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Pflegepraxis, Organisation und Innovation
02.03.2026
Bayern investiert eine Million Euro in Pflegeeinrichtung in Schwabhausen
Bayern fördert mit einer Million Euro eine Pflegeeinrichtung in Schwabhausen mit innovativen Konzepten für demenzsensible und barrierefreie Betreuung.
Bayern fördert mit einer Million Euro eine Pflegeeinrichtung in Schwabhausen mit innovativen Konzepten für demenzsensible und barrierefreie Betreuung.
Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Judith Gerlach erläuterte jüngst den Fortschritt beim Ausbau des Pflegeplatz-Angebots in Bayern. Rund eine Million Euro aus dem „PflegesoNah“-Programm fließen in eine neue Pflegeeinrichtung in Schwabhausen. Dort entstehen eine Tagespflege mit 16 Plätzen und eine ambulant betreute Wohngemeinschaft mit 10 Plätzen. Der Neubau berücksichtigt Aspekte der Demenzsensibilität sowie Seh- und Hörbeeinträchtigungen. Ziel sei es, so die Ministerin, die Pflege wohnortnah zu gestalten und bestehende Angebote besser zu vernetzen, berichtet die Quelle.
Neue Pflege-Charta stärkt Rechte von Pflegebedürftigen in Deutschland
Neue Pflege-Charta stärkt Rechte Pflegebedürftiger in Deutschland: Acht Artikel definieren Würde, Qualität und Unterstützung im Versorgungsalltag.
Neue Pflege-Charta stärkt Rechte Pflegebedürftiger in Deutschland: Acht Artikel definieren Würde, Qualität und Unterstützung im Versorgungsalltag.
Die Pflege-Charta, die von Vertretern aus allen Bereichen der Pflege erarbeitet wurde, soll die Rechte von hilfe- und pflegebedürftigen Menschen in Deutschland stärken, berichtet die Allgäuer Zeitung. Laut dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend umfasst die Charta acht Artikel, die grundsätzliche Rechte und Qualitätsmerkmale einer guten Versorgung definieren. Sie sollen sicherstellen, dass die Würde und Einzigartigkeit jedes Menschen respektiert werden und die Pflegebedürftigen in ihrem Alltag unterstützt werden, ohne benachteiligt zu werden.
Pflegepraxis, Organisation und Innovation
02.03.2026
Bremer KI-Pflegeprojekt ProKIP gewinnt Bosch Sonderpreis in Berlin
Das Bremer Projekt ProKIP gewinnt den Bosch Sonderpreis für seine innovative KI-Integration in der Pflegepraxis und erhält 25.000 Euro Preisgeld.
Das Bremer Projekt ProKIP gewinnt den Bosch Sonderpreis für seine innovative KI-Integration in der Pflegepraxis und erhält 25.000 Euro Preisgeld.
Das Bremer Forschungsprojekt ProKIP der Universität Bremen erhielt den Sonderpreis „Ideas for Impact“ der Robert Bosch Stiftung, wie das Portal Presseportal.de berichtete. Das Team um Professorin Karin Wolf-Ostermann wurde in Berlin ausgezeichnet und erhielt 25.000 Euro für seine zukunftsweisende Arbeit zur Integration von Künstlicher Intelligenz in der Pflegepraxis. Der Ansatz umfasst ein KI-Pflege-Readiness-Assessment sowie den Einsatz partizipativer Ansätze und Datenschutzlösungen. Das Projekt wurde vom Bundesministerium für Forschung gefördert und von mehreren deutschen Forschungseinrichtungen begleitet.
Zwei Drittel der Niedersachsen kritisieren Pflegesituation als unzureichend
Zwei Drittel der Niedersachsen kritisieren die Pflegesituation als unzureichend und fordern Reformen, um Personalmangel und hohe Kosten zu bekämpfen.
Zwei Drittel der Niedersachsen kritisieren die Pflegesituation als unzureichend und fordern Reformen, um Personalmangel und hohe Kosten zu bekämpfen.
Laut einer Umfrage der DAK-Gesundheit in Kooperation mit dem Institut für Demoskopie Allensbach sehen zwei Drittel der Niedersachsen die derzeitige Pflegesituation negativ. Die Umfrage zeigt, dass Personalmangel und hohe Kosten als Hauptprobleme wahrgenommen werden. Dirk Vennekold von der DAK-Landesvertretung Niedersachsen bezeichnete die Ergebnisse als "Weckruf" für die Politik, die eine Reform des Systems erfordere, um eine verlässliche und bezahlbare Pflege zu gewährleisten. Fast 4.400 Personen wurden für den Pflegereport befragt, darunter knapp 300 in Niedersachsen.
"DRK bietet Erste-Hilfe-Kurs für psychische Gesundheit am Arbeitsplatz"
Das DRK Frankfurt startet Kurse zur psychischen Ersten Hilfe am Arbeitsplatz, um Kollegen im Umgang mit psychischen Erkrankungen zu unterstützen.
Das DRK Frankfurt startet Kurse zur psychischen Ersten Hilfe am Arbeitsplatz, um Kollegen im Umgang mit psychischen Erkrankungen zu unterstützen.
Depression, Burnout oder Schizophrenie – mit diesen psychischen Erkrankungen können Mitarbeiter am Arbeitsplatz konfrontiert werden. Jeder vierte Erwachsene erlebt im Laufe eines Jahres eine psychische Störung. Allerdings nimmt nur die Hälfte professionelle Hilfe in Anspruch, so eine Studie des Robert-Koch-Instituts, berichtet die FAZ. Das Deutsche Rote Kreuz in Frankfurt sieht Handlungsbedarf und bietet einen „Erste-Hilfe-Kurs für die Psyche“ an. Geleitet wird dieser von Carmen Scharf. Ziel des Kurses ist es, Menschen im Berufsleben zu befähigen, Verhaltensänderungen bei Kollegen empathisch einzuschätzen und auf Hilfsmöglichkeiten hinzuweisen. Besonders wichtig ist es, die Akzeptanz psychischer Erkrankungen zu fördern. Der Kurs, der sowohl intern als auch extern angeboten wird, richtet sich an Mitarbeiter in Personalabteilungen, Führungskräfte und Kollegen. Veranstaltungen finden am 18. April und 13. Juni für Interessierte, sowie am 14. April und 17. Juli für Fachkräfte statt.
Pflegepraxis, Organisation und Innovation
01.03.2026
„Palliativbegleiterin Deckert: Balance von Nähe und Distanz entscheidend“
Palliativbegleiterin Hella Deckert betont die Wichtigkeit der Balance von Nähe und Distanz im Umgang mit Patienten, um deren Bedürfnisse zu erfüllen.
Palliativbegleiterin Hella Deckert betont die Wichtigkeit der Balance von Nähe und Distanz im Umgang mit Patienten, um deren Bedürfnisse zu erfüllen.
Der Umgang mit Palliativpatientinnen und -patienten erfordert mentale Stärke, Präsenz und Ehrlichkeit, wie Palliativbegleiterin Hella Deckert im Interview mit der Ärzte Zeitung betont. Sie warnt davor, gut gemeinte Aufmunterungen auszusprechen, da diese oft fehl am Platz sein können. Auch die professionelle Distanz zu wahren, sei im Umgang mit Sterbenden ebenso notwendig wie gleichzeitig menschliche Nähe zuzulassen. Dies stellt Praxen vor besondere Herausforderungen und erfordert ein ausgewogenes Verhältnis von Nähe und Distanz. Hella Deckert hebt hervor, dass der Einsatz von Struktur in der Palliativversorgung eine zentrale Rolle spielt, um den Bedürfnissen der Patienten gerecht zu werden. Diese Aspekte sind essenziell, um eine qualitativ hochwertige Begleitung zu gewährleisten, in welcher die emotionalen und körperlichen Bedürfnisse der Patienten im Mittelpunkt stehen. (Quelle: Ärzte Zeitung)
Pflegekosten steigen: Bewohner müssen zunehmend auf Sozialhilfe setzen
Pflegekosten steigen weiter, viele Heimbewohner müssen auf Sozialhilfe angewiesen sein, da staatliche Hilfen die Kostenlücken nicht mehr schließen.
Pflegekosten steigen weiter, viele Heimbewohner müssen auf Sozialhilfe angewiesen sein, da staatliche Hilfen die Kostenlücken nicht mehr schließen.
Die Kosten für Pflegeheimplätze in Deutschland steigen weiterhin stark an, während die staatliche Unterstützung nur einen geringen Teil der Ausgaben deckt, berichtet der Merkur. Ein Beispiel aus Königsbrunn verdeutlicht die finanzielle Belastung: Elfriede, eine 84-jährige Rentnerin mit Pflegegrad 3, zahlt 3.400 Euro im Monat für das Seniorenheim, wobei die Pflegekasse nur 1.319 Euro übernimmt. Laut Daniela Nagengast-Baumann, Heimleiterin, benötigen etwa ein Drittel der Bewohner bald Unterstützung vom Sozialamt. Experten warnen vor der finanziellen Überforderung der Bevölkerung.
2026 wird ein milliardenschweres Defizit in der Pflegeversicherung erwartet. Dringende Finanzreform erforderlich, warnt der GKV-Spitzenverband.
2026 wird ein milliardenschweres Defizit in der Pflegeversicherung erwartet. Dringende Finanzreform erforderlich, warnt der GKV-Spitzenverband.
Die Pflegeversicherung in Deutschland steht vor erheblichen finanziellen Herausforderungen, wie aus einem Bericht der Deutschen Presse-Agentur hervorgeht. Der Chef des Spitzenverbands der gesetzlichen Krankenkassen, Oliver Blatt, warnt vor einem drohenden Defizit. Trotz eines Plus von zehn Millionen Euro im Jahr 2025, das nur dank eines Bundes-Darlehens möglich war, wird für 2026 ein Minus von 2,8 Milliarden Euro erwartet. Eine große Finanzreform wird dringend benötigt, um den steigenden Ausgaben und der erhöhten Zahl der Pflegebedürftigen gerecht zu werden. (Quelle: www.berchtesgadener-anzeiger.de)
Pflegeversicherung vor Finanzreform: Defizit trotz Milliardenhilfen erwartet
Pflegeversicherung in der Krise: Trotz Milliarden-Darlehen droht 2026 ein Defizit von 2,8 Milliarden Euro. Reformen sind dringend nötig.
Pflegeversicherung in der Krise: Trotz Milliarden-Darlehen droht 2026 ein Defizit von 2,8 Milliarden Euro. Reformen sind dringend nötig.
Die Finanzlage der Pflegeversicherung bleibt kritisch, so Oliver Blatt, Chef des Spitzenverbands der gesetzlichen Krankenkassen, laut der dpa. Trotz eines Bundes-Darlehens über 500 Millionen Euro konnte 2025 gerade so ein minimaler Überschuss erzielt werden. Für 2026 wird ein strukturelles Defizit von 2,8 Milliarden Euro erwartet, trotz eines weiteren Darlehens von 3,2 Milliarden Euro. Die Pflegekosten steigen durch mehr Pflegebedürftige und höhere Personalausgaben. Bundesgesundheitsministerin Nina Warken plant eine weitreichende Finanzreform, deren Umsetzung jedoch noch offen ist, berichtet Radio Herne.
Kritische Finanzlage: Pflegeversicherung droht im Minus zu landen
Die Pflegeversicherung steht vor einem Defizit, warnt Oliver Blatt. Ohne Hilfen drohen rote Zahlen. Eine Reform bis Jahresende ist geplant.
Die Pflegeversicherung steht vor einem Defizit, warnt Oliver Blatt. Ohne Hilfen drohen rote Zahlen. Eine Reform bis Jahresende ist geplant.
Die Pflegeversicherung in Deutschland befindet sich in einer kritischen Finanzlage, wie der Chef des Spitzenverbands der gesetzlichen Krankenkassen, Oliver Blatt, der Deutschen Presse-Agentur mitteilte. Ohne erneute Finanzhilfen drohen laut Blatt bald rote Zahlen. Nach einem knappen Plus im letzten Jahr rechnet der Verband heuer mit einem Defizit, das durch ein weiteres Bundesdarlehen gedeckt werden soll. Derzeit betreffen steigende Pflegekosten 5,6 Millionen Menschen. Bundesgesundheitsministerin Nina Warken plant eine umfassende Reform bis Jahresende, doch Kanzler Merz ist mit bisherigen Vorschlägen unzufrieden. (Quelle: www.radiowaf.de)
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