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Pflegepolitik und Recht
01.03.2026
Vertrauen in staatliche Pflege sinkt: VdK fordert kommunale Verantwortung
Vertrauen in Pflege sinkt: VdK fordert Kommunen zum Handeln auf. Nur 30% glauben an ausreichende Versorgung im Alter; mehr Verantwortung auf lokaler Ebene nötig.
Vertrauen in Pflege sinkt: VdK fordert Kommunen zum Handeln auf. Nur 30% glauben an ausreichende Versorgung im Alter; mehr Verantwortung auf lokaler Ebene nötig.
Laut einer Umfrage des Sozialverbands VdK glauben nur 30 Prozent der Deutschen, dass sie im Alter ausreichend gepflegt werden. 55 Prozent sehen dies als unwahrscheinlich an. Die Befragten erwarten mehr staatliche Verantwortung. VdK-Präsidentin Verena Bentele kritisiert aktuelle Kürzungspläne in der Pflege und fordert, dass Kommunen die Pflege als Pflichtaufgabe übernehmen sollten, um lokale Bedürfnisse besser zu berücksichtigen. Die Umfrage verdeutlicht, dass das Vertrauen in die staatliche Absicherung der Pflege stark gesunken ist.
Ausbildung, Arbeitsmarkt und Fachkräftemangel
28.02.2026
Pflegekräfte protestieren in Dortmund gegen Fachkräftemangel und Pflegekammer
Pflegekräfte aus dem Kreis Coesfeld protestieren in Dortmund gegen Fachkräftemangel und die Pflegekammer, um Lösungen für wachsende Arbeitsbelastung zu fordern.
Pflegekräfte aus dem Kreis Coesfeld protestieren in Dortmund gegen Fachkräftemangel und die Pflegekammer, um Lösungen für wachsende Arbeitsbelastung zu fordern.
In Dortmund protestieren heute Pflegekräfte aus dem Kreis Coesfeld und dem Münsterland, um auf den akuten Fachkräftemangel in der Pflege hinzuweisen, berichtet radiokiepenkerl.de. Sie fordern Lösungen angesichts der zunehmenden Zahl pflegebedürftiger Menschen und der sinkenden Anzahl an Fachkräften, die mit wachsender Arbeitsbelastung konfrontiert sind. Die Teilnehmer kritisieren die Pflegekammer als Zwangsmodell und fühlen sich nicht ausreichend unterstützt. Deshalb haben sie eine Petition initiiert, um auf ihre Anliegen aufmerksam zu machen.
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
28.02.2026
G-BA-Chef Hecken erwägt nach 14 Jahren vorzeitigen Rücktritt
G-BA-Chef Josef Hecken zieht vorzeitigen Rücktritt in Betracht. Nach 14 Jahren könnte er die Leitung der wichtigen Gesundheitsinstitution abgeben.
G-BA-Chef Josef Hecken zieht vorzeitigen Rücktritt in Betracht. Nach 14 Jahren könnte er die Leitung der wichtigen Gesundheitsinstitution abgeben.
Professor Josef Hecken, seit 14 Jahren unparteischer Vorsitzender des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA), denkt darüber nach, seinen Posten vorzeitig zu verlassen. Diese Überlegung erfolgt auf seinen eigenen Wunsch, wie die Ärzte Zeitung berichtet. Heckens vorzeitiger Rücktritt wäre bedeutsam, zumal er viele Jahre an der Spitze einer der wichtigsten Institutionen im Gesundheitswesen gestanden hat. Der G-BA spielt eine zentrale Rolle in der medizinischen Versorgung Deutschlands, indem er unter anderem über den Zusatznutzen von Medikamenten und Impfempfehlungen entscheidet. Die Gründe für Heckens mögliche Entscheidung sind noch unklar, könnten jedoch mit den zahlreichen Herausforderungen und Wandlungsprozessen im Gesundheitswesen zusammenhängen.
Erwachsenenmedizin: Anpassung bei Mukoviszidose-Betreuung nötig
Deutschlands Erwachsenenmedizin muss sich anpassen: Immer mehr ältere Mukoviszidose-Patienten benötigen spezialisierte, interdisziplinäre Betreuung.
Deutschlands Erwachsenenmedizin muss sich anpassen: Immer mehr ältere Mukoviszidose-Patienten benötigen spezialisierte, interdisziplinäre Betreuung.
Die medizinische Betreuung von Erwachsenen mit Mukoviszidose muss sich anpassen, da immer mehr Betroffene ein hohes Alter erreichen. Aktuell ist die Erwachsenenmedizin in Deutschland nicht ausreichend auf die speziellen Bedürfnisse dieser Patientengruppe eingestellt. Komplikationen und altersassoziierte Krankheiten erfordern eine interdisziplinäre Versorgung, um den Ansprüchen gerecht zu werden. Dies berichtet die Ärzte Zeitung, die darauf hinweist, dass eine altersgerechte Anpassung der Versorgung dringend notwendig ist, um den steigenden Anforderungen gerecht zu werden.
Ausbildung, Arbeitsmarkt und Fachkräftemangel
27.02.2026
Sachsen-Anhalt startet Projekt zur Integration ausländischer Pflegekräfte
Sachsen-Anhalt startet "ProBe": Projekt zur besseren Integration ausländischer Pflegekräfte mit Unterstützung durch das Deutsche Rote Kreuz.
Sachsen-Anhalt startet "ProBe": Projekt zur besseren Integration ausländischer Pflegekräfte mit Unterstützung durch das Deutsche Rote Kreuz.
Das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Gleichstellung in Sachsen-Anhalt hat das Projekt "ProBe" gestartet, das die Integration ausländischer Pflege- und Gesundheitsfachkräfte fördern soll. Arbeitsministerin Petra Grimm-Benne betont, dass eine verlässliche Unterstützungsstruktur entscheidend ist, um internationale Fachkräfte langfristig in Sachsen-Anhalt zu halten. Das Projekt wird gemeinsam mit dem Deutschen Roten Kreuz umgesetzt und sieht individuelle Unterstützung beim beruflichen Ankommen vor. Ziel ist es, bis 2035 etwa 24.000 Fachkräfte in der Pflege zu gewinnen ("ms.sachsen-anhalt.de").
Medizinischer Dienst: Warnung vor Missständen in ambulanter Pflege
Der Medizinische Dienst warnt vor gravierenden Missständen in der ambulanten Pflege und fordert den Zugriff auf elektronische Patientenakten.
Der Medizinische Dienst warnt vor gravierenden Missständen in der ambulanten Pflege und fordert den Zugriff auf elektronische Patientenakten.
Der Medizinische Dienst hat laut "eu-schwerbehinderung.eu" vor gravierenden Missständen in der ambulanten Pflege gewarnt. Carola Engler, die Vize-Chefin des Dienstes, kritisiert, dass Pflegebedürftige oft allein gelassen werden und Möglichkeiten zur Stabilisierung ihrer Situation ungenutzt bleiben. Sie forderte, dass der Medizinische Dienst Zugriff auf die elektronische Patientenakte erhält, um eine bessere Einschätzung zu gewährleisten. Engler warnte auch vor der Anhebung der Pflegegrad-Schwellwerte, da dies in der aktuellen demografischen Lage unangemessen sei.
Studie: RSV birgt kardiorespiratorische Risiken in postakuter Phase
Studie zeigt: RSV birgt auch nach der akuten Infektion kardiorespiratorische Risiken und könnte langfristige Komplikationen verursachen.
Studie zeigt: RSV birgt auch nach der akuten Infektion kardiorespiratorische Risiken und könnte langfristige Komplikationen verursachen.
Eine retrospektive Beobachtungsstudie hat sich damit beschäftigt, wie Infektionen mit dem Respiratorischen Synzytial-Virus (RSV) kardiorespiratorische Probleme in der postakuten Phase verursachen können, so berichtet "Ärzte Zeitung". Diese Untersuchung deutet darauf hin, dass RSV auch nach der akuten Infektionsphase erhebliche Risiken für kardiorespiratorische Komplikationen birgt. Der vollständige Bericht ist auf der Website der "Ärzte Zeitung" nach Anmeldung zugänglich.
Ausbildung, Arbeitsmarkt und Fachkräftemangel
27.02.2026
Sprachsensibler Unterricht stärkt Pflegeausbildung und sichert Fachkräfte
Sprachsensibler Unterricht stärkt die Pflegeausbildung und sichert Fachkräfte, wie eine Studie am Johanniter-Bildungszentrum Wertheim zeigt.
Sprachsensibler Unterricht stärkt die Pflegeausbildung und sichert Fachkräfte, wie eine Studie am Johanniter-Bildungszentrum Wertheim zeigt.
Ein kürzlich veröffentlichter Artikel auf Bibliomed-Pflege betont die Bedeutung sprachsensiblen Unterrichts im Pflegebereich. Eine Studie am Johanniter-Bildungszentrum in Wertheim zeigt, dass gezielte Sprachförderung die Lernprozesse stärkt und die Fachsprache fördert. Dies schafft faire Chancen für internationale Auszubildende und hilft, den Fachkräftebedarf in der Pflege zu sichern. Angesichts des demografischen Wandels ist Sprache von entscheidender Bedeutung, von der Pflegeplanung bis zum Gespräch mit Angehörigen.
Ausbildung, Arbeitsmarkt und Fachkräftemangel
27.02.2026
Pflegenotstand in Baden-Württemberg: Beruf attraktiver gestalten
Baden-Württemberg kämpft mit Pflegenotstand: Bessere Arbeitsbedingungen und weniger Bürokratie sollen den Beruf attraktiver machen, so Altenpfleger Maslum Oktay.
Baden-Württemberg kämpft mit Pflegenotstand: Bessere Arbeitsbedingungen und weniger Bürokratie sollen den Beruf attraktiver machen, so Altenpfleger Maslum Oktay.
In Baden-Württemberg wächst die Zahl der Pflegebedürftigen, während immer weniger Menschen in der Pflege arbeiten. Altenpfleger Maslum Oktay betont, dass es vor allem eine Verbesserung der Rahmenbedingungen braucht, um mehr Menschen für den Beruf zu gewinnen. Ein weiteres zentrales Problem sieht er in der überbordenden Bürokratie im Pflegebereich. Diese Hürden müssen seiner Meinung nach dringend abgebaut werden, um den Pflegeberuf attraktiver zu gestalten. (Quelle: swr)
Ausbildung, Arbeitsmarkt und Fachkräftemangel
27.02.2026
WHO: Kritischer Personalmangel in Europas Pflege gefährdet Qualität
Die WHO warnt: Personalmangel in Europas Pflege bedroht Sicherheit und Qualität – umfassende Maßnahmen dringend nötig.
Die WHO warnt: Personalmangel in Europas Pflege bedroht Sicherheit und Qualität – umfassende Maßnahmen dringend nötig.
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat in ihrem Bericht auf die kritische Knappheit an Pflegepersonal in Europa hingewiesen. In einer Untersuchung von 19 Mitgliedsstaaten wurde auf die problematischen Auswirkungen dieser Knappheit auf die Patientensicherheit und Pflegequalität eingegangen. Laut Bericht machen Pflegekräfte 55,9 Prozent des Gesundheitssektors aus, sind jedoch oft überlastet und leiden unter schlechtem Management. Die WHO fordert daher umfassende Maßnahmen zur Verbesserung der Personalsituation und Qualitätssicherung in der Pflege. (Quelle: rechtsdepesche.de)
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