und bieten Bürgern die Möglichkeit, moderne Pflege-Technologien zu erproben.
Fünf neue Zentren in Sachsen-Anhalt fördern Pflegeinnovationen und digitale Technologien und bieten Bürgern die Möglichkeit, moderne Pflege-Technologien zu erproben.
Im südlichen Sachsen-Anhalt sind fünf neue Anlaufstellen zur Förderung von Pflegeinnovationen entstanden, darunter in Städten wie Sangerhausen, Köthen und Merseburg. Diese Standorte der Innovationsregion für digitale Transformationen in Pflege und Gesundheitsversorgung bieten Interessierten die Möglichkeit, moderne Pflege-Technologien zu erproben. Die Koordination dieser Projekte erfolgt durch die Universitätsmedizin Halle, wie aus einem Bericht auf www.umh.de hervorgeht. Ziel ist es, die Innovationskraft der Region zu nutzen und die gesellschaftliche Akzeptanz digitaler Technologien zu fördern.
Grüne bieten Zusammenarbeit bei Sozialreform an – Fokus auf Pflege und Rente
Grüne bieten Kooperation bei Sozialreformen an und mahnen notwendige Änderungen bei Pflege und Rente an, um Kosten und Fachkräftemangel zu begegnen.
Grüne bieten Kooperation bei Sozialreformen an und mahnen notwendige Änderungen bei Pflege und Rente an, um Kosten und Fachkräftemangel zu begegnen.
Die Grünen im Bundestag haben der schwarz-roten Bundesregierung ihre Zusammenarbeit bei der Reform des Sozialstaats angeboten, berichtet "rentenbescheid24.de". Im Fokus stehen die gesetzliche Rente und das Gesundheitssystem. Zudem schlagen die Grünen vor, auch Beamtinnen und Beamte in die Rentenversicherung einzubeziehen. Sie kritisieren die hohen Sozialversicherungsbeiträge und fordern Maßnahmen gegen den Fachkräftemangel. Ebenso mahnen die Grünen Reformen in der Pflege an, da viele Menschen sich Plätze in Pflegeeinrichtungen kaum noch leisten könnten.
Pflegepraxis, Organisation und Innovation
10.03.2026
Neues Hilfsmittelverzeichnis: Innovative Liegesysteme und Handorthesen
Der neue Fortschreibungsbericht zum Hilfsmittelverzeichnis bringt über 3.700 Produkte, darunter innovative Anti-Dekubitus-Liegesysteme und mikroprozessorgesteuerte Handorthesen.
Der neue Fortschreibungsbericht zum Hilfsmittelverzeichnis bringt über 3.700 Produkte, darunter innovative Anti-Dekubitus-Liegesysteme und mikroprozessorgesteuerte Handorthesen.
Der GKV-Spitzenverband hat kürzlich den neunten Fortschreibungsbericht zum Hilfsmittelverzeichnis für März 2025 bis Februar 2026 vorgestellt. Dabei wurden laut bibliomed-pflege.de über 3.700 neue Produkte aufgenommen, wobei besonders innovative peristaltische Anti-Dekubitus-Liegesysteme hervorgehoben wurden. Diese Systeme, die Druckwechsel-Entlastung bieten, zielen darauf ab, Druck- und Scherkräfte zu minimieren und die Wundheilung zu fördern. Darüber hinaus wurden mikroprozessorgesteuerte Handorthesen und neue Inhalationsgeräte aufgenommen, um die Pflegequalität zu verbessern.
Die Linke fordert Klärung: Leiharbeit in der Pflege im Fokus der Anfrage
Die Linke hinterfragt Leiharbeit in der Pflege: Kleine Anfrage beleuchtet Arbeitsbedingungen und Gehälter der Pflegekräfte.
Die Linke hinterfragt Leiharbeit in der Pflege: Kleine Anfrage beleuchtet Arbeitsbedingungen und Gehälter der Pflegekräfte.
Die Fraktion Die Linke stellt in einer Kleinen Anfrage an die Bundesregierung Fragen zur Situation der Leiharbeit in der Pflege, einschließlich der Anzahl der Pflegekräfte, des Monatslohns und der Tarifbindung der Betriebe. Zudem interessiert die Partei die Arbeitszufriedenheit der betroffenen Beschäftigten. Diese Anfrage zielt darauf ab, ein klareres Bild von den Arbeitsbedingungen in diesem wichtigen Sektor zu gewinnen, berichtet die Webseite des Deutschen Bundestages.
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
10.03.2026
Neue Mindestleistungen: Stationäre Geriatriepflege jetzt verpflichtend
Stationäre Geriatriepflege wird ab sofort verpflichtend: Neue Vereinbarung verbessert Grundversorgung in Pflegeeinrichtungen.
Stationäre Geriatriepflege wird ab sofort verpflichtend: Neue Vereinbarung verbessert Grundversorgung in Pflegeeinrichtungen.
Die sektorenübergreifenden Versorgungseinrichtungen in Deutschland müssen künftig stationär bestimmte internistisch-geriatrische Mindestleistungen anbieten, wie aus einer Vereinbarung zwischen dem GKV-Spitzenverband und der Deutschen Krankenhausgesellschaft hervorgeht. Diese Vereinbarung, die am 2. März 2026 in Kraft trat, schreibt vor, dass solche Einrichtungen neben ambulanten Angeboten auch ein Basisangebot nicht-komplexer, internistischer und geriatrischer Leistungen vorhalten müssen. Die Einrichtungen dürfen stationäre Behandlungen nur unter bestimmten Bedingungen durchführen, um sicherzustellen, dass keine hochspezialisierten oder komplexen Leistungen angeboten werden. Die vertraglichen Rahmenbedingungen fußen auf dem Krankenhausversorgung-Verbesserungsgesetz, mit dem sektorenübergreifende Versorgungseinrichtungen als Bindeglied zwischen Krankenhaus- und ambulanter Pflege etabliert werden sollen. Quelle: aok.de
Forscher identifizieren Medikamente mit Risiko für nichtallergischen Juckreiz
Italienische und französische Forscher identifizieren sieben Medikamentengruppen, die ein erhöhtes Risiko für nichtallergischen Juckreiz bergen.
Italienische und französische Forscher identifizieren sieben Medikamentengruppen, die ein erhöhtes Risiko für nichtallergischen Juckreiz bergen.
Ein internationales Forscherteam, bestehend aus italienischen und französischen Wissenschaftlern, hat sich intensiv mit den Nebenwirkungen von häufig verwendeten Medikamenten befasst. Bei einer umfassenden Analyse der Vigilanzdatenbank der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wurden fast 270.000 Einzelfälle überprüft. Die Untersuchung ergab, dass sieben verschiedenen Substanzgruppen ein erhöhtes Risiko für das Auftreten von generalisiertem Pruritus, also nichtallergischem Juckreiz, zugeschrieben werden kann. Diese Erkenntnisse könnten für die Verschreibungspraxis von Ärzten und Apotheker von Bedeutung sein, da sie dazu beitragen können, unerwünschte Nebenwirkungen bei Patienten zu minimieren und die Behandlungsqualität zu verbessern, schreibt "Ärzte Zeitung".
Dermatozoenwahn als mögliches Frühzeichen von Demenz erkannt
Dermatozoenwahn könnte erstes Anzeichen für Demenz sein, ergab eine Studie des Karolinska-Universitätskrankenhauses, die eine Verbindung zu psychiatrischen Komorbiditäten fand.
Dermatozoenwahn könnte erstes Anzeichen für Demenz sein, ergab eine Studie des Karolinska-Universitätskrankenhauses, die eine Verbindung zu psychiatrischen Komorbiditäten fand.
Eine Analyse von Patientinnen und Patienten aus dem Karolinska-Universitätskrankenhaus in Schweden hat ergeben, dass der sogenannte Dermatozoenwahn, ein wahnhafter Parasitenbefall, möglicherweise ein frühes Anzeichen von Demenz sein könnte. Diese dermatopsychiatrische Störung betrifft seltene Fälle, aber die Studie, deren Ergebnisse von aerztezeitung.de berichtet wurden, zeigt, dass 42 Prozent der untersuchten Betroffenen psychiatrische Komorbiditäten aufwiesen. Interessanterweise entwickelten 10 Prozent der Patienten später eine Demenz. Diese Erkenntnisse könnten bedeutend für die Früherkennung von Demenz sein und erfordern weitere Untersuchungen, um die Zusammenhänge besser zu verstehen.
Pflegedienste in Not: Insolvenzen und Fachkräftemangel belasten Branche
Insolvenzen und Fachkräftemangel belasten Pflegedienste: Michael Greiner fordert wirtschaftlich tragfähige Lösungen beim ALTENPFLEGE Messekongress.
Insolvenzen und Fachkräftemangel belasten Pflegedienste: Michael Greiner fordert wirtschaftlich tragfähige Lösungen beim ALTENPFLEGE Messekongress.
Der ambulante Pflegemarkt sieht sich derzeit erheblichen Herausforderungen gegenüber, berichtet www.haeusliche-pflege.net. Michael Greiner, Mitglied der erweiterten Bundesgeschäftsführung des Bundesverbands Ambulante Dienste und Stationäre Einrichtungen e. V., thematisiert im Interview die steigende Zahl der Insolvenzen, den Fachkräftemangel und die Probleme bei der Refinanzierung von Pflegeleistungen. Beim ALTENPFLEGE Messekongress wird er darüber hinaus zu Abwicklungsproblemen bei ärztlich verordneten Leistungen sprechen. Zentral sei die Forderung nach wirtschaftlich tragfähigen Rahmenbedingungen.
Ausbildung, Arbeitsmarkt und Fachkräftemangel
10.03.2026
Neuer Tarifvertrag: Pflegekräfte erhalten Gehaltsplus von 5,8 Prozent
Neuer Tarifvertrag: Pflegekräfte erhalten ab April 2025 ein Gehaltsplus von 5,8%. Höhere Eigenanteile für Pflegebedürftige werden erwartet.
Neuer Tarifvertrag: Pflegekräfte erhalten ab April 2025 ein Gehaltsplus von 5,8%. Höhere Eigenanteile für Pflegebedürftige werden erwartet.
In einem Bericht der Allgäuer Zeitung wird eine Gehaltssteigerung für Pflegekräfte in Deutschland thematisiert. Seit April 2025 greift ein neuer Tarifvertrag, der TVöD Pflege, der in 27 Monaten ein Gehaltsplus von 5,8 Prozent vorsieht. 2025 stiegen die Stundenlöhne um 4,9 Prozent auf durchschnittlich 23,70 Euro. Die Steigerungen variieren regional und erreichen in Bremen aufgrund früherer Tarifverhandlungen knapp 15 Prozent. Diese Löhne führen jedoch zu höheren Eigenanteilen für Pflegebedürftige, die im Schnitt um 100 Euro pro Monat steigen könnten.
Neue Demenz-Leitlinie: Empfehlungen für Amyloid-Antikörper ergänzt
Neue Leitlinie ergänzt: S3-Leitlinie für Demenzen jetzt mit Empfehlungen zur Verwendung von Amyloid-Antikörpern Lecanemab und Donanemab erweitert.
Neue Leitlinie ergänzt: S3-Leitlinie für Demenzen jetzt mit Empfehlungen zur Verwendung von Amyloid-Antikörpern Lecanemab und Donanemab erweitert.
Die S3-Leitlinie für Demenzen wurde zum zweiten Mal aktualisiert und enthält nun Empfehlungen für die Anwendung der Amyloid-Antikörper Lecanemab und Donanemab. Diese Ergänzung der Leitlinie reflektiert die jüngsten Fortschritte in der Therapie von Alzheimer und wird voraussichtlich den Behandlungsansatz bei dieser Form von Demenz beeinflussen. Die Aktualisierung erfolgte angesichts der Diskussionen um die Wirksamkeit dieser Antikörper, da in der Öffentlichkeit mit der Zulassung von Lecanemab gegen Morbus Alzheimer große Hoffnungen auf eine effektive Behandlung verbunden wurden. (Quelle: aerztezeitung.de)
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